
Warum Schlaf Mehr Als Nur Erholung Ist
Indem du den Schlaf wie ein Seminar betrachtest, findest du einen neuen Zugang zu deiner inneren Welt. Es geht um die Unterstützung, die bereits in dir liegt, um zu einer wirklichen Ganzheit zu gelangen. Lass dich inspirieren, deinen Schlaf nicht mehr nur als Ende des Tages, sondern als spannenden Beginn einer inneren Reise zu sehen, die dich jeden Tag ein Stück näher zu dir selbst führt.
Transkription
Solange ich mich erinnern kann,
War das Thema Schlafen,
Einschlafen,
Immer ein Thema für mich.
Immer oder manchmal auch ein Problem für mich.
Ich habe schon so viel probiert in meinem Leben.
Das Thema Schlaf war schon,
Als ich acht,
Neun Jahre alt war,
War das Thema Schlafen schon ein Thema für mich,
Mit dem ich mich beschäftigt habe.
Und in den Folgejahren dann noch viel intensiver.
Und ich habe verschiedene Tees zusammen gemixt und geprobiert und ganz abscheuliche Dinge auch zu mir genommen.
Alles im Rahmen des Üblichen,
Also was man so fand,
Was man bekam.
Jetzt keine Schlaftabletten,
Das habe ich nie gemacht.
Aber so Hausmittelchen eben probiert,
Um gut einschlafen zu können.
Inzwischen weiß ich,
Das Problem mit dem Einschlafen hat auch seinen Hintergrund,
Seinen lebensgeschichtlichen Hintergrund.
Aber das spielt heute jetzt hier für dieses Video keine Rolle.
Mir geht es um das Schlafen selber.
Seit einiger Zeit erkenne ich immer mehr,
Das Schlafen.
Angebot ist.
Eine Möglichkeit.
Und zwar nicht nur die Möglichkeit ist zur Erholung,
Die ist wichtig.
Schlaf,
Unser System,
Unser Körper braucht den Schlaf zur Erholung.
Das muss sich glaube ich niemand erklären und erzählen.
Das spüren wir,
Wenn wir schlecht geschlafen haben oder längere Zeit zu spät ins Bett gegangen sind.
Wir spüren es in unserem Körper,
Dass uns einfach Schlaf fehlt,
Ruhe,
Entspannung.
Es ist gut,
Das System herunterzufassen.
Deswegen bin ich auch ein Freund des Mittagsschlafs.
Ich schlafe gerne mittags und versuche es immer einzurichten,
Einen Mittagsschlaf zu machen.
Im Kloster ist das etwas leichter möglich,
Als wenn ich irgendwo angestellt wäre.
Aber auch das habe ich schon erlebt und ja,
Dann muss ich eben ohne Mittagsschlaf auskommen.
Geht auch.
Aber der Mittagsschlaf ist für mich trotzdem sehr wichtig.
20 Minuten das System herunterfahren und dann erfrischt den Rest des Tages erleben.
Also Schlaf ist ein Angebot.
Es ist nicht nur Erholung.
Es ist nicht nur notwendig.
Ich gehe nicht so schlafen,
Weil ich einfach müde bin.
Sondern es ist tatsächlich eine Möglichkeit,
Es ist ein Angebot.
Schlaf und Träume insbesondere,
Und das zähle ich jetzt mal zusammen,
Ist ja ein Gespräch,
Das dein Unbewusstes mit dir führt.
Du gehst ja vielleicht munter schlafen,
Schläfst sofort ein.
Es gibt ja Menschen,
Die können überall einschlafen.
Egal was ist,
Ich gehöre nicht dazu.
Aber vielleicht gelingt es dir.
Gut und schnell einzuschlafen.
Und dann beginnt.
.
.
Dein Unbewusstes mit dir zu sprechen,
Durch Träume,
Durch Gefühle,
Empfindungen,
Die du hast.
Durch selbst bei Würsten träumen.
Das kann ich gar nicht mehr aufschreiben,
Weil das so wirr war,
So schräg.
Spürst du oft immer noch etwas Tieferes.
Was das Ganze durchzieht oder trägt.
Es ist immer ein Angebot,
Es ist immer eine Kommunikation,
Dein unbewusstes Willen mit dir.
In Kontakt treten.
Will dich beschenken mit etwas,
Will dich auf etwas hinweisen.
Ist Schlaf.
Oder anders gesagt,
Der Schlaf ist die Voraussetzung dafür,
Dass dein Unbewusstes die Möglichkeit hat,
Mit dir zu sprechen.
Und es nutzt oft diese Möglichkeit.
Nicht immer.
Aber oft.
Träume sind unverfügbar.
Was heißt,
Ich kann nicht von mir aus einfach sagen,
Ich will jetzt das träumen oder ich möchte den Traum von gestern zu Ende träumen.
Nein.
Sie sind unverfügbar für uns.
Sie entstehen einfach so,
Wie sie entstehen.
Manchmal habe ich den Eindruck,
Das habe ich auch schon erlebt,
Ja,
Ich konnte ein wenig Einfluss nehmen.
Und oft eben auch überhaupt nicht.
Das heißt,
Sie werden von woanders her.
.
.
Gesteuert oder reguliert.
Oder gelenkt.
Nicht von meinem Willen,
Nicht von dem,
Was ich mir vorstelle.
Das ist schon mal sehr wichtig.
Träume?
Sind Geschenke.
Es ist immer ein Angebot dahinter.
Es geht nie darum.
Dich zu ärgern,
Dich zu erschrecken.
Irgendwie zu kränken oder etwas ähnliches.
Es geht immer darum,
Dass du zu einer größeren Ganzheit findest,
Dass du Heilung findest.
Ich habe schon sehr viel geträumt.
Ich bin zum Beispiel ein großer Träumer.
Ich träume wirklich viel und auch gerne.
Ich träume mich immer zu träumen.
Auch Träume,
Die nicht so gut sind.
Also Alpträume habe ich sehr selten,
Sehr selten.
Aber Träume habe ich oft,
Die.
.
.
Die fühlen sich nicht so richtig gut an irgendwie,
So ein bisschen dunkel,
Unangenehm.
Keine gute Atmosphäre.
Das habe ich durchaus sehr häufig.
Und trotzdem freue ich mich über diese Träume.
Weil sie Geschenke sind,
Weil sie Angebote sind meines Unbewussten für mich.
Mein Unbewusstes will mich auf etwas aufmerksam machen,
Will mir etwas zeigen,
Das wichtig ist für mich und für mein Leben.
Und wie ich damit umgehen kann,
Das werde ich nachher noch erklären.
Und allein,
Dass ich das wahrnehme,
Allein,
Dass ich einen Traum,
Den ich hatte,
Irgendwie,
Dass es mir gelingt,
Den irgendwie zu halten,
In das Wachbewusstsein zu halten.
Wie auch immer,
Dass ich es bemerke oder dadurch,
Dass ich es aufschreibe.
Kann der Traum wirken?
Kann sich das Geschenk entfalten.
Darum geht es.
Das Unbewusste hat ja immer nur den einen Drang.
Dass etwas bewusst wird.
Das ist alles,
Was das Unbewusste eigentlich nur will.
Und deswegen schiebt es immer wieder die Dinge ins Bewusstsein und nutzt alle Möglichkeiten,
Wie zum Beispiel eben den Traum,
Wo unser Wachbewusstsein fast gegen Null ist.
Und unsere Abwehrkräfte sehr gering sind.
Also.
Das Unbewusste will nichts anderes als möglichst vieles ins Bewusstsein heben,
In deinem Bewusstsein,
Dass du es weißt,
Dass du es siehst.
Und nicht versteckst.
Räume sind Geschenke,
Geschenke manchmal auch,
Über die man sich erst im dritten oder vierten Blick freut.
Weil Träume ja auch sehr ehrlich sind.
Und manchmal auch erschreckend,
Das wissen wir.
Also Träume wirken auch,
Heißt das übrigens auch.
Wenn ich sie nicht verstehe.
Geht gar nicht darum.
Dass du deine Träume hundertprozentig verstehst.
Das ist toll,
Wenn du daraus Botschaften für dich siehst.
Das lebe ich auch mal als Sternstunden,
Als wirkliche Sternstunden,
Wenn ich merke,
Oder wenn ich glaube,
Meinen Traum verstanden zu haben.
Und wenn ich dem auch noch zustimmen kann,
Ich sage,
Ja toll,
Genau so ist es gut,
Das freut mich,
Dann geht es also jetzt.
Das ist toll,
Aber Träume sind nicht erst dann wirksam,
Wenn du sie komplett verstehst.
Jahrtausende haben Menschen geträumt und nichts verstanden.
Und trotzdem haben Träume gewirkt.
Wenn du sie ins Wachbewusstsein holst,
Wenn du sie auch am nächsten Tag noch weißt.
Das ist das Wichtige.
Also ins Bewusstsein zu holen,
Darum geht es.
Und darauf zu vertrauen.
Dass das schon reicht.
Das heißt nicht,
Dass es dir reicht.
Du willst vielleicht trotzdem mehr verstehen.
Das ist ja völlig legitim.
Und so sind Träume wirkliche Angebote für dich.
Ich habe jetzt,
Seit einiger Zeit spreche ich vom Traum als eine Form von,
Oder der Schlaf ist eine Form von nächtlichem Seminar,
Das du mitmachst.
Jede Nacht findet ein Seminar nur für Dich statt.
Und du gehst hinein in dieses Seminar.
Ich weiß gar nicht so recht,
Was passiert.
Wie bei neuen Seminaren,
Das ja oft so ist,
Die man noch nie besucht hat.
Und dann durchläufst du verschiedene Phasen oft.
Und am nächsten Morgen.
.
.
Aus diesem Seminar entlassen.
Betrachte deinen Schlaf als ein Seminar für dich.
Als ein Retreat für dich.
Für Dich und Deinen Körper.
Werden unterschiedlich versorgt.
Denn dann entdeckst du wirklich die wahre Größe.
Von dem,
Was Schlaf ist.
Dass es nicht nur darum geht,
Weil ich müde bin,
Gehe ich mal schlafen.
Ich bin so müde,
Bin so erschöpft,
Ich gehe schlafen.
Aber geh nicht nur schlafen,
Weil du müde bist.
Sondern geschlafen.
Bald ein Seminar beginnen.
Dein Seminar beginnt.
Das ist eine etwas wilde Geschenkwerte.
Diese Haltung ist wichtig,
Weil über die Haltung spreche ich eine Einladung aus.
Das Unbewusste.
Von dem ich schon jetzt so viel gesprochen habe.
Das reagiert ja nicht auf direkte Befehle,
Überhaupt nicht.
Da kannst du noch so viel machen.
Aber es mag Einladungen,
Es mag Räume,
Die sich öffnen,
Ohne dass es hineinkommen muss.
Unbedingt!
Wie gesagt,
Befehle funktionieren nicht.
Es sind wirkliche Einladungen,
So erlebe ich es auch.
Immer wieder,
Wenn ich schlafe und wenn ich träume.
Ist es für mich wirklich wie ein Seminar.
Kein Seminar ist intensiver wie solche Augenblicke des Träumens.
Wo ich spüre,
Hier wird mir etwas geschenkt,
Was mir kein anderes Seminar dieser Welt schenken kann.
Etwas so Persönliches und Unmittelbares.
Das kann nur der Schlaf und der Traum darin.
Also gestalte deinen Schlaf.
Ein Seminar.
Das willst du nicht jeden Abend so machen,
Aber vielleicht an den Abenden,
Wo du am nächsten Tag etwas länger schlafen kannst,
Wo du auch ein bisschen Zeit hast,
Vielleicht etwas aufzuschreiben.
Oder dem ein bisschen Zeit hast,
Dem nachzusinnen,
Darüber nachzudenken,
Vielleicht ein bisschen zu erforschen,
Vielleicht ein Symbolbuch oder Lexika oder etwas nachzuschauen,
Wie auch immer,
Dass du etwas Zeit hast,
Dass das nachwirken kann und nicht den nächsten Morgen um fünf schon aufstehen musst und sofort geht es weiter.
Sondern vielleicht einmal in der Woche.
Den Schlaf wirklich so zu gestalten?
Dass es ein Seminar ist.
Das heißt,
Die Art und Weise,
Wie du dich hinlegst,
Wie du dich vorbereitest auf den Schlaf,
Dass du etwas zur Seite legst,
Um etwas aufzuschreiben,
Wenn du nachts aufwachst.
Dass du etwas unterstützendes zu dir nimmst.
Ich meine jetzt wirklich keine Schlaftabletten,
Sondern irgendwie einen Tee,
Der dich noch beruhigt.
Der dir hilft,
Noch mehr loszulassen,
In die Ruhe zu kommen,
In die Entspannung zu kommen.
So etwas,
So ein Brückensteh.
Kann unglaublich viel bewirken,
Das kann ich dir nur sagen.
Wie du dich bettest,
Was du anhast,
Dass das etwas Besonderes ist?
Und dass du dich dann zur Ruhe begibst.
Und am nächsten Morgen auch,
Wie du aufstehst,
Was du machst,
Dass du dir Zeit nimmst,
Das aufzuschreiben,
Was du geträumt hast.
Wenn du geträumt hast,
Vielleicht hast du auch nichts geträumt oder hast es einfach nicht behalten.
Dass du trotzdem demnachsinnst.
Dankbar ist für das,
Was dir gegeben ist.
Egal,
Ob du das große,
Große epische Drama sich in deinem Traum abgespielt hat oder es alles ganz wirrwarr und flirrig und überhaupt nichts behalten hast.
Dankbar zu sein dafür,
Dass du geträumt hast,
Dass etwas da war.
Selbst wenn du nichts behalten hast.
Nachzuspüren.
Einen Augenblick innezuhalten.
Vielleicht was aufzuschreiben,
Das was dir jetzt in den Sinn kommt aufzuschreiben,
Auch wenn das vielleicht mit dem Traum überhaupt nichts zu tun hat.
Oder weil du dich überhaupt nicht erinnerst,
Überhaupt keinen Bezug herzustellen ist.
Schreib auf,
Was dir in den Sinn kommt.
Die Minuten nach dem Aufwachen gehören noch zum Schlaf.
Bis du wirklich aufgestanden bist,
Manchmal sogar darüber hinaus,
Ist der Schlaf immer noch oder ist diese Zeit immer noch Teil deines Erlebens.
Manchmal ist es hilfreich,
Träume,
Die abbrechen oder die nicht gut geendet haben,
Bewusst.
Weiter zu träumen,
Dass wir ein gutes Ende finden.
Das mache ich zum Beispiel,
Wenn ich schwierige Träume habe.
Dann versuche ich es eben zu Ende zu führen,
Indem ich es weiter träume.
So halb bewusst,
Halb unbewusst.
Manchmal ist es bei Träumen so,
Dass es so ein komisches Gefühl übrig bleibt.
Irgendein Ah,
Ich spüre da was.
Ich weiß nicht genau,
Woher das kommt,
Aber es bleibt so ein Nachklang,
Den ich in meinem Körper spüre.
Das ist eine ganz wichtige Information.
Und das Erste ist,
Dem Raum zu geben.
Ich spüre das nach Versuche,
Dass wirklich versucht,
Dem wirklich Raum zu geben.
Versuche mal,
Dem einen Namen zu geben.
Irgendwie eine Form zu sagen,
Das Gefühl ist so und so.
Es ist etwas Dunkles.
Versuche dich heranzupirschen,
Um dem einen Namen zu geben.
Gefühle mögen es,
Erkannt zu werden.
Du spürst sofort,
Wenn du das Richtige gefunden hast.
So ein Aufatmen in dir,
Das Gefühl atmet auf.
Das Empfinden in dir atmet auf,
Weil es erkannt werden möchte.
Das ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit,
Einfach mit Stimmungen umzugehen,
Die zurückbleiben nach einem Traum,
Der vielleicht ganz wild war,
Ganz unruhig oder eben,
Wo du gar nichts mehr weißt.
Aber dieser Nachklang,
Dieser atmosphärische Nachklang,
Der ist noch in dir.
Und wenn du dann dieses Wort gefunden hast,
Kannst du in Kontakt damit gehen.
Kannst was aufschreiben.
Und wenn du das gemacht hast,
Dann steh auf und geh deinen Weg,
Also geh durch deinen Tag.
Dein Seminar ist zu Ende.
Aber es wirkt nach und du kannst zurückkommen.
Vielleicht tust du das mittags nochmal und nachmittags.
Lies nochmal,
Was du geschrieben hast.
Lass es nochmal auf dich wirken.
Letzt dein Unbewusstes nochmal ein.
Und so kommst du zu dir.
Du hast Kontakt mit deinem Unbewussten.
Mit dir selbst.
Das bist du ja.
Und mit den Botschaften,
Die in dir sind.
Mit der Unterstützung,
Die in dir ist.
Die dir helfen will zu leben.
Weiterzukommen,
Zu einer wirklichen Ganzheit zu kommen.
Eben zudem.
Was du bist.
Der Traum,
Der Schlaf ist das Angebot für dich.
Jede Nacht kostenfrei sozusagen.
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