
Gedanken Loslassen
by Karsten
Diese Meditation kann dir helfen, schwere Gedanken und Gefühle loszulassen. Sie steigert deine Konzentration und ist für Anfänger und Einsteiger geeignet.
Transkription
Dann schau,
Dass du gut sitzt,
Dass du eine gute Sitzposition hast.
Probier ruhig noch ein wenig aus,
Genau hin und her zu rutschen.
Lass dir Zeit.
Kein Problem.
Fühl mal kurz rein,
Ob es so wirklich in Ordnung ist.
Ansonsten verändere nochmal eine Kleinigkeit.
Und zunächst einmal.
.
.
Tu gar nichts,
Nur die Augen schließen.
Erstmal nur sitzen.
Stell dich darauf ein,
Dass diese Zeit jetzt ganz für dich alleine ist.
Es gibt keine Vorschriften,
Du musst nichts erledigen.
Es gibt erstmal kein Ziel,
Wo du jetzt hin willst.
Es ist nur sitzen.
Einfach so sein,
Wie du bist.
Mit allem,
Was in dir auftaucht,
Bist du einverstanden.
Lass das okay sein.
Keine Widerstände.
Nichts verändern wollen.
Zulassen.
Und zur gleichen Zeit ruhiger werden.
Dir erlauben,
Dich zu entspannen.
Alles nach unten sinken lassen.
Schwer werden lassen.
Loslassen.
Von dir gehen lassen.
Frei werden.
Nun stell dir einen Baum vor.
Einen großen Baum.
Mit einer ganz tollen Krone.
Ein dicker Stamm.
Und schau dir an,
Wie fest dieser Baum im Boden verwurzelt ist.
Und erlaube dir,
Dieses Gefühl in dir entstehen zu lassen.
Verwurzel dich ganz fest mit dem Boden.
Spür dein Becken.
Spür dein Unterkörper auf dem Boden.
Wie ein Baum.
Lässt du Wurzeln in die Erde gehen.
In den Boden.
Große und kleine Wurzeln.
Tiefer und mal weniger tief.
In alle Richtungen.
Rechts,
Links,
Vorne,
Hinten.
Lass das Gefühl zum Boden hin.
Breit werden.
Breit und schwer.
Wie ein Baum.
Deine Wirbelsäule ist wie der Baumstamm.
Innerlich ganz lebendig,
Aber aufgerichtet.
Und lass dir Zeit,
Um wirklich zu spüren,
Dass du verbunden bist mit deiner Unterlage.
Mit dem Boden,
Auf dem du sitzt.
Werd dir bewusst,
Dass dein ganzes Körpergewicht auf dem Boden aufsitzt.
Nichts zieht nach oben,
Sondern genau andersrum.
Alles schwer werden lassen.
Du kannst das fühlen,
Dass sich die Energie oder die Aufmerksamkeit von dem Kopf nach unten verschiebt.
Belenken ganz bewusst die Aufmerksamkeit von oben nach unten zum Boden hin.
Zu deinem Becken,
Zu deinen Beinen,
Zu deinen Füßen.
Zum unteren Rücken.
Den Bauch lässt du los.
Selbst deine Brust scheint schwer zu werden.
Das innerliche Gefühl in deinem Brustkorb sinkt nach unten.
Schritt für Schritt,
Mehr und mehr,
Tiefer und tiefer.
Langsam entsteht ein Gefühl an deinem Po.
Du merkst,
Dass die Beckenknochen,
Die Sitzhöcker auf dem Boden sitzen,
Schwer werden.
Loslassen.
Anspannung nach unten sinken lassen.
Ruhiger werden.
Augen loslassen.
Jetzt ganz ruhig atmen.
Durch die Nase ein- und ausatmen.
So wie es gerade kommt.
Vielleicht schwer,
Vielleicht leicht.
Vielleicht ist die Atmung eng oder weit.
Es spielt noch keine Rolle,
Es ist wie es ist.
Du fühlst in dich hinein und untersuchst deine eigene Atmung.
Wie fühlt es sich gerade an?
Mit welchen Gefühlen ist das verbunden?
Welche Gedanken tauchen dazu auf?
Vielleicht denkst du,
Ach,
So sollte ich nicht atmen.
Oder wenn es doch anders wäre.
Oder vielleicht spürst du Schwere oder sogar Emotionen.
Ist völlig okay,
Wir lassen das da sein.
Du bist tief verwurzelt wie der Baum.
Im Boden.
Ruhst in dir.
Spürst einfach nur nach innen.
In dich hinein.
Wie fühle ich mich?
Was spüre ich?
Ohne es zu beurteilen,
Nur betrachten.
Was nehme ich wahr?
Was fällt mir auf?
Wo bin ich verkrampft?
Nur betrachten.
Gedanken sind da.
Gerne möchte man die weg haben.
Sie verfolgen oder sonst irgendwas.
Lass sie da sein.
Spür nur,
Wie es sich anfühlt.
Wenn das Gefühl im Kopf stärker wird,
Lass es stärker werden.
Du ruhst,
Du bist der Betrachter.
Keine Zurückhaltung.
Erlauben.
Atmen.
Nur atmen.
Es mag sein,
Dass innerlich wirklich im Kopf sehr viel geschieht.
Lass es da sein.
Unternimm nichts dagegen.
Bleib nur bewusst.
Sei nur bewusst,
Dass etwas geschieht.
Niemand weiß,
Ob das richtig oder falsch ist.
Darum geht es gar nicht.
Es ist,
Wie es ist.
Du weißt,
Wie du bist.
Jetzt erlaubst du dir langsam,
Die Luft auf deiner Haut zu spüren.
Erlaube dir,
Die Luft auf deiner Haut zu spüren.
Warte ab.
Hab Geduld.
Lass es eher geschehen.
Sei sehr aufmerksam.
Schau,
Wo taucht das Gefühl der Luft auf deiner Haut als erstes auf.
Merk's schon,
Du musst beim Fühlen bleiben.
Du musst sehr still sein,
Um das wahrnehmen zu können.
Lass es einfach geschehen.
Es kommt von ganz alleine.
Wenn du irgendwo Luft spürst,
Erlaube dir,
Mehr Luft zu fühlen.
An noch verschiedenen Körperstellen.
Wenn noch keine Luft spürbar ist,
Dann spür die Luft,
Die du ein- und ausatmest,
An deiner Nasenspitze,
An deinen Nasenlöchern.
Spür die Luft,
Wie du kalte Luft einatmest und warme Luft rauskommt.
Spür das an deinen Nasenlöchern.
Halt deine Aufmerksamkeit auf das Gefühl an deinen Nasenlöchern.
Wenn du abdriftest,
Erkenn das,
Dass es geschieht.
Hol dich ganz sanft wieder zurück.
Spür wieder die Luft an deinen Nasenflügeln.
Und schenke ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit der Ausatmung.
Atme bewusst aus.
Und mit jedem Ausatmen entspanne noch ein wenig mehr.
Ohne zu träumen,
Es geht darum,
Inneren Stress,
Innere Anspannung,
Innere Enge auszuatmen.
Das geht mit einem Gefühl der Erleichterung einher.
Weite taucht im Geist auf.
Die Schultern werden entspannter.
Du hast das Gefühl,
Noch mehr zum Boden zu sinken.
Während dein Geist und dein Bewusstsein hellwach ist,
Einatmen und ausatmen.
Spürst,
Wie die Luft an deiner Nase hineinkommt und dunkle,
Schwere Energie aus deinem tiefen Innersten geht durch die Nase hinaus,
Löst sich im Nichts auf.
Du bist wie eine Stoffwechselmaschine.
Frische Energie kommt rein und dunkle,
Schwere Energie raus.
Bei jeder Ausatmung zählst du mit.
Eins.
Dann atmest du wieder ein.
Atmest aus.
Zwei.
Atmest ein.
Atmest aus.
Drei.
Einatmen.
Vier.
Ganz bewusst bleiben.
Weiter zählen.
Fünf.
Ganz konzentriert.
Sechs.
Frische Energie einatmen.
Sieben.
Acht.
Neun.
Zehn.
Wieder von vorne.
Ganz neuer Atemzug.
Einatmen.
Eins.
Dein Geist ist ganz fokussiert auf das Zählen.
Du bist ganz konzentriert.
Atmen und Zählen werden eins.
Deine ganze Aufmerksamkeit ist erstmal nur darauf ausgerichtet.
Während du träumst und Bilder in deinem Kopf auftauchen,
Zählst du weiter.
Du nimmst es wahr,
Dass es geschieht,
Aber du existierst unabhängig davon.
Atmen und Zählen.
Der Geist geht so leicht weg.
Halt ihn fest,
Es ist dein Wille.
Du bringst die Kraft auf,
Konzentriert zu bleiben.
Einerseits bist du ganz sanft innerlich,
Aber andererseits bist du auch ein strenger Meister.
Du lässt deinen Geist nicht einfach weggehen.
Du hältst ihn ganz bewusst an der lockeren Leine.
Das heißt,
Der Geist ist ausgerichtet auf das Zählen der Atemzüge.
Während du zählst,
Kann dein Geist machen,
Was er will.
Er hat die absolute Freiheit zu träumen,
Nachzudenken.
Aber seine Aufgabe besteht darin zu zählen.
Wenn du dich aus Versehen verlierst und die Aufgabe vergessen hast,
Holst du dich sanft zurück.
Konzentrierst dich wieder,
Spürst wieder deinen Atem.
Fängst eventuell wieder von vorne an,
Wieder bei Eins.
Das ist ein kleines Spiel,
Ein Bewusstseinsspiel,
Was du innerlich machst.
Du trainierst dein Bewusstsein und deine Aufmerksamkeit.
Du kannst auch den Geräuschen lauschen dabei,
Du kannst deinen Körper fühlen.
Aber du zählst.
Du bist innerlich nicht abgestorben oder so,
Du bist hell,
Hellwach.
Du kriegst sofort mit,
Wenn dein Geist woanders hingeht.
Das ist schon Aufmerksamkeit.
Wir wollen sie nur in geordnete Bahnen bekommen.
Du kannst bei der Meditation dir vorher eine Zeit festlegen.
11 Minuten oder 15 oder 21.
Wie du magst.
Und solange der Wecker oder der Timer nicht klingelt,
Tust du nur das.
Aufmerksames Zählen,
Ganz bewusst.
Wenn Gedanken von Unruhe auftauchen oder Gefühle von Panik oder dass vielleicht der Wecker nicht funktioniert,
Kümmer dich nicht drum.
Was immer auftaucht,
Lass es wieder vorüber gehen.
Es geht von ganz alleine weg.
Dinge kommen und gehen.
Nur zählen.
Wenn dein Timer dann geklingelt hat,
Dann komm langsam wieder bewusster zu deiner Atmung zurück.
Lass die Atmung tiefer werden.
Atme durch die Nase tief ein.
Und ausatmen.
Und noch einmal richtig viel Luft in deinen Körper lassen,
Sodass die Gedärme und die Organe alle bewegt werden.
So doll,
Bis es im Rücken knackt,
So viel Luft holst du ein.
Dann wieder ausatmen.
Und nochmal richtig mit Energie aufpumpen.
Und ausatmen.
Und ein letztes Mal einatmen.
Und ausatmen.
Und die Meditation langsam zu Ende gehen lassen.
Jetzt kannst du wieder den Rücken locker lassen.
Die aufrechte Position entspannen.
Und langsam zurückkommen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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