18:05

Negative Gefühle in Freude wandeln

by Petra Hess

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4.4
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Meditation
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Du wünschst dir, negative Gefühle gehen zu lassen? In dieser Meditation begegnen wir ihnen mit Freundlichkeit und Gelassenheit und erlauben, Stück für Stück Anspannung zu lösen. So kann ein Raum entstehen, in dem du dir mit Freundlichkeit und Gutmütigkeit wieder selbst auf die Beine hilfst. Diese Meditation stärkt dich und deine Selbstfürsorge. Sie ist inspiriert von der Zen-Geschichte über das leere Boot und dem Gedicht "Fürsorge" von Rachel Holstead. Viel Freude bei dieser Meditation!

Transkription

Hallo und willkommen bei Koala Mind.

Ich bin Petra,

Schön,

Dass du da bist.

Ich freue mich sehr,

Dass wir wieder gemeinsam meditieren.

Diese Meditation ist genau richtig für dich,

Wenn du deine Gedanken und Gefühle neu ausrichten möchtest.

Ich wünsche dir viel Freude bei dieser Meditation.

Schön,

Dass du da bist.

Komm zum Sitzen in den Schneidersitz,

Fersensitz oder auf einen Stuhl.

Leg die Hände auf den Oberschenkeln oder im Schoß ab.

Wenn du soweit bist,

Schließe deine Augen.

Nimm dir Zeit,

Hier bei dir anzukommen.

Atme tief ein und lange aus.

Spüre in deine Füße die Verbindung zum Boden.

Spüre in deine Beine,

In dein Becken.

Spüre in deinen Bauch,

In deine Schultern,

In deine Stirn.

Erlaube dir,

Mit jeder Ausatmung mehr zu entspannen.

Spüre in deinen Atem,

Der ruhig und gleichmäßig ein- und ausströmt.

Ich möchte dir für diese Meditation eine kleine Geschichte erzählen.

Die Geschichte ist aus dem Buddhismus und heißt »Das leere Boot«.

Ein Schüler fragte seinen Meister,

Wie er besser mit Zorn umgehen könne.

Der Zen-Meister antwortete,

»Stell dir vor,

Es ist ein nebliger Tag.

Du bist mit deinem Boot draußen auf dem See.

Durch den Nebel kannst du kaum etwas erkennen.

Bis plötzlich ein anderes Boot durch die Schwaden genau auf dich zukommt.

Du wirst zornig.

Du denkst,

Na so ein Idiot,

Ich hab gestern mein Boot neu angestrichen.

Und schon kracht das fremde Boot in deins hinein.

Du kannst die frische Farbe,

Die du gestern so mühevoll aufgetragen hast,

Geradezu abblättern hören.

Zorn.

Dann schaust du genauer hin und siehst,

Das andere Boot ist leer.

Niemand drin.

Niemand,

Der dich absichtlich gerammt hat.

Dein Zorn verfliegt.

Du seufzt und denkst,

Ach was soll's,

Da muss ich demnächst eben nochmal streichen.

Die Sache ist für dich damit gelaufen.

« Der Zen-Meister fuhr fort,

»So ist es mit allem im Leben und mit allen Menschen,

Denen du begegnest.

Es ist,

Als würden wir von einem leeren Boot gerammt werden.

« Der Schüler sagte,

»Hm,

Da ist was dran.

Aber selbst wenn ich sehe,

Dass das Boot leer ist,

Ich werde erst einmal die ganze Welt verfluchen und mir einfach vorstellen,

Es säße jemand im Boot,

Der mir absichtlich schaden will.

« Da antwortete der Meister,

»Wohl wahr,

So ticken wir Menschen.

Doch je mehr wir üben,

Umso leichter können wir uns beruhigen und sehen,

Wie lächerlich und nutzlos es doch ist,

An Zorn festzuhalten.

Schuld ist immer das leere Boot.

Lass den Atem ganz ruhig und gleichmäßig kommen.

Verbinde dich mit dem Boden und lass dein Becken tiefer sinken.

Stell dir vor,

Wie die Schwerkraft dich erdet.

Du kannst dich hier sicher fallen lassen.

Alle Einflüsse von außen treten langsam in den Hintergrund und du kannst immer mehr und mehr bei dir ankommen.

Bring die Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Atme durch die Nase ein.

Halte den Atem.

Mund ganz lang durch den Mund aus.

Durch die Nase ein.

Lange durch den Mund aus.

Atme ein.

Halten.

Lange aus.

Noch einmal tief einatmen.

Halten.

Lange und vollständig ausatmen.

Lass den Atem wieder ruhig und gleichmäßig fließen.

Nimm die Bewegungen im Körper wahr.

Jede Ausatmung lebt dich ein,

Weicher zu werden.

Spüre in deinen Körper.

Schau einmal,

Ob du hier noch Anspannung spürst.

Fühle einmal genauer,

Wo du das spüren kannst.

Vielleicht im Bauch,

Verkrampfte Schultern oder am Rücken.

Dann lass hier auch deine Position ganz bewusst weicher werden.

Spüre in deine aufrechte Position,

Ohne sie zu forcieren.

Sei ganz sanft und freundlich.

Die Schultern dürfen sich lockern.

Du bist sicher hier in diesem Moment.

Du darfst loslassen.

Mit jeder Ausatmung sage dir,

Lass los.

All die Anspannung,

Die du loslassen möchtest,

Darf jetzt gehen.

Schau einmal,

Ob du in jeder Einatmung entspannen kannst.

In jeder Ausatmung verbinde dich mit deinem höheren Teil.

Diesem freundlichen Teil in dir.

Der gutmütige und mitfühlende Teil.

Was redet er dir?

Was brauchst du jetzt wirklich?

Was tut dir gut?

Dann entspanne dich vollständig in deiner Atmung.

Spüre den Atem in deinem Bauch.

Das Heben der Bauchdecke mit jeder Einatmung.

Wie der Bauch mit jeder Ausatmung nach unten senkt.

Das gleichmäßige Heben und Senken der Bauchdecke.

Mit jeder Einatmung entsteht Raum und Wärme.

Mit der Ausatmung darfst du loslassen und entspannen.

Atemzug für Atemzug.

Wenn du Anspannung in deinem Körper spürst oder starke Gefühle,

Das ist okay.

Das darf da sein.

Mit dir sitzen viele Menschen hier mit aufgewühlten Herzen.

Du bist nicht alleine.

Mit dem Gefühl sein und den Atem ganz sanft fließen lassen.

Schau,

Ob du mit dir freundlich sein kannst.

Bist sicher hier.

Vielleicht magst du Anspannung und Druck mit der nächsten Ausatmung gehen lassen.

Atme tief ein und lange aus.

Spüre den Atem in der Brust.

Wie sich die Rippenbögen weiten und du mit jedem Atemzug ein Stück größer bist.

Nimm die Freundlichkeit in dir wahr.

Lass diese Freundlichkeit mit jeder Einatmung größer werden.

Lass sie in deinen Kopf fließen,

Um freundlich mit deinen Gedanken zu sein.

Lass sie in deinen Bauch fließen,

Um freundlich mit deinen Gefühlen zu sein.

Spüre den Atem an deiner Nase.

Wie in den Nasenflügeln.

Vielleicht kannst du den Atem auch oberhalb der Oberlippe fühlen oder an der Nasenspitze.

Lass dein Gesicht rundherum weich werden,

Damit die Anspannung gehen kann.

Der Bereich um deine Augen,

Dein Kiefer,

Deine Stirn.

Stell dir vor,

Du hilfst dir ganz liebevoll wieder selbst auf die Beine.

Mit Freundlichkeit,

Gutmütigkeit und Viersorge.

Ich möchte dir gerne noch ein Gedicht von Rachel Halstedt mitgeben.

In diesen Momenten,

In denen du für die ganze Welt sorgen möchtest,

Erinnere dich,

Dass die ganze Welt auch in dir ist.

Du kannst nur hier beginnen.

Dich kümmern um diese Haut,

Diese Knochen,

Dieses Herz.

Tauche tief ein in diese Fürsorge.

Und jede Zelle wird ein Tempel,

In dem die Welt verehrt wird.

Und dann spüre nochmal die Verbindung zum Boden.

Die Punkte,

An denen dein Körper den Boden berührt.

Spüre die Berührung der Hände auf den Oberschenkeln oder im Schoß.

Atme noch einmal tief ein und lange aus.

Und wenn du soweit bist,

Öffne deine Augen.

Schön,

Dass du wieder da bist.

Ich hoffe,

Die Meditation hat dir gut getan.

Und ich wünsche dir,

Dass du heute und in dieser Woche voller Freude und Freundlichkeit mit dir selbst sein kannst.

Wie immer freue ich mich sehr,

Wenn du mir auf Instagram schreibst,

Wie dir diese Folge gefallen hat.

Du findest mich unter koala.

Mind.

Wenn du noch nicht mitgemacht hast,

Dann lade ich dich herzlich zu meiner kostenlosen 14 Tage Meditation Challenge ein.

Ich schicke dir dann jeden Tag eine E-Mail mit deiner Meditation.

Alle Infos unter koala-mind.

Com Und wenn du gerne tiefer in die Meditation einsteigen möchtest,

Dann ist vielleicht mein MBSR Kurs etwas für dich.

Er dauert 8 Wochen und wir beschäftigen uns ganz intensiv damit,

Wie du fürsorglich mit deinen Gedanken und Gefühlen umgehen kannst.

Alle Infos unter koala-mind.

Com Ich freue mich schon auf die nächste Meditation mit dir.

Hab einen schönen Advent und bis bald,

Deine Petra

4.4 (39)

Neueste Bewertungen

Petra

January 11, 2026

Liebe Petra, danke für deine Meditation. Deine sanfte Stimme trägt mich gut durch die Minuten der Pause und wirkt auch noch hinterher. Liebe Grüße und alles Gute für dich ❣️🫶🏻

Stefanie

January 5, 2023

Die beien sehr unterschiedlichen Texte umschließen eine sehr angenehme, ruhige, entspannende Meditation, die bei mir positive Gefühle geweckt hat.

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