
Unruhe begegnen
Erkenne deine Unruhe, nimm sie an als das was sie ist und erlaube ihr dann sich langsam aufzulösen. Komme somit zur Ruhe und entspanne dich. Lasse deine Rastlosigkeit ziehen und tauche ein in eine tiefe Entspannung.
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECOMIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
In dieser Meditation wirst du dich mit deiner inneren Unruhe befassen,
Sie verstehen und dann liebevoll beruhigen.
Finde eine Position,
In der du gut sitzen oder liegen kannst,
In der du dich gehalten fühlst,
Und auch frei,
In der dein Körper sich nicht verstellen muss und dein Atem von ganz allein tiefer werden darf.
Schließe dann langsam deine Augen und spüre,
Wie du allmählich im Moment ankommst.
Du bist einfach nur hier,
Mit dir.
Atme tief ein und wieder aus.
Spüre,
Wie dein Brustkorb sich mit jeder Einatmung hebt und mit jeder Ausatmung wieder senkt.
Und spüre auch,
Wie du mit jedem Atemzug ruhiger wirst,
Den Tag loslassen kannst und dich auf die nächsten Minuten freuen darfst.
Und nun lenke deine Aufmerksamkeit auf das,
Was du in dir als Unruhe wahrnehmen kannst.
Vielleicht ist da ein Druck in deiner Brust,
Ein Ziehen in deinem Magen,
Ein Kribbeln in den Händen oder eine Nervosität,
Die du nicht genau benennen kannst,
Die du aber sehr wohl spürst.
Vielleicht merkst du,
Wie dein Geist unruhig ist.
Ständig neue Gedanken auftauchen,
Fragen,
Zweifel,
Pläne,
Erinnerungen,
Alles auf einmal,
Alles gleichzeitig,
Als würde dein Inneres einfach nicht stillstehen wollen.
Und statt dich jetzt davon abzuwenden,
Lädst du dich selbst ein,
Hineinzuspüren.
Nimm einfach nur wahr,
Wie sich diese Unruhe anfühlt.
Welche Form sie hat,
Welche Temperatur,
Welchen Rhythmus,
Egal wie sie sich zeigt,
Wenn auch als Farbe oder Zahl.
Nimm sie einfach so an.
Stell dir diese Unruhe nun ganz bewusst bildlich vor,
Als wäre sie ein kleines,
Energiegeladenes Wesen in dir,
Wie ein wirbelnder Wind aus Lichtfäden.
Stell dir diese Unruhe nun ganz bewusst bildlich vor.
Stell sie dir als wildes Pferd vor,
Ein Tier voller Kraft,
Voller Energie und voller Bewegung,
Das viel zu lange eingesperrt wurde,
Dessen Hufe über deine Gedanken galoppieren,
Das sich windet,
Weil es nicht weiß,
Wohin mit sich.
Doch jetzt bist du da,
Nicht als Reiter,
Der es zähmen will,
Nicht als Jäger,
Der es forttreibt,
Sondern als stille,
Weite Prärie,
Die ihm erlaubt,
Sich auszutoben.
Und dann langsam zu erkennen,
Dass es sich hinlegen darf,
Dass es nicht mehr fliehen muss,
Dass es nicht mehr kämpfen muss,
Sondern dass es sicher ist.
Du atmest tief ein und mit jeder Ausatmung lässt du zu,
Dass dieses wilde Pferd sich in dir niederlässt,
Dass es sich hinlegt auf weiches,
Warmes Gras und dass es beginnt,
Ruhiger zu atmen,
So wie du jetzt ruhiger atmest.
Du musst nichts weiter tun,
Als einfach nur da zu sein und wahrzunehmen,
Wie all das,
Was unruhig war,
Nun langsam seinen Platz findet und sich beruhigt.
Spüre,
Wie dein Atem dich tiefer trägt und wie jede Einatmung dich in Kontakt bringt.
Mit einer ruhigen und stillen Kraft in dir.
Wie jede Ausatmung die Spannung aus dir herausfließen lässt,
Ganz sanft und ganz mühelos.
Du bist nun in einem Raum der inneren Weite angekommen,
In dem Gedanken kommen dürfen,
In dem Empfindungen sich zeigen dürfen.
Ein Raum,
In dem sich dein inneres System neu sortiert und sich neu ausrichtet auf das,
Was dir wirklich guttut.
In dir spürst du,
Alles ist gut,
Du darfst loslassen und du lässt los.
Gedanken lösen sich wie Nebel im Morgenlicht und Spannungen sinken wie Blätter zu Boden.
Alles wird weich.
Alles wird ruhig.
Und alles wird still.
Verweile noch einige Minuten in dieser Weite,
In dieser Stille und in diesem Gefühl des Getragenwerdens.
Komme nun langsam wieder zurück.
Beginne wieder,
Deinen Körper zu spüren.
Bewege sanft deine Finger und Zehen und nimm deinen Platz im Raum wieder ein.
Atme dann noch einmal tief ein und aus.
Bedanke dich bei dir selbst und wenn du bereit bist,
Öffne deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Ich wünsche dir einen ruhigen Tag und ich freue mich,
Dich bei deiner nächsten Meditation wieder zu begleiten.
Wenn dir diese Meditation gefallen hat,
Dann teile sie gerne mit jemandem,
Dem du wünschst,
Auch mehr Ruhe zu erfahren.
Bis zum nächsten Mal.
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