
Meditation "Wie geht es dir wirklich?"
by Melissa Gein
In dieser Meditation schauen wir genau hin wie es uns geht, wie es uns wirklich geht. Welche Empfindungen nehme ich im Körper wahr? Wie geht es meinem Herzen und was macht mein Geist da oben eigentlich so? Wir schaffen Verbindung, verknüpfen uns wieder mit uns selbst und checken sozusagen in uns selbst ein. Diese Meditation kann zu jeder Tageszeit durchgeführt werden und ist für Einsteigende und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Wie gut,
Dass du dir heute Zeit für dich nimmst.
Zeit dafür,
Einen Moment in die Stille zu gehen,
Zu beobachten,
Was ist und einfach zu sein.
Es ist so wichtig,
Sich die Zeit dafür zu nehmen,
Um wirklich mal zu beobachten,
Wie geht es mir eigentlich?
Wie geht es mir wirklich?
Wie geht es meinem Körper,
Meinem Geist,
Meinem Herzen?
Und was brauche ich eigentlich?
In der heutigen Meditation möchten wir genau darauf schauen,
Auf diese drei Elemente,
Körper,
Geist und Herz.
Wir schaffen wieder Verbindung,
Verknüpfen uns wieder mit uns selbst und checken sozusagen wieder ein.
Und ganz wichtig,
Ohne Bewertung.
Wir bleiben liebevoll und nehmen an,
Was ist.
Das ist eines der Hauptaspekte in der Achtsamkeitsmeditation.
Wir lernen zu beobachten,
Liebevoll anzunehmen,
Was ist,
Ohne zu bewerten oder uns von den Geschehnissen,
Von der Situation oder dem Zustand,
In dem wir befinden,
Mitreißen zu lassen.
Alles ist vergänglich.
Alles ist ständig am sich verändern.
Und so verändert sich auch jede Situation,
Jedes Gefühl von Moment zu Moment.
Bau dir zunächst einen guten Sitz auf,
Bequem und aufrecht.
Fersensitz,
Schneidersitz oder auf einem Stuhl.
Schau,
Was sich für dich heute gut anfühlt.
Es ist ganz egal,
Welche Sitzposition du wählst.
Wichtig ist,
Dass du für die nächsten circa 15 Minuten ruhig,
Entspannt und gleichzeitig aufrecht und stabil sitzen kannst.
Durch diese äußerliche Stille,
Durch das Nichtbewegen können wir leichter auch im Inneren still werden,
Da der Sitz an sich uns nicht ablenkt.
Und dann schließe sanft deine Augen oder halte deinen Blick weich auf den Raum zwischen Boden und deinen Augen gerichtet.
Erde dich über deine Füße,
Deine Sitzbeinhöcker.
Lass dein Becken ganz schwer werden.
Lass jegliche Anspannung los.
Dein Oberkörper ist gut aufgerichtet und dennoch leicht und entspannt.
Die Schultern fließen nach unten,
Der Nacken ist frei.
Deine Gesichtsmuskulatur und dein Kiefer sind ganz entspannt und gelöst.
Atme einmal tief ein durch die Nase und aus durch den Mund.
Zieh mit deiner nächsten Einatmung deine Schultern einmal ganz weit nach oben zu den Ohren und lass sie mit der Ausatmung ein weiteres Mal nach unten fließen.
Und dann spür hinein,
Wie geht es deinem Körper?
Spürst du Schwere,
Verspannungen oder fühlt sich dein Körper ganz leicht an?
Nimm ihn so an,
Wie er gerade ist.
Fühlst du die Erde,
Die Festigkeit unter deinen Füßen?
Spürst du deine Haut oder Kleidung auf deiner Haut?
Vielleicht einen sanften Luftzug oder ein Kribbeln?
Die Bewegung deiner Atmung im Körper?
Vielleicht gluckert dein Magen?
Kannst du Hunger oder Durst wahrnehmen?
Nimm alles wahr,
So wie es jetzt in diesem Moment ist.
Und mache Frieden damit.
Lass los.
Wie geht es deinem Körper?
Und dann richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Kopf,
Deinen Geist und beantworte für dich die Frage,
Wie geht es deinem Kopf,
Deinem Geist?
Ist er klar oder eher vernebelt und voll?
Ist dein Geist fokussiert oder haben die Gedanken die große Wanderung schon begonnen?
Bist du im Hier und Jetzt?
Oder hast du Pläne oder Erinnerungen im Kopf?
Alles ist okay.
Alles darf genau so sein,
Wie es gerade ist.
Du darfst alles liebevoll so annehmen,
Wie es gerade ist,
Ohne Urteilen.
Wie geht es deinem Kopf,
Deinem Geist?
Und dann bring deine Aufmerksamkeit in deinen Herzraum.
Wie geht es deinem Herzen?
Wie sieht deine Gefühlswelt jetzt in diesem Moment aus?
Ist sie eher geprägt von Angst,
Traurigkeit,
Sorge?
Oder ist da auch Dankbarkeit,
Liebe,
Freude?
Wie fühlt sich dein Herz an?
Schwer,
Leicht,
Offen oder eher verschlossen?
Auch hier darf alles sein.
Bleib ganz ehrlich mit dir.
Alles darf sein.
Du möchtest weder verdrängen noch festhalten.
Wie geht es deinem Herzen?
Und wenn du diese Frage ganz ehrlich und achtsam für dich beantwortet hast,
Lass die Gedanken daran langsam ziehen.
Alles ist gut,
So wie es jetzt ist.
Alles darf so sein in diesem Moment.
Alles ist genau richtig so.
Und dann lenkt deine Aufmerksamkeit ganz behutsam auf deine Nasenspitze.
Dahin,
Wo die Atmung ein- und wieder ausströmt.
Die Atmung strömt durch die Nasenlöcher sanft ein.
Vielleicht entsteht ein kühles Gefühl.
Die Atmung fließt langsam wieder aus.
Vielleicht hat sich hier die Luft etwas erwärmt.
Ein sanftes,
Liebevolles Beobachten deiner Atmung.
Mehr ist das nicht.
Einfach nur beobachten.
Und wenn du merkst,
Dass deine Gedanken abdriften,
Du am Plan bist oder am Erinnern,
Hol dich ohne zu verurteilen wieder zu deiner Atmung zurück.
Bring deine Aufmerksamkeit einfach wieder an den Punkt des Ein- und Ausströms deiner Atmung an der Nasenspitze.
Wir bleiben noch für ein paar Minuten in Stille sitzen.
Solltest du im Oberkörper eingesunken sein,
Richte dich ohne viel Bewegung aus der Mitte heraus wieder auf.
Die Atmung kommt und geht einfach.
Und du beobachtest dieses Geschehen.
Ruhig,
Achtsam,
In Stille.
Für weile noch.
Für weitere drei Atemzüge bei der Atembeobachtung.
Einatmen und aus.
Ein und aus.
Ein und aus.
Dann atme noch zweimal ganz tief ein durch die Nase.
Tief aus mit geöffnetem Mund.
Noch einmal tief ein.
Und wieder aus.
Spür nochmal deinen gesamten Körper.
Von der Krone des Kopfes,
Die Wirbelsäule nach unten bis zu den Füßen.
Spür den Untergrund unter dir.
Die Erdung.
Die Stabilität.
Die Berührung deiner Hände auf den Oberschenkeln.
Und dann bring deine Hände in Gebetshaltung vor dem Herzen zusammen.
Öffne langsam deine Augen wieder.
Komm wieder ganz hier an.
Und vielleicht magst du heute im Laufe des Tages immer mal wieder einchecken und dir bewusst machen,
Wie geht es dir wirklich.
Wie geht es deinem Körper,
Deinem Geist,
Deinem Herzen.
Bis bald und bleib achtsam.
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