
Meditation zur 10. Rauhnacht
by Tanja Köster
In der zehnten Rauhnacht hilft uns das ausgleichende Tierkreiszeiche inneren Frieden und Ausgeglichenheit zu finden. Es ist nun Zeit Eigenverantwortung zu finden. Nach einer sieben minütigen Einleitung folgt eine halbe Stunde Musik von Murdoc Veedoc (You Tube)- Dream World um dich auf diesem Weg zu begleiten.
Transkription
Hallo,
Wir sind schon in der zehnten Raunacht angekommen,
Der dazugehörige Monat ist der Oktober und das Tierkreiszeichen ist die Waage.
Die Themen,
Die aufkommen,
Sind Wissen,
Weisheit,
Harmonie,
Balance und Zukunftsvisionen.
Unser heutiger Leitspruch ist Liebe mit der Seele und neue Welten öffnen sich.
Die Waage versucht,
Ausgleich zu schaffen.
Werde achtsam für die schönen Dinge im Leben,
Für die schönen Dinge im Alltag.
Heute Morgen habe ich auf Instagram einen wunderbaren Beitrag dazu gelesen.
Ich folge dort einer jungen Frau und diese junge Frau hat Kinder im Teenageralter,
Ein ungefähr zwei Jahre altes Kind und zusätzlich ein Pflegekind ungefähr im selben Alter mit ganz besonderen medizinischen Bedürfnissen.
Sie hat erzählt,
Dass sie heute dieses Kind mit den medizinischen Bedürfnissen gebadet hat,
Was ganz anstrengend war alleine und anschließend muss sie den Fütterungsschlauch wieder befestigen und alles sauber halten und so weiter.
Es ist also eine schwierige Aufgabe.
Sie hat das mit Stolz alleine bewältigt,
Normalerweise macht sie das mit ihrem Ehemann zusammen.
Als sie das dann alles bewältigt hatte,
Hat sie ihren Pflegesohn so ungefähr 15 bis 30 Sekunden aus den Augen gelassen und diese Zeit hat ihre Tochter benutzt,
Um ein Glas Frangensaft,
Das sie sich vorher eingeschüttet hat,
Über ihren Sohn auszugießen.
Und sie hat auch noch einen Termin im Anschluss gehabt,
Doch anstatt sich zu ärgern,
War sie sehr,
Sehr dankbar,
Dass a,
Nicht mehr passiert ist in dieser kurzen Zeit,
Dass b,
Sie noch frische Sachen im Schrank hat,
Ganz einfach so,
Um ihren Pflegesohn neu anzuziehen und auch,
Dass sie in der Lage ist,
Sich einfach wieder ein neues Glas Orangensaft einzuschütten.
Das war eine Geschichte,
Die mich sehr,
Sehr berührt hat und wir sollten viel mehr den Blick auf diese Dinge richten,
Lernen,
Den Fokus auf die guten Dinge,
Die in unserem Alltag sind,
Die wir haben,
Besitzen,
Zuhalten.
Ich habe neulich aus dem Englischen einen für mich neuen Begriff gehört,
Es gibt ihn bestimmt länger,
Aber er war halt nie in meiner Aufmerksamkeit und der lautete Belieflessness,
Das bedeutet weniger zu glauben.
Das scheint ja erstmal unsinnig,
Weil wir wollen ja eigentlich einen tieferen,
Größeren Glauben entwickeln.
Allerdings glauben wir im Alltag ganz,
Ganz viele Dinge und meistens eher die etwas negativ Behafteteren.
Das Wetter wird sowieso schlecht sein,
Die Menschen sind gemein und böse und schlecht gelaunt,
Ich muss arbeiten gehen,
Um mein Geld zu verdienen und es gibt derer noch viele Glaubenssätze.
Vielleicht wollen wir hier weniger glauben,
Vielleicht wollen wir das loslassen und den Glauben zugunsten des Seins aufgeben.
Unser spiritueller Weg sollte frei sein von eigenen Bedürfnissen,
Frei von jeglichem Ego,
Frei von Unselbstständigkeit.
Du bist aus Sternenstaub geformt,
Eins mit allem,
Eins mit dem Universum.
Wie oft macht unser Ego aus unserer Meinung unser Sein?
Was ist es,
Dass wir unsere Meinung so verteidigen müssen?
Ihr kennt ja sicher die Geschichte von Galileo,
Der gesagt hat,
Die Erde sei rund und die Leute waren wirklich sauer darüber.
Und der Witz an der ganzen Angelegenheit ist,
Es hatte für die meisten Leute überhaupt gar keine Bedeutung,
Weil sie so sehr an einem Ort verhaftet waren,
Dass sie gar nicht gereist sind,
Also hatten sie überhaupt nicht die Möglichkeit,
Vom Erdenrand drunter zu fallen.
Oder Darwin.
Als Darwin seine Vererbungstheorie veröffentlichte,
Haben Menschen schon jahrhundertelang Tiere gezüchtet.
Sie haben gesehen,
Dass sich bestimmte Eigenschaften von Vater und Mutter auf die Jungtiere vererben.
Und auch,
Dass Familienähnlichkeiten sich durch die Generationen ziehen.
Trotzdem ging ein Aufschrei durch die Welt,
Weil gesagt wurde,
Wir sind von Gott gemacht,
Was wir sind,
Egal wie wir es dann jetzt vielleicht nennen mögen und es als Blasphemie angesehen wurde,
Dass bestimmte Mechanismen bei der Zeugung eine Rolle spielen,
Wobei die Mechanismen ja genauso von Gott oder wie immer Du das nennen magst,
Gemacht worden sind.
So oft verwechseln wir die Hand,
Die zum Mond zeigt,
Mit dem Mond selbst.
Frage Dich heute,
Wo fühle ich mich gerecht behandelt und wo nicht?
Und es ist wirklich,
Dass ich ungerecht behandelt werde?
Oder möchte mein Ego nur die vorgefasste Meinung vertreten?
Wo spielt Deine eigene Unzufriedenheit eine ganz,
Ganz große Rolle?
Finde inneren Frieden,
Indem Du mit Dir zufrieden bist.
Was hat Deine Seele Dir in den letzten Tagen erzählt?
Söhne Dich mit den letzten Teilen aus,
Die Du ablehnst.
Fange an,
Eigene Ideen,
Rituale zu entwickeln.
Geh in Deine Eigenverantwortung.
Wenn Du dorthin wechseln möchtest,
Verabschiede ich mich hier von Dir.
Du hast bestimmt eigene Ideen gewonnen,
Welche Themen,
Belange Du in die Meditation mitnehmen möchtest,
Oder ob Du einfach im Hier und Jetzt verweilen und der Musik lauschen möchtest.
Ich schließe mit meinen Lieblingsworten von Muji ab,
Der sagte,
You tried it the hard way,
Now try it the heart's way.
Also,
Du hast es auf dem harten Weg versucht,
Nun versuche es auf dem Herzensweg.
Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg in Deine Eigenständigkeit,
In Deine Souveränität und natürlich eine erhellende,
Sehnte RAUHNACHT!
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