
Selbstmitgefühlspause
Wenn es schwierig ist im Leben, z. B. weil wir Ärger, Schuldgefühle oder Stress empfinden, tendieren wir dazu, uns innerlich nicht besonders freundlich zu begegnen. Mit Hilfe der "Selbstmitgefühlspause" können wir die freundliche innere Stimme entdecken und uns das geben, was uns wirklich hilft: Verständnis, Mitgefühl, Akzeptanz. Das wiederum ermöglicht ein Wachsen und Lernen an der Schwierigkeit.
Transkription
Das ist eine 10-minütige Meditation zum Selbstmitgefühl.
Sich nun bequem hinsetzen,
In einer Position,
Die wach und würdevoll ist,
Das Basislager einrichten.
Bei sich selbst ankommen.
Es gibt hier nichts richtig oder falsch zu machen.
Es ist einfach eine Zeit,
Um ganz für sich selbst zu sein.
Und in dieser Position nun den Atem finden,
Dort,
Wo er im Körper am deutlichsten zu spüren ist.
Das mag im Bauch sein oder in der Brust.
Einfach spüren,
Wie der Atem ein- und ausströmt und dieser Bewegung folgen.
Es gibt da nichts zu kontrollieren oder zu ändern.
Einfach nur beobachten,
Wie der Körper atmet und sich nun an eine Situation erinnern,
In der es schwierig war mit dem Kind oder mit einem Partner oder einem Freund.
Etwas,
Das dich herausgefordert hat,
Das etwas in dir ausgelöst hat,
Eine unangenehme Erfahrung.
Und es ist wichtig,
Hierbei die eigenen Grenzen zu wahren,
D.
H.
Auf einer Skala von 0 bis 10,
Wobei 10 die Katastrophe wäre,
Vielleicht eine 3 oder eine 4 raussuchen und sich dann wieder in diese Situation hineinversetzen,
Das vor dem inneren Auge lebendig werden lassen.
Wer war beteiligt,
Was ist passiert.
Und der erste Schritt ist nun,
Die Schwierigkeit wahrzunehmen.
Anzuerkennen,
Dass das jetzt einfach schwierig ist oder stressig oder anstrengend,
Herausfordernd.
Vielleicht Spannung im Körper spüren oder andere Körperempfindungen.
Die Gedanken wahrnehmen,
Die Gefühle,
Wahrnehmen,
Was gerade in diesem Moment in dir vorgeht.
In diesem Moment,
In dieser schwierigen Situation,
Was passiert in dir.
Alles achtsam wahrnehmen,
Ohne es zu bewerten.
Schritt 2 ist nun die Menschlichkeit,
Sich daran erinnern,
Dass Leid und Herausforderungen und Stress einfach zum Leben dazugehört.
Es wird immer wieder passieren,
Dass uns etwas stört,
Uns herausfordert.
Jeder Mensch empfindet Leid und Stress und anderen geht es ebenso wie uns,
Wir sind nicht alleine.
So fühlt sich Stress und Frust,
Ärger einfach an im Körper.
Es ist nicht,
Dass wir irgendwas falsch machen,
Es passiert einfach immer wieder bei jedem Menschen.
Und der dritte Schritt ist nun die Freundlichkeit und das Mitgefühl.
Was würde ich jetzt gerne hören?
Was täte mir jetzt gut?
Vielleicht würde es helfen,
Folgendes zu hören.
Möge ich geduldig sein?
Oder möge ich mich und mein Leben so annehmen,
Wie es ist?
Oder möge ich freundlich zu mir sein?
Mitgefühl und Freundlichkeit für uns selbst in dieser schwierigen Situation einfach zulassen und spüren.
Vielleicht ist es im Körper zu spüren.
Einfach da sein lassen und uns daran erinnern,
Was wir jetzt bräuchten.
Möge ich geduldig sein?
Möge ich mich und mein Leben so annehmen,
Wie es ist?
Und dann die Aufmerksamkeit wieder zum Atem bringen.
Sich von den Wellen des Atems tragen lassen.
Nichts verändern,
Einfach nur auf den Wellen des Atems reiten.
Und wenn die Gedanken abschweifen und Gefühle und Empfindungen in den Vordergrund drängen,
Dann dies anerkennen und dann wieder zurückkommen zum Atem.
Immer wieder die Aufmerksamkeit zurückbringen.
Geduldig und freundlich.
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