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Zurück In Deine Mitte – Meditation 5 Wandlungsphasen

by Anja Keukert

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Meditation
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Einsteiger
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Diese geführte Meditation nimmt dich mit auf eine Reise durch die fünf Wandlungsphasen – inspiriert von den natürlichen Bewegungen des Lebens. Du beginnst in deiner Mitte und tauchst ein in Aufbruch, Ausdehnung, Wandlung, Rückzug und Integration. Sanfte Naturbilder unterstützen dich dabei, zur Ruhe zu kommen, dich wieder mit deinem Körper zu verbinden und innerlich anzukommen. Eine ruhige Meditation zum Loslassen, Auftanken und Wieder-zurückfinden in deine eigene Balance. Diese Meditation ist bewusst ruhig und klar gehalten und eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Meditierende, die eine einfache, verkörperte Praxis suchen.

Transkription

Hallo,

Schön,

Dass Du da bist und Dich mit mir auf eine Reise durch die 5 Wandlungsphasen begibst.

In dieser Meditation kommst Du Dir selbst ein Stück näher,

Indem Du Dich im Wandel der Jahreszeiten erfährst,

Indem Du den Rhythmus der Natur spürst und Dich als Teil dieses Wandels erlebst.

Erlaube Dir selbst,

Nichts richtig machen zu müssen,

Denn Gedanken dürfen da sein,

Sie dürfen kommen und gehen.

Wenn Du ihnen ein Stück weit folgst,

Ist das völlig in Ordnung,

Denn Dein Körper weiß,

Wie er entspannt und Du darfst ihm einfach Zeit dafür geben.

Lass uns nun beginnen.

Du kannst während dieser Meditation sitzen oder liegen,

Ganz so,

Wie es für Dich jetzt angenehm ist.

Schließe sanft Deine Augen und richte Deine Aufmerksamkeit nach innen.

Spüre Deinen Körper,

Wie er gerade sitzt oder liegt.

Spüre den Kontakt zur Unterlage,

Hier,

Jetzt.

Mit jedem Atemzug darfst Du mehr und mehr Anspannung loslassen.

Dein Atem kommt und geht und Du beobachtest ihn einfach.

Es gibt nichts weiter zu tun.

Stell Dir nun vor,

Wie Du auf einem weiten Feld stehst,

Ein offenes Feld mit fruchtbarem Boden.

Du stehst auf der Erde und wirst von ihr getragen.

Du fühlst Dich sicher,

Ruhig,

Geborgen,

Zentriert.

Mit jedem Atemzug kommst Du mehr bei Dir an.

Tiefe Ruhe breitet sich in Dir aus.

Von hier aus beginnst Du Deine Reise durch die Wandlungsphasen.

Da Du Deinen Blick nach Süden gerichtet hast,

Wendest Du Dich nun nach links,

In Richtung Osten,

Dorthin,

Wo die Sonne aufgeht.

Es ist Frühling.

Das Leben erwacht,

Alles beginnt sich zu entfalten.

Du gehst ein paar Schritte und kommst zu einem großen,

Ausladenden Baum.

Schon von Weitem spürst Du seine Kraft,

Seine Verwurzelung,

Seine Lebendigkeit.

Der Wind bewegt seine Äste und der Baum gibt sich ihm hin,

Stark und zugleich flexibel.

Du kommst näher,

Spürst das frische,

Saftig grüne Gras unter Deinen Füßen und setzt Dich an seinen Stamm,

Lehnst Dich an und nimmst seine Lebensenergie wahr,

Seine aufrichtende,

Nach außen strebende Kraft überträgt sich auf Dich.

Du fühlst Weite,

Ausdehnung,

Zuversicht.

Eingehüllt in dieses lebendige Grün kannst Du Deinen eigenen Weg klarer vor Dir sehen.

Der Frühling in Dir sagt begeistert Ja.

Lass dieses Gefühl einen Moment in Dir wirken.

Nach einer Weile löst Du Dich vom Baum und bedankst Dich innerlich.

Du gehst einige Schritte zurück,

Zurück auf das Weite Feld,

Zurück zur Mitte.

Die Erde trägt Dich hier,

Alles darf sich sammeln und zur Ruhe kommen.

Nun wendest Du Dich nach Süden,

Der hoch stehenden Sonne entgegen.

Es ist Sommer,

Angenehme Wärme liegt in der Luft,

Die Sonnenstrahlen kitzeln Deine Haut.

Du gehst einige Schritte und kommst zu einer Feuerstelle.

Ein Feuer brennt,

Vielleicht lodert es ja lebendig,

Vielleicht kühlt es ruhig vor sich hin.

Du nimmst es mit all Deinen Sinnen wahr,

Die Wärme,

Das Knistern.

Dieses Feuer verbindet sich mit Deinem inneren Feuer,

Mit Deinem Herzen.

Vielleicht erscheinen Menschen an Deiner Seite,

Ein Mensch oder mehrere,

Bekannt oder noch unbekannt.

Ihr teilt die Wärme,

Die Freude und die Verbundenheit.

Vielleicht möchtest Du Dich ja bewegen,

Tanzen,

Lachen.

Herzenswärme breitet sich in Dir aus,

Lebensfreude,

Vielleicht Liebe?

Du beginnst von innen heraus zu strahlen und wirst selbst zum Feuer.

Nach einer Weile trittst Du vom Feuer zurück,

Die Wärme bleibt in Dir,

Du verabschiedest Dich und gehst wieder zurück auf das weite Feld,

Zurück zur Mitte.

Hier darf sich alles ausgleichen und integrieren.

Nun bindest Du Dich nach Norden,

Ganz achtsam gehst Du Schritt für Schritt,

Gibst Dein Gewicht an den Boden ab.

Schon von Weitem hörst Du das sanfte Plätschern eines Waldbachs,

Er fließt ruhig im Schatten der Bäume.

Du trittst näher und spürst,

Wie allein sein Anblick Dich beruhigt.

Du tauchst Deine Hände ins Wasser,

Vielleicht auch Deine Füße,

Kühler,

Deine Gedanken werden still.

Tiefe Ruhe breitet sich in Dir aus.

Du fühlst Dich getragen,

Gehalten,

Geborgen.

Die Kraft des Wassers steigt in Dir auf und erfüllt Deinen ganzen Körper.

Langsam ziehst Du Deine Hände wieder aus dem Wasser,

Die Klarheit bleibt.

Du gehst wieder zurück auf das weite Feld,

Zurück zur Mitte und nun wendest Du Dich nach Westen,

Dorthin,

Wo die Sonne untergeht.

Es ist Herbst,

Golden und silbern schimmert das Licht,

Du atmest den erdigen Duft ein.

Vor Dir erhebt sich ein Berg,

Er zieht Dich magisch an.

Du gehst auf ihn zu und je näher Du kommst,

Desto mehr beginnt er zu klitzern.

Du berührst das Metall im Fels,

Spürst seine Klarheit,

Seine Festigkeit.

Ein kleines Stück löst sich und legt sich Dir in die Hand,

Ein Edelstein,

Gold oder Silber.

Vielleicht erscheint ein Mensch an Deiner Seite,

Er legt Dir eine Hand auf die Schulter und sagt leise,

Schön,

Dass Du da bist,

Du bist wertvoll.

Du nimmst diese Worte in Dich auf und legst den Stein an Dein Herz.

Das Leben ist gut so,

Wie es ist,

Genau so,

Wie es ist.

Mit Deinem Stein in der Hand gehst Du wieder zurück zur Mitte,

Auf das weite Feld und Du bist wieder an Deinem Ausgangspunkt angekommen,

In der Erde,

In der Mitte.

Du setzt Dich nun hin,

Spürst den weichen Boden unter Dir,

Den Näheren der Erde.

Du greifst in sie hinein,

Lässt sie durch Deine Finger rieseln.

Wurzeln wachsen aus Dir tief in die Erde,

Du bist verbunden,

Getragen und genähert.

Du öffnest Deine Hand und vielleicht liegen dort ein paar Samen,

Ein Wunsch,

Eine Intention,

Die Du damit verbindest.

Du gibst sie vertrauensvoll an die Erde ab,

Spürst noch ein wenig nach und kannst Dir sicher sein,

Dass dieser Wunsch oder diese Intention nun wachsen darf.

Nimm nun wieder bewusst Deinen Atem wahr,

Atme ruhig ein und aus,

Spüre Deinen Körper und den Raum um Dich herum auch,

Fülle Deinen Körper wieder ganz mit Deinem Bewusstsein aus.

Bewege langsam Hände und Füße und wenn es für Dich stimmig ist,

Öffne sanft Deine Augen.

Du bist da,

Wach und verbunden mit Dir selbst und der Natur.

© 2026 Anja Keukert. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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