28:50

DE | Loslassen und Raum wahrnehmen

by Louis Lachmann

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Meditation
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Diese Meditation lädt dazu ein, still zu werden und wahrzunehmen, was im Körper und im Geist präsent ist. Sie unterstützt dabei, wiederkehrende Gedanken und Gefühle zu erkennen, ohne ihnen folgen zu müssen, und eröffnet die Möglichkeit, für einen Moment aus dem Festhalten auszusteigen.

Transkription

Hey,

Schön,

Dass du hier bist.

Mein Name ist Luis und ich freue mich sehr,

Dass du dir heute diese Zeit nimmst,

Zeit für dich und für dein Sein.

In den nächsten 25 Minuten lade ich dich zu einer Meditation ein,

Die es dir ermöglichen kann,

Das Festhalten an Gedanken,

Sorgen und inneren Mustern wahrzunehmen und für einen Moment lockerer werden zu lassen.

Es geht hier nicht darum,

Etwas zu erreichen oder dich zu verändern,

Sondern vielmehr darum,

Eine andere Perspektive einzunehmen,

Wahrzunehmen,

Dass du nicht deine Gedanken bist,

Nicht deine Geschichten und nicht die Muster,

Die sich immer wieder wiederholen.

Vielleicht kannst du dir in dieser Zeit mehr Raum geben,

Um zu spüren,

Was bleibt,

Wenn deine Gedanken nicht weiter genährt werden.

Alles,

Was du dafür brauchst,

Ist bereits da.

Such dir einen geeigneten Ort dafür,

Wo du Ruhe findest und dich wohlfühlst und für die nächsten Minuten dein Sein genießen kannst.

Und wenn du bereit bist,

Beginnen wir.

Setz dich bequem hin,

Z.

B.

Auf ein Kissen oder einen Stuhl,

So,

Dass du dich wohlfühlst und dein Körper entspannt ist,

Aufrecht,

Aber nicht angespannt.

Versuch,

Deinen Körper ankommen zu lassen hier.

Fühle deinen Körper und schau,

Wo du noch mehr Entspannung zulassen kannst,

Vielleicht in deinem Gesicht.

Gib deiner Stirn,

Deinen Augen und deinem Kiefer Raum,

Sich zu entspannen und lass vielleicht deine Schultern sinken und komm immer mehr an.

Wenn es sich stimmig für dich anfühlt,

Dann kannst du jetzt deine Augen schließen oder auch leicht deinen Blick nach unten senken,

Wie es sich richtig für dich anfühlt.

Den schwierigsten Teil hast du bereits geschafft.

Du bist hier und nimmst die Zeit für dich.

Wundervoll.

Nimm nun zuerst deinen Atem wahr.

Wir neigen häufig dazu,

Unseren Atem zu kontrollieren,

Wenn wir anfangen,

Ihn bewusster wahrzunehmen.

Das ist vollkommen normal.

Heute versuchen wir aber,

Ihn wirklich nur wahrzunehmen,

Ihn nicht zu verändern oder zu kontrollieren.

Der Atem weiß genau,

Was er tut,

Auch ohne unsere Kontrolle.

Einatmen und ausatmen,

Ein und aus,

Ohne Anstrengung.

Der Atem kommt und geht ganz von alleine.

Versuch,

Diese Bewegung hier für diesen Moment wahrzunehmen.

Und wenn deine Gedanken wandern,

Ist es gar kein Problem.

Bring deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück zu unserem Meditationsobjekt,

Dem Atem.

Großartig.

Als nächstes lege deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper,

Deinen wundervollen,

Einzigartigen Körper.

Nimm wahr,

Wo du und wie du sitzt.

Spür den Kontaktpunkt zum Boden,

Die einfache Empfindung des Sitzens.

Dein Körper ist hier und voller Leben.

Und vielleicht kannst du auch ein leichtes Pulsieren in deinen Händen oder Füßen spüren,

Vielleicht auch die sanften Bewegungen deines Atems.

Versuch hier ein bisschen neugierig zu sein und nimm dich und deinen Körper wahr.

Nun gehen wir einen Schritt weiter.

Versuch deine Aufmerksamkeit auf das zu richten,

Was dich gerade innerlich beschäftigt.

Vielleicht sind es Gedanken,

Vielleicht Sorgen,

Vielleicht alte Geschichten über dich selbst.

Vielleicht aber auch etwas,

Das dir Freude bereitet und bei dem du Neugier spürst,

Weiter hineinzufühlen.

Nimm dir ein wenig Zeit,

Um wahrzunehmen,

Welche Gedankenstrukturen dich gerade begleiten.

Und versuch hier nicht zu analysieren,

Wir wollen hier nur wahrnehmen.

Das ist zwar leichter gesagt als getan,

Aber vertraue dir und bleib neugierig.

Nimm wahr und beobachte.

Vielleicht bemerkst du,

Dass mit bestimmten Gedanken auch Gefühle auftauchen.

Das ist völlig normal und auch genau richtig,

Denn Gedanken und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig,

Weil Körper und Geist ein gemeinsames System sind.

Das bedeutet auch,

Dass sie sich gegenseitig bedingen und aufrechterhalten.

Gedanken,

Die sich immer wiederholen,

Entstehen häufig aus Sorge oder Angst und lassen wenig Raum für Neues.

Das ist auch normal,

Weil das menschliche Denken stark auf Problemerkennung und Gefahrenvermeidung ausgerichtet ist.

Es ist wie eine Straße,

Die wir immer wieder fahren.

Mit der Zeit wird sie breiter,

Bis wir irgendwann auf einer Autobahn unterwegs sind.

Und es fühlt sich normal an,

Dort mit hoher Geschwindigkeit zu fahren.

Mit jeder weiteren Wiederholung,

In der wir auf dieser Autobahn bleiben,

Bleibt auch das Gefühl gleich.

Dieses Bild kann uns helfen,

Strukturen zu verändern.

Wir können beginnen,

Eine Abfahrt zu suchen und neue Wege einzuschlagen.

Aber dafür müssen wir zunächst den Autopilot ausschalten.

Dafür nimm dir jetzt einen Moment Zeit,

Um zu spüren,

Was halte ich gerade fest.

Welche Gedanken,

Strukturen oder Gefühle wiederholen sich?

An welchen Punkten komme ich immer wieder an und beginne darüber nachzudenken?

Vielleicht spürst du Spannung,

Vielleicht ein Zusammenziehen,

Vielleicht auch ein inneres Festhalten.

Versuche es einfach zu erkennen,

Ohne es verändern zu wollen.

Versuche es hier wie mit dem Atem,

Nimm es wahr und lass es so sein,

Wie es ist.

Jetzt wo du etwas spürst,

Wo du gerade festhältst oder erkennst,

Wo sich Gedanken,

Strukturen oder Gefühle wiederholen,

Versuche hier ganz sanft und mit Leichtigkeit für einen Moment das Festhalten loszulassen.

Nicht indem du es wegdrückst,

Sondern indem du es nicht weiter nährst.

Du musst zum Beispiel den Gedanken nicht zu Ende denken und auch nicht mit anderen Gedanken dagegen gehen.

Versuche ihn loszulassen.

Vielleicht spürst du es auch in einem Teil deines Körpers,

Den du jetzt ein wenig mehr Entspannung geben kannst.

Du bist hier sicher und darfst dir Raum geben,

Wenn sich aber etwas zu viel oder unangenehm anfühlt,

Zwinge dich hier zu nichts.

Vertraue dir und tue das,

Was sich für dich gut anfühlt.

Du kannst jederzeit aufstehen und dir Platz geben.

Wenn es sich aber weiterhin stimmig anfühlt für dich,

Lehne dich innerlich etwas zurück.

Nimm wahr und lass los.

Vielleicht kannst du spüren,

Was geschieht,

Wenn du deinen Gedanken nicht weiterverfolgst.

Er taucht auf und er darf wieder gehen.

Du bist nicht der Gedanke.

Der Gedanke erscheint in dir.

Du bist auch nicht das Gefühl.

Das Gefühl bewegt sich durch dich.

Du bist nicht der Gedanke.

Der Gedanke erscheint in dir.

Du bist auch nicht das Gefühl.

Das Gefühl bewegt sich durch dich.

Vielleicht kannst du nun wahrnehmen,

Dass da etwas ist,

Das all das beobachten kann.

Deine Gedanken,

Deine Gefühle,

Deine Empfindung.

Und in dieser Wahrnehmung findest du Ruhe.

Hier ist Raum,

Um zu beobachten,

Was ist.

Versuche hier für einen Moment zu ruhen.

In dieser Perspektive kannst du sein und vielleicht erkennen,

Dass im Festhalten eine innere Anspannung liegt.

Denn Festhalten braucht Energie und Kraft.

Vielleicht bemerkst du auch,

Dass du hier einfach sein kannst.

Du musst hier nichts festhalten.

Aus dieser Perspektive beginnt Freiheit.

Nicht,

Weil sich sofort alles verändert,

Sondern weil du nicht mehr alles glaubst,

Was du denkst.

Und weil du nicht mehr in allem festhalten musst oder möchtest.

Wenn sich kraftvolle Gedankenstrukturen wieder melden,

Nimm sie wahr und lass sie wieder gehen.

Erlaube ihnen aufzutauchen,

Aber du musst ihnen keinen Tee anbieten.

Du kannst sie in Frieden wieder gehen lassen.

Mit dieser Offenheit entsteht Raum und in diesem Raum kann Veränderung entstehen.

Du kannst entscheiden,

Welche Abfahrt du weiter ausbauen möchtest und wie lange du noch auf der Autobahn unterwegs sein möchtest.

Unsere äußere Realität spiegelt oft unsere innere Gewohnheit wieder.

Wenn sich innen etwas lockert,

Entsteht auch außen Bewegung.

Du entscheidest in jedem Moment,

Was du denkst oder fühlst,

Oft eher unbewusst.

Doch durch bewusste,

Regelmäßige Beobachtung können sich unbewusste Strukturen verändern.

Bleib noch einen Moment hier und genieß den Raum,

In dem du beobachten kannst und dein Sein genießen kannst.

Du kannst nun langsam die Umgebung wieder bewusster wahrnehmen.

Die Geräusche,

Die dich umgeben,

Den Raum,

In dem du dich befindest,

Dein Körper und wenn es sich stimmig für dich anfühlt,

Kannst du langsam deine Augen öffnen und beginne langsam deinen Körper sanft wieder zu bewegen.

Du kannst hier noch einen Moment sitzen bleiben,

Wenn du möchtest,

Und wahrnehmen,

Wie es jetzt in dir ist.

Wie fühlst du dich?

Danke dir für dein Vertrauen und für die Zeit,

Die du dir für dich genommen hast.

Hab noch einen weiteren wundervollen Tag oder Abend und lass dir richtig gut gehen.

Auf bald!

© 2026 Louis Lachmann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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