
Einfach Metta
Erlebe Balsam für die Seele, indem du dir selbst und allen Lebewesen auf diesem Planeten nur das Beste wünschst. Was dich erwartet: - Spüre Liebe - Vertraue in dich und die Menschheit - Empfinde Wertschätzung für alle Lebewesen
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von EccoMind und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Diese Meditation widmet sich einer der ältesten Meditationspraktiken der Welt,
Metta,
Was aus dem Pali übersetzt so viel bedeutet wie liebende Güte.
Es geht darum,
Wohlwollen zu kultivieren,
Zunächst dir selbst gegenüber,
Dann den Menschen in deinem Leben und schließlich allem,
Was lebt.
Du brauchst dafür keine besonderen Voraussetzungen und keine Erfahrung.
Du brauchst nur die Bereitschaft,
Dich selbst und andere mit offenem Herzen anzuschauen.
Setz dich also aufrecht und bequem hin,
Zieh deinen Rücken in die Länge und lege deine Hände entspannt auf deinen Oberschenkeln ab.
Schließe dann sanft deine Augen und atme tief durch deine Nase ein und langsam wieder aus.
Spüre,
Wie dein Körper zur Ruhe kommt.
Deine Schultern dürfen sinken,
Dein Gesicht darf weich werden und dein Atem darf ganz von selbst fließen.
Die Gedanken,
Die dich bis eben noch beschäftigt haben,
Dürfen jetzt leise werden.
Du kannst dich ihnen nachher wieder widmen,
Aber die nächsten Minuten gehören nur dir.
Metta beginnt immer bei dir selbst.
Das ist kein Egoismus,
Sondern eine Grundvoraussetzung.
Nur was in dir lebt,
Kannst du auch weitergeben.
Lege eine Hand auf dein Herz und spüre die Wärme deiner eigenen Berührung.
Atme dabei ganz ruhig.
Beginne nun,
Dir die folgenden Sätze innerlich zu sagen.
Sprich sie langsam und lass jeden Satz einen Moment in dir wirken,
Bevor du weitergehst.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich in Frieden sein.
Möge ich frei sein von Leid.
Nimm wahr,
Wie dein Körper auf diese Worte reagiert.
Es geht nicht darum,
Ein bestimmtes Gefühl zu erzwingen.
Und wenn Skepsis oder Widerstand auftauchen,
Ist das auch vollkommen in Ordnung.
Beobachte einfach,
Was da ist,
Und wiederhole die Sätze trotzdem sanft und geduldig,
Wie du einem guten Freund oder einer Freundin zuhören würdest.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich in Frieden sein.
Möge ich frei sein von Leid.
Spüre in dein Herz hinein und lass das Wohlwollen,
Das du dir gerade geschenkt hast,
Dort ein bisschen Raum einnehmen.
Ruf dir jetzt einen Menschen ins Gedächtnis,
Dem du von Herzen Gutes wünschst.
Es kann eine Freundin,
Ein Familienmitglied oder jemand sein,
Dessen Gesellschaft dir einfach gut tut.
Lass das Bild dieser Person vor deinem inneren Auge entstehen.
Sieh sie so an,
Wie du sie kennst und fühle die Zuneigung,
Die du für sie empfindest.
Dann richte dieselben Wünsche,
Die du dir selbst geschenkt hast,
Jetzt an diese Person.
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein.
Mögest du in Frieden sein.
Mögest du frei sein von Leid.
Spüre,
Wie das Wohlwollen in deinem Herzen wächst,
Wenn du es weitergibst.
Es gewinnt dabei so viel an Kraft.
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein.
Mögest du in Frieden sein.
Mögest du frei sein von Leid.
Nun lade ich dich ein,
Deine liebende Güte auf jemanden auszudehnen,
Zu dem du keine besondere Verbindung hast.
Vielleicht ist es jemand,
Dem du heute begegnet bist.
Eine Person in der Straßenbahn oder ein Kollege,
Den du kaum kennst.
Auch dieser Mensch trägt ein Leben in sich,
Das nicht immer leicht ist.
Auch er hat Tage,
An denen es schwer ist und Momente,
In denen er sich alleine fühlt.
Und auch er wünscht sich,
Glücklich zu sein.
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein.
Mögest du in Frieden sein.
Mögest du frei sein von Leid.
Stell dir jetzt vor,
Du sitzt in der Mitte eines großen,
Stillen Raumes.
Das Licht in diesem Raum ist warm und weich und du fühlst dich wohl.
Vor dir sitzt die Person,
Der du von Herzen zugetan bist.
Neben ihr sitzt die neutrale Person,
Die du eben in deinen Gedanken hattest.
Ihr seid drei Menschen,
Die alle dasselbe wollen.
Glücklich sein,
Gesund sein,
In Frieden leben.
Kein Unterschied,
Kein Urteil,
Kein Vergleich.
Nur dieser gemeinsame Wunsch,
Der euch verbindet.
Und während du so da sitzt,
Beginnt dieser Raum sich zu weiten.
Die Wände lösen sich auf und der Blick öffnet sich in alle Richtungen.
Du siehst die Menschen in deiner Stadt,
In deinem Land und auf der ganzen Welt.
Bekannte Gesichter und fremde Gesichter.
Menschen,
Die lachen und Menschen,
Die weinen.
Menschen,
Die gerade aufwachen und Menschen,
Die zu Bett gehen.
Und alle haben dieselben Wünsche.
Den Wunsch,
Geliebt zu werden.
Den Wunsch,
Sicher zu sein.
Den Wunsch,
In Frieden zu leben.
Schicke diesem großen,
Stillen Strom des Lebens dein Wohlwollen entgegen.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen gesund sein.
Mögen alle Wesen in Frieden sein.
Mögen alle Wesen frei sein von Leid.
Spüre,
Wie sich dein Herz bei diesen Worten weitet.
Es geht nicht darum,
Jeden Menschen persönlich zu kennen oder zu mögen.
Es geht darum,
Das Leben als solches anzuerkennen und ihm zu begegnen mit Offenheit und Güte.
Und jetzt weite deine Wünsche aus,
Nicht nur auf Menschen,
Sondern auf Tiere,
Pflanzen,
Pilze und alles,
Was lebt.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen gesund sein.
Mögen alle Wesen in Frieden sein.
Mögen alle Wesen frei sein von Leid.
Spüre die Wärme in deinem Herzen und die Stille in dir.
Lass deinen Blick langsam wieder enger werden und kehre zurück zu dir selbst,
Zu deinem Herzraum und zu deinem Atem.
Lege noch einmal deine Hand auf dein Herz und spüre die Wärme dort.
Das Wohlwollen,
Das du heute geteilt hast,
Lebt in dir weiter.
Atme dann noch einmal tief ein und wieder aus.
Und wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Mögest du glücklich sein.
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