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Mabon Meditation: Loslassen & deine Ernte annehmen

by Andrea Hönig

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Meditation
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Diese geführte Mabon-Meditation begleitet dich durch die Herbst-Tagundnachtgleiche, den Moment im Jahreskreis, in dem Licht und Dunkel im Gleichgewicht sind. Die Natur hört auf zu wachsen und fängt an zu ernten. Du kommst ganz in Ruhe an, im Sitzen oder Liegen, und findest über deinen Atem und die Erdung mit dem Boden zu innerer Ruhe. Du spürst nach, was dieses Jahr in dir gewachsen ist, und darfst es in Dankbarkeit annehmen. Wie ein Herbstblatt, das zu Boden gleitet, übst du das Loslassen und gibst an die Erde ab, was du nicht mit in den Winter nehmen möchtest. Nichts muss bewertet werden. Wut ist so wertvoll wie Freude, Müdigkeit so richtig wie Getragensein. Eine sanfte Herbst-Meditation für mehr Achtsamkeit, Selbstannahme und Vertrauen in deinen Körper. Du musst keine Antworten finden. Sie dürfen in dir reifen.

Transkription

Herzlich willkommen zur Marbon-Meditation,

Herbst,

Tag und Nacht gleiche.

Und ich möchte dich einladen einmal ganz in Ruhe anzukommen.

Im Sitzen oder im Liegen,

Es gibt keine spezielle Haltung,

Du musst nichts leisten.

Und wenn du dich wohlfühlst,

Wenn alles nochmal zurechtgeruckelt ist.

Dann nimm am tiefen Atemzug in den Bauchraum hinein.

Genussvoller Einatmen.

Und spüre einmal die Kontaktpunkte zum Boden unter dir.

Und lass den Gedanken los,

Irgendwas zu bewerten.

Versuch möglichst neutral alle Körperempfindungen,

Alles was sich gleich zeigt,

Wahrzunehmen.

Man alles gleich ist.

Der Einatmen so wertvoll wie das Ausatmen.

Sitzen,

So wertvoll wie stehen oder liegen.

Wut,

So wertvoll wie Freude.

Wie fühlt sich das an?

Und genau das ist die Tag- und Nachtgleiche im Herbst.

Licht und Dunkel.

Beides im Einklang.

Die Natur hört auf zu wachsen.

Fängt an zu ernten.

Nichts muss mehr irgendwas werden.

Nichts muss mehr wachsen.

Vielleicht siehst du vor deinem inneren Auge schon ein Naturbild,

Das dich jetzt gerade unterstützt.

Dich zu spüren,

Dich wahrzunehmen.

Und vielleicht magst du nochmal ganz tief in den Bauch einatmen.

Genussvoll und lösend ausatmen,

Gern auch mit einem tiefen Säufze.

Lass dich frei.

Wenn die Schultern nochmal hochgezogen werden möchten,

Dann mach auch das.

Es gibt keine vorgefertigten Regeln,

Nur die Einladung,

Dich zu spüren,

Dich wahrzunehmen in dieser Phase des Jahres.

Mit der Einladung.

Die Balance wahrzunehmen,

Mit Marbon,

Mit der Herbst-Tag- und Nachtgleiche.

Und dann lass einfach mal die folgende Frage auf dich wirken.

Du musst überhaupt keine Antwort finden.

Sie darf kommen,

Wenn sie kommen will.

Wenn sie jetzt nicht kommt,

Sei sicher,

Dass sie die nächsten Tage irgendwann kommt,

Dass sie in die Reihe fällt.

Was ist es,

Was dieses Jahr in dir gewachsen ist?

Und ich möchte dich einladen,

Nicht darüber nachzudenken,

Sondern hinzuspüren.

Wo im Körper,

Spürst du das?

Was in dir gewachsen ist,

Was du ernten darfst.

Wenn du im Körper irgendwas wahrnimmst,

Kann es Sinn sein,

Wärme,

Druck.

Dann lege meine Hand auf die Stelle.

Spür die Berührung deiner Handfläche.

Und wenn du nicht spürst,

Lege gerne die Hand auf den Unterbauch unter deinem Bauchnabel.

Zentrum deiner Lebenskraft.

Und dann schauen wir,

Ob du das auch annehmen darfst.

Was gewachsen ist,

Was du jetzt ernten möchtest.

Erlaubt dir vollständig in deinem Körper.

Dieses Gefühl oder dieses Wort.

Vielleicht ist es auch schon ganzer Gedanke.

Alles ist in Ordnung.

Annehmen.

Erlaubt es anzunehmen.

Da möchte ich dich einladen,

Dir vorzustellen,

Wie ganz langsam jetzt die Bäume das abwerfen,

Was sie im Winter nicht brauchen und nicht tragen können.

Und dass jeder einzelne Baum Nicht der mit dem Widerstand ist,

Dass jetzt Herbst wird,

Dass jetzt Zeit ist,

Die Blätter gehen zu lassen.

Sondern wirklich zu schauen,

Was will nicht mit in den Winter.

Was ist es in dir,

Was du im Winter nicht tragen kannst?

Was willst du loslassen?

Und auch hier,

Vielleicht ist es nur ein Gefühl.

Kurze Impulsen ziehen.

Wenn nichts kommt,

Das ist vollkommen in Ordnung.

Es wird in dir wirken.

Es darf nur eine,

Es darf auch nur eine Sache sein.

Es muss keine Inventarliste sein.

Nimm den ersten Impuls.

Und gib sie beim Ausatmen an die Erde ab,

Über die Füße oder über die Hände.

Ganz entspannt stell dir vor.

Wie ein Blatt,

Das zu Boden gleitet.

Du kannst es ganz entspannt loslassen,

Egal ob du weißt was es ist.

Egal ob du nur im Widerstand damit bist.

Spüre mal,

Wie dein Körper diesen Weg,

Diesen Prozess kennt.

Und die Erde unter dir.

Des Verwandeltes über den Winter.

Über den Kompost in was Neues hineinbringt.

Und auch in dir ist dieser Herbst,

Tag und Nacht gleich,

Dieses Gleichgewicht von Licht und Dunkel.

Vorhanden.

Beides gehört zu dir.

Die Müdigkeit und das Getragensein.

Nichts davon muss weg.

Das einfach spüren.

Wie Balance sich anfühlt.

Lass deinem Körper hier Raum.

Lass ihn die Arbeit machen.

Und vielleicht magst du an Mutter Erde ein kleines Zeichen der Dankbarkeit senden.

Schau mal,

Wenn was kommt.

Vertraue auf deinen Körper.

Dann lade ich dich ein,

Den Atem wieder zu vertiefen.

Komm ab zu den Fingerbewegungsmarken.

Was möchtest du heute mitnehmen?

Was hat dir die Meditation geschenkt?

Vielleicht ein Satz,

Ein Wort.

Gefühl.

Vielleicht auch ein Bild in der Natur.

Mit dem Du ganz persönlich dein Gleichgewicht findest und spürst.

Dann komm ganz wieder im Raum an.

Vielleicht magst du dich kurz umschauen.

Tiefen nähernden Atemzug in diesen Moment hinein.

Schön,

Dass es dich gibt.

Alles Liebe Deine Andrea

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