1:02:28

Im Einklang mit der Natur leben - Matthias Langwasser

by Linda Benninghoff

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Interview: Matthias Langwasser hatte schon von klein auf die Vision von einem natürlichen und glücklichen Leben im Einklang mit der Natur. Heute ist hat er einen erfolgreichen Online-Shop, in dem er ausschließlich vegane Produkte anbietet, er hält Reden über das, was ihn bewegt, hat einen YouTube-Kanal und ist Autor. Und er hat Erfahrung mit psychoaktiven Pflanzen. Welche Rolle die bei seinem Werdegang spielen und wie er geworden ist, wer er heute ist, darüber rede ich mit ihm.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen bei SHIFT,

Dem Podcast für Heilung und Transformation.

Alle zwei Wochen bekommst du hier ein inspirierendes Interview oder meine eigenen Erfahrungsberichte,

Um dir die Welt von Psychedelika und schamanischer Pflanzenmedizin näher zu bringen.

Ich bin Linda und ich freue mich,

Dass du hier bist.

Lass uns loslegen.

Matthias Langwasser hatte schon von klein auf die Vision von einem natürlichen und glücklichen Leben im Einklang mit der Natur.

Heute hat er einen erfolgreichen Online-Shop,

In dem er ausschließlich vegane Produkte anbietet,

Hält Reden über das,

Was ihn bewegt,

Hat einen YouTube-Kanal und ist Autor.

Und er hat Erfahrungen mit Psychedelika.

Welche Rolle die bei seinem Werdegang spielen,

Darüber rede ich heute mit ihm.

Hallo lieber Matthias.

Hallo liebe Linda.

Ja,

Ist cool,

Dass du hier bist.

Du hast ein total spannendes Leben,

Finde ich,

Und Psychedelika spielen da eben auch eine Rolle.

Erstmal würde ich gerne von dir wissen,

Weil du ja sagst,

Dass du schon früh so eine Vision hattest von einem natürlichen und glücklichen Leben im Einklang in der Natur.

Wann du das zum ersten Mal gespürt hast?

Ich kann das gar nicht so genau sagen.

Also ich habe das,

Glaube ich,

Schon sehr,

Sehr früh gehabt.

Also zum Beispiel hat es mich sehr stark,

Ich habe mich auch schon als Kind viel mit Indianern beschäftigt und so deren Lebensweise,

Kalmai und so,

Das hat mich sehr stark beschäftigt und inspiriert.

Und ich habe schon als Kind mich so verbunden einfach mit Bäumen und mit Sträuchern und Pflanzen gefühlt.

Und wenn zum Beispiel mal ein Baum gefällt wurde,

Dann hat mir das schon als Kind total wehgetan.

Ich habe das wirklich so empfunden,

Als ob das ein Teil von mir ist,

Dem da wehgetan wird oder der da zerstört wird.

Und das war also diese Verbindung zur Natur,

Die war eigentlich wahrscheinlich schon immer da.

Also schon richtig so auch im Kindergartenalter oder wann hast du das,

Wenn du sagst,

So als kleines Kind?

Also ich kann mich tatsächlich nicht erinnern,

Wann ich das erste Mal so ein ganz konkretes Erlebnis hatte,

Wo ich das hätte sagen können.

Aber soweit ich zurückdenken kann,

Habe ich es geliebt,

Einfach in der Natur zu sein.

Ich bin ja auch in einer sehr schönen Landschaft aufgewachsen,

Also im Vogelsberg in Mittelhessen und war da viel mit meinem Vater draußen.

Wir hatten zwei große Gärten,

Wir haben Selbstversorgung,

Also weitestgehende Selbstversorgung gemacht.

Das heißt,

Ich bin auch schon sehr natürlich aufgewachsen.

Und wie war das dann,

Als du dann zum Teenager wurdest?

Du hast dich ja sicherlich auch von deinen Freunden dann unterschieden,

Oder nicht?

Also ich hatte in meinem,

Als ich aufgewachsen bin,

Ich sage mal,

Gab es so einen,

Gab es bei mir halt nicht.

Also ich kann mir vorstellen,

Dass du dann vielleicht dann auch irgendwie aneckst oder war das normal auch für deine Mitschüler?

Nee,

Ich war da schon sehr anders.

Also was zum Beispiel,

Als ich in der,

Ich war auch da,

Also ich,

Das ist so,

Ich komme ja aus dem Hohen Vogelsberg und meine Schule,

Also das Gymnasium,

Das war in Lauterbach und ich komme aus Grebenhain.

Und das sind 25 Kilometer dazwischen,

Also über die Berge.

Und ich bin dann,

Die letzten Jahre bin ich immer mit dem Fahrrad in die Schule gefahren und auch mit dem Fahrrad wieder zurückgefahren als Einziger,

Weil das war natürlich ein ziemlicher Ritt,

Also auch über die Berge zu fahren.

Und das war für mich aber so ein Ausgleich,

Weil ich habe dieses Sitzen auf Holzbänken und dem,

Was mir die Lehrer vorbeten,

Nachbeten,

Das habe ich einfach gehasst und ich wollte einen Ausgleich haben und deswegen bin ich dann immer mit dem Fahrrad gefahren.

Und mein nächster Ausgleich war dann,

Dass wenn ich zurück kam mit dem Fahrrad von der Schule,

Wir hatten so ein Grundstück am Waldesrand und ich habe dort über Jahre hinweg einen,

Also mit dem Spaten und mit so einem,

Wie sagt man,

Pickel,

Also mit so einem Pickel,

Glaube ich,

Habe ich da einen Teich gegraben.

Das heißt,

Ich habe über Jahre,

Nachmittags war ich da und habe an diesem Teich gegraben und habe da so einen Biotop gebaut und das war eben meine Freizeitbeschäftigung.

Das heißt,

Ich war da schon und war auch sehr,

Habe ja auch sehr früh angefangen,

Mich vegan zu ernähren mit 17 und habe mich auch sehr früh engagiert,

So für eine bessere Welt.

Ich war bei Greenpeace aktiv oder in der Friedensbewegung,

In der Anti-AKW-Bewegung,

Habe Flugblätter verteilt,

War in einer Friedensgruppe,

Wir sind dann,

Also wir haben so Friedenslieder gesungen,

Sind auf,

Sind in Fußgängerzonen gegangen und haben dort eben Flugblätter verteilt,

Friedenslieder gesungen und so.

Das heißt,

Ich war da schon,

Ja schon sehr anders als meine Mitschüler.

Ich war schon so das schwarze Schaf oder das bunte Schaf,

Ich hatte ja auch immer bunte Klamotten an.

Cool,

Aber wenn du dann so bei Greenpeace warst oder so,

Da hat es,

Also es war dann nicht so,

Dass du dann ganz einsam warst,

So mit dieser Einstellung,

Sondern dann hattest du ja auch Verbündete,

Sage ich mal so.

Genau,

Also ich habe,

Genau,

Ich hatte dann auch so diese Kreise mit den Menschen,

Mit denen ich bestimmte Sachen geteilt habe,

Aber was auch interessant war,

Dass so bestimmte Dinge konnte ich halt nicht so wirklich teilen,

Also zum Beispiel auch in der,

Jetzt in der Friedensgruppe,

Da haben die Leute,

Da war halt auch niemand,

Der sich jetzt vegan ernährt hat zum Beispiel,

Oder diese,

Na in diesen politischen Bewegungen,

Da haben die Leute sich nicht so für so geistige Sachen interessiert,

Was mich auch,

Also das heißt,

Ich habe mich immer irgendwie als Außenseiter empfunden.

Es hat dann lange gedauert,

Bis ich wirklich Menschen kennengelernt habe,

Erst viel später,

Also wo ich wirklich mit denen nicht so wirklich auf einer Wellenlänge war.

Und ich habe also ganz lange geglaubt,

Dass ich der Einzige auf diesem Planeten bin,

Der halt so empfindet.

Ja,

Gab es da so,

Weißt du noch,

Wo du zum ersten Mal so jemand,

Oder wo du belesen hast,

Oder der Moment,

Wo du erkannt hast,

Dass du eben nicht der Einzige bist?

Weißt du das noch zufällig?

Ich habe da jetzt im Moment so ganz spontan kein konkretes Erlebnis,

Wo ich jetzt das erste Mal sagen würde,

Jetzt habe ich,

Doch,

Vielleicht ist vielleicht eine Person,

Also ich habe,

Also auf meiner Zeit in der Wildnis,

Wo ich ja durch Frankreich und Spanien gewandert bin,

Habe ich einen,

Einen jungen Mann getroffen in meinem Alter,

Der war nur zwei Jahre jünger,

Zwei Tage jünger als ich.

Und der hat auch in einer Höhle in Frankreich gelebt und,

Und wir hatten echt eine sehr,

Sehr starke Verbindung.

Und da hatte ich,

Bei dem hatte ich wirklich das Gefühl,

Das ist sehr,

Also wir empfinden die Dinge sehr ähnlich.

Also er war auch sehr spirituell,

Hat meditiert,

Hat Yoga gemacht,

So wie ich,

Und auch in der Natur gelebt.

Und das war vielleicht,

Vielleicht war das der Erste,

Wo ich wirklich das Gefühl hatte,

Boah,

Es gibt noch jemand,

Der so ist wie ich.

Also,

Und den kann ich mich auch noch sehr,

Sehr gut erinnern.

Hast du da noch Kontakt,

Oder ist das dann?

Nee,

Das,

Nee,

Leider nicht mehr.

Ich habe,

Irgendwie ist der Kontakt abgebrochen.

Der war auch eher so Einsiedlermäßig unterwegs und eher so zurückgezogen,

Ne.

Und ich habe jetzt seit langer Zeit wieder einen alten Bekannten getroffen,

Mit dem ich jetzt,

Ich habe,

Wir machen ja gerade diese Reise in die Freiheit Challenge,

Und da habe ich den,

Den Kathapurksing,

Mit dem ich damals vor 30 Jahren auf dem Yoga-Festival getroffen habe.

Und der kennt den,

Den Jan auch und hat mir so ein bisschen erzählt,

Wann er ihn das letzte Mal gesehen hat und was er so macht und so.

Und deswegen habe ich tatsächlich ein bisschen was gehört,

Aber habe ihn selber seit 30 Jahren nicht mehr gesehen.

Ja,

Und ist der auch noch auf dem gleichen Weg,

Oder hat sich bei dem viel geändert?

Das weiß ich gar nicht so genau.

Ich denke,

Dass der auch immer noch so,

Der hat,

War wohl auch mal in Australien,

Habe ich gehört.

Ich glaube,

Dass der auch immer noch,

Auch so diesen,

Auf jeden Fall Yoga und spirituell so auf diesem Weg ist.

Aber ich weiß das,

Wie gesagt,

Nur von anderen eben.

Ja,

Aber interessant,

Wie klein die Welt ist,

Dass dann jemand ausgerechnet den,

Der damals da in der Höhle gewohnt hat,

Kennt.

Ja,

Ich habe,

Das war auch interessant,

Ich habe manch,

Ich war ja zum Beispiel auf,

In Thailand,

Jetzt die letzten Winter,

Und habe da tatsächlich auch Menschen wieder getroffen,

Die ich das letzte Mal vor,

Vor 25 Jahren gesehen habe,

Mit denen auch wirklich intensiv zusammen war.

Und dann haben wir uns da plötzlich wieder gesehen.

Das ist manchmal ganz,

Ganz schön.

Ja,

Cool.

Wo du jetzt gerade schon angesprochen hast,

Dass du da unterwegs warst,

Sage ich mal.

Wie bist du denn,

Also du bist zwei Jahre lang in Frankreich und Spanien zu Fuß unterwegs gewesen,

Kannst du mal sagen,

Wie du darauf kommst?

Also wie das kam?

Ich meine,

So einen Jakobsweg zu laufen oder sowas,

Das ist ja fast schon normal heutzutage,

Aber irgendwie zwei Jahre.

War das von Anfang an geplant,

So lange?

Oder wie war das bei dir?

Und wie alt warst du überhaupt?

Ich war einen,

Ich schätze so,

Ich habe es immer nicht so mit Zahlen,

Aber ich glaube so 21 um den Dreh.

Und ich wollte einfach,

Ich hatte also Abitur und Zivildienst,

Ich sage mal auch im Buch zu viel Dienst hinter mir und wollte wirklich frei sein.

Also ich habe bewusst entschieden,

Keine Ausbildung zu machen,

Kein Studium zu machen und jetzt wirklich in die Natur zu gehen,

Um mich selbst zu finden und auch wirklich komplett frei zu sein und auch ganz raus aus diesen alten Strukturen zu kommen.

Und habe das auch nicht geplant,

Also ich habe natürlich,

Ich habe meine Sachen gepackt,

Ganz wenig,

Bin ganz bewusst nach Frankreich gegangen,

Weil ich da auch schon mal war und da auch schöne Erfahrungen in Frankreich gemacht habe.

Und das war letztendlich alles.

Das heißt,

Ich habe nicht geplant,

Wie lange ich bleibe,

Was ich da genau mache,

Wo ich genau hingehe,

Das war alles komplett offen.

Und das hat sich dann im Laufe der Zeit so entwickelt.

Also ich bin so immer dieser,

Meiner inneren Stimme gefolgt,

Wobei ich das damals nie so benannt hätte,

Weil ich diesen Begriff gar nicht kannte.

Und ja,

Und immer,

Hab dann auch manchmal mir die Frage gestellt,

Ob ich nicht,

Wie das Ganze nicht abbrechen soll,

Weil es teilweise auch schon sehr,

Sehr herausfordernd war.

Weil ich zum Beispiel gefroren habe oder sehr hungrig war oder mich lange nicht waschen konnte,

Weil ich eben.

.

.

Was hattest du denn an Gepäck mit?

Ich hatte einen Rucksack natürlich,

Einen Schlafsack,

Eine Isomatte,

Ein paar Klamotten,

Also T-Shirt,

Hose,

Pullover,

Regenjacke,

Schuhe,

Sandalen und noch ein Yoga-Buch.

Geld- oder EC-Karte?

Nee,

Das hatte ich nicht dabei.

Ich hatte eine Auswahl,

Einen Reisepass hatte ich dabei.

Ja,

Also wirklich nur ganz,

Ganz wenig.

Eine Plastikflasche,

Eine Wasserflasche zum Aufräumen von Wasser.

Genau.

Und dann bin ich einfach,

Auch kein Kochgeschirr oder sowas,

Also wirklich nur das Allernötigste.

Und bin dann los und hab mich einfach so treiben lassen.

Also bin einfach so dem gefolgt,

Wo ich halt,

Zum Beispiel habe ich Menschen getroffen und die haben mir gesagt,

Hey,

Es gibt da und da irgendwie eine Gemeinschaft,

Das ist echt interessant,

Schau dir das mal an.

Und dann halt,

Ich hatte so einen kleinen Kalender,

Da habe ich dann die Adresse aufgeschrieben und hatte dann zum Beispiel ein nächstes Ziel.

Ich habe gesagt,

Okay,

Die Gemeinschaft hört sich interessant an,

Da wandere ich jetzt mal hin.

Manchmal bin ich auch so an Straßen gelaufen,

Habe mich auch mal vom Auto mitnehmen lassen.

Und ja,

Und so sind dann eben ganz viele spannende Erlebnisse entstanden in dieser Zeit.

Und wenn du kein Geld dabei hattest,

Dann hast du dich von dem ernährt,

Was du so von der Natur bekommen hast und was dann dir so Gemeinschaften gegeben haben?

Oder wie war das bei dir?

Genau,

Ich habe mich einfach aus der Natur ernährt.

Das heißt,

Den ganzen Tag war ich damit beschäftigt,

Eben nach Essbarem zu suchen,

Also dann nach Früchten,

Nüssen,

Wildkräutern.

Und es ist halt wirklich so,

Wenn man sich richtig aus der Natur ernährt,

Dann ist man den ganzen Tag damit beschäftigt,

Auch wirklich Nahrung zu finden.

Und das war dann tatsächlich,

Also diese elementaren Lebensbedürfnisse,

Wie frisches Trinkwasser zu finden,

Nahrung zu finden und einen guten Schlafplatz zu finden oder auch eine Waschgelegenheit,

Wie zum Beispiel einen Fluss oder einen See oder so,

Das hat mich tatsächlich den ganzen Tag beschäftigt.

Das heißt,

Ich bin morgens aufgestanden,

Habe in der Regel sehr lange Kundalini-Yoga gemacht,

Meistens so zwei bis drei Stunden und dann war Nahrungssuche angesagt.

Und das ging dann bis abends und abends habe ich dann mir einen Schlafplatz gesucht.

Und gut geschlafen wahrscheinlich.

Ja,

Also wenn mich jetzt nicht von Mücken überfallen wurde oder wenn es nachts nicht geregnet hat oder so was.

Oder manchmal konnte ich auch nicht schlafen,

Weil es zu kalt war.

Also das oder manchmal ist es natürlich auch so,

Du hast ja ganz viele Geräusche in der Natur,

Das ist ja nicht wirklich ruhig.

Und wenn dann so es im Unterholz raschelt zum Beispiel,

Dann kann es schon sein,

Dass es einfach nicht so einfach ist,

Erst mal einzuschlafen,

Weil es ist ja schon erst mal,

Weiß ich ja dann in dem Moment nicht,

Was das da ist,

Was da raschelt oder knackt.

Wobei ich mich natürlich im Laufe der Zeit immer mehr daran gewöhnt habe,

Dass dann auch nichts passiert,

Wenn es mal raschelt und knackt.

Ja und das war wirklich so dieser Alltag.

Und zwischendurch natürlich habe ich mich auch in die Sonne gelegt oder bin auf einen Baum geklettert und habe die Landschaft genossen.

Du hattest gerade eben gesagt,

Dass du auch so Momente hattest,

Wo du überlegt hast,

Abzubrechen,

Weil du vielleicht auch zu viel Angst hattest irgendwie vor irgendwas oder so verschiedene Situationen.

Was hat dich denn oder warum hast du nicht abgebrochen?

Also was hat dich immer wieder angetrieben,

Weiterzumachen?

Also wenn ich so,

Zum Beispiel manchmal hat mich die Einsamkeit gepackt.

Also einfach dieses,

Ich war ja in sehr einsamen Berggegenden unterwegs und habe teilweise wirklich über viele Tage niemanden getroffen.

Oder wenn,

Dann mal vielleicht ein Schäfer oder so oder jemand im kleinen Dorf.

Oftmals waren die Kontakte,

Wenn dann auch sehr kurz.

Das heißt,

Ich hatte ja nicht wirklich jemanden,

Mit dem ich mich hätte austauschen können.

Und so dieses lange Alleinsein,

Das war manchmal,

Also bin ich da schon an meine Grenzen gekommen.

Und dann habe ich halt manchmal dann überlegt,

Ob ich eben nicht zurückgehen soll und nicht wieder zu meiner Familie.

Und immer wenn ich dann mir das vorgestellt habe und da so reingefühlt habe,

Dann kam halt eher,

Nee,

Es ist noch nicht reif.

Es ist noch nicht an der Zeit.

Ich will noch nicht wieder zurück nach Deutschland.

Und dann bin ich halt weitergezogen.

Und nach zwei Jahren,

Dann kam dann wirklich dieser Ruf ganz stark,

Eben jetzt widersesshaft zu werden.

Ja.

Hast du in der Zeit auch so deinen Lebenssinn gefunden?

Ja.

Also zumindest auch den Sinn für diese Zeit.

Ich bin ja mit sehr vielen Fragen losgezogen.

Wie zum Beispiel,

Was ist meine Lebensaufgabe?

Oder gibt es Gott?

Oder warum gibt es so viel Leiden auf der Welt?

Was kann ich gegen die Naturzerstörung tun?

Das sind so,

Das hat mich,

Also ich hatte schon sehr,

Damals ein sehr starkes Bewusstsein dafür,

Die Natur zu schützen.

Und das hat mich sehr,

Sehr beschäftigt,

Diese Naturzerstörung,

Die ich überall beobachten konnte,

Die ja damals auch schon stark war.

Und die Frage,

Was kann ich persönlich tun,

Um die Erde zu schützen oder der Erde zu helfen?

Und ich habe eben auch,

Wir hatten ja vorhin von meinen Erfahrungen gesprochen,

Ich habe eben auch sehr viele Antworten bekommen.

Und diese Antworten haben mich dann halt auch Stück für Stück so zu meinem Leben,

Zu dem Lebenssinn,

Wenn man das so nennen mag,

Geführt.

Und hast du diese Antworten,

Ich sage mal,

Einfach nur so bekommen?

Oder hast du da dann schon auch Psychedelika benutzt,

Mit Psychedelika gearbeitet?

Also ich habe tatsächlich ganz bewusst mit Pflanzenmedizin,

Habe ich tatsächlich erst jetzt später gearbeitet.

Also das erste Mal vor drei Jahren mit Magic Mushrooms.

Aber vorher war es so,

Dass ich,

Und ich habe das auch wirklich mir sehr,

Sehr lange überlegt,

Ob ich das überhaupt machen soll,

Weil ich habe nie,

In meinem ganzen Leben,

Nie irgendwelche Drogen genommen.

Ich habe also nie geraucht,

Keinen Kaffee getrunken,

Keinen Schwarztee,

Keinen Grüntee,

Keinen Alkohol.

Ich war nie betrunken.

Ich hatte immer eine natürliche Abneigung gegen diese Dinge.

Und ich habe ja schon sehr früh auf gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise geachtet.

Und ich hatte aber unfreiwillige Begegnungen mit Pflanzenmedizin.

Also die erste war,

Als ich mich mit Kräutern vergiftet hatte.

Und da bin ich auch auf der Intensivstation gelandet.

Weißt du,

Was du da genommen hast?

Ja,

Ich bin nicht ganz sicher.

Also ich vermute,

Dass es Fingerhut war.

Also ich habe im Wald Pflanzen gesammelt,

Die ähnlich aussahen wie Kompfrei.

Und ich habe die probiert.

Kompfrei,

Beinwell oder Kompfrei?

Ah,

Anika ist das,

Ne?

Ne,

Ne.

Das ist eine Pflanze,

Die heißt Beinwell oder Kompfrei.

Die ist also speziell,

Die heißt Beinwell,

Weil sie dafür bekannt ist,

Eben zum Beispiel Knochenbrüche zu heilen.

Also deswegen Beinwell.

Das ist auch eine sehr kraftvolle Heilpflanze,

Die man auch essen kann.

Und zum Beispiel kann man aus der Wurzel,

Wenn man die Wurzel ausgräbt und die so raspelt,

Dann entsteht so ein ganz starker Schleim.

Und wenn man das zum Beispiel auf Wunden oder auf kaputte Knöchel oder Brüche macht,

Dann heilt das sehr schnell.

Also ich weiß zum Beispiel,

Das weiß ich jetzt daher,

Weil in dem Dorf,

Wo ich herkomme,

Unsere Nachbarn gegenüber,

Das waren Landwirte,

Und die haben Beinwell für die Apotheke in Fuller angebaut.

Die haben mir erzählt,

Die hatten auch Schweine.

Wenn die Schweine Knochenbrüche hatten,

Dann haben sie einfach die Blätter dieser Pflanzen um die Knochen der Schweine rumgewickelt,

Und dann sind diese Knochenbrüche ganz schnell geheilt.

Daher kannte ich das.

Ich hatte ja später ein Permakulturgelände,

Zweieinhalb Hektar,

Da habe ich dann auch Beinwell im größeren Stil angebaut.

Ich dachte halt,

Dass das Beinwell ist,

War es aber nicht,

Und ich habe mir einen Salat davon gemacht.

Das hat dazu geführt,

Dass ich dann auf der Intensivstation gelandet bin.

In dieser Zeit war ich in einem anderen Raum.

Weißt du,

Was genau war da?

Kannst du das mal beschreiben,

Was da passiert ist?

Ja,

Es war so,

Dass mir ein großes,

Dickes Buch gezeigt wurde,

Und mir wurde gesagt,

Das ist das Buch des Lebens.

Ich konnte jede Frage stellen,

Die mich beschäftigt hat,

Und das Buch aufschlagen.

In diesem Buch wurden mir dann Antworten gezeigt.

Das war meine erste,

Wie gesagt,

Unfreiwillige Begegnung mit Pflanzenmedizin,

Und auch die erste spirituelle Erfahrung in dieser Art,

Dass ich ganz gezielte Antworten auf meine Fragen bekommen habe über dieses Buch.

Und dann auf der Intensivstation bist du gelandet,

Weil dich jemand so gefunden hat und das nicht einordnen konnte,

Oder hast du selbst gesagt,

Hier,

Wer stimmt mit mir nicht?

Es war tatsächlich so,

Ich beschreibe das ja auch in meinem Buch,

Reise in die Freiheit.

Ich habe mir halt eine große Schüssel Salat gemacht mit dieser Pflanze,

Und nachdem ich diesen Salat gegessen hatte,

Habe ich mich aufs Sofa gesetzt,

In der Küche.

Ich war in einer WG in Kassel,

Das war kurz vor der Reise,

Und mein Mitbewohner,

Ich saß dann auf diesem Sofa,

Und plötzlich wurde ich immer kleiner und fing an,

In diesem Sofa zu verschwinden.

Und dann kam mein Mitbewohner rein,

Und ich wollte dem erklären,

Dass mit mir was nicht stimmt,

Konnte aber nicht sprechen.

Und er hat dann halt sofort den Notdienst gerufen,

Und die haben mich dann halt ins Krankenhaus gebracht,

Und da wurde mir halt der Magen ausgepumpt,

Und ich bin dann auf der Intensivstation gelandet.

Und in dieser Zeit habe ich dann diese Vision bekommen,

Was natürlich für mich eben ein sehr,

Sehr tiefgreifendes,

Prägendes Erlebnis war.

Ja.

Hast du da auch solche Antworten bekommen,

Dass wirklich dein Leben sich danach auch geändert hat,

Schon?

Ja,

Schon.

Also meine Erfahrung ist,

Ich habe ja im Laufe der Jahre immer wieder Botschaften bekommen.

Also ich habe ja die Erfahrung gemacht,

Dass wir leben ja einfach in einem belebten Universum,

Was also gefüllt ist mit verschiedensten Wesen und verschiedensten und auch mit einem ganz großen Wissen,

Was aber oftmals auch in einem Raum ist,

Den wir so erst mal nicht bewusst wahrnehmen können.

Also dieser ganze Raum,

Der für uns eben erst mal nicht sichtbar ist,

Der ist ja auch gefüllt mit Wesen,

Mit Leben.

Und ich habe die Erfahrung gemacht,

Dass ich immer wieder Antworten bekommen habe oder Botschaften bekommen habe,

Sei es von geistigen Wesen,

Sei es von Bäumen oder von Tieren.

Und so ist im Laufe der Zeit halt immer mehr Wissen zu mir gekommen und was natürlich mein Leben sehr,

Sehr bestimmt hat.

Aber meine Erfahrung ist,

Dass manchmal kam eine Botschaft und ich habe sofort was geändert.

Und manchmal musste ich bestimmte Botschaften auch mehrfach bekommen,

Bis ich dann wirklich dann auch,

Dass das wirklich so tief in mir angekommen war,

Dass ich dann auch dann da eine Konsequenz draus gezogen habe.

Also es war wirklich so,

Es ist wie so ein Prozess,

Also so wie du liest irgendwie mehrere Bücher und irgendwann kommt ein HR-Erlebnis und dann was weiß ich,

Ein paar Monate später erinnert man irgendwas.

Also so ungefähr habe ich das eben erlebt.

Und natürlich haben mich diese Erfahrungen also zu dem Menschen gemacht,

Der ich jetzt bin,

Weil ich da natürlich eben Antworten bekommen habe auf Fragen,

Die ich sonst nirgendwo gefunden habe.

Also ich habe keinen Menschen getroffen,

Die mir diese Antworten hätten geben können oder auch keine Bücher,

In denen ich diese Wahrheiten gefunden habe.

Und das hat mich schon ja einfach sehr,

Sehr geprägt.

Weißt du noch,

Was so für Botschaften waren?

Ja,

Also das sind natürlich,

Es ist ganz,

Ganz viel.

Du meinst jetzt in diesem Buch des Lebens?

In dem Buch des Lebens.

Ach so,

In dem Buch des Lebens.

Ja,

So ungefähr.

Also zum Beispiel habe ich die Frage gestellt,

Ich hatte damals starke Konflikte mit meiner Mutter und ich habe halt zum Beispiel die Frage gestellt,

Warum liebt meine Mutter mich nicht?

Und dann kam zum Beispiel die Antwort,

Deine Mutter liebt dich,

Aber sie kann es dir nicht zeigen.

Das war zum Beispiel jetzt eine Antwort.

Oder eine andere Frage ging so in die Richtung,

Wie finde ich meine Lebensaufgabe?

Und dann war eine Antwort,

Wenn du in jedem Moment deiner inneren Stimme folgst oder deiner inneren Wahrheit folgst,

Dann führt dich deine Seele automatisch zu deiner Aufgabe.

Und so ungefähr kann man sich das vorstellen.

Und also ich komme gleich auf deine Erfahrung in Thailand zu sprechen,

Weil da hast du auch ein eigenes YouTube-Video dazu gemacht,

Was ich auch gerne in die Shownotes verlinke,

Weil es super interessant auch ist.

Hast du dann,

Oder was für Pflanzenmedizin oder gab es da noch Verschiedenes dann dazwischen,

Zwischen diesem Ausrutscher,

Sage ich mal,

Und dann deiner Thailand-Marschflug-Erfahrung?

Ja,

Also dass ich immer wieder eben Botschaften aus der geistigen Welt zum Beispiel bekommen habe.

Aber jetzt,

Also ich hatte noch intensive Vergiftungserfahrungen mit Pilzen,

Ich habe mich nochmal mit Pilzen vergiftet.

Das ist aber ein interessanter Start in diese ganze Welt.

Andere Leute würden direkt aufhören.

Das stimmt.

Dann habe ich mich mal mit Holunder vergiftet,

Weil ich irgendwie nicht wusste,

Dass man Holunder nicht roh essen sollte,

Holunderfrüchte,

Holunderbeeren.

Aber wie gesagt,

So dann die ersten ganz bewussten Erfahrungen.

Ach nee,

Einmal doch,

Eine Sache ist mir tatsächlich auch mal passiert und zwar,

Das war auch richtig heftig,

Das kann ich auch noch kurz erzählen.

Ich war ja 17 Jahre lang reisender veganer Seminarkoch.

Das heißt,

Also ich bin durch Europa gereist und habe Gruppen in Tagungshäusern und Hotels mit veganem Essen versorgt.

Und ich war einmal in einem Hotel,

Das weiß ich noch,

Das war das Hotel am Diemelsee im Sauerland.

Da wurden immer so vegane Gesundheitswochen durchgeführt und ich war der Koch.

Und da hat eine Therapeutin ihr Sohn,

Wir waren abends irgendwie am Stausee und er meinte,

Er hat hier Plätzchen gebacken und ich soll sie doch mal probieren irgendwie.

Und ich so,

Dann habe ich natürlich gefragt,

Sind die vollwertig und zuckerfrei?

Er so,

Ja,

Vollwertig,

Zuckerfrei,

Bio und so.

Und ich so,

Okay,

Dann probiere ich das.

Und dann,

Naja,

Hat er irgendwie handfrei gemacht.

Und das war meine erste Erfahrung also mit Hush.

Und das war wirklich für mich richtig schlimm,

Weil ich habe es fast kaum noch geschafft,

Überhaupt noch in mein Bett zu kommen.

Und ich musste dann am nächsten Tag,

Musste ich für ungefähr 50 Leute den ganzen Tag Essen machen.

Und ich konnte mich also fast überhaupt nicht konzentrieren.

Ich musste dann sogar noch mit dem Auto zum Bioladen fahren,

Um noch Essen zu kaufen.

Und ich habe die ganze Zeit,

Ich habe wirklich den ganzen Tag wahrscheinlich so viel gebetet,

Wie noch nie.

Ich habe die ganze Zeit dafür gebetet,

Dass ich irgendwie diesen Tag überstehe und keinen Unfall baue und so.

Und das war wirklich ganz,

Ganz schwierig,

Weil ich musste mich so konzentrieren,

Weil man muss,

Wenn man halt so für so viele Menschen Essen macht,

Braucht man ja,

Also ich habe das alles alleine gemacht,

Ohne Hilfe.

Das heißt,

Man muss wirklich extrem,

Zum Beispiel vier Gerichte gleichzeitig vorbereiten,

Organisieren.

Du musst so extrem präsent sein.

Und ich konnte eigentlich kaum präsent sein wegen diesem blöden Hanf.

Und das war für mich ein ganz,

Ganz heftiger Tag.

Aber ich habe ihn auch überlebt.

Aber dann so diese erste wirklich bewusste Entscheidung war das mit diesen Magic Mushrooms.

Und das habe ich mir eben sehr,

Sehr lange überlegt,

Weil ich ja eher Drogen ja immer sehr kritisch gegenübergestanden bin.

Und immer der Meinung war,

Dass es besser ist,

Man findet das eben aus sich selbst heraus.

Aber dann dachte ich auch,

Vielleicht sollte ich einfach auch mal mich einer neuen Erfahrung öffnen und einfach mal gucken,

Was passiert.

Hattest du so eine bestimmte Absicht,

Als du dich für die Mushrooms dann entschieden hast?

Also gab es irgendwie ein Problem,

Vor dem du gestanden hast oder eine Herausforderung oder war das eher eine Spaßentscheidung,

Schätze ich ja mal,

Eher nicht,

Oder doch?

Nee,

Nee,

Nee,

Das nicht.

Es war wirklich so eine Entscheidung von,

Okay,

Weil meine Freunde,

Die haben mir da schon öfters von erzählt und waren halt völlig begeistert und haben mir immer wieder von vorgeschwärmt und auch gesagt,

Wie bewusstseinserweiternd das ist und so.

Und dann habe ich halt gedacht,

Okay,

Also ich lasse mich jetzt darauf ein.

Ich hatte natürlich auch viel Angst.

Und ja,

Und zwar dann letztendlich,

Wir haben also diese Pilze genommen und sind dann zu so einem wunderschönen Wasserfall gewandert und waren dann da zu viert.

Und ja,

Und ich bin heute noch also mit allen dreien,

Also ganz,

Wir waren mit allen dreien wirklich ganz tief verbunden,

Weil wir auch,

Ja,

Auch sonst so viel zusammen gemacht haben.

Und die Erfahrung war wirklich,

Also wunderschön letztendlich,

Also wirklich eine ganz starke Einheitserfahrung und letztendlich auch so eine Erfahrung von,

Dass,

Ich habe ein ganz großes Glück darin empfunden,

Einfach nur da zu sein.

Also dieses Dasein im Jetzt,

Das war so eine starke Erfüllung,

Also in diesem Körper zu sein,

Eins zu sein mit der Umgebung,

Mit der Natur.

Das war wirklich wunderschön.

Das war wirklich so ein Gefühl von,

Hoffentlich bleibt es immer so.

Hattest du Visionen oder,

Also ich habe selbst noch keine Erfahrung mit Magic Mushrooms,

Aber hattest du Visionen oder war das eher so diese Gefühlsebene?

Es war so,

Dass zum Beispiel,

Wir waren ja da direkt am Wasserfall,

Also umgeben von großen Felsen und ich habe dann,

Vor mir war so eine große Felswand und ich habe in dieser Felswand so viele Formen und Strukturen erkannt.

Das war ungeheuer faszinierend.

Das war wirklich so,

Wie,

Ich habe die ganze Zeit immer nur auf einen Fleck geschaut,

Aber in diesem Fleck war wie ein komplettes Universum an Formen,

An Strukturen,

An wunderschönen Farben und Mustern und ich habe dann zum Beispiel Indianergesichter gesehen und so.

Und das war so,

So faszinierend,

Dass ich zum Beispiel es gar nicht,

Ganz lange gar nicht geschafft habe,

Da wegzugucken.

Und dann bin ich dann,

Irgendwann habe ich es dann geschafft und habe dann auf die Bäume geguckt,

Die da drüber waren,

Die Blätter.

Und dann war wieder das,

War wieder so total erfüllend,

Einfach diese Blätter zu sehen und diese,

Ich habe dann so eine perfekte Harmonie,

Also wirklich so wahrgenommen,

Wie jeder winzige Teil in der Natur ist ein genau seinem richtigen Platz und ist mit jedem anderen Teil verbunden.

Also,

Dass wirklich alles auf ganz,

Also auf vollkommene Weise miteinander verwoben ist.

Und dass also wirklich jedes einzelne Blatt an dem genau,

Perfekt,

Perfekten,

Richtigen Platz ist.

Also,

Einfach so dieses,

Dieses Wahrnehmen von so einer ganz tiefen Harmonie,

Die eben die,

Die Natur erfüllt und von der wir letztendlich auch ein Teil sind.

Also,

Dass auch wir eben ein perfekter,

Vollkommener Teil einer vollkommenen Schöpfung sind.

Und das ist natürlich eine Erfahrung,

Die es,

Also wenn man in so einem Zustand ist,

Ist es natürlich überhaupt keine Kopferfahrung,

Sondern das ist ein ganz tiefes Empfinden.

Und ja,

Es war schon sehr,

Sehr speziell.

Also,

Zum Beispiel kann ich mich an eine Situation erinnern,

Wo dann,

Also es war ein öffentlicher Wasserfall,

Da kamen auch ab und zu Leute vorbei und wir saßen da eben oder lagen,

Je nachdem und waren da so komplett in unserer,

In unserem Bliss.

Und dann kam da so ein junger Mann vorbei und der war da irgendwie mit einem anderen jungen Mann und ist dann wieder weg.

Und irgendwann kam er wieder zurück und,

Und war völlig aufgelöst,

Weil sein Handy weg war.

Also,

Er hatte irgendwie sein Handy verloren.

Und,

Und er hat uns dann halt gefragt,

Ob wir sein Handy gesehen haben.

Und wir haben halt so gut wir konnten eben nein gesagt.

Und er fand uns natürlich total merkwürdig wahrscheinlich und hat uns halt verdächtigt,

Dass wir eben sein Handy geklaut haben.

Und das war halt so,

Also komplett,

Also diese,

Es war aber auch interessant,

Weil die Situation war komplett absurd,

Weil wir waren ja so erfüllt einfach mit diesem absoluten Dasein.

Und zum Beispiel,

Ich war,

Ich lag auf diesem Felsen und für mich war der Fels war so unendlich weich und es war also so ein Glücksgefühl,

Einfach auf diesem Felsen zu liegen.

Und dann kommt halt so jemand und erzählt mir was von irgendeinem Handy.

Und das war für mich so,

Also selbst wenn mir jemand irgendwie jetzt eine Million Euro gegeben hätte,

Das hätte mich nicht interessiert.

Weil in diesem Zustand brauchst du einfach nichts und da interessierst du dich auch nicht für Handys oder sowas.

Das heißt,

Wir waren einfach in einer komplett anderen Realität.

Und wir wären ja niemals auf die Idee gekommen,

Sein Handy zu klauen,

Weil wir uns ja dafür null interessiert haben.

Und er hat uns aber dessen beschuldigt.

Und es war so eine total surreale Situation,

Die wir da erlebt haben.

Hattet ihr oder hattest du auch irgendwie vielleicht Mitleid mit ihm,

Dass er so in so einer Welt,

Also in der Welt ist?

Oder,

Also kam mir gerade so der Gedanke?

Nee,

Das war tatsächlich eher so eine,

So was von interessant,

Dass da jemand so verzweifelt ist,

Weil ihm irgend so ein kleines Teil abhanden gekommen ist.

Es war so ganz,

Es war in dem Moment ganz schwierig das nachzuvollziehen,

Wie so etwas so wichtig sein kann.

Ja,

Ja,

Ja,

Ja,

Klar,

Wenn man mit sich und allen total zufrieden ist,

Dann brauchst du es nicht.

Du hast in deinem Video,

Hast du auch gesagt,

Dass du da die Realität so gesehen hast,

Wie sie wirklich ist in dieser Zeit.

Ja,

Genau,

Genau,

Ja,

Also ich habe wirklich in dem Moment erkannt,

Dass das,

Was ich jetzt wahrnehme,

Also dieses vollkommene Einssein und auch dieses vollkommene Einssein im Jetzt,

In diesem Moment,

Ohne Vergangenheit,

Ohne Zukunft,

Dass das eben unsere wirkliche Natur ist.

Und ich glaube,

Dass Menschen,

Die zum Beispiel im Regenwald aufwachsen und in der Natur aufwachsen,

Dass die wirklich diese Realität immer so wahrnehmen.

Und dass wir verlernt haben,

Die Dinge so zu fühlen oder so zu sehen,

Einfach durch die Konditionierung,

Also durch die Schule,

Durch die Ausrichtung auf Verstand,

Also dadurch,

Dass,

Wenn Kinder eben außersinnliche Wahrnehmungen haben,

Dass man denen eben sagt,

Das sind irgendwelche Geschichten oder das ist nicht wahr oder du bildest dir das ein.

Also wir leben ja in einer komplett materialistischen Gesellschaft,

Wo einfach das Leben oder Lebendigkeit ja gar nicht vorkommen,

Weil es nicht wissenschaftlich beweisbar ist ungefähr.

Und deswegen bin ich überzeugt,

Dass Menschen,

Die einfach in einer ganz anderen Welt,

In dieser Naturwelt groß werden,

Dass die die Natur auch wirklich so empfinden,

In dieser Vollkommenheit und sich auch als Teil der Natur oder der Erde empfinden.

Und deswegen habe ich wirklich gemerkt,

Oder ist mir halt klar geworden,

Dass es eben Pflanzenmedizin gibt,

Die in der Lage ist,

Uns Menschen unsere wirkliche,

Wahre Natur zu zeigen.

Also die wirklich diesen Schleier der Fehlkonditionierung oder diesen Schleier des Materialismus wirklich wegzieht von uns,

Sodass wir wirklich in dem Moment erkennen,

Was wichtig ist und was nicht wichtig ist.

Und was ich auch erkannt habe,

Ist,

Dass,

Wenn du diese Verbundenheit erkennst,

Dann brauchst du nichts mehr,

Weil es ist alles schon da.

Du brauchst keinen materiellen Konsum,

Du brauchst nichts im Außen.

Diese ganzen Ego-Dinge wie Bestätigung,

Anerkennung,

Konkurrenz,

Neid,

Konsum,

Reich sein,

Macht haben,

Das ist alles komplett nebensächlich,

Weil es ist jetzt in diesem Moment schon alles da,

Was wir brauchen.

Wir brauchen nicht mehr.

Und wenn du in diesem Bewusstsein bist,

Dann würden ja ganze,

Wenn alle Menschen in diesem Bewusstsein wären,

Da würden ja ganze Industrien zusammenbrechen,

Weil diese ganzen überflüssigen Dinge,

Die einfach diese ganzen Löcher in den Menschen stopfen,

Die würden nicht mehr gebraucht werden.

Es würde so viel Müll einfach wegfallen.

Und deswegen ist es einfach ganz wichtig,

Dass wir uns,

Und ich glaube,

Ich habe ja auch ein kleines Baby,

Wenn wir auf die Welt kommen,

Dann erleben wir die Welt noch als diesen magischen,

Wunderbaren Ort.

Und das ist immer noch in uns,

Und es geht nur darum,

Da wieder hinzufinden,

Also das wiederzufinden,

Was immer schon in uns war.

Du hast ja auch dabei,

In Thailand hast du ja auch so deine Programmierung und deine Glaubenssätze auf einmal alle irgendwie,

Also du sagst es im Video,

Alle gesehen und erkannt.

Ich meine,

Also wenn ich mir so vorstelle,

Dass du das siehst und erkennst und dadurch,

Also dadurch,

Dass sie dir bewusst werden in dem Moment,

Kannst du sie ja dann auch loslassen oder nimmst sie nicht mehr so wichtig,

Hat das denn dann dein Leben beeinflusst danach?

Also gerade so dir dessen bewusst zu werden,

Ich glaube,

Das ist ja ein enormer Wachstumssprung.

Ja,

Also das,

Klar,

Also diese Erkenntnis hat mein Leben sehr,

Also sehr,

Sehr verändert.

Und ich habe ja dann auch noch eine,

Im letzten Jahr ja auch noch eine Ayahuasca-Reise gemacht,

Und das war praktisch meine zweite Erfahrung eben,

Eine bewusste Erfahrung mit Pflanzenmedizin.

Und das war nochmal,

Also ganz,

Ganz anders,

Das war nochmal so eine,

Ja so eine Erfahrung,

Wo wirklich ich erlebt habe,

Wie also alles,

Was ich nicht mehr brauche,

Aus meinem System wirklich rausgerissen wurde.

Also das war wirklich auch eine ganz,

Ganz schlimme Erfahrung auch für mich,

Also ich habe,

Glaube ich,

Noch nie so viel Leid erfahren,

Wie in dieser Ayahuasca-Erfahrung.

Aber das war,

Glaube ich,

Eine extreme,

Eine extreme Verwandlung,

Die ich dadurch erlebt habe.

Und wo ich auch merke,

Das ist also auch eine dauerhafte Verwandlung,

Also wirklich Dinge,

Die einfach wirklich aus meinem System entfernt wurden,

Und ich das ja auch miterlebt habe,

Wie das passiert ist.

Kannst du mal beschreiben,

Wie das passiert ist?

Weil das,

Bei Ayahuasca gibt es ja alle möglichen Sorten,

Wie sie mit dir arbeiten kann.

Also hast du es gesehen,

Gespürt,

Gehört?

Wie war das für dich?

Also,

Naja,

Der Schamane,

Der hat ja so seine heiligen Gesänge,

Die er einfach in dieser,

In dieser Zeremonie auch angewendet hat.

Und in diesem Raum,

In dem ich war,

Das ist natürlich eine völlig andere Realität,

Als wir sie kennen.

Und ich habe gemerkt,

Dass dieser Gesang dazu dient,

Eben,

Es war irgendwie so,

Dass ich,

Ich eins wurde mit einem Dämonen.

Und,

Und dass eben der Schamane,

Ich wusste,

Dass der Schamane mit seinem Gesang bezweckt mich,

Oder ich war ja in diesem Moment der Dämonen,

Also diesen Dämonen wirklich zu töten.

Das war halt wirklich so dieser Kampf,

Also der Dämonen,

Der eben,

Der eben nicht getötet werden wollte,

Logischerweise.

Und der Schamane,

Der eben mit seinem Gesang,

Also ganz gezielt diesen Dämonen eben letztendlich vernichtet hat.

Und,

Und,

Und in dem Moment,

Wo das dann passiert ist,

Wo also dieser Dämonen zerstört wurde,

Er auch mein System komplett verlassen hat.

Und das war eben ein extrem,

Extrem schmerzhafter Prozess.

Und.

Körperlich oder mental schmerzhaft?

Ja gut,

In diesem Raum,

Da gibt es diese Trennung eigentlich nicht,

Oder habe ich zumindest nicht so empfunden.

Also das war,

Ich habe das wirklich körperlich erlebt.

Also in diesem Raum,

Also das war wirklich wie,

Als ob ich einfach umgebracht werde oder getötet werde.

Und dieser Prozess,

Bis das passiert ist,

War also mit unaushaltbaren Qualen verbunden.

Wie gesagt,

Ich weiß,

Das ist immer,

Ist natürlich immer ganz schwer,

So eine Erfahrung überhaupt in Worte zu fassen,

Weil die Worte natürlich die Erfahrung selbst auch nur annähernd beschreiben können,

Nicht so,

Wie sie wirklich war.

Und natürlich Menschen,

Die sowas noch nie gemacht haben,

Die können da vielleicht mit möglicherweise nicht sehr viel anfangen,

Weil es eben sich sehr surreal anhört.

Aber es war schon so,

Für mich so eine schlimme Erfahrung,

Dass ich,

Ja,

Ich habe ja dann also noch mal eine zweite Reise gemacht,

Also noch mal eine Woche später.

Und das ist ja auch noch mal richtig mutig dann,

Ne?

Ja,

Es war,

Es war,

Es war wirklich,

Ich hatte wirklich Todesangst.

Ich hatte wirklich Todesangst,

Auch besonders vor dieser zweiten Reise,

Weil ich ja wusste,

Was auf der ersten passiert ist.

Und es war wirklich so,

Dass,

Aber meine geistigen Lehrer haben mir gesagt,

Dass ich diese zweite Reise machen soll.

Und dann habe ich halt,

Ja,

Also mich darauf eingelassen,

Aber hatte natürlich die Angst meines Lebens.

Und das war halt auch wieder,

Auch wieder ganz,

Ganz heftig für mich.

Auch wieder?

Ja.

Super,

Super heftig.

Aber,

Aber letztendlich,

So im Nachhinein war es halt perfekt,

Ne?

Ja.

Weil ich dadurch eine unglaubliche Reinigung erfahren habe und wirklich eben etwas von mir genommen wurde,

So eine depressive,

Schwere Energie,

Die immer mit mir war,

Die auch jetzt wirklich weg ist,

Ne?

Also natürlich auch noch bestimmte Muster,

Ne?

Ja,

Also das ist der Wahnsinn,

Was da passiert ist,

Ne?

Und wann war das?

Das war im,

Fast,

Ja,

Es war genau vor einem Jahr.

Ach,

Genau vor einem Jahr.

Genau vor einem Jahr,

Ja.

Und hast du vor,

Nochmal Ayahuasca zu machen?

Ich weiß es nicht.

Also ich habe da wirklich ja natürlich jetzt auch ungeheuren Respekt davor,

Ne?

Ja.

Weil es ist wirklich,

Weil es ist halt einfach so,

Wenn man das mal genommen hat,

Du kommst,

Du kannst,

Du kannst nicht zurück,

Ne?

Ja,

Ja.

Also du kannst diesen Prozess nicht umdrehen,

Du musst da wirklich durch.

Ja.

Und es ist natürlich für jeden anders,

Ne?

Also so,

Meine Partnerin,

Die hat beim ersten Mal ganz tolle Erfahrungen gemacht,

Ne?

Beim zweiten Mal war es für sie auch heftiger,

Aber von dieser ganzen Gruppe hat,

Ist niemand,

Bei niemandem war das so heftig wie bei mir,

Ne?

Also ich weiß es nicht.

Also ich kann sowieso,

Also ich schaue sowieso nie in die Zukunft,

Sondern wenn ich irgendwann fühle,

Dass das wieder sein soll,

Dann werde ich das tun.

Aber ich habe das auch damals wirklich nur getan,

Weil dann ein Co-Rendero aus Peru das angeleitet hat,

Also jemand,

Der das seit seiner Kindheit wirklich täglich praktiziert,

Also der wirklich,

Ne?

Der hatte,

Sein Großvater war ein Co-Rendero,

Also nicht so ein,

Ich sage mal,

So ein Wochenendscharmane,

Der mal das so nebenbei irgendwo gelernt hat und das jetzt anbietet,

Sondern jemand,

Der diesen Weg wirklich geht,

Ne?

Als Co-Rendero oder Heiler.

Und ich wollte halt,

Und ich habe halt wirklich so lange gewartet,

Bis eben diese Gelegenheit gekommen ist,

Dass ich jemanden treffe,

Der,

Der diesen Weg,

Der wirklich im Regenwald lebt,

Ne?

Der mit Pflanzenmedizin verwachsen ist,

Der das seit seiner Kindheit macht,

Weil ich wusste,

Das ist jemand,

Der wirklich weiß,

Was er tut,

Ne?

Und ich wollte es nicht mit jemand anderem machen.

Ja,

Spannend.

Ja,

Sehr spannend.

Also ich habe auch ein paar Ayahuasca-Zeremonien hinter mir und meine sind halt nicht so furchtbar,

Wie das bei dir klingt,

Aber halt auch super anstrengend.

Und ich,

Also ich habe meistens gar nicht in den Zeremonien Angst,

Sondern drumherum.

Und in den Zeremonien ist es halt nur anstrengend,

Aber ich beneide immer die Leute,

Die mit Einhörnern durchs Universum reisen und so tolle Sachen erleben.

So was habe ich auch noch nicht erlebt,

Aber wer weiß.

Also natürlich gab es auch wunderschöne Momente,

Ne?

Also auch wunderschöne Momente,

So diese unglaublich schönen Formen und Farben,

Die sich permanent,

Also die permanent sich bewegen und abwechseln.

Und also das ist,

Also natürlich gab es auch ganz glückliche und erfüllende Momente in dieser Reise,

Aber das war leider der weitaus kleinere Teil bei mir.

Ja,

Guck,

Aber solche schönen Formen und Farben habe ich noch nicht gesehen.

Ich sehe auch so Kaleidoskop-mäßig was,

Aber für mich sieht das furchtbar aus.

Ich habe Angst dann.

Ja,

Das ist interessant.

Es ist für jeden unterschiedlich,

Ne?

Ja,

Und ich nehme das eben so wahr,

Dass diese Pflanzenmedizin schon in der Lage ist,

Die Menschen wirklich echt mit ihrer Seele wieder zu verbinden und sie echt auch mit der Erde,

Mit der Natur wieder zu verbinden.

Und deswegen,

Es gibt auch,

Ich habe auch schon mal angetroffen,

Die gesagt haben,

Dass eben die Pflanzenmedizin jetzt eben in die Zivilisation getragen werden soll,

Damit die Menschen dort wieder an ihren Ursprung erinnert werden,

Damit die Erde wirklich geheilt werden kann.

Also da gibt es,

Ich habe da schon mal angetroffen,

Also es gibt so verschiedene Älteste,

Die haben sich eben aus Südamerika und Nordamerika,

Teilweise,

Das war echt total faszinierend,

Weil es waren Leute,

Die teilweise 160 Jahre alt waren,

Aber aussahen wie 70,

Also wirklich sehr besondere Älteste aus verschiedenen Stämmen.

Und die haben sich getroffen und haben miteinander besprochen,

Wie sie die Pflanzenmedizin der verschiedenen Traditionen jetzt so in die Welt bringen können,

Dass eben diese Pflanzenmedizin dazu beitragen kann,

Dass die Erde jetzt geheilt wird.

Und das war sehr berührend,

Also diese,

Es war also praktisch ein Schamane aus Kolumbien,

Der eben mit diesen Ältesten gearbeitet hat und der eben nach Thailand kam,

Um dort,

Also er hat einen Film gemacht mit diesen Schamanen und diesen Film dann gezeigt.

Und den habe ich halt eben kennengelernt und das war auch sehr,

Sehr berührend.

Ja,

Ich glaube ja auch,

Dass das von den Pflanzen irgendwie so gewollt ist.

Also ich hatte ja die Idee zu diesem Podcast oder so ein Gefühl,

Dass dieser Podcast irgendwie so,

Das ist auch erst nach meiner letzten Ayahuasca Zeremonie so gekommen.

Ich hatte mir aus deiner Mushroom-Erfahrung,

Hatte ich mir ein Zitat rausgeschrieben,

Weil ich das total schön fand,

Das will ich nochmal vorlesen.

Du hattest ja gesagt,

Du hast so diese tolle Liebe und alles ist eins,

Hast du gefühlt.

Und dann sagst du,

Meine Aufgabe ist es,

In dieser Energie zu bleiben und nicht rauszufallen.

Mich daran zu erinnern,

Dass dieses Wunderland da ist.

Es ist in uns,

Es ist um uns.

Wir müssen nur lernen,

Es wieder wahrzunehmen.

Das fand ich total schön.

Kannst du mir das mal schicken?

Ja,

Klar.

Ja,

Super.

Und was ich mich dann gefragt habe,

Wie lange hast du es denn tatsächlich geschafft,

In dieser Energie zu bleiben?

Da war es ungefähr eine Woche.

Ich habe es eine Woche geschafft,

Aber ich habe schon auch gemerkt,

Wie es jeden Tag ein bisschen weniger wurde.

Und ich dann so Stück für Stück.

Ich habe natürlich,

Ich habe ja auch ein Business,

Also Regenbogenkreis und da ist ja immer sehr viel zu organisieren.

Wir haben viele Projekte,

Mitarbeiter zu führen und so weiter.

Und in dem Moment,

Wo dann irgendwelche Dinge schiefgehen oder nicht so laufen oder es irgendwelche Probleme gibt,

Die ja normal sind,

Wenn man so ein größeres Business hat,

Dann wird man natürlich umso schneller wieder aus diesem Wunderland rausgezogen und kommt wieder in diese Realität.

Aber ja,

Letztendlich habe ich irgendwann verstanden,

Dass es wichtig ist,

Dass diese verschiedenen Realitäten auch miteinander verschmelzen dürfen.

Also,

Weil ich bin jetzt natürlich auch,

Ein Teil von mir ist immer in diesem,

Verbunden natürlich mit dieser wunderschönen Welt,

Aber ein anderer Teil von mir,

Der macht eben auch ein Business und der macht Projekte und der macht Ansagen und der sagt auch öfters nein oder ist manchmal auch hart oder so,

Wenn das gebraucht wird.

Und das ist halt auch eine Realität,

Die ist auch wichtig.

Und ich versuche eben,

Diese beiden Realitäten miteinander zu verbinden und immer meinem Inneren zu folgen und das zu tun,

Was jetzt gerade eben dran ist.

Und weil ich denke,

Dass,

Also ja auch durch diese vielen Erfahrungen,

Die ich gemacht habe,

Ich glaube,

Es ist wichtig,

Dass wir alles annehmen,

Was da ist.

Dass wir nicht sagen,

Das eine ist gut,

Das andere ist schlecht,

Sondern dass alles,

Was existiert nun mal auch seine Berechtigung hat und seinen Sinn hat und auch da sein darf.

In dem Moment,

Wo wir anfangen,

Gegen irgendwas zu kämpfen,

Kommen wir ja schon,

Fallen wir ja schon aus unserer eigenen Harmonie raus.

Und deswegen ist es für mich wichtig,

Auch,

Ja,

Wenn ich wirklich im inneren Frieden bin,

Dann bin ich mit allem einverstanden,

Was ist.

Also ich nehme erstmal alles an und sage,

Das darf sein,

Das darf sein,

Das ist okay.

Auch das,

Was unangenehm ist,

Darf auch da sein.

Und entscheide mich aber natürlich bewusst für das,

Was ich in meinem Leben erfahren möchte und gebe da Energie rein.

Ohne,

Dass ich das andere ablehne.

Das ist also so das,

Was ich in meinem Leben jetzt so verwirklicht habe.

Dinge eben so zu betrachten und auch so zu leben.

Du hast ja jetzt,

Abschließende Frage,

Du hast jetzt schon ein paar Mal dein Buch erwähnt,

Reise in die Freiheit.

Das kommt jetzt erst raus.

Am 23.

Februar.

Genau,

Also wenn der Podcast raus ist,

Ist es wahrscheinlich dann auch schon erhältlich.

Was ich mich gefragt habe,

Du warst,

Da geht es ja auch um deine Reise oder hauptsächlich 1990,

91.

Wieso brauchst du 30 Jahre,

Bis dieses Buch rauskommt?

Ja,

Das liegt einfach da.

Es liegt,

Also es war so,

Ich war in Thailand in einem veganen Restaurant und habe mich dort mit Freunden getroffen und eine Freundin.

Und genau,

Es ging irgendwie darum,

Wir haben uns so ein bisschen erzählt und dann habe ich eine Geschichte erzählt aus meiner Zeit von damals.

Und da war eine Frau dabei und die meinte,

Das ist der Hammer.

Du hast zwei Jahre in der Wildnis gelebt und dich aus der Natur ernährt,

Ohne Geld.

Du musst unbedingt ein Buch darüber schreiben.

Und in dem Moment kam so dieser Schauer durch mich und ich so,

Okay,

Alles klar,

Das war jetzt die Botschaft.

Also darüber soll ich ein Buch schreiben.

Ich bin tatsächlich vorher nicht auf die Idee gekommen,

Darüber ein Buch zu schreiben.

Weil es einfach für dich normal war.

Ja,

Es war für mich einfach normal.

Ich habe da nicht weiter darüber nachgedacht.

Und dann war das klar,

Dass es jetzt so sein soll.

Also sie war praktisch die Überbringerin der Botschaft für mich,

Wofür ich ihr natürlich total dankbar bin.

Und dann habe ich mich eben da rangemacht an dieses Projekt und habe eben auch überlegt,

Wie ich das eben,

Weil ich wollte ja auch,

Dass es ein aktuelles Buch auch wird.

Weil die Zeit ist ja,

Der Rahmen ist ja 30 Jahre her,

Aber die Inhalte,

Die sind wirklich von jetzt.

Und alles,

Was da drin ist,

Ist wirklich hochaktuell.

Aber das Ganze hat natürlich einen spannenden,

Lustigen,

Erlebnisreichen Rahmen.

Und da sind eben ganz viele spirituelle Erfahrungen und Weisheiten und Erkenntnisse,

Die ich da drin verpackt habe.

Und eben auch eine besondere Vision für die Erde,

Die ich bekommen habe.

Und das war wirklich ein Prozess,

In den ich wirklich auch reingewachsen bin.

Weil ich mir natürlich die Frage gestellt habe,

Ich lebe ja nicht so,

Dass ich sage,

Jetzt Matthias schreibt jetzt ein Buch.

Sondern ich bin dann so,

Dass ich sage,

Hey,

Großer Gott oder meine geistigen Lehrer,

Bitte lasst mich der Kanal sein für das,

Was die Menschen jetzt brauchen.

Das heißt,

Ich setze mich hin und versuche einfach,

Kanal zu sein und zu empfangen.

Und das war ein Prozess.

Also immer wieder nach innen zu gehen,

Immer wieder zu gucken,

Was möchte jetzt als nächstes kommen,

Was soll alles in dieses Buch rein.

Weil mir ist es einfach wichtig,

Ich möchte mit dem Buch ja wirklich was,

Also Heilung in die Welt bringen.

Und das ist einfach mein Ansinnen,

Also warum ich das gemacht habe.

Und deswegen ist natürlich immer meine Frage,

Wie kann ich die Menschen am tiefsten berühren.

Und das war,

Und so ist dann dieses Projekt entstanden.

Wie lange ist das jetzt her,

Dass du diese,

Die Frau das gesagt hat,

Dass du ein Buch schreiben sollst?

Das ist jetzt zwei Jahre her.

Ach so,

War gut.

Aber dann ging es ja doch relativ fix dann mit dem Schreiben.

Ja,

Ich habe mich dann,

Also richtig fix ging es dann,

Als ich die Zusage vom Verlag hatte und der Verlag mir auch eine Deadline gegeben hat.

Da wusste ich,

Okay,

Jetzt habe ich noch vier Monate,

Jetzt wird es intensiv.

Und dann habe ich ja wirklich,

Musste ich ja jeden Tag schreiben,

Ob ich wollte oder nicht,

Um einfach fertig zu werden.

Cool.

Max,

Ich weiß nicht,

Ob das zu privatkraftwürdig ist,

Weil du gesagt hast,

Vision für die Welt.

Magst du da kurz erzählen,

Was du so für eine Vision hast?

Ja,

Die Vision ist,

Dass die Menschen sich erinnern,

Also an das,

Was wir wirklich sind,

Dass wir dieses höchste göttliche Potenzial einfach wahrnehmen und dass wir als,

Also wir erkennen,

Dass wir nicht getrennt sind.

Wir sind von anderen Menschen nicht getrennt,

Wir sind nicht von den Tieren getrennt,

Wir sind nicht von den Pflanzen getrennt.

Jeder Teil dieser Schöpfung ist wertvoll und wichtig.

Und dass wir wirklich,

Weil,

Wenn wir dieses Bewusstsein haben,

Dann fallen ganz viele Dinge weg,

Dann gibt es keine Kriege mehr,

Dann gibt es keine Unterdrückung mehr,

Dann gibt es keine Naturzerstörung mehr.

Wenn wir das Bewusstsein haben,

Dass jeder Teil ein vollkommener und wichtiger Teil der Schöpfung ist,

Dann achten wir denen,

Dann sind wir achtsam,

Dann erkennen wir,

Wenn wir erkennen,

Dass wir nicht getrennt sind,

Dann wissen wir,

Dass nur dann,

Wenn es allen anderen gut geht,

Geht es uns selber auch gut.

Also erstmal dieses Bewusstsein zu entwickeln und aus diesem Bewusstsein heraus dann eben neue Systeme aufzubauen.

Neue Systeme heißt,

Dass es eben nur noch biologische Landwirtschaft gibt,

Zum Beispiel,

Dass es keine Massentierhaltung mehr gibt,

Dass die Menschen,

Dass wir freie Energie verwenden,

Also Energieformen,

Die wirklich heilsam und gesund für die Erde sind.

Dass es nicht mehr sein kann,

Dass einzelne Menschen ungeheure Mengen an Geld anhäufen,

Während andere hungern,

Sondern dass wirklich darauf geachtet wird,

Dass jeder sich ganz frei,

Seinem eigenen inneren Seelenplan gemäß entfalten kann und dass es eben auch für die Tiere genauso gilt wie für die Pflanzen und wie für die Menschen.

Und dass es dann eben gesunde Gemeinschaften gibt,

Gesunde Geldsysteme,

Dass eben dieses ganze Konkurrenz- und Machtdenken einfach keinen Platz mehr hat.

Also dass die Menschheit wirklich gemeinsam erkennt,

Wir können hier ein Paradies schaffen,

Weil alle technischen Bedingungen und Voraussetzungen dafür sind ja da.

Und es geht jetzt nur noch darum,

Natürlich daran zu glauben,

Das als gemeinsame Vision zu haben und dann auch zu leben.

Das geht dann,

Dass die Schüler eben so unterrichtet werden,

Dass sie sich ganz frei entfalten können,

Dass sie sich selber auswählen können,

Was sie lernen wollen,

Was sie nicht lernen wollen,

Dass jeder das tun kann,

Was ihm Freude macht und so weiter.

Also dass praktisch all diese Errungenschaften,

Dass also Elemente wie Meditation,

Wie Yoga,

Wie achtsame Kommunikation,

Wie Permakultur,

Biologische Landwirtschaft,

Also alle gesunden Systeme,

Die wir mittlerweile schon haben,

Vegane Ernährung und so weiter,

Dass das eben auch weltweit dann auch gelebt wird und umgesetzt wird.

Und diese Vision habe ich tatsächlich auch schon sehr lange und ich habe irgendwann,

Habe ich mich entschieden,

Mit der Vision nach draußen zu gehen.

Also auch auf die Gefahr hin,

Dass Leute sagen,

Das ist unrealistisch oder das ist träumerisch oder wie auch immer,

Weil ich gesagt habe,

Hey,

Diese Vision,

Wenn die Menschen erkennen,

Dass es möglich ist,

Dass wir alle so leben,

Dann können wir auch danach leben.

Dann können wir es auch wirklich praktisch in unseren Alltag integrieren.

Aber wir müssen ja erstmal diese Vision haben.

Erstmal überhaupt uns vorstellen,

Dass es möglich ist,

Dass diese Erde ein Paradies sein kann.

Weil wir sind ja Schöpfer unserer Realität,

Unserer inneren und unserer äußeren Realität.

Und dann habe ich irgendwann gesagt,

Es ist mir jetzt echt egal.

Von mir aus können die Leute sagen,

Ich bin Träumer oder was auch immer.

Aber ich gehe mit dieser Vision jetzt echt in die Welt.

Weil ich finde,

Wir brauchen das jetzt.

Weil wir können einfach nicht so weitermachen.

Es geht einfach nicht mehr so weiter.

Also die Leute müssen jetzt wirklich aufwachen,

Weil sonst ist es einfach zu spät.

Ja,

Gut.

Dann lasse ich das mal so als Abschlussworte stehen und sage Danke Matthias.

Das war total interessant.

Gerne.

Dann sag doch jetzt noch mal,

Wenn jemand Kontakt zu dir aufnehmen möchte,

Wo das geht.

Ich packe natürlich auch alle Links in die Shownotes,

Aber du kannst es ja auch noch mal hier eben einmal sagen.

Ja,

Sehr gerne.

Also man findet mich auf regenbogenkreis.

De und auf matthias-langwasser.

Com.

Und dann natürlich auch auf Facebook,

Instagram,

YouTube,

Podcast.

Und da findet man dann eben auch die Kontaktmöglichkeiten.

Cool.

Vielen Dank.

Ja,

Sehr,

Sehr gerne.

Und wenn dir diese Episode von Shift,

Deinem Podcast,

Gefallen hat,

Dann freue ich mich total,

Wenn du den Podcast abonnierst und mir auch gerne eine Bewertung bei iTunes dalässt.

Tschüss.

© 2026 Linda Benninghoff. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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