
Meditation für schlechte Tage
by Sarah Marina
Es gibt Zeiten im Leben, die machen es uns schwer und dann fragen wir uns, wo die Leichtigkeit hin ist. Manchmal sind es Tage, manchmal sogar Wochen, in denen gefühlt alles schief geht, wir zu viel zu tun haben und glauben, zu wenig zu schaffen. Für eine solche Zeit ist diese Meditation gedacht. Wenn Du also grade durch eine schwierige Zeit gehst, einen schlechten Tag hast oder Dich einfach unwohl fühlst, bist Du hier und heute herzlich willkommen. Es ist schön, dass Du dabei bist.
Transkription
Es gibt Zeiten im Leben,
Die machen es uns schwer und dann fragen wir uns,
Wo die Leichtigkeit eigentlich hin ist.
Manchmal sind das Tage,
Manchmal sogar Wochen,
In denen gefühlt alles schief geht,
Wir zu viel zu tun haben und glauben,
Zu wenig zu schaffen.
Für eine solche Zeit ist diese Meditation gedacht.
Wenn du also gerade durch eine schwierige Zeit gehst,
Einen schlechten Tag hast oder dich einfach unwohl fühlst,
Dann bist du hier und heute herzlich willkommen.
Es ist schön,
Dass du dabei bist.
Setz dich am besten gemütlich hin,
Kannst dich auch einkuscheln und anlehnen oder ganz aufrecht hinsetzen.
Heute kannst du sitzen,
Wie du magst.
Atme erst einmal tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Atme nochmal tief ein bis in den Bauch und lass bei der Ausatmung alle Anspannung gehen.
Gedanken,
Die jetzt schon da sind oder die während der Meditation kommen,
Darfst du gerne einfach weiterschicken.
Sei dir sicher,
Wichtige Gedanken kommen auch nach der Meditation wieder zu dir.
Atme ganz bewusst in deinen Bauch und deinen Brustkorb hinein und lasse bei der Ausatmung nochmal alles los,
Was du in den nächsten Minuten nicht brauchst.
Das können körperliche Anspannungen sein,
Das können auch Schmerzen sein,
Gedanken,
Gefühle,
Sonstige körperliche Empfindungen oder auch Bilder von Situationen,
Die in der Vergangenheit passiert sind oder in der Zukunft auf dich warten.
All das brauchen wir jetzt gerade gar nicht.
Jetzt gerade kannst du einfach nur sein.
Du darfst einfach nur mal so da sein.
In unserem Alltag sind wir ja meistens in irgendeiner Rolle,
Sei es in der Rolle des Arbeitnehmers,
Des Elternteils,
Des Freundes oder auch des Kindes der eigenen Eltern.
Jetzt gerade ist die Zeit,
In der du mal alle Rollen ablegen darfst.
Wenn du kannst und möchtest,
Dann kannst du mal überlegen,
Welche Rollen du heute oder auch gestern so eingenommen hast.
Das sind sicherlich ein paar.
Und dann darfst du dir vorstellen,
Wie du für jede deiner Rollen eine bestimmte Schicht an Kleidung ablegst.
Sie einfach auf einen Stapel neben dir legst,
Schicht für Schicht,
Jede einzelne Rolle.
Du darfst gerne mal den heutigen und den gestrigen Tag durchgehen und überlegen,
Welche Rolle war da.
Dann darfst du die Kleidung der jeweiligen Rolle einfach ablegen,
Einfach neben dich legen.
Und das machst du so lange,
Bis nur noch deine ganz persönliche Kleidungsschicht bleibt.
Kleidung,
In der du dich wohlfühlst,
Die ganz genau zu dir passt,
Die niemand sieht und jetzt gerade niemand beurteilt oder bewertet.
Du darfst jetzt einfach sein,
Einfach so da sein,
Wie du bist.
Herzlich willkommen.
So wie du da jetzt bist,
Hast du all das,
Was du brauchst.
Alles,
Was du zum Leben brauchst,
Ist da.
Es steckt schon in dir.
Manchmal können wir das selbst gar nicht so gut sehen und brauchen vielleicht jemanden oder etwas,
Der oder das uns daran erinnert.
So eine Erinnerung,
Dass nämlich alles möglich ist,
Weil wir alles schon in uns haben.
Alles,
Was uns gut tut,
Alles,
Was wir mögen und alles,
Was wir brauchen.
Und ja,
Dann gibt es da diese Tage,
Wie vielleicht heute und da fehlt es uns an Vertrauen in uns selbst und in unsere eigene Kraft.
In Zeiten,
Die für uns so herausfordernd sind,
Hilft es,
Sich mal wieder daran zu erinnern,
Wie wertvoll wir eigentlich sind und dass es sich lohnt,
Mal einen Schritt nach dem anderen zu machen,
Langsamer zu gehen,
Das Tempo rauszunehmen und mal wieder man selbst zu sein.
Atme tief ein und spüre mal,
Wo in deinem Körper du dieses Vertrauen in dich selbst und diese Zuversicht jetzt gerade schon spüren kannst.
Wenn,
Vielleicht auch nur ein ganz,
Ganz bisschen.
Und auch,
Wenn dir das gerade schwer fällt oder du auch nichts spürst,
Dann ist das auch in Ordnung.
Denn auch das bedeutet,
Anzunehmen,
Dass es einfach gerade so ist,
Wie es ist und dass das okay ist.
Allein,
Dass du dir gerade Zeit für dich nimmst,
Hier mal so in Stille zu sitzen und deine Aufmerksamkeit auf dein Inneres zu lenken,
Nämlich auf Hoffnung und Vertrauen,
Zeigt,
Wie viel von dem schon da ist,
Was du brauchst,
Um auch schlimme Phasen,
Blöde Tage,
Schlechte Stimmungen oder herausfordernde Gedanken zu überwinden.
Du machst das großartig.
Sei gnädig mit dir und gib dir Zeit und denk dran,
Auch schlechte Tage sind Tage und wie die guten kommen sie und gehen auch wieder.
Sei nett zu dir und gib dir das,
Was du brauchst.
Jeder braucht was anderes und das Wertvollste im Leben ist,
Zu erkennen und zu wissen,
Was man selbst braucht,
Um sich was Gutes zu tun,
Um gnädig mit sich selbst zu sein.
Nimm dir jetzt ein paar Momente,
In denen du mal in dich reinfühlst und schaust,
Was du jetzt brauchen könntest,
Damit es dir ein bisschen besser geht.
Das kann eine Tasse Tee sein oder ein Kaffee,
Das kann frische Luft sein,
Ein Telefonat mit einem lieben Menschen,
Ein Nickerchen,
Ein gutes Buch,
Was auch immer.
Lass deine Gedanken einfach mal schweifen und überleg ein bisschen und ich komme dann gleich wieder mit dazu.
Zum Abschluss dieser Meditation darfst du dir noch mal bewusst machen,
Wie viele von solchen Tagen oder Situationen du in deinem Leben schon gemeistert hast.
Oft bist du sicher gestärkt aus einer solchen Phase herausgekommen und auch wenn du es vielleicht jetzt gerade noch nicht sehen kannst,
Glaub mir,
Auch dieses Mal wird es so sein.
Schau mal tief ein und aus und fühl mal in deinen Körper hinein.
Schau mal,
Welche Teile deines Körpers deine Kleidung oder deinen Sitzplatz berühren und beweg gerne deine Hände und Arme,
Deine Füße und Beine und mach,
Was du jetzt brauchst,
Um wieder zurückzukommen aus dieser kurzen Zeit der Stille.
Öffne deine Augen langsam und denk dran,
Tu dir was Gutes.
Schön,
Dass du dabei warst,
Bis zum nächsten Mal.
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