
Einfache Achtsamkeitsübung zu verkörperter Selbstwahrnehmung
In dieser kurzen Übung wird die hörende Person angeleitet mit den körperlichen Empfindungen in Kontakt zu kommen und diese differenziert wahrzunehmen. Sie kann für eine kurze Achtsamkeitspause, oder als Warming-Up für andere Übungen verwendet werden.
Transkription
Dies ist eine einfache Achtsamkeitsübung zur verkörperten Selbstwahrnehmung.
Nimm dir Zeit eine angenehme Sitzhaltung für dich zu finden,
Das kann angelehnt oder freisitzend sein.
Wenn du möchtest,
Dann bewege deinen Oberkörper ein wenig nach links und rechts und nach vorne und hinten und lass ihn dabei langsam einpendeln.
Finde eine Haltung,
In der du möglichst frei und natürlich atmen kannst.
Wenn es für dich angenehm ist,
Dann schließe die Augen und falls nicht,
Dann lass den Blick sanft auf einen Punkt vor dir ruhen.
Nimm drei tiefere Atemzüge,
Um den Körper besser von innen zu spüren.
Danach lass die Atmung wieder in ihrem natürlichen Rhythmus laufen.
Spüre jetzt,
Wo dein Körper Kontakt mit der Unterlage hat.
Zum Beispiel an den Fußsohlen,
Den Oberschenkeln,
Am Gesäß oder am Rücken,
Wenn du angelehnt sitzt und nimm wahr,
Wie das Gewicht des Körpers an den Kontaktflächen spürbar ist.
Nimm die Bewegungen wahr,
Die durch die Atmung im Körper passieren und lass die Atmung dabei unverändert in ihrem natürlichen Rhythmus.
Wo nimmst du die Atmung am stärksten wahr und wo ist sie sonst noch wahrnehmbar?
Lass nun deine Aufmerksamkeit durch den Körper wandern und nimm dir Zeit nachzuspüren,
Welche Empfindungen du im Körper wahrnehmen kannst.
Dabei bemerkst du wahrscheinlich irgendwann,
Dass deine Aufmerksamkeit nicht mehr beim Körper ist,
Sondern durch das Denken abgelenkt ist oder vielleicht ganz dem Denken folgt.
Das ist ganz normal,
Dass der menschliche Geist immer wieder wandert.
Wenn das passiert,
Dann registriere es wohlwollend und hole deine Aufmerksamkeit sanft wieder zum Körper zurück.
Lass nun deine Aufmerksamkeit durch den Körper wandern.
Gibt es Bereiche,
Wo du Wärme oder Kälte spürst?
Gibt es Bereiche,
Wo du Spannung oder Entspannung spüren kannst?
Fühlen sich manche Stellen schwer an oder leicht?
Eng oder weit?
Nimmst du irgendwo im Körper ein Kribbeln oder Vibrieren wahr?
Gibt es Bereiche,
Die sich neutral anfühlen und gibt es vielleicht Stellen,
Wo du gar nichts spüren kannst?
Gehe so mit deiner Aufmerksamkeit durch den Körper und versuch die Empfindungen so genau wie möglich so wahrzunehmen.
Beende dann in deinem Tempo die Übung und spüre,
Ob es im Körper Bereiche gibt,
Die jetzt gerne bewegt werden möchten und wenn ja,
Dann gehe diesen Impulsen nach.
Und wenn du dich bewegst,
Dich zum Beispiel lehnst oder streckst,
Dann spüre den Empfindungen,
Die dabei entstehen,
Nach und öffne dich in deinem Tempo,
Wenn du die Übung abschließt,
Mit deiner Aufmerksamkeit wieder der Außenwelt.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.3 (3)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
