
Runterkommen
Löse dich von Stress, Frustration, Wut und Unruhe. Diese Meditation hilft dir, dich auf dich, deine Empfindungen und deren Vergänglichkeit zu konzentrieren und somit bereits loslassen zu lernen, bevor die negativen Gefühle von alleine verschwinden. Was dich erwartet: - Beobachtungsgabe schärfen - Zugang zu eigenen Emotionen - Vergänglichkeit erleben
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von ECOMIND und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Du darfst jetzt runterkommen von allem,
Was dich gerade bewegt,
Was dich stresst oder belastet.
Finde einen aufrechten,
Bequemen Sitz,
Setz dich auf einen Stuhl oder auf den Boden,
Sodass dein Rücken gerade und nicht angespannt ist.
Deine Schultern sind ebenfalls entspannt und dein Nacken ist locker.
Lege deine Hände sanft auf deine Oberschenkel oder in deinen Schoß.
Schließe deine Augen oder senke deinen Blick nach unten,
Wenn dir das angenehmer ist.
Nimm dann einen tiefen Atemzug durch die Nase und lass die Luft durch den Mund wieder ausströmen.
Nochmal tief einatmen und loslassen.
Spüre,
Wie du mit jedem Ausatmen ein Stückchen mehr ankommst.
Hier und jetzt,
In diesem Moment.
Nun lade ich dich ein,
Ehrlich wahrzunehmen,
Wie es dir gerade geht.
Vielleicht kommst du gestresst zu dieser Meditation.
Vielleicht bist du wütend,
Frustriert oder erschöpft.
Vielleicht kreisen deine Gedanken um ein Problem,
Das dir keine Ruhe lässt.
Was auch immer da ist,
Nimm es wahr.
Nimm es wahr,
Ohne es zu bewerten und ohne es verändern zu wollen.
Lass es einfach da sein,
So wie es ist.
Wenn du gerade Stress spürst,
Wo in deinem Körper spürst du ihn am deutlichsten?
Vielleicht in deinem Nacken,
In deinem Bauch oder in deiner Brust?
Und wenn du Wut fühlst,
Wie fühlt sie sich an?
Ist sie heiß,
Eng oder umgibt sie dich mit einem Druck?
Und wenn du Unruhe fühlst,
Wo zeigt sie sich?
In deinen Händen,
In deinem Bein oder in deinem Kopf?
Nimm einfach wahr,
Was gerade da ist.
Du musst es gar nicht loswerden,
Sondern du darfst es einfach wahrnehmen.
Und während du wahrnimmst,
Was gerade in dir ist,
Erkenne,
Auch das,
Was du jetzt fühlst,
Ist nicht fest.
Es ist nicht für immer.
Es ist wie alles andere auch vergänglich.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun auf deinen Atem.
Du musst nicht anders atmen als gewöhnlich.
Beobachte einfach nur,
Wie dein Atem kommt und geht.
Spüre,
Wie die Luft durch deine Nase einströmt und wie sie wieder ausströmt.
Beobachte den natürlichen Rhythmus deines Atems.
Einatmen,
Ausatmen,
Einatmen,
Ausatmen.
Dein Atem ist wie eine Welle.
Er kommt und er geht.
Er entsteht und er vergeht.
Jeder Atemzug ist einzigartig.
Kein Atemzug ist wie der vorherige.
Und kein Atemzug wird wieder kommen.
Einatmen und der Atem ist da.
Ausatmen und der Atem ist gegangen.
Ganz einfach und ganz natürlich.
Wenn deine Gedanken abschweifen,
Und das werden sie sicherlich,
Dann bemerke es einfach.
Kritisiere dich nicht dafür.
Kehre einfach wieder sanft zu deinem Atem zurück.
Beobachte,
Wie dein Atem seinen eigenen Rhythmus hat.
Manchmal ist er tief,
Manchmal ist er flach,
Manchmal ist er schnell und manchmal ist er langsam.
Er verändert sich ständig.
Und nichts bleibt gleich.
Während du deinem Atem folgst,
Beginne nun,
Die Empfindungen in deinem Körper wahrzunehmen.
Und hier liegt eine wichtige Erkenntnis.
Alles,
Was du fühlst,
Jede Empfindung,
Jedes Gefühl und jeder Gedanke hat eine körperliche Komponente.
Und diese körperliche Empfindung ist ständig im Wandel.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Kopf.
Spüre die Empfindungen dort.
Was auch immer du wahrnimmst,
Beobachte es einfach.
Beobachte ohne es zu beurteilen und beobachte ohne es ändern zu wollen.
Und jetzt bleibe bei dieser Empfindung.
Beobachte sie ganz genau.
Vielleicht bemerkst du,
Dass die Empfindung stärker wird und dann wieder nachlässt,
Dass sich ein Druck verschiebt oder das Wärme kommt und geht.
Nichts bleibt gleich.
Alles ist in Bewegung und alles ist vergänglich.
Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Gesicht.
Spüre deine Stirn,
Deine Augen,
Deine Wangen,
Deinen Kiefer.
Welche Empfindungen sind dort?
Eine Anspannung,
Ein Ziehen,
Eine Entspannung,
Ein Kribbeln oder Pulsieren?
Beobachte einfach.
Und während du beobachtest,
Siehst du,
Die Empfindungen verändern sich.
Sie werden stärker oder schwächer,
Sie wandern oder verschwinden.
Gehe dann weiter zu deinem Nacken und deinen Schultern.
Hier tragen wir oft viel Stress mit uns rum und vielleicht spürst du das gerade.
Beobachte diese Empfindung.
Bleibe bei ihr und erkenne,
Selbst diese Verspannung ist nicht fest.
Sie pulsiert,
Sie verändert sich,
Sie kommt und geht in Wellen.
Wandere mit deiner Aufmerksamkeit nun selbstständig durch deinen ganzen Körper,
Deine Arme,
Deine Hände,
Deinen Brustkorb und deinen Bauch.
Dein Rücken,
Dein Becken,
Deine Beine und durch deine Füße.
Überall wo du hinschaust,
Findest du Empfindungen und überall wo du genau hinschaust,
Siehst du,
Sie sind nicht beständig,
Sie entstehen,
Sie bleiben einen Moment und dann vergehen sie wieder.
Kehre nun zurück zu dem,
Was du am Anfang wahrgenommen hast.
Wenn dieses Gefühl noch da ist,
Wo spürst du es jetzt am stärksten in deinem Körper?
Gehe mit deiner Aufmerksamkeit genau hin,
Direkt in das Zentrum des Gefühls.
Beobachte diese Empfindung ganz genau.
Beobachte sie,
Ohne sie zu bekämpfen und ohne Feuer wegzulaufen.
Sei einfach nur da,
Gemeinsam mit ihr.
Und jetzt beobachte,
Verändert sich diese Empfindung?
Vielleicht bemerkst du,
Dass etwas pulsiert oder dass die Empfindungen wellenförmig kommen und gehen.
Bleibe dabei,
Beobachte weiter.
Und wenn du genau hinschaust,
Erkennst du auch hier wieder,
Selbst der intensivste Stress und die stärkste Wut sind nicht fest.
Sie bestehen aus einzelnen Wellen von Empfindungen,
Die kommen und gehen.
Und in dem Moment,
In dem du das erkennst,
In dem Moment,
In dem du siehst,
Dass selbst das,
Was sich so fest und unveränderlich anfühlt,
Tatsächlich in ständigem Fluss ist,
In diesem Moment verliert es seine Macht über dich.
Du bist nicht dein Stress,
Du bist nicht deine Wut.
Du bist diejenige,
Die beobachtet,
Die wahrnimmt und die erkennt.
Und alles,
Was du beobachtest,
Ist vergänglich.
Dieser Gedanke,
Der dich gerade noch so beschäftigt hat,
Wo ist er jetzt?
Vielleicht ist er noch da,
Vielleicht ist er auch schon verschwunden.
Und selbst wenn er noch da ist,
Er wird gehen,
Wie alle Gedanken vor ihm auch schon.
Diese Emotion,
Die sich so überwältigend angefühlt hat,
Spüre sie jetzt.
Hat sie sich verändert?
Ist sie noch genauso intensiv?
Oder hat sie sich bereits gewandelt?
Alles entsteht und alles vergeht.
Das ist die Natur der Dinge.
Wenn du diese Vergänglichkeit wirklich erkennst,
Passiert etwas Wunderbares.
Du kannst loslassen.
Du musst nicht mehr kämpfen gegen das,
Was unangenehm ist,
In der Hoffnung,
Dass es verschwindet,
Denn du weißt,
Es wird von selbst gehen,
Wenn du es lässt.
Du musst auch nicht mehr festhalten an dem,
Was angenehm ist,
In der Hoffnung,
Dass es bleibt,
Denn du weißt,
Es wird vergehen,
Wie alles andere auch.
Alles,
Was du tun musst,
Ist beobachten,
Wahrnehmen und akzeptieren,
Dass es gerade da ist und wissen,
Dass es vergehen wird.
Dein Stress,
Er wird vergehen.
Deine Wut,
Sie wird vergehen.
Deine Angst,
Auch sie wird vergehen.
Und das nicht,
Weil du sie wegdrückst oder gegen sie kämpfst,
Sondern einfach,
Weil das ihre Natur ist,
Zu kommen und zu gehen.
Atme ein und spüre diese Weite in dir.
Atme aus und lass los.
Du bist nicht das,
Was kommt und geht.
Du bist das,
Was beobachtet,
Das,
Was wahrnimmt und das,
Was bleibt.
Nimm dir jetzt noch einen Moment,
Um einfach in dieser Erkenntnis zu ruhen.
Alles ist vergänglich und in dieser Vergänglichkeit liegt die Freiheit.
Du musst nichts festhalten.
Du musst nichts wegstoßen.
Du kannst einfach beobachten,
Wie die Dinge kommen und gehen,
Wie sie entstehen und vergehen.
Nimm nun ein paar tiefe Atemzüge und beginne langsam zurückzukehren.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Spüre deinen Körper auf dem Stuhl oder auf dem Boden.
Öffne langsam deine Augen und nimm die Erkenntnis,
Die du in dieser Meditation gewonnen hast,
Mit in deinen Tag.
Wann immer Stress kommt,
Wann immer Wut aufsteigt und wann immer du dich überwältigt fühlst,
Erinnere dich,
Es ist vergänglich und es wird vergehen,
Wenn du es lässt.
Du musst nur beobachten,
Wahrnehmen und loslassen.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
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