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Meditation sich selbst vergeben

by Daniela Bohli

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Meditation
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Anderen zu vergeben ist ja eine Sache, aber uns selber zu vergeben, fällt uns häufig ganz schön schwer. Manchmal reicht der Entschluss, sich zu vergeben, und die negativen Gefühle sind weg. Häufig ist es aber ein längerer Prozess. Nimm dir so viel Zeit, wie du dafür brauchst. Hab Geduld mit dir selbst und vertrau dem Prozess. Versuche nichts zu pushen, oder zu forcieren. Stell dich nicht selber unter Druck und löse dich von dem Ergebnis bzw. wie du das Gefühl hast, dass das Ergebnis auszusehen hat.

Transkription

Willkommen zum Tag 5 der Meditations-Challenge.

Um dich selber mehr zu lieben,

Musst du beginnen,

Dir selber zu vergeben.

Dir zu vergeben für Dinge,

Die früher waren.

Dass du dich nicht so verhalten hast,

Wie du es eigentlich wolltest.

Dass du vielleicht nicht so mutig warst,

Wie du eigentlich wolltest.

Dir vergeben,

Dass du nicht für dich selber eingestanden bist.

Dir vergeben,

Dass du so streng zu dir selber warst.

Vergib dir auch,

Dass du dich vielleicht nicht immer selber so geliebt und geschätzt hast.

Vergib dir deine Scham und beginne hier und jetzt mehr Mitgefühl für dich selber zu haben.

Hab Mitgefühl zu dir selber in Sachen,

Die jetzt noch kommen werden.

Dinge,

Die heute während dem Tag aufkommen.

Verurteile dich nicht.

Und wenn etwas nicht so läuft,

Wie du es dir gewünscht hast,

Oder du eine Situation hast,

Wo du selber ein bisschen von dir enttäuscht bist,

Vergib dir selber.

Hab Mitgefühl mit dir selber.

Und sei nicht zu streng zu dir.

Mach dich bereit für die Meditation.

Setz dich bequem und aufrecht hin.

Leg die Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel und schließ deine Augen.

Komm mit deiner Aufmerksamkeit jetzt an einen ruhigen Ort in deinem Kopf und atme ein paar Mal tief ein und aus und komme einfach mal an.

Fokussiere dich mit geschlossenen Augen auf den Bereich ca.

10 cm vor deinen Augen und stell dir vor,

Dass da eine Filmleinwand ist vor deinen Augen.

Sieh,

Wie sich ein Film auf der Leinwand abzuspielen beginnt von dir selber,

Als du noch ein 5-jähriges Mädchen warst.

Beobachte,

Was für Situationen,

Erinnerungen und Gefühle von deinem 5-jährigen Ich aufkommen.

Was würdest du deinem 5-jährigen Ich sagen,

Wenn es streng mit sich selber ist?

Wenn es Mühe hat,

Sich für Dinge zu vergeben,

Mit denen du aktuell Mühe hast,

Dir zu vergeben.

Was würdest du deinem 5-jährigen Ich sagen,

Wenn etwas schief läuft und es total enttäuscht von sich selber ist?

Du wärst bestimmt niemals so streng mit deinem 5-jährigen Ich,

Wie du mit dir heute bist,

Oder?

Jedes Mal,

Wenn etwas schief läuft oder du enttäuscht bist von dir selber oder von einer Situation,

Stell dir vor,

Was du deinem 5-jährigen Ich sagen würdest.

Dann lass langsam den Film vor deinen Augen verblassen und stell dir jetzt vor,

Wie du in 10 Jahren bist.

Wer ist sie?

Was macht sie aus?

Was hat sie,

Was du nicht hast?

Stell sie dir so detailliert wie möglich vor.

Stell dir vor,

Wie sie in gewissen Situationen reagiert,

Wie sie mit anderen Menschen ist,

Wie ihr Leben aussieht,

Was sie alles erreicht hat.

Mal dir alle Details aus.

Stell sie dir so lebendig und in allen Farben vor,

Wie du nur kannst.

Wie ist sie so?

Was macht sie aus?

Was hat sie,

Was du nicht hast?

Was hat sie,

Was du schon immer haben wolltest?

Welche Eigenschaften machen sie aus?

Welche Eigenschaften machen sie zu dem,

Was sie ist?

Und was würde sie dir sagen zu deiner Situation heute?

Was würde sie dir sagen über die Dinge,

Die dich heute stressen,

Über die Dinge,

Für die du dich selber verurteilst und Mühe hast,

Dir zu vergeben?

Was würde dein Zukunfts-Ich zu dir sagen?

Alles,

Was sie hat und alles,

Was sie ausmacht,

Hast du bereits in dir.

Alles,

Was es braucht,

Um sie zu werden,

Hast du bereits in dir.

Du bist sie.

Vergiss es nie.

Immer wenn du eine schwierige Situation hast oder daran zweifelst,

Ob du es schaffen kannst,

Ob du erfolgreich sein wirst,

Ob du den Mann fürs Leben findest,

Ob du deine Träume und Ziele erfüllen kannst,

Stell sie dir vor mit allen positiven Eigenschaften und allem,

Was sie mitbringt und erinnere dich daran,

Dass du sie bist,

Dass du sie sein wirst und dass du alles hast,

Was es braucht,

Dass du dir heute für Dinge aus der Vergangenheit vergeben musst,

Loslassen musst,

Was dir nicht mehr dient,

Dich selber nicht schlecht machen sollst wegen dem,

Was war.

Vergib dir selber für alles,

Was war und lass los.

Fokussiere dich auf alles,

Was noch kommt und freue dich auf die Zukunft,

Die du eben vor dir gesehen hast.

Spüre nochmal hinein,

Wie es sich angefühlt hat,

Dein Zehnjähriges,

Dein Ich in zehn Jahren zu sehen,

Wie sie ist,

Was sie ausmacht,

Wie toll du sie findest und projiziere das auf dich hier und jetzt.

Dann atme nochmals tief ein und aus und wenn du bereit bist,

Öffne deine Augen mit einem Lächeln.

4.3 (27)

Neueste Bewertungen

Vanessa

April 15, 2025

Ich fand, dass es eine schöne und wohltuende Visualisierung war. Vielen Dank 🙏.

Antje

November 6, 2021

Das war gut. Danke dafür!

Jana

May 5, 2021

Sehr schöne Meditation, danke dafür!

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