
Meditation Erde Äther
Diese Meditation lädt dich ein, die Qualitäten von Erde und Äther zu erfahren – nicht als Technik, sondern als gegenwärtiges Sein. Sie führt in die Wahrnehmung von Körper und Raum, von Schwere und Weite, ohne etwas verändern oder erreichen zu müssen. Gedanken, Empfindungen und Stille dürfen gleichermaßen da sein. Die Praxis ist ein sanftes Erinnern an das, was immer schon trägt. Geeignet für Momente, in denen du nicht funktionieren musst – sondern einfach sein darfst.
Transkription
Die folgende Meditation ist eine Einladung,
Die Qualitäten von Erde und Äther zu erkunden.
Nicht als Übung oder als Technik,
Sondern als Erfahrungsraum,
Als Tragpraxis.
Mach es dir jetzt so bequem,
Wie es im Moment möglich ist.
Vielleicht gelingt es dir auch an einigen Stellen,
Noch ein bisschen mehr loszulassen,
Noch ein bisschen bequemer zu werden,
Dich abzulegen.
Und wenn es sich für dich ruhig und sicher so anfühlt,
Dann schließe auch sanft die Augen oder lass den Blick weich werden.
Nichts muss geschehen,
Du musst nirgendwo hin.
So wie du jetzt hier bist,
Ist es gut.
Sein Gewicht,
Die Berührung mit dem Boden,
Der Erde.
Und nimm wahr,
Wie du gehalten wirst.
Nicht weil du etwas tust,
Sondern weil das Tragen geschieht.
Bringe nun deine Aufmerksamkeit zum Atem,
Ohne ihn zu lenken oder zu benutzen.
Nur beobachten.
Und nimm auch beim Atem wahr,
Wie dieser einfach geschieht.
Spüre die Dichte,
Das Schwere,
Das Langsame,
Die Erde im Körper,
Knochen,
Muskeln,
Gewebe.
Und nimm gleichzeitig wahr,
Dass der Körper selbst Raum ist.
Durchlässig,
Weit.
Der Raum ist also nicht nur um dich herum,
Sondern auch in dir.
Und du bist in ihm.
Ein Raum,
In dem Geräusche auftauchen,
Gedanken verweilen,
Empfindungen bitte verschwinden.
Ein Raum,
In dem es nichts zu erreichen gibt,
Nichts zu verstehen oder zu optimieren.
Nur sein.
Bewusst sein.
Die Qualitäten von Erde und Äther sind kein Gegensatz.
Sie durchdringen sich,
Schwere und Weite,
Sie halten einander,
Sind beide gegenwärtig und gleichwürdig.
In Bewusstsein.
Getragen,
Offen.
Verweile noch ein bisschen in dieser getragenen Offenheit.
Und wenn du soweit bist,
Dann lass den Atem gern wieder etwas tiefer werden.
Nimm die Berührungspunkte deines Körpers mit dem Boden wahr,
Die Geräusche,
Die dich umgeben.
Bring den Kopf,
Deine Aufmerksamkeit noch einmal bewusst in den Herzraum.
Und öffne dann allmählich die Augen.
Bleib dabei ganz bei dir.
Und nimm wahr,
Was du siehst.
Ganz ohne es einzusortieren.
Nur die Farben,
Die Formen,
Den Raum.
Und dann wünsche ich dir abschließend Sanftheit mit dir selbst,
Raum für Pausen,
Für Unfertigkeiten und Raum für das,
Was gerade da ist.
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