
Heile deine Wunden
by Emina Sommer
Eminas Stimme leitet dich sanft und sicher durch eine Atemübung und führt dich dann in deine Vergangenheit, wo du auf deine Eltern treffen wirst, die heilsame Botschaften für dich bereit halten. Diese Visualisierungs-Meditation ist eine Möglichkeit, seelische Wunden zu pflegen, die in deiner Kindheit entstanden sind. Höre innerhalb der Meditation wichtige Nachrichten deiner Eltern, die wie Balsam auf deiner Seele wirken können.
Transkription
Herzlich willkommen zur Meditation Heile Deine Wunden.
Mein Name ist Emina und ich darf dich heute mit dem Ben durch diese Praxis begleiten.
Die heutige Meditation widmet sich Sätzen,
Die uns in unserem Selbstvertrauen stärken.
Es sind Sätze,
Die unsere Eltern uns mitgegeben haben oder vielleicht auch verabsäumt haben,
Uns mitzugeben.
Wir suchen dann nach diesen Sätzen oft im Außen und treffen oft auf Enttäuschung,
Wenn wir sie nicht finden oder hören.
Wir lernen hier,
Uns diese Sätze selbst zu schenken und so unsere Wunden selbst zu heilen,
Mit Hilfe von inneren Bildern unserer Eltern.
Schliesse nun langsam deine Augen,
Wenn sie noch offen sind.
Vielleicht möchtest du dich noch bewegen und deine Sitzposition so herrichten,
Dass du gemütlich,
So gemütlich wie möglich sitzt oder liegst,
Falls du sie im Liegen hörst.
Richte deinen Rücken auf und mache ihn ganz stark und lang.
Wir beginnen die Meditation mit einer kurzen Atemübung,
Um im Körper anzukommen.
Also wenn wir anfangen,
Atmen wir vollständig durch die Nase ein,
Heben dabei unseren Bauch und Brustkorb wie eine Welle an und atmen dann ganz langsam durch den Mund wieder aus und dabei senkt sich der Bauch und Brustkorb.
Und wenn du magst,
Kannst du für die Atemübung eine Hand auf deinem Bauch und eine auf deinem Brustkorb legen,
Um die Wellenbewegungen wahrzunehmen.
Es ist wie wenn du einen großen Luftballon aufblasen möchtest.
Lass es uns versuchen.
Atme durch die Nase ein und fülle deine Lungen und dabei heben sich dein Bauch und Brustkorb an und atme danach ganz langsam durch den Mund wieder aus,
Wie wenn du einen Luftballon aufblasen würdest.
Dein Bauch und Brustkorb senken sich wieder.
Wiederhole das im eigenen Atemtempo.
Lange,
Langsame Einatmung durch die Nase und lange,
Langsame Ausatmung durch den Mund.
Lass dabei dein Gesicht ganz weich und weit werden.
Entspanne deinen Kiefer,
Deine Schultern,
Deinen Hals und Nacken und lass uns dann noch fünfmal die Atemübung wiederholen.
Eine volle Einatmung.
Bauch und Brustkorb heben sich und lange,
Langsame Ausatmung durch den Mund.
Der Bauch und Brustkorb senken sich und noch viermal in deinem Atemtempo.
Lass alle Anspannung los mit den Ausatmungen.
Alles was noch gestaut ist,
Einfach ausatmen durch den Mund.
Schön.
Falls die Arme noch auf deinem Bauch und Brustkorb sind,
Kannst du sie jetzt absenken.
Beginne nun dich deinem natürlichen Atemfluss hinzugeben.
Bleibe ganz entspannt und erzwinge nichts.
Lasse die folgenden Übungen einfach auf dich zukommen.
Deine Aufgabe ist einfach nur wahrzunehmen,
Was da ist.
Du wirst gleich in den Kontakt mit dem inneren Abbild deiner Mutter und deines Vaters kommen.
Falls die Bilder noch nicht so klar sind oder du deine Eltern nicht kennst oder sie vielleicht schon verstorben sind,
Ist das vollkommen okay.
Die tieferen Schichten deines Bewusstseins kümmern sich um das Integrieren des Erlebnisses,
Auch ohne konkrete Bilder zu haben.
Falls es zu Emotionen kommt,
Die für dich sehr heftig werden,
Pausiere die Meditation und komme so lange zur Atmung zurück,
Bis sich dein Geist beruhigt hat.
Einfach die Atemübung vom Anfang wiederholen.
Beginnen wir nun mit unserer Reise.
Wir verwurzeln zuerst unseren Körper,
Damit wir sicher reisen können und auch wieder angenehm zurückfinden.
Lasse deine Arme und Beine ganz schwer und entspannt werden.
Auch dein Gesicht,
Dein Kiefer locker lassen.
Die Schultern ganz schwer und entspannt werden lassen.
Und deinen Bauch und Brustkorb ganz angenehm weit und weich werden lassen.
Vertraue dem Boden dein Gewicht an.
Vielleicht kannst du durch den Halt des Bodens eine gewisse Sicherheit spüren.
Du darfst dich tragen lassen.
Du darfst dich geborgen fühlen,
Denn du wirst gehalten.
Entspanne in dich hinein zu dem Ort der inneren Ruhe,
Wo du vollkommen du selbst sein darfst.
Du wirst gleich in den Kontakt mit dem inneren Abbild deiner Mutter und deines Vaters kommen.
Falls die Bilder noch nicht so klar sind oder du deine Eltern nicht kennst oder sie vielleicht schon verstorben sind,
Ist das vollkommen okay.
Die tieferen Schichten deines Bewusstseins kümmern sich um das Integrieren des Erlebnisses,
Auch ohne konkrete Bilder zu haben.
Falls es zu Emotionen kommt,
Die für dich sehr heftig werden,
Pausiere die Meditation und komme so lange zur Atmung zurück.
So lange bis sich dein Geist beruhigt hat.
Und wenn du soweit bist,
Dann stelle dir nun einen goldenen Strahl vor,
Auf dem du stehst.
Es ist ein breiter,
Leuchtender Strahl.
Ganz hell und klar,
Goldenleuchtend.
Er kann dich in die Vergangenheit und in die Zukunft führen.
Heute und jetzt werden wir in deine Kindheit reisen.
Und zwar bis zu dem Alter,
Als du zwei Jahre alt warst.
Du bewegst dich rückwärts auf diesem Strahl und merkst,
Wie du jünger wirst und vergangene Ereignisse an dir vorbeiziehen.
Lass sie einfach vorbeiziehen und bewege dich immer weiter und weiter rückwärts.
Mit jedem Jahr,
Das an dir vorbeizieht,
Wirst du jünger und entspannter.
Du reist weiter zurück,
Immer weiter und weiter.
Und dein Geist wird immer klarer,
Immer klarer und klarer.
Und dein Körper wird immer ruhiger,
Immer ruhiger und entspannter.
Der Strahl hat dich nun in deinem zweijährigen Körper ankommen lassen.
Nimm deine Umgebung wahr.
Wo hast du gewohnt?
Lasse nun vor deinem geistigen Auge ganz langsam deine Mutter erscheinen.
Wie sah sie zu dem damaligen Zeitpunkt wohl aus?
Welche Kleidung trägt sie gerade?
Und wie bewegt sie sich?
Wie ist ihre Stimme?
Was ist ihre Tätigkeit gerade?
Was für Herausforderungen hat sie gerade?
Welche Limitierungen hat sie?
Nimm dir Zeit und lasse das Bild mit all seinen Facetten entstehen.
Und zur Erinnerung,
Es muss nicht so gewesen sein.
Es ist dein Bild,
Das aus deinem Unbewussten entsteht.
Es gibt kein Richtig oder Falsch.
Und wenn du bereit bist,
Dann stell dir vor,
Dass deine Mutter sitzt oder steht oder du sitzt auf ihrem Schoß,
Was auch immer angenehm für dich ist.
Sie hat jetzt ein paar Nachrichten für dich.
Deine Aufgabe ist es nur zu lauschen und zu bemerken,
Was für Gefühle diese Worte ausmachen.
Du kannst dir auch gerne vorstellen,
Sie streichelt deinen Kopf dabei oder deine Hand.
Stelle dir nun vor,
Folgende Sätze kommen aus ihrem Mund.
Mein Kind,
Ich liebe dich.
Mein Kind,
Ich will dich.
Mein Kind,
Du bist wunderbar für mich.
Mein Kind,
Ich sehe dich.
Mein Kind,
Ich höre dich.
Mein Kind,
Es ist nicht,
Was du tust,
Sondern wer du bist,
Das ich liebe.
Mein Kind,
Ich gebe dir die Freiheit,
Anders zu sein als ich.
Mein Kind,
Ich passe auf dich auf.
Mein Kind,
Ich bin da für dich.
Ich bin da für dich,
Auch wenn ich gestorben bin.
Mein Kind,
Du musst nicht mehr alleine sein.
Mein Kind,
Du kannst mir vertrauen.
Mein Kind,
Du kannst deiner inneren Stimme vertrauen.
Mein Kind,
Manchmal werde ich dir Nein sagen.
Das ist,
Weil ich dich liebe.
Mein Kind,
Es ist vollkommen okay,
Angst zu haben.
Lasse diese Nachrichten oder diese Mutterbotschaften einfach in dein Herz hinein sinken,
So wie Nektar,
Das deine Seele einbalsamiert,
Ein wunderschönes,
Vollkommenes Licht einhüllt und dein Herz strahlen lässt,
Alle Wunden damit versorgt,
Alle Wunden,
Alles nährt,
Was es zu nähern gibt und ganz langsam,
Wenn du bereit bist,
Dann stell dir vor,
Dein Vater kommt und er will dir auch Botschaften geben,
Ganz liebevoll und wertschützend.
Er stellt sich vor dich hin und blicke ihn nun an,
Widme dich deinem Vater.
Es ist genug Abstand zwischen euch,
Sodass du ihn anschauen kannst.
Wie sieht er gerade aus?
Welche Kleidung trägt er?
Wie bewegt er sich?
Wie ist seine Stimme?
Was ist seine Tätigkeit?
Was für Herausforderungen hat er und welche Limitierungen hat er?
Nimm dir Zeit und lasse das Bild mit all seinen Facetten entstehen.
Schön und dann stelle dir nun deinen Vater vor,
Der dir etwas sagen möchte.
Vielleicht setzt er sich vor dich hin,
Was da immer sich für dich gut anfühlt.
Stell dir das vor.
Deine Aufgabe ist wieder nur zu lauschen und zu bemerken,
Was für Gefühle diese Worte ausmachen.
Ich setze Grenzen und werde sie auch durchsetzen.
Dies tue ich zu deinem Wohlergehen.
Wenn du fällst,
Fange ich dich wieder auf.
Ich bin stolz auf dich.
Ich habe Vertrauen in dich.
Ich bin mir sicher,
Dass du erfolgreich sein wirst.
Ich gebe dir die Erlaubnis,
So zu sein wie ich und die Erlaubnis,
Mehr oder weniger zu sein als ich.
Du bist schön.
Ich gebe dir auch die Erlaubnis zu lieben und sexuelle Beziehungen mit dem Partner deiner Wahl einzugehen,
Ohne dass du mich dabei verlieren wirst.
Nimm wahr,
Was diese Sätze in dir auslösen.
Wie wäre deine Welt,
Wenn du dir diese dahinter versteckten Bedürfnisse selbst geben könntest,
Selbst erfüllen könntest und sie nicht mehr im Außen suchen müsstest?
Komme ganz langsam wieder zu diesem goldenen Strahl hin.
Stelle dich drauf oder als zweijähriges Kind kannst du dir auch vorstellen,
Du rutscht ins Jetzt zurück.
Ganz langsam,
Wie eine Rutsche und spür deine Atmung.
Komm wieder langsam über all die Jahre in dein jetziges Ich zurück.
Ganz liebevoll und wertschätzend für all die Jahre,
All die wunderbaren Jahre mit Höhen und Tiefen,
Mit Bedürfnissen,
Die erfüllt worden sind und andere,
Die nicht erfüllt worden sind.
Nimm deine Atmung nun bewusst wahr und nimm zwei tiefe Atemzüge,
Um dich wieder im Moment zu erden.
Du kannst auch durch die Nase einatmen und doppelt durch den Mund wieder ausatmen.
Noch zweimal am besten,
Um alles,
Was sich vielleicht angestaut hat,
Wieder loszulassen.
Bewege nun langsam deine Finger und mache kreisende Bewegungen mit deinem Handgelenk und spüre den Kontakt zur Unterlage.
Nimm bewusst wahr,
Wo du jetzt bist,
Wie alt du jetzt bist,
Wie dein Körper sich anfühlt.
Nimm die Umgebung um dich herum wahr.
Visualisiere den Raum,
In dem du gerade bist und erinnere dich,
Wie unglaublich liebevoll und selbstfürsorgend du gerade bist.
Bedanke dich,
Dass du dir die Zeit genommen hast,
Um für dich selbst da zu sein.
Die Meditation ist nun zu Ende.
Vielen Dank fürs Mitmachen,
Für deinen Mut und deine Offenheit.
Ich freue mich,
Dich bald wieder dabei begleiten zu dürfen.
Alles Liebe und bis bald.
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