
LIEBE einatmen und FRIEDEN ausatmen
Diese Atemmeditation widmet Lalla der aktuellen Situation. Auch wenn der jetzt so nahe Krieg uns mit Ohnmacht erfüllt, können wir doch etwas tun. Wir können still sein, sitzen, mitfühlen und atmen.
Transkription
Hier sitze ich und möchte mit euch das,
Was am letzten Sonntag meditiert wurde,
Möchte ich euch auch darstellen.
Wir können etwas tun und in dieser Meditation ganz schön die Erkenntnis,
Wir können für den Frieden atmen.
Dazu lade ich euch ganz ganz herzlich ein.
Herzlich willkommen,
Freundliche Gesichter hier.
Herzlich willkommen auch zu euch.
Ich lade euch ein,
Einen bequemen Sitz einzunehmen.
Wie immer ihr auch sitzt,
Euch findet auf einem Klotz,
Auf einem Stuhl.
Im Fersensitz ist ein guter Meditationssitz oder eben im Schneidersitz.
Was uns beschäftigt da draußen,
Beschäftigt uns auch da drinnen.
Viele Gedanken,
Die kreisen,
Viel Unverständnis,
Viel Kopfschütteln,
Viele Fragen.
So viele Fragen,
Die keine Antwort finden.
Und dann entsteht ein Gefühl der Fassungslosigkeit und es entsteht ein Gefühl der Ohnmacht.
Ich,
Einzelnes Wesen,
Ich Mensch,
Ich kann doch nichts tun und das stimmt nicht.
Als Einzelner oder jetzt hier zusammen,
Ich mit euch und ihr mit mir,
Wir können eben etwas tun.
Diese Ohnmacht ist nicht.
Wir sind nicht ohne Macht.
Wir sind nur nicht mit dieser Macht,
Die da draußen wütet und Unfrieden stiftet.
Doch wenn wir uns verbinden,
Wenn wir uns daran erinnern,
Dass wir alle energetisierte und energetische Lebewesen sind,
Dann merken wir unsere Kraft und es ist eine Kraft,
Die friedlich ist.
Eine ganz andere Macht und eine ganz andere Kraft.
Als Energiewesen nehmen wir uns wahr,
Vor allen Dingen,
Wenn wir atmen.
Da steckt unsere Kraft an die Erinnerung,
Dass wir auch geatmet werden und dass wir atmen können.
Es ist an der Zeit zu atmen,
Zu atmen für den Frieden.
Es ist an der Zeit,
Unseren Atem denen zu schenken,
Die heute nicht hier sitzen können und ruhig atmen können.
Denen zu schenken,
Die in Angst und Not sind.
Das können wir tun und das tun wir jetzt.
Wir atmen für den Frieden.
Damit es ruhiger wird und besonnener,
Setzen wir einen Anker.
Der erste Anker ist das Sitzen.
Lassen jedes Ausatmen ein tiefes Sitzen sein.
Denn da finden wir Stabilität und in der Stabilität einen gewissen Frieden.
Diese Erde,
Auf der wir nun sitzen,
Hält.
Und so lasst euch ganz tief auf diese Erde,
Die uns hält,
Lasst euch auf sie ein.
Jedes Ausatmen ein tiefes Zuruhekommen.
Jedes Ausatmen ein Innehalten im eigenen Sitz.
Jeder Ausatemzug trägt auch den Wunsch nach Stabilität in dieser Welt.
Jedes Ausatmen in Mutter Erde mit dem Wunsch nach mehr Stabilität.
Und so wie es in manchen ganz unruhigen Gewässern einen zweiten Anker braucht für das Schifflein,
So setzen wir nun einen zweiten Anker.
Für Ruhe und Frieden konzentrieren wir uns auf unsere Nase.
Dort sind wir ganz fokussiert.
Wenn wir nun einatmen,
Durch die Nase und durch die Nase ausatmen und wahrnehmen,
Dass das Einatmen ganz kühl ist und das Ausatmen schon angewärmt und temperiert.
Einatmen,
Kühle Luft strömt ein.
Ausatmen,
Angewärmte,
Temperierte Luft strömt aus.
Mit diesen beiden Ankern sind wir ganz fest verbunden.
Mit Konzentration und Wahrnehmung.
Sitzen tief und ruhig.
Atmen achtsam.
Einatmen auf die kühle Luft konzentriert.
Ausatmen auf die angewärmte Luft fokussiert.
Gesicht wird weich.
Schultern sinken.
Ein Gefühl der Weite entsteht.
Es gibt unseren Herzen Kraft.
Vermittelt uns den Glauben mit zu sein.
Da zu sein.
Denn in diesem Atem steckt ganz viel.
Nicht nur symbolisch.
Wir atmen die Kälte in dieser Welt ein und schicken die Wärme mit unserem Ausatmen in diese Welt hinaus.
Wir atmen die Kälte dieser Welt ein.
Es gibt sie.
Und schicken Wärme in diese Welt hinaus.
Solange bis das Warme und Weite und Friedliche und Liebevolle obsiegt.
Lasst eure Herzen dabei aufgehen.
Unsere Herzen,
Die weit sind und warm sind,
Können es.
Die Kälte dieser Welt einatmen.
Umwandeln.
Und in Wärme wieder ausatmen.
Wir atmen den Unfrieden ein.
Und atmen den Frieden aus.
Es strömt ganz kühl und kalt ein.
Und so wundersam es auch ist,
Schon beim Ausatmen ist alles anders.
Transformiert.
Temperiert.
Wir können es tun.
Und wir tun es.
Sind nicht ohnmächtig.
Wir können dieses Instabile einatmen.
Und das ruhige Stabile ausatmen.
Wenn alle dies tun,
Gibt es keinen Krieg mehr.
Wenn alle dies tun,
Wird es still.
Wenn alle dies tun,
Herrscht Friede.
Wir atmen für den Frieden.
Namaste.
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