
Sich aufrichten
Es gibt Tage, an denen wir uns nicht wohlfühlen, wir bedrückt, gestresst sind oder einfach die Stimmung nicht auf der Höhe ist. Diese Meditation soll dich dabei unterstützen, wahrzunehmen, was gerade ist und gibt dir Impulse, dich sowohl körperlich als auch mental wieder aufzurichten. Es darf leichter werden.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Mein Name ist Susanne Tiefner und ich freue mich,
Wenn wir jetzt gemeinsam meditieren.
Diese Meditation soll dich dabei unterstützen,
Dich wieder aufzurichten,
Sowohl körperlich als auch mental.
Und meine Bitte an dich ist,
Dass du diese Meditation vollkommen frei machst.
Das heißt,
Dass du dich in jedem Moment frei fühlst,
Meiner Anleitung zu folgen,
Aber auch von dieser abzuweichen,
Wenn es für dich Sinn ergibt.
Und dann bitte ich dich,
Dass du zu Beginn einfach die Augen schließt,
Mit diesem Schließen deiner Augen von außen bewusst nach innen kommst und dann darfst du hier ein paar tiefere Atemzüge ein- und ausnehmen,
So dass du mit jedem Ausatmen ein bisschen mehr in dir ankommst und zur Ruhe kommst.
Lass deinen Atem jetzt wieder ganz natürlich kommen und gehen und lass dich von ihm in die Ruhe begleiten,
So als würde ich deinen Atem an der Hand nehmen und mit dir Schritt für Schritt in die Ruhe gehen.
Nimm dir dafür Zeit und lass es leicht gehen,
So wie einen Spaziergang.
Und wenn du jetzt ein Stück weit zur Ruhe gekommen bist,
Das reicht wirklich,
Wenn es ein kleines bisschen ruhiger in dir geworden ist,
Dann lass uns zunächst einmal wahrnehmen,
Was gerade ist.
So,
Wie geht es dir jetzt in diesem Moment,
Wie fühlst du dich?
Was nimmst du wahr in dir?
Vielleicht bist du bedrückt,
Gestresst,
Gereizt,
Traurig.
Ganz egal,
Was du hier wahrnimmst,
Es ist okay,
Dass es jetzt in diesem Moment hier ist und du darfst dir bewusst machen,
Dass wir in unserem menschlichen Alltag immer wieder mal an diesen Punkt gelangen,
Wo wir uns nicht wohlfühlen,
Wo unsere Stimmung nicht auf der Höhe ist und wo es uns im Moment vielleicht einfach nicht so gut geht.
Und das ist in Ordnung.
Das darfst du hier in diesem Punkt einfach mal anerkennen.
Es ist in Ordnung,
Dass du dich jetzt so fühlst,
Wie du dich fühlst.
Denn an einem zweiten Schritt lade ich dich jetzt dazu ein,
Dass du in deinen Körper hinein spürst und du mir wahrnimmst,
Wie sich dein Körper in diesem Moment anfühlt,
Wie er aufgerichtet ist oder auch nicht aufgerichtet ist.
Das heißt,
Du darfst über deinen Körper jetzt wirklich mal deine Gefühlslage zum Ausdruck bringen und wenn das bedeutet,
Dass zum Beispiel die Schultern hochgezogen sind oder hinunterhängen,
Dann darf das auch so sein.
Und auch der Rücken darf krumm sein.
Dein Körper darf im Moment so sein,
Wie er ist.
Und auch das ist in Ordnung.
Dann darfst du deinen Körper fragen,
Wenn du möchtest,
Ob es denn eine Stelle gibt oder einen Bereich gibt,
An dem er sich gerne ein um sich wohler zu fühlen.
Das heißt,
Du nimmst einfach wahr,
Ob hier an irgendeiner Stelle in deinem Körper ein Impuls kommt und wenn dieser Impuls kommt,
Dann darfst du dich auch aufrichten.
Aber nur dann,
Wenn es für dich in diesem Moment sich stimmig anfühlt.
Es kann also sein,
Dass gar nichts passiert,
Gar kein Impuls kommt.
Auch das ist in Ordnung,
Dass ein ganz kleiner Impuls kommt.
Natürlich kannst du auch diesem Impuls folgen,
Wenn er ganz groß ist und dich dein Körper dazu einlädt,
Dich ganz aufzurichten.
Und dann mach das gerne.
In dem Ausmaß,
Wie es für dich gerade passend ist.
Und dann darfst du hier nachspüren,
Wie es sich jetzt anfühlt,
Wenn du ein Stück weit mehr aufgerichtet bist.
Und du darfst auch noch einmal nachspüren,
Wie es dir an dieser Stelle geht.
Wie du gestimmt bist in diesem Moment.
Und dann darfst du,
Aber nur dann,
Wenn es jetzt für dich passt,
Da nach Fragen obersten,
Jetzt auch einen kleinen Gedanken für dich gibt,
Der dich in diesem Moment aufrichten kann.
Welcher Gedanke kann dich in diesem Moment aufrichten?
Dich aufhellen,
Es etwas leichter machen in diesem Moment.
Und wenn ein Gedanke kommt,
Dann kannst du auch hier entscheiden,
Möchtest du ihn annehmen oder nicht.
Wenn du ihn annehmen möchtest,
Dann lass ihn so richtig in dich hinein sinken,
Sodass du diesen Gedanken auch spüren kannst.
Wenn es dir möglich ist.
Und auch hier kann es dann noch mal sein,
Dass dein Körper auch hier wieder eine Antwort darauf gibt,
Sich vielleicht noch einmal ein Stück weit mehr aufrichten möchte oder seine Position verändern möchte.
Folge auch gerne diesem Impuls.
Du darfst jetzt in dieser neuen Aufrichtung,
Ausrichtung gerne noch ein paar Momente verweilen.
In dem Bewusstsein,
Dass wir alle Menschen sind und ja,
All unsere Gefühlslagen menschlich sind.
Nimm gerne auch noch mal den Unterschied wahr zu deiner Ausgangsposition am Anfang der Meditation.
Nimm dir gerne das,
Was du jetzt erfahren hast,
Auch mit in deinen Tag.
Dann darfst du jetzt wieder langsam rausfinden aus der Meditation.
Du darfst dich,
Wenn du möchtest,
Strecken.
Du darfst wieder ein paar mal tiefer aus- und einatmen.
Um dein ganzes System wieder in Schwung zu bringen,
Zu beleben.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne auch wieder deine Augen.
Und ich wünsche dir einen angenehmen Tag und alles,
Alles Gute.
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