
Yoga Nidra am Abend - Ein Waldbad mit Metta Meditation
Yoga Nidra heilt Dich von innen heraus. Lass Dich von mir in eine tiefe Entspannung führen. Vergiss für einen Moment Deinen Alltag, nimm Deinen Atem wahr, wandere gedanklich durch Deinen Körper und genieße die Vorstellung eines Waldbades. Dieses Yoga Nidra beinhaltet ein Sankalpa (falls Du noch kein eigenes hast, bekommst Du einige Vorschläge von mir) und eine Metta Meditation ( Die Meditation der liebenden Güte - eine buddhistische Meditationsart) Nimm Dir einen Moment für Dich und genieße diese kleine Auszeit am Abend.
Transkription
Namaste,
Du wundervoller Mensch.
Ich freue mich,
Dass du dir Zeit für dich nimmst.
Möge dir dieses Yoga Nidra Entspannung in deinen Körper und deinen Geist bringen.
Mögest du das Bestmögliche für dich aus diesem Yoga Nidra mitnehmen.
Mein Name ist Nadine und ich freue mich,
Dich hier mit meiner Stimme durch dieses Yoga Nidra führen zu dürfen.
Vergewissere dich noch einmal,
Dass du alle eventuellen Störquellen ausgeschaltet hast.
Dimme vielleicht dein Licht noch etwas und wenn du magst,
Zünde dir an einem sicheren Platz eine Kerze an.
Dann lege dich auf deinen Rücken und mache es dir auf deiner Yogamatte,
Deinem Sofa oder deinem Bett richtig bequem.
Unterlagere deine Knie ein klein wenig,
Um deinen unteren Rücken noch mehr Entspannung zu schenken.
Lege dir ein kleines Kissen unter deinen Kopf und hülle dich gern in eine Decke ein.
Ich selbst finde es immer sehr angenehm,
Während Yoga Nidra die Augen zu bedecken.
Vielleicht hast du ein dünnes Tuch in deiner Nähe oder sogar ein Augenkissen.
Dann probiere es gern für dich aus.
Nun spüre noch einmal in deine Position hier hinein.
Musst du vielleicht noch etwas verändern oder hast du deine Position hier bereits gefunden,
In der du für einige Zeit ganz ruhig liegen kannst.
Dein Körper darf sich im Yoga Nidra vollkommen entspannen.
Dein Geist darf bewusst und präsent bleiben und meiner Stimme folgen.
Falls du doch zwischendrin wegdriften solltest,
Ist das auch vollkommen okay.
Sobald du meine Stimme wieder wahrnimmst,
Folge ihr einfach weiter.
Selbst wenn du einschlafen solltest,
Ärgere dich nicht,
Denn dein Unterbewusstsein wird das für dich abspeichern,
Was wichtig ist.
Nimm nun zu Beginn noch einmal einen ganz tiefen Atemzug zur Nase ein und atme gern über deinen Mund wieder aus.
Lass mit deiner Ausatmung alles los,
Was du hier in dem Moment nicht brauchst und erlaube dir,
Mit jeder weiteren Ausatmung tiefer in deine Unterlage zu sinken.
Dein Atem fließt frei,
Ganz in deinem natürlichen Rhythmus.
Spüre,
Wie dein Atem deinen Körper ganz sanft bewegt und lass dich hier ein wenig wiegen von den sanften Wellen deiner Ein- und Ausatmung.
Nimm wahr,
Wie sich mit jedem Atemzug Ruhe und Gelassenheit in dir ausbreitet.
Tiefe Ruhe und Gelassenheit.
Mit jeder Einatmung strömt Ruhe und Gelassenheit in deinen Körper.
Fließt in jede Körperregion,
Jede Zelle und breitet sich aus mehr und mehr.
Mit deiner Ausatmung darf alles Alte hinaus fließen.
Du darfst loslassen,
Was dir im Moment nicht dienlich ist.
Lass es gehen,
Mit jeder Ausatmung ein wenig mehr.
Lass es hinaus fließen und schaff damit Platz für Neues.
Spüre deinen Atem und genieße es,
Ihm deine volle Aufmerksamkeit zu schenken.
Nimm wahr,
Wie gleichzeitig immer mehr Ruhe und Gelassenheit durch deinen Körper strömen und erlaube dir,
Tief und tiefer in diesen wunderbaren Zustand einzutauchen.
Dein Körper darf sich nun ausruhen.
Deine Muskeln dürfen sich entspannen.
Dein Geist darf hier im Yoga Nidra ganz wach und präsent bleiben und meiner Stimme folgen.
Wir kommen nun zu deinem Sankalpa,
Deinem positiven und nach vorn gerichteten Satz,
Deinem Entschluss,
Deinem Wunsch aus der Tiefe deines Herzens,
Ganz ohne dem Einfluss deines Egos.
Vielleicht hast du bereits ein Sankalpa,
Mit dem du schon arbeitest,
Dann wähle gern dieses.
Falls du noch keines hast,
Setz dich bitte nicht unter Druck.
Dein Sankalpa entspringt aus deinem Herzen und kommt ganz von allein an die Oberfläche.
Manchmal bedarf es allerdings hierfür etwas Geduld.
Verbinde dich mit deiner inneren Essenz,
Lausche deinem Herzen und deiner Intuition und formuliere deinen Herzenswunsch in einem kurzen,
Prägnanten Satz in der Gegenwart,
So als hätte er sich schon realisiert.
Falls ich heute bei dir noch kein eigenes Sankalpa zeigen möchte,
Gebe ich dir hier ein paar Beispiele,
Aus denen du mit deinem Herzen wählen kannst.
Ich lebe in Liebe.
Ich vertraue.
Ich umarme mich liebevoll.
Mein Herz ist offen und frei.
Ich bin voller Kraft und Energie.
Ich bin gesund und heil.
Falls dir keines von den gerade genannten gefällt oder stimmig für dich ist,
Wähle dies.
Ich bin gut und genau richtig,
So wie ich bin.
Du setzt mit deinem Herzenswunsch einen Samen.
Wenn du ihn täglich liebevoll und voller Vertrauen pflegst,
Darf daraus ein Pflänzchen entstehen,
Aus dem sich nach und nach Blüten,
Knospen und Früchte entwickeln dürfen.
Arbeite gern täglich mit deinem Sankalpa und rufe es dir morgens beim Aufstehen und abends beim Zu-Bett-Gehen zurück in deinen Geist.
Vertraue hier und beobachte,
Was mit der Zeit geschieht.
Wähle nun dein Sankalpa und wiederhole es in deinen Gedanken dreimal.
Wir kommen nun zur Rotation deines Bewusstseins.
Du darfst gleich einmal gedanklich durch deinen Körper wandern.
Hierfür nenne ich dir nacheinander eine Region in deinem Körper,
Zu der du deine volle Achtsamkeit bringen und diese Region vollständig entspannen darfst.
Falls es dir schwer fällt,
Kannst du gern jedes Körperteil,
Das ich dir nenne,
In Gedanken wiederholen.
Dadurch gelangt es dir leichter,
Mit deiner Achtsamkeit genau dorthin zu wandern.
Ärgere dich nicht,
Wenn deine Gedanken doch einmal wegdriften sollten.
Sobald du meine Stimme wieder klar und deutlich wahrnimmst,
Steigst du einfach genau da wieder ein.
Bring deine Achtsamkeit zum Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Kehlkopf,
Rechte Schulter,
Rechter Ellenbogen,
Rechtes Handgelenk,
Rechter Daumen,
Rechter Zeigefinger,
Rechter Mittelfinger,
Rechter Ringfinger,
Rechter kleiner Finger,
Rechtes Handgelenk,
Rechter Ellenbogen,
Rechte Schulter,
Kehlkopf,
Linke Schulter,
Linker Ellenbogen,
Linkes Handgelenk,
Linker Daumen,
Linker Zeigefinger,
Linker Mittelfinger,
Linker Ringfinger,
Linker kleiner Finger,
Linkes Handgelenk,
Linker Ellenbogen,
Linke Schulter,
Kehlkopf,
Mitte deiner Brust,
Die rechte Seite deiner Brust,
Die Mitte deiner Brust,
Linke Seite deiner Brust,
Mitte deiner Brust,
Bauchnabel,
Unterleib,
Rechte Hüfte,
Rechtes Knie,
Rechtes Fußgelenk,
Rechter großer Zeh,
Rechter zweiter Zeh,
Rechter dritter Zeh,
Rechter vierter Zeh,
Rechter kleiner Zeh,
Rechtes Fußgelenk,
Rechtes Knie,
Rechte Hüfte,
Unterleib,
Linke Hüfte,
Linkes Knie,
Linkes Fußgelenk,
Rechter großer Zeh,
Rechter zweiter Zeh,
Rechter dritter Zeh,
Rechter vierter Zeh,
Linker kleiner Zeh,
Linkes Fußgelenk,
Linkes Knie,
Linke Hüfte,
Unterleib,
Bauchnabel,
Mitte deiner Brust,
Kehlkopf,
Der Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Die Krone deines Kopfes,
Nimm deinen ganzen Körper wahr,
Deinen ganzen Körper.
Bringe nun langsam deine Achtsamkeit wieder zu deinem Atem.
Spür,
Wie er auf ganz natürliche Weise und in deinem Rhythmus ein- und wieder ausströmt.
Nimm die tiefe Ruhe und Gelassenheit wahr,
Die sich mit deinem Atem in dir ausbreitet.
Beginne langsam der Bewegung deines Atems zu folgen.
Stell dir vor,
Wie deine Einatmung von deinem Becken aus nach oben bis zur Krone deines Kopfes fließt und deine Ausatmung von der Krone deines Kopfes zurück nach unten bis in dein Becken.
Atme ein von unten nach oben und atme aus von oben nach unten.
Wenn es sich gut für dich anfühlt,
Vertiefe hier gern deinen Atem ein bisschen.
Wenn du hier deinen Atemfluss gefunden hast,
Lass ihn genauso weiter fließen.
Bring deine Achtsamkeit in dein Becken hinein und stell dir vor,
Wie von hier aus ein goldener Faden entspringt,
Der mit deiner Einatmung immer weiter nach oben wächst bis zur Krone deines Kopfes.
Verankere ihn hier,
Sodass er gespannt ist von deinem Becken bis zu deinem Scheiteldach.
Nimm diese Verbindung wahr oder stell sie dir vor deinem inneren Auge vor.
Nun bring erneut deine Achtsamkeit in dein Becken hinein und lass hier eine goldene Kugel aus Licht entstehen.
Vielleicht kannst du sie dir bildlich vorstellen.
Vielleicht spürst du eine angenehme Wärme in deinem Becken und unteren Bauch.
Vielleicht weißt du einfach,
Dass sie da ist.
Diese goldene Kugel aus Licht bewegt sich nun mit deiner Einatmung an dem goldenen Faden entlang nach oben bis unter dein Scheiteldach und mit deiner Ausatmung wieder nach unten bis in dein Becken.
Lass die goldene Kugel aus Licht wandern mit der Einatmung von unten nach oben,
Mit der Ausatmung von oben nach unten.
Halte deine Achtsamkeit genau hier bei dieser Vorstellung.
Du befindest dich in der Natur.
Unweit von dir entfernt befindet sich ein wunderschöner,
Märchenhafter Wald mit den unterschiedlichsten Laubbäumen.
Ein angenehmer Waldduft strömt in deine Nase und du spürst das Verlangen nach einem Waldbad.
Du fühlst dich hier in diesem Wald absolut sicher und entspannt.
Umgeben von den unzähligen Bäumen spürst du die Kraft des Waldes.
Die feinstoffliche Ausstrahlung der Bäume,
Ihre Aura,
Umhüllt dich und beginnt deinen Herzraum,
Dein Herzchakra zu weiten.
Schau dich hier einmal um und wähle einen kraftvollen Baum für dich aus.
Schau ihn dir genau an.
Lauf gern um ihn herum.
Sieh die starken Wurzeln,
Die sich fest mit der Erde verbinden.
Schau hinauf in sein Blätterdach,
Das hier und da die Strahlen der Sonne durchblinken lässt und sich mit dem Himmel zu verbinden scheint.
Lausche den Rauschen der Blätter im Hauch des Windes.
Leg sanft deine Hände an den Baumstamm.
Spür die raue und dennoch wärmende Struktur der Rinde.
Vielleicht magst du deinen Baum umarmen,
So wie du einen liebevollen Menschen umarmen würdest.
Vielleicht lehnst du dich auch lieber mit dem Rücken an ihn heran und spürst so seine Kraft und Stärke.
Atme nun bewusst in deine Füße und stell dir vor,
Wie von dort aus ebenfalls Wurzeln in den Erdboden wachsen.
Verankere dich mit der Erde und spüre die Kraft,
Die aus dieser Verwurzelung heraus entsteht.
Wenn du dich stabil fühlst,
Wende dich noch einmal deinem Herzraum,
Deinem Herzchakra zu.
Atme mit der Kraft deiner Vorstellung durch dein Herz ein und aus.
Dehne dich dabei imaginär in den Wald aus und lass es zu,
Dass der Baum dich mit seiner liebevollen Kraft umhüllt.
Ein Lächeln entsteht in deinem Gesicht und Glückseligkeit durchströmt deinen ganzen Körper.
Bedingungslose Liebe und Wohlwollen füllen dein Herz.
Behalte dieses Gefühl in dir.
Sieh dich selbst.
Schau dich an.
Erkenne dich und wiederhole gern folgende Worte der Metta-Meditation,
Der Meditation der liebenden Güte in deinen Gedanken.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich sicher sein.
Möge ich in Frieden leben.
Erlaube diesen positiven Wünschen in dir zu schwingen und dich zu durchdringen.
Dann erweitere deine Aufmerksamkeit auf einen geliebten Menschen,
Vielleicht einen Familienmitglied,
Einen Freund,
Einen Herzensmensch.
Visualisiere diese Person vor deinem inneren Auge und sende ihr liebevolle Güte und Mitgefühl,
Indem du die folgenden Worte wiederholst und den Namen deiner Person einfügst.
Möge glücklich sein.
Möge gesund sein.
Möge sicher sein.
Möge in Frieden leben.
Fühle die warme Energie der liebenden Güte,
Die von dir zu dieser Person fließt.
Lass diese positiven Wünsche zu ihr strömen und spüre die Verbundenheit zwischen euch.
Erweitere nun deine Aufmerksamkeit auf eine neutrale Person,
Vielleicht jemanden,
Dem du zufällig begegnet bist oder deinem Postboten oder der Kindergärtnerin dem Kindergärtner.
Visualisiere diese Person und sende ihr die gleichen Worte der liebenden Güte.
Möge glücklich sein.
Möge gesund sein.
Möge sicher sein.
Möge in Frieden leben.
Lass dein Herz weit werden und fühle die bedingungslose Liebe und das Mitgefühl,
Die du für diese Person hast,
Auch wenn du sie nicht persönlich kennst.
Erkenne die gemeinsame Menschlichkeit an und sende Wohlwollen in ihre Richtung.
Schließlich erweitere deine Aufmerksamkeit auf alle Wesen dieser Welt,
Sowohl Menschen als auch Tiere,
Bäume und Pflanzen.
Auf die Natur,
Die Wälder,
Berge,
Flüsse,
Seen und Ozeane.
Stell sie dir in ihrer Vielfalt und Unendlichkeit vor und sende ihnen die Worte der liebevollen Güte.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen gesund sein.
Mögen alle Wesen sicher sein.
Mögen alle Wesen in Frieden leben.
Fühle dich verbunden mit allen Wesen und sende bedingungslose Liebe und Mitgefühl in alle Richtungen.
Spüre die Kraft dieser liebenden Güte,
Die von dir ausgeht und die gesamte Welt umarmt.
Komme nun langsam wieder zurück und spüre deinen Körper deutlich auf deiner Unterlage.
Nimm noch einmal deinen Atem wahr,
Wie er ganz in deinem Rhythmus kommt und wieder geht.
Und dann erinnere dich an dein Sankalpa vom Anfang des Yoga Nidra.
Wiederhole es an dieser Stelle erneut,
Dreimal in deinen Gedanken und schicke deinen Herzenswunsch hinaus ins Universum.
Vertraue und lass ihn wachsen und gedeihen.
Nimm dir die Entspannung des Yoga Nidra mit in den Abend.
Wenn du später zu Bett gehst,
Gleitest du ganz mühelos in einen tiefen und erholsamen Schlaf.
Morgen früh fühlst du dich wach und frisch und startest voller Energie,
Kreativität und Gelassenheit in deinen neuen Tag.
Beginne nun gern langsam wieder bewusster zu werden.
Bewusst,
Wo du dich gerade befindest.
Bewusst,
Welchen Tag wir heute haben.
Belebe deinen Körper wieder ganz sanft mit kleinen Kreisen im Hand- und Fußgeleck.
Vielleicht magst du dich etwas räkeln und strecken oder dir noch einmal eine liebevolle Umarmung geben.
Lass dir gern die Zeit,
Die du hier für dich brauchst.
LOKA SAMASTA SUKHINO BAVANTU Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich und zufrieden sein.
Möge ich mit meinen Gedanken,
Worten und Taten mein Bestmögliches dazu beitragen.
HARI OM TAD SAT
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