
12 Minuten Achtsamkeitsmeditation für innere Ruhe
Diese geführte Meditation ist besonders nützlich in Momenten der inneren Unruhe, wenn das Gedankenkarousell sich mal wieder zu schnell dreht. Basierend auf der Achtsamkeitsübung des offenen Gewahrseins lädt sie dich ein, Gedanken und Gefühle mit mehr Klarheit, Einsicht und Freiheit zu betrachten - und dann auch wieder weiterziehen zu lassen. Geeignet für alle Erfahrungs-level.
Transkription
Hi,
Schön,
Dass du da bist.
Ich bin Sarah und das ist eine Achtsamkeitsübung,
Eine geführte Meditation für mehr innere Ruhe,
Mehr Raum und Ruhe im Kopf.
Und wir üben,
Was wir in der Achtsamkeit offenes Gewahrsein nennen.
Es muss jetzt gerade noch gar nichts für dich bedeuten.
Wie immer geht es darum,
Das auszuprobieren und dann für dich selbst zu erkunden und zu entdecken,
Wie das für dich Sinn macht.
Was für ein inneres Verständnis du selbst davon erlangst.
Genug dazu gesagt.
Dann lade ich dich ein für heute,
Für diese Übung,
Deinen Sitz zu finden.
Kann traditionell im Schneidersitz sein,
Auf einem Kissen.
Kannst dich auch super gern an eine Wand anlehnen oder wenn du im Sessel oder im Stuhl sitzt.
Kannst du dich auch hier anlehnen und trotzdem damit experimentieren,
Eine aufrechte Haltung in deinem Körper zu finden.
Wenn du bereit bist,
Lade ich dich ein,
Die Augen zu schließen oder den Blick sanft zu Boden sinken zu lassen.
Und wir beginnen einfach damit wahrzunehmen,
Wie wir hier sitzen.
Spüre den Kontakt von deinen Füßen,
Deinen Beinen zum Boden.
Nimm wahr,
Wie der zyklische Atem deinen Körper bewegt.
Jeder Ein- und Ausatmung.
Erlauben uns einfach anzukommen.
Zur Aufmerksamkeit,
Bereits hier zu sammeln.
Ganz wichtig,
Wie immer die Erinnerung,
Dass es ganz normal,
Ganz natürlich ist.
Dass wir abgelenkt werden,
Dass unser Geist wandert.
Ist Teil der Übung.
Und wann immer wir bemerken,
Dass wir abgelenkt wurden,
Dann ist unsere Aufgabe,
Unsere Aufmerksamkeit zurückzubringen,
Neu auszurichten.
Und bei der Fokusmeditation wählen wir dazu einen bestimmten Anker,
Wie unser Atem oder Wahrnehmung im Körper.
Und für die Übung des offenen Gewahrseins stellen wir uns jetzt erstmal ein Bild vor.
Lade mal das innerliche Bild ein,
Vor deinem geschlossenen Auge.
Dass du auf einem majestätischen Berg sitzt und ins Tal schaust.
Und von deinem Sitz des Beobachters kannst du alle möglichen Dinge wahrnehmen,
Die sich Moment für Moment verändern.
Und im Spiel der Wolken,
Der Sonne,
Im Himmel.
Über den Wind,
Der die Gräser bewegt im Tal.
Über Tiere,
Die sich da bewegen.
Und wir sitzen hier mit einem offenen Gewahrsein,
Das wahrnimmt.
Und dem ein kleines Label geben kann,
Was es da im großen,
Offenen Raum bemerkt.
Und dann aber wieder zurückkommt und wieder den Blick öffnet.
Für all das,
Was kommt und geht.
Wir merken,
Dass tatsächlich alles im Wandel ist.
Nicht nur im äußeren Leben,
Sondern auch in unserem Geist,
In unserer inneren Welt.
Gedanken kommen,
Gedanken gehen.
Ängste kommen,
Ängste gehen.
Andere Emotionen kommen und wir nehmen sie wahr,
Tun sie anerkennen.
Müssen aber erstmal gar nichts damit machen.
Wir halten sie nur in Gewahrsein.
Beobachten all das in unserem inneren Berg,
In unserem inneren Sitz,
Aussichtpunkt.
Mit gesunder Distanz.
Was uns auch erlaubt,
Neue Perspektiven zu gewinnen,
Vielleicht auch einen Sinn der inneren Freiheit zu fühlen.
Wenn wir nicht zu jedem Gedanken werden müssen,
Wenn wir nicht jede Emotion ausspielen müssen oder danach handeln müssen,
Dann nimmt das uns ganz schön viel extra Energieaufwand ab.
Wir können immer wieder zurückkommen zu diesem inneren Sitz.
Ich lasse sich das einfach noch für ein paar Augenblicke ausprobieren.
Eine innere Welt so zu beobachten.
Vertraue darauf,
Dass wichtige Einsichten,
Die vielleicht während der Übung aufgekommen sind,
Auch noch später für dich bereit sein werden.
Und wenn du bereit bist,
Dann lass uns nochmal einen tiefen Atemzug nehmen,
Mit der Aufmerksamkeit voll in den Raum zurückkommen,
In dem du sitzt.
Langsam die Hände und die Füße wieder bewegen.
Und wenn du bereit bist,
Kannst du deine Augen öffnen und dich strecken.
Vielen Dank,
Dass du mir diese Zeit geteilt hast.
Und ich hoffe,
Du hast etwas Sinnvolles oder etwas Spannendes für dich in dieser Übung entdeckt,
Das du jetzt mitnehmen kannst in den Rest deines Tages.
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