
Manipuliere dich in die Freude
Du weißt bereits, dass sich Emotionen körperlich ausdrücken. Deswegen spricht man auch von einem Bauchgefühl, oder fühlt sich wohl oder unwohl mit einer Entscheidung. Aber wusstest du, dass das Ganze auch umgekehrt funktioniert? Was dich erwartet: - Emotionen durch körperliche Reize spüren - Zugang zu sich selbst stärken - Konzentration stärken
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECOMIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Diese Meditation zeigt dir,
Wie du über eine körperliche Bewegung ein Gefühl von Freude in dir wecken kannst und schenkt dir Raum,
Dich mit der Schönheit deines Lebens zu verbinden.
Setz oder lege dich hin.
Ganz wie es sich für dich gerade richtig anfühlt.
Schließe dann sanft deine Augen.
Und lenke deine Aufmerksamkeit zu deinem Bauch.
Wenn du magst,
Leg deine Hände auf deinen Bauch.
Und spüre,
Wie er sich mit jedem Atemzug hebt und senkt.
Beobachte einfach,
Wie dein Atem von alleine kommt.
Und von alleine wieder geht.
Nimm einfach wahr,
Wie sich dein Bauch beim Einatmen sanft weitet.
Und beim Ausatmen wieder zusammenziehen.
Und mit jedem Atemzug kommst du ein Stück mehr im Hier und Jetzt an.
Emotionen wirken sich auf unseren Körper aus.
Sind wir verliebt?
Kribbelt es im Bauch?
Haben wir ein ungutes Gefühl,
Schnürt sich die Brust zu.
Und freuen wir uns tierisch über etwas,
Verspüren wir vielleicht das Bedürfnis,
Uns zu bewegen.
Diese Verbindung funktioniert auch in die andere Richtung.
Was heißt,
Du kannst über körperliche Reize deine Emotionen beeinflussen.
Lass deine Hände nun entweder auf deinem Bauch oder lege sie neben dir ab.
Und spüre tief in dich hinein.
Nimm wahr,
Was gerade in dir vorgeht.
Ohne dich in möglichen Gedanken zu verlieren.
Spüre deine Emotionen in deinem Körper.
Lass dich ganz darauf eilen.
Und nimm einfach wahr,
Was kommt.
Und egal,
Wie es sich zeigt.
Lass es einfach da sein.
Akzeptiere es.
Nimm es an!
Und lass es ziehen.
Da du nun eine Gefühlsinventur gemacht hast,
Konzentriere dich wieder auf deinen Atem.
Neutralisiere deinen Fokus sozusagen.
Spüre,
Wie dein Atem einströmt.
Und spüre,
Wie er wieder ausströmt.
Und nun ziehe deine Mundwinkel nach oben.
So als würdest du grinsen oder lächeln.
Du darfst dabei auch gerne deine Zähne zeigen.
Und egal wie ungewohnt oder albern es sich gerade anfühlt,
Behalte dieses erzwungene Lächeln bei.
Halte die Spannung in deinen Mundwinkeln.
Und warte ab,
Was passiert.
Durch deine Mimik sendest du deinem Gehirn die gleichen Signale wie bei einem ehrlichen Lachen.
Deswegen werden in dir jetzt Hormone ausgeschüttet,
Die du sonst eben nur bei echter Freude ausschüttest.
Es bedarf etwas Zeit.
Deswegen grinse noch etwas weiter.
Und beobachte,
Was in dir passiert.
Wenn du eine Veränderung spürst.
Lockere dein Gesicht.
Lass deine Mundwinkel sinken und konzentriere dich ganz auf das Gefühl,
Das sich eingestellt hat.
Sitze oder liege weiter ruhig da.
Und richte deine Aufmerksamkeit weiterhin auf das Gefühl in deinem Körper.
Nimm einfach wahr,
Was sich jetzt gerade dort zeigt.
Wenn sich dieses Gefühl noch nicht deutlich genug zeigt,
Ziehe deine Mundwinkel noch einmal nach oben.
Und warte,
Bis du eine Veränderung oder Intensivierung spürst.
Strecke deine Arme dann über deinen Kopf.
Balle deine Hände zu Fäusten,
Hebe deine Mundwinkel noch mehr an und spüre die Freude,
Die jetzt durch deinen gesamten Körper fließt.
Lass deine Hände dann wieder sinken.
Entspanne dein Gesicht.
Und halte deinen Fokus weiterhin auf deinem Gefühl.
Atme tief ein und lass dieses Gefühl in jeden Bereich deines Körpers strömen.
Atme aus und fühle das Glück.
Und noch einmal.
Atme ein,
Verteile das Gefühl.
Atme aus,
Spüre es.
Lass deine Aufmerksamkeit dann langsam wieder weiter werden.
Komm zurück.
Und wenn du bereit bist.
Öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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