
Astrologie, Bewusstsein und heilige Ordnung mit Arne Wolscht
by AWARE
Arne Wolscht ist 82 Jahre alt und seit 30 Jahren Astrologe. Im Interview erfahren wir mehr über seinen persönlichen Werdegang, seinen Zugang zur Astrolgie und wie er sie einsetzt, um Menschen dabei zu unterstützen, ganz in ihre Schöpferkraft zu kommen und die Hintergründe zu verstehen, warum sie es noch nicht sind. Wir sprechen mit Arne über das Erkennen eigener Verhaltensmuster, Programme und Angstthemen und wie man sie lösen kann. Stay Aware!
Transkription
Hallo und herzlich willkommen bei AWARE Interviews.
Ich habe heute die Ehre,
Mit Arne Wolsch zu sprechen.
Er ist seit 30 Jahren astrologischer Berater und ich freue mich riesig,
Dieses Interview jetzt mit Ihnen führen zu dürfen.
Wir bleiben beim Du.
Okay,
Wunderbar.
Arne,
Herzlichen Dank für die Einladung in dein Wohnzimmer.
Ich freue mich riesig.
Die erste Frage wäre gleich,
Was macht denn die Astrologie?
Was können Sie aus den Moskopen lesen?
Die kann bestimmt vieles,
Aber ich nutze die Astrologie und bin sehr dankbar für diese unglaubliche Möglichkeit,
Die es mir bietet,
Menschen zu beraten,
Indem ich ihnen erzähle,
Was sie mitbringen,
Was ihr Programm ist,
Das sie löschen können und was sie wirklich sind.
Das sind alte Programme,
Die ich aus der Kindheit übernommen habe,
Angstthemen,
Die kann man alle sehen.
Das ist eben das Erstaunliche und darum kommen wir da gleich auf eine höhere Ordnung.
Das Horoskopformular ist im Grunde eine Sternkarte,
Die genau zeigt,
Wie dieselben Themen in mir sind.
Der Mars oben am Himmel entspricht dem Vaterbild in mir.
Und wer sind wir denn wirklich,
Wenn Sie sagen,
Sie können die Programme im Horoskop sehen und das,
Was wir wirklich sind?
Also ich glaube,
Dass wir irgendwann mal Lichtwesen waren,
Die inkarniert sind,
Um einen Kern zu bilden.
Selbsterkenntnis,
Selbstwert und in dieser Inkarnation,
Die ja nun viele,
Viele Male passiert ist,
Haben wir uns verstrickt.
Und wenn wir jetzt hier wieder inkarnieren,
Haben wir eigentlich eine Aufgabe,
Nämlich alte Programme zu löschen und das herauszufinden,
Was ich wirklich bin.
Und die alten Programme beginnen mir über das Du und wenn ich mir bewusst bin,
Zum Beispiel das Horoskop,
Das ist ein Programm,
Dann kann ich mich damit auseinandersetzen.
Wie macht man das,
Wenn ich mir jetzt das bewusst mache,
Um das zu lösen?
Gibt es da einen Weg?
Zum Beispiel im Horoskop sehen Sie,
Dass der kleine Mond,
Das innere Kind,
Neben Saturn steht,
Der Ordnung.
Und dann kann ich sagen,
Aha,
Das Kind ist ungeborgen,
Hat dann das auch erlebt,
Dass die Mutter zu wenig Geborgenheit geben konnte,
Wobei wir nicht werden,
Sondern die konnte es eben nicht.
Und wenn ich das weiß,
Ich bin ungeborgen,
Dann lerne ich nicht immer außen Geborgenheit zu suchen,
Sondern dann muss ich wissen,
Das muss ich mir selber geben.
Und dann kann ich damit umgehen.
Ich kann mir bewusst das,
Was ich von draußen bräuchte,
Von mir selber.
Also es geht eigentlich immer um Bewusstsein.
Ich mache mir ein Thema bewusst,
Das in mir noch unbewusst war.
Das kann zum Beispiel Ungeborgenheit sein.
Das kann sein,
Dass mein Maß unterdrückt wird,
Mein Ich-Will-Nicht kommt.
Und wenn mein Ich-Will-Nicht kommt,
Dann kommt es in die Autoaggression oder Depression.
Und dann kann ich dem Mut machen,
Sein Ich-Will wieder zu lernen und zu üben und zuzuhören.
Bei manchen Menschen hat man das Gefühl,
Da kracht es und zwar das ganze Leben in Schwierigkeiten,
Spannungen.
Bei manchen Menschen verläuft es ruhiger.
Wie ist das zu erklären?
Wie sehen Sie das aus astrologischer Sicht?
Wenn wir in der Kindheit,
Meist über den Mond,
Das innere Kind,
Erfahrungen machen,
Die Angst machen oder die problematisch sind,
Bauen wir automatisch ein Überlebensprogramm.
Das macht der Pluto.
Das heißt,
Ich lerne lieb zu sein,
Brauchbar zu sein,
Leistung zu bringen.
Und solange ich drin bin,
Bin ich ja nicht ich.
Und dann wehren sich in mir die Anwesenen,
Die inneren Personen,
Die nicht zugelassen werden.
Der Abenteurer zum Beispiel.
Und dann gibt es Konflikte,
Die sich im Körperlichen ausdrücken oder im Selbst.
Was kann man dann sehen?
Dann kann man sehen,
Wenn der Uranus Saturn hat,
Ist dann schon klar,
Die Eltern sind gegensätzlich gewesen und haben sich sogar getrennt.
Dann sieht der Eier,
So ist das.
Und dann habe ich die Gegensätzlichkeit in mir und dann muss ich die Gegensätze versöhnen.
Warum kommen die Menschen zu Ihnen nicht?
Also ich kann mich erinnern,
Ich habe mich mit 18 Jahren einfach gefragt,
Wer bin ich und was habe ich hier verloren auf diesem Planeten?
Und ich bekam die Botschaft,
Bei Ihnen eine Beratung machen zu lassen.
Warum kommen die Menschen,
Also ich weiß,
Warum ich zu Ihnen gekommen bin,
Aber können Sie sagen,
Drückt da irgendwo der Schuh?
Oder aus welcher Absicht kommen die Menschen?
Fast immer über Empfehlung.
Da war eine Mutter bei mir,
Heute war ein Mann bei mir,
Der sagt,
Meine Tochter war bei Ihnen,
Meine Frau war bei Ihnen,
Jetzt will ich es auch.
Also die haben sich dann wohl gefühlt,
Die haben dann was verstanden,
Die konnten dann mit was anfangen und dann sagen sie es anderen.
Und was würden Sie sagen,
Ist so der Auslöser,
Dass ich mal über mich etwas erfahren möchte?
Ich denke,
Das Bewusstsein wächst im Moment auf der Beine der ganzen Menschheit.
Jeder möchte immer mehr herausfinden,
Warum bin ich da und nicht nur irgendwas tun.
Und diese Sehnsucht sagt,
Okay,
Was denn für Themen habe ich in mir?
Wenn wir fragen,
Wer bin ich denn?
Ich bin immer das Alleine,
Nur bestimmte Facetten sind betont,
Bestimmte nicht betont.
Ich bin ein Teil des Ewigen,
Das jetzt in der Inkarnation bestimmte Facetten rausgeholt hat.
Würden Sie also sagen oder raten,
Den Sehnsüchten zu folgen?
Die Sehnsucht sagt,
Ja,
Es fehlt mir was.
Also wenn ich unbedingt einen Partner will oder so,
Dann kann ich auch im Horoskop sehen,
Da ist ein Mangel.
Und wenn ich den Mangel erkenne,
Will ich trotzdem einen Partner,
Aber eben anders.
Ich erwarte dann nicht gleich von dem,
Dass er mir alle meine Ungeborgenheiten aufhebt und was dann wieder schief geht.
Also ich muss erkennen,
Welche Mangelgeschichten sind in mir.
Und wenn ich die erkannt habe,
Erkenne ich auch,
Welches Programm habe ich dagegen aufgebaut.
Und dann kann ich damit bewusster umgehen.
Kann man über das Horoskop auch andere Dinge wie Berufung herausfinden?
Im Vorgespräch haben Sie gesagt,
Es war ganz lange nur Zukunftsdeutung.
Da würden Sie aber eher weggehen von dieser Zukunftsdeutung.
Ich versuche im Zepta und Sola kann ich dann sehen,
Wann sich was auslöst,
Damit ich damit rechne,
Damit umgehen zu können.
Wir müssen aufpassen,
Die Funktion,
Das wäre der Beruf,
Ist leicht auch ein Ausweichen.
Im Grunde sind wir hier,
Um Erfahrungen zu machen und immer bewusster zu werden.
Und das kleine Baby macht Erfahrungen und irgendwann kommen immer mehr.
Und wenn ich weiß,
Dass die Erfahrungen immer nur mir dienen,
Bewusster zu werden.
Und je bewusster ich werde,
Umso liebevoller gehe ich mit anderen um.
Es ist im Grunde egal,
Welchen Beruf ich habe.
Ich kann natürlich sehen,
Der hat einen Uranus,
Der ist Schöpfer,
Schöpfer oder jemand ist ein Orientierer,
Der hat mehr im Du.
Dann kann man schon sehen,
Wo Prioritäten sind.
Aber im Grunde geht es darum,
Dass ich da bin,
Um bewusst zu werden.
Und je bewusster ich werde,
Umso liebevoller bin ich,
Umso mehr kann ich auch mit Menschen umgehen.
Wo sind Sie geboren?
In Berlin.
Das war 1945,
Nein 1937 bin ich geboren.
1945 sind wir ein klein geflohen und da waren wir schon in Schwesien.
Und da bin ich glaube ich 36 mal umgezogen,
Weil immer zur Flucht und Suchen und ja.
Also kriegsbedingt tatsächlich herumgejagen worden.
Und wie war Ihre,
Deine,
Ich wechsel immer zwischen Du und Sie,
Wie war Deine Kindheit?
Sehr schwierig,
Mein Vater ist im Krieg gefallen.
Meine Mutter war eine Übermutter und die war dann plötzlich weg.
Also ich war sehr,
Sehr lange gebraucht,
Um rauszufinden,
Was will ich eigentlich,
Wer bin ich?
Naja,
Die war eine sehr lebenslustige Frau.
Ich war ihr Pilz,
Aber dann war sie mit Leuten zusammen oder auf einer Party.
Also ich habe immer,
Und da habe ich auch im Hormonskop,
Den Mars,
Den Schmerzpunkt direkt auf meinen Mond.
Das heißt also,
Diese Übermutter war für mich ein Problem.
Nur ich habe es dann begriffen und habe gelernt damit umzugehen.
Weil das Problem,
Ob Mutter da ist oder nicht,
Ist immer in uns.
Es begegnet uns dann über andere,
Ich muss es also wirklich erkennen und erlösen.
Sie haben mir vorher erzählt,
Dass Sie ausgeliefert waren.
Möchten Sie noch einen weiteren Weg beschreiben,
So von der Kindheit?
Ja,
Ich habe nur Schwierigkeiten.
Das erste war,
Ich habe einen Aszendenten,
Wassermann und der Oranus ist der Fremdling.
Der andere,
Der neu machen will,
Ist im Haus der Herde.
Also ich konnte machen,
Was ich will,
Ich kam nie in eine Herde rein.
Ich war immer Außenseiter.
Damals war es problematisch,
Heute weiß ich warum.
Nur dadurch,
Dass ich ein bisschen Abstand habe,
Kann ich auch Menschen beraten.
Wie sind Sie denn auf die Astrologie gestoßen?
Das war in einer Zeit der Krise,
Ich hatte meinen Job verloren.
Ich war Internatsleiter und der hat das dicht gemacht und ich war ziemlich hilflos.
Und da kam ein Bekannter,
Der sehr geistig interessiert war und der sagte damals zu mir,
Du machst doch Astrologie.
Ich sagte,
Das ist ein Hobby,
Ganz nett.
Dann hat er gesagt,
Hast du mal Döbereiner gelesen?
Und ich habe gesagt,
Döbereiner kenne ich nicht.
Und er sagt,
Er liest Döbereiner.
Und Döbereiner ist ein genialer Astrologe und Philosoph.
Ich habe dann mir von ihm 10 Bände zum Seminar gegeben.
Und irgendwann habe ich plötzlich gesehen,
In dieser Horoskopzeichnung ist die Wahrheit drin.
Es ist alles im Inhalt drin,
Es ist wie oben,
So unten.
Und wenn du es begreifst,
Dann kannst du auch dich begreifen.
Und dann habe ich gemerkt,
Das kann ich auch weitergeben.
Das ist nicht ganz einfach,
Es ist nicht mit unserem normalen Weltbild.
Es ist ja eine Sternkarte.
Dass in der Sternkarte mein Bild von meinem Vater drin ist,
Das ist schon merkwürdig.
Aber das muss man lernen,
Es ist alles viel größer,
Viel besonderer.
Wir leben auf einer kleinen Kugel der Erde,
Die sich um sich selber dreht.
Das soll uns nicht so wichtig werden.
Welche Grundhaltung würden Sie jetzt den Menschen empfehlen?
Also für mich gehört einfach mal Vertrauen raus.
Aber wenn wir jetzt wissen,
Da gibt es eine heilige Ordnung,
Was wäre hilfreich für die eigene Entwicklung?
Welche Attribute?
Also heute würde ich sagen,
Wenn du erkennst,
Dass es diese heilige Ordnung gibt.
Und die ist genauso auch in dir.
Dann habe nichts weiter als Vertrauen,
Dass diese heilige Ordnung durch eine innere Intelligenz mit dir sinnvoll umgeht.
Also Hingabe,
Vertrauen und schon merken,
Was tut mir gut und was tut mir nicht gut.
Irgendwie auch offen sein,
Also Ihre Geste ist einfach offen.
Ja,
Ja,
Zu jeder ist es.
Und ich muss nicht zu sehr versuchen,
Meins zu machen.
Dann sind Pluto,
Ich muss unbedingt das,
Ich muss das.
Ich muss schon immer wieder erspüren,
Tut mir das gut,
Tut mir das nicht gut.
Und allmählich kriege ich ein richtiges Bild für das,
Wie ich in Resonanz mit dem Richtigen komme oder mit dem Falschen.
Was macht denn genau der Pluto,
Das ist der Herr der Unterwelt oder so?
Genau,
Also wir haben natürlich im Horoskop alle diese zwölf Anteile,
Das sind zwölf Wesenheiten.
Da haben wir das innere Kind,
Das der Mond,
Der Mars ist der innere Krieger und wir haben dann auch dieses Bild der Vorstellung.
Und die ist sehr stark verbunden mit dem Denken.
Das heißt also,
Ich denke,
Wenn ich das mache und dann ein Programm mache,
Welchen anderen Tod schieße oder wenn ich ganz viel arbeite.
Das sind dann Programme,
Die im Grunde aus der Angst entstehen.
Inneres Kind ist nicht schlecht gekommen,
Hat ein Überlebensprogramm gemacht.
Und das sind dann Programme,
Wo ich rein aus der Vorstellung gehe und aus dem Kopf und nicht aus der Intuition.
Intuition und Vorstellung wären die Gegensätze.
Alle diese zwölf Anteile,
Das sind zwölf Wesenheiten,
Da haben wir das innere Kind,
Das der Mond,
Der Mars ist der innere Krieger.
Und wir haben dann auch dieses Bild der Vorstellung.
Und die ist sehr stark verbunden mit dem Denken.
Das heißt also,
Ich denke,
Wenn ich das mache und dann ein Programm mache,
Welchen anderen Tod schieße oder wenn ich ganz viel arbeite.
Das sind dann Programme,
Die im Grunde aus der Angst entstehen.
Inneres Kind ist nicht schlecht gekommen,
Hat ein Überlebensprogramm gemacht.
Und das sind dann Programme,
Wo ich rein aus der Vorstellung gehe und aus dem Kopf und nicht aus der Intuition.
Intuition und Vorstellung wären die Gegensätze.
Das wäre Neptun,
Neptun ist das Spüren des Alleinen und Pluto wäre das Programm,
Was muss ich machen,
Wo ist es richtig.
Also wäre das wieder in die Intuition zu kommen?
Dann kann ich es spüren.
Also Meditation,
Intuitiv,
Wahrnehmen bringt mich sehr schnell aus dem plutonischen Thema raus,
Denn das ist nur dahin,
Nichts weiter.
Und das innere Kind ist als Mond symbolisiert?
Das ist das Mondthema und das sagt,
Wie begegne ich jetzt Mama,
Eventuell schon Mutterleib und was für Erfahrungen mache ich.
Und da ist das Subjektivste,
Was es überhaupt gibt.
Es tut gut und es tut mir weh und da ist die Angst drin.
Und wenn das Subjektive am Anfang Probleme hat,
Dann kommt sehr stark dieses Überlebensprogramm.
Ich muss meinen Mond wahrnehmen,
Aber ich muss auch lernen aus dem Subjektiven langsam rauszukommen und das Alleine zu spüren.
Das ist die Ordnung des Himmels eben wahrzunehmen.
Das Innere versucht immer,
Wie wäre ich glücklich?
Und dann kommt der Verstand und sagt,
Machen wir das so?
Dann kann es schwierig werden.
Das kann man aber im Horoskop sehen und dem anderen einen Tipp geben,
Wie er damit umgehen kann.
Und was würden Sie jetzt raten,
Manchmal vor gewissen Themen,
Da bin ich wie vor Angst gelähmt.
Und ich fühle mich so zum Machtlos oder ich kann nicht weiter.
Dann bin ich an den Punkt gekommen,
Wo in der Kindheit es fast immer irgendetwas war.
Ich bin ganz alleine oder sonst was.
Und am besten sind zwei Sachen.
Einmal,
Wenn ich direkt in der Angst bin,
Versuchen wieder in einer Meditation die innere Mitte zu finden.
Ins Herz zu atmen,
Still zu werden und sich eben bewusst zu machen,
Es gibt diese große Ordnung.
Aber auf der anderen Seite ist das lösen,
Indem ich in die Angst reingehe.
Also Clemens Kubi empfiehlt,
Richtig in die Angst reinzugehen und sie ganz stark,
Ganz stark jetzt rein und dann loslassen.
Dass ich das umschreibe.
Ich kann mein Angstthema umschreiben.
Indem ich zu dem kleinen Mädchen und zu dem kleinen Jungen fahre,
Wo man das Bild erlebe und ganz stark reingehe.
Und dann kann ich es verarbeiten,
Dann kann ich es löschen.
In dem Bewusstsein,
Dass ich lösche,
Gehe ich an.
Was denken Sie ist in der heutigen Zeit das Wichtigste für die Menschen,
Damit wir weiter uns entwickeln können?
Also ich bin im Moment der Meinung,
Dass wir lernen können,
Dass ein Bewusstsein da ist,
Dass es eine heilige Ordnung gibt.
Und wenn ich das alleine weiß,
Dann kann ich es nicht schief machen.
Darum bin ich der Meinung,
Dass es wichtig ist,
Dass wir über Reinkarnation nachdenken.
Das ist schon ein Unterschied,
Wenn ich glaube,
Dass eine Entwicklung ist,
Die über viele Leben geht.
Oder wenn ich denke,
Es ist scheißegal,
Was ich jetzt mache.
Der Plan war von der Kirche eine andere.
Die denken,
Wenn man nur ein Leben hat,
Dann verwendet man das für die Entwicklung.
Aber der Plan ist irgendwie nach hinten los.
Ja,
Weil ich dann zu wenig Raum habe.
Also ich denke,
Man fragt sich ja,
Wie kann ich das Horoskop,
Also meinen inneren Plan mitbringen.
Muss ich ja woher bringen.
Und ich kann das Horoskop ja mal,
In dem das Kind geboren wird.
Also ist es schon da,
Der Plan,
Die Auseinandersetzung mit dem Thema.
Und ich kann mich heute darauf verlassen,
Wenn jemand kommt,
Ob ein großer,
Starker Mann,
Dann sehe ich eigentlich einen schwachen Mann,
Der ist ein schwacher Mann.
Also das stimmt immer.
Nur was ich auslege,
Das ist die Frage.
Ich muss es halt richtig interpretieren.
Können Sie die Menschen schon lesen,
Ohne das Horoskop anzuschauen,
Wenn sie eine 30 Jahre Erfahrung haben?
Äh,
Ich mache es nicht so.
Das heißt,
Wenn jemand kommt,
Erzähle ich ihm erstmal ohne ich was weiß,
So und so ist es.
Und wenn ich zum Beispiel einem Mann sage,
Du hast eine kalte Mutter gehabt,
Und das war so,
Dann macht er auf.
Sonst glaubt er es eigentlich nicht.
Und dann spreche ich mit denen.
Und wenn ich dann ins Gespräch komme,
Wie hast du deine Mutter erlebt und so,
Dann habe ich natürlich sofort kriegt er mit,
Was da abläuft.
Und dann kann man das ansprechen.
Und ich denke,
Das ist auch ganz wichtig,
Dass man einfach mal über Seelenthema redet.
Wie geht es mir?
Was ist mit mir los?
Wo habe ich Angst?
Also dann kann etwas auch erlöst werden,
Indem es allein besprochen wird.
Und das,
Denke ich,
Tut ganz vielen Menschen gut.
Das machen wir darum auch.
Wir sprechen auch über Tabuthemen,
Damit die nicht im Keller bleiben.
Ganz genau.
Wir müssen sie ansprechen.
Endlich mal frei.
Können Sie mit Ihren 82 Jahren uns Mut machen,
Der jüngeren Generation,
Dass die Welt nicht verloren ist?
Weil das hören wir jeden Tag überall.
Das hören wir nur,
Dass es bergab geht.
Das ist völliger Quatsch.
Also es kommen auch Junge zu mir,
Und die Jungen haben eigentlich schon immer so ein neues Feeling.
Das muss man ein bisschen raus holen.
Man muss dem eigentlich sagen,
Du pass mal auf,
Du bist dafür da,
Dass das nicht schief geht.
Wir haben lange an dem gearbeitet,
Dass es schief geht,
Weil wir ein materialistisches Bewusstsein hatten.
Wenn du jetzt nicht mehr ein materialistisches Bewusstsein hast,
Baut sich das Bewusstsein der gesamten Menschheit um.
Und dann geht es natürlich nicht zugrunde.
Und wir müssen ja immer dringend,
Darüber ist eine Ordnung,
Die ich jetzt göttlich nenne.
Wobei sehr wichtig ist,
Das Prinzip Gott ist immer so ein Ding.
Wir haben drei Möglichkeiten.
Nämlich die zwei sind polar.
Die Realität ist polar.
Da sehe ich groß,
Groß,
Klein,
Dünn.
Und mein wahrnehmen,
Mein seelisches wahrnehmen ist auch polar.
Schön,
Nicht schön.
Aber es gibt das Dritte.
Das ist immer die Dreieinigkeit.
Das ist nicht polar.
Es gibt eine Ebene,
Die nicht richtig,
Falsch,
Gut,
Böse ist.
Und das könnte man sagen,
Ist das göttliche Prinzip.
Und die Ebene ist in uns.
Also wenn ich öfter in die absolute Stille gehe,
In das Nichtdenken,
Komme ich an diese Ebene ran und berühre sie.
Und dann komme ich direkt an die Wahrheit ran.
Wow.
Okay,
Ich höre ganz,
Ganz viel raus.
Höhere Ordnung,
Heilige Ordnung,
Vertrauen,
Meditation.
Gibt es von Ihrer Seite sonst noch was,
Was man jetzt nicht tun kann,
Aber so in das Leben integrieren?
Also für mich wäre sehr wichtig,
Dies wahrnehmen.
Das hat ja auch mit Hingabe zu tun.
Also indem ich rauskriege,
Tut mir das gut,
Tut mir das nicht gut.
Selbst wenn es mir nicht gut tut,
Weil ich im Moment einen Job habe,
Der mir nicht gut tut,
Dann muss ich mir bewusst sein,
Nichts ist Zufall.
Ich kriege nicht was Falsches,
Sondern ich kriege das nur,
Weil das Falsche noch in mir ist.
Und wenn ich jetzt das Falsche langsam erkenne,
Ist die innere Weisheit,
Dass die mir hilft,
Aus dem Falschen rauszugehen,
Dann finde ich plötzlich Neues.
Also innen und außen ist es immer,
Eigentlich ist alles in uns.
Wenn ich geboren werde,
Ist Papa schon in uns,
Weil er das Thema ziehe ich an.
Mama schon in uns.
Alles Thema ist eigentlich,
Indem ich immer mehr an das Eigentliche rankomme.
Liebevoll verändert sich die Welt.
Ich verändere die Welt,
Weil ich anders will.
Nicht die Welt verändert mich,
Das gibt es nicht.
Gibt es,
Ich weiß,
Das sind sehr viele Lesungen,
Kann man sehen.
Ich habe schon einige gute Buchempfehlungen von Ihnen bekommen.
Welche Bücher waren so meinesdein?
Ich denke,
Eines der ganz wichtigen war Eckart Tolle Jetzt.
Ich habe sehr viel früher auch gelesen,
Weiß ich jetzt alle gar nicht mehr.
Im Moment denke ich,
Ich gehe auch gerne in YouTube,
Da kann man eben Veit Linder sehen,
Da kann man eben Dieter Bröhr sehen,
Da kann ich sehen,
Unglaublich ist dieser alte Mann,
Kurt Tepperwein.
Das sind dann Wesen,
Wenn ich die dann sprechen höre,
Dann merke ich,
Das ist auch schön,
Genau das spüre ich in mir.
Und dann wird es heller in mir.
Also man kann immer durch ein Buch oder durch sowas es in uns auffällen.
Ich kann mir natürlich immer anhören,
Wie furchtbar die Welt ist.
Wir können wählen tatsächlich,
Ob wir das leben.
Was hole ich mir?
Und ich denke,
Viele Menschen,
Die sich begleiten oder so,
Die sich fragen,
Hast du denn mal ein Buch von zum Beispiel jetzt Tepperwein oder sonst wem gelesen oder suchst du meinen YouTube Pariser,
Da gibt es wirklich tolle Leute.
Oder guckst du nur einmal irgendwas Schönes auf die Welt.
Das ist eine Wahl.
Ich habe die Möglichkeit bewusst etwas zu wählen.
Man muss ihren 82 Jahren leben,
Wenn sie jetzt aus der ganzen Erfahrung die Essenz herauskristallisieren wollen,
Was wäre die?
Also wenn ich mich frage,
Das ist mir früher schon gewesen,
Die 82 Jahre,
Dann würde ich ganz klar sagen,
Das ist mein Körper.
Also ich merke,
Der kann nicht mehr so rennen,
Der kann nicht mehr so gehen.
Ich merke es sehr stark bei meiner Frau.
Aber wenn ich sagen würde,
Wie alt bin ich denn wirklich,
Würde ich sagen,
Heute so 42.
Weil das ist die Erfahrung,
Wo ich dann ein Bild hatte,
Wo die Seele ein Bild hatte und ab da ist sie nicht mehr rumgeirrt.
Und ab da hat sie mehrere Dinge,
Also die ist 80,
Also es ist ja so,
Dass man sagt,
So lange geht es nicht mehr.
Ich freue mich direkt,
Weil ich denke,
Das wird doch spannend,
Was passiert denn da?
Wenn ich heute Nahtoderlebnisse,
Die gibt es ja auch im Fernsehen,
Höre,
Die kommen eigentlich gar nicht gern zurück,
So schön ist das.
Ja,
Das glaube ich.
Aber haben sie Angst vor dem Tod?
Überhaupt nicht,
Im Gegenteil.
Ich denke,
Angst vor dem Qual von Tod hätte ich,
Aber der kommt nicht.
Aber so sage ich mir,
Klasse,
Es ist eh eine neue Erfahrung.
Es bleibt nicht stehen,
Es ist alles eine Wandlung.
Der Baum,
Der jetzt die Blätter verliert,
Der wird eben im Frühling wieder neue kriegen.
Und sonst wird da eine Kastanie fallen,
Also kommt eine neue Kastanie.
Die drei der Zyklus werden und gedeihen und wieder absterben.
Die drei der Zyklus wieder.
Wunderbar.
Also wenn ich jetzt von mir aus zum Schluss noch etwas sagen würde,
Würde ich sagen,
Je mehr es ist alles in mir,
Das Negative und das Positive,
Und wenn ich mich sehe als ein Teil des Alleinen,
Dann würde ich sagen,
Je mehr ich mich selber annehme,
Mich akzeptiere,
Mich wirklich auch liebe,
Je mehr ich das Thema etwas mit Sympathie angucke,
Je mehr wächst etwas in mir,
Und dann kann ich auch anderen helfen.
In mir sind alle Personen,
Und wenn ich liebevoll mit denen umgehe,
Und sage zu meinem Mars,
Du darfst ruhig,
Ich will sagen,
Wir wollen ja wissen,
Was du willst,
Du darfst auch ein bisschen Ego oder Selbstbewusstsein haben,
Dann ist das okay,
Muss ich.
Früher hat man gesagt,
Das ist aber ein Egoist.
Also ein großes Ja zu sich selbst.
Ja,
Inzwischen ja.
Es war sehr schwer.
Also bis zu meinem 35.
Lebensjahr bin ich rumgeeiert und wusste gar nichts.
Das hat sich dann,
Und insofern würde ich sagen,
Altsein hat einen großen Vorteil,
Weil ich die Wirren hinter mir gelassen habe,
Weil ich ungefähr weiß,
Was ich will,
Wenn ich die Ordnung verstehe,
Weiß ich,
Es fühlt sich sinnvoll,
Also es wird leichter.
Das klingt total beruhigend.
Vielen Dank,
Gerne.
Darf ich Sie ja zum Schluss umarmen?
Oh,
Das mache ich auch gerne.
Ich umarme eigentlich,
Wenn es geht,
Jeden,
Der in der Beratung ist.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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