
Yoga Nidra der Sichere Ort
Yoga Nidra. Der Schlaf des Yogi. Mach es dir auf deiner Yogamatte bequem für eine kleine Pause vom Alltag oder nutze Yoga Nidra vor dem Schlafengehen dirket in deinem Bett und lasse ganz los für einen tieferen Schlaf. Nach einem kurzen Bodyscan gehen wir zu deinem Ort der inneren Sicherheit.
Transkription
Willkommen zu deiner heutigen Meditation im Liegen,
Yoga Nidra,
Der Schlaf des Yogi.
Mach es dir dafür einmal richtig bequem,
Lege dich entweder in deinem Bett oder auf eine Yogamatte und achte darauf,
Wenn du jetzt eine Decke benutzt,
Dass die Decke nicht über deinen Füßen spannt,
Sodass die Füße,
Die Zehen sanft nach außen fallen können.
Dreh einmal die Handflächen nach oben und gib die Arme weit auseinander,
Sodass Luft unter deinen Achseln zirkulieren kann.
Dreh noch einmal das Kinn von links nach rechts und lass es dann in Richtung Brustkorb gleiten,
Sodass dein Nacken ganz lang wird und dann vertiefe deine Atmung.
Spüre,
Wie du mit jeder Einatmung etwas mehr bei dir selbst in deinem Körper ankommen darfst und mit jeder Ausatmung lässt du ganz los,
Gibst das ganze Gewicht deines Körpers an den Boden ab und lass so eine angenehme Sphäre im ganzen Körper entstehen.
Gehe gedanklich durch deinen Körper hindurch und indem du deine Körperteile jetzt benennst,
Innerlich benennst,
Ohne zu sprechen,
Ohne dich zu bewegen,
Kannst du sie noch ein bisschen mehr loslassen.
Dafür gehe gedanklich einmal zu deinem rechten Fuß,
Spüre den Fuß als Ganzes,
Fühle dann in jeden einzelnen Zeh hinein,
Fühle den großen Zeh,
Zweiten Zeh,
Dritten Zeh,
Vierten Zeh und kleinen Zeh,
Alle Zehen gemeinsam,
Die Fußsohle,
Fußrücken,
Fußgelenk,
Fühle den gesamten rechten Fuß,
Rechte Wade,
Schienenbein,
Knie,
Kniekehle,
Oberschenkel und Gesäß,
Fühle das gesamte rechte Bein.
Gehe dann gedanklich zu deinem linken Fuß,
Zum großen Zeh,
Zweiten Zeh,
Dritten Zeh,
Vierten Zeh und kleinen Zeh,
Alle fünf Zehen gemeinsam,
Die Fußsohle,
Fußrücken,
Fußgelenk,
Fühle den gesamten linken Fuß,
Linken Unterschenkel,
Wade,
Schienenbein,
Knie,
Kniekehle,
Oberschenkel und Gesäß,
Fühle das gesamte linke Bein.
Rumpf und Becken sind ganz entspannt,
Die Bauchdecke ist weich und deine inneren Organe sind ganz entspannt und gelöst und gehen jetzt so langsam ihrer Arbeit nach.
Je mehr du tief in den Bauch hinein atmest,
Umso tiefer ist die Entspannung,
Umso mehr darf dein Körper sich vollständig regenerieren.
Dein Brustkorb ist ganz weit geöffnet,
Das Herz ist weit und frei,
Die Atmung erfolgt automatisch.
Nimm noch einen ganz bewussten tiefen Atemzug tief in den Bauchraum hinein.
Gehe dann gedanklich auf deine Körperrückseite,
Fühle den unteren Rücken,
Mittleren Rücken,
Oberen Rücken und die Schulterblätter,
Die ganz schwer auf der Matte aufliegen.
Dann lass deine Schultern noch einen halben Meter tief in den Boden hinein sinken.
Gehe gedanklich jetzt zur rechten Hand,
Zum rechten Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger und kleinen Finger,
Alle fünf Finger gemeinsam,
Die Handinnenfläche,
Handaußenseite,
Handgelenk.
Fühle die gesamte Hand,
Rechten Unterarm,
Ellenbogen,
Ellenbeuge,
Oberarm und Schultergelenk.
Fühle den gesamten rechten Arm.
Gehe dann gedanklich zu deiner linken Hand,
Zum linken Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger und kleinen Finger,
Alle fünf Finger gemeinsam,
Die Handinnenfläche,
Außenseite,
Handgelenk.
Fühle die gesamte linke Hand,
Linken Unterarm,
Ellenbogen,
Ellenbeuge,
Oberarm und Schultergelenk.
Fühle den gesamten linken Arm.
Hals und Nacken sind entspannt.
Die Kehle ist ganz frei und gelöst.
Der Hinterkopf liegt schwer auf der Matte auf.
Die Kopfhaut ist ganz weich.
Deine Stirn ist ganz glatt.
Die Augen liegen sanft in den Augenhöhlen und die Zunge hängt locker zwischen den Kiefern.
Und selbst der Punkt hinter den Ohren ist vollkommen frei und gelöst.
Der gesamte Körper ist entspannt.
Der gesamte Körper ist vollkommen entspannt.
Begib dich an einen wunderschönen Ort.
Das kann ein Ort aus deiner Fantasie sein.
Das kann auch ein Ort sein,
Der ganz real existiert.
Und dann schaue dich hier um.
Mache aus diesem Ort deinen ganz persönlichen Ort der inneren Sicherheit und schaue einmal bewusst,
Was du jetzt mit deinen Augen wahrnehmen kannst.
Wie sieht dieser Ort aus?
Ist er hell oder dunkel?
Ist er weit oder ganz klein?
Dann verändere diesen Ort nach deinen eigenen Vorstellungen.
Vielleicht möchtest du ihn größer werden lassen oder kleiner.
Vielleicht möchtest du ihn heller werden lassen oder dunkler wie eine Höhle.
Wie sieht dein Ort der inneren Sicherheit aus?
Was kannst du alles durch die geschlossenen Augen hier wahrnehmen?
Vielleicht siehst du Bäume,
Wiese,
Das Meer.
Was auch immer jetzt deiner Fantasie entspringt,
Lass es einfach da sein und fließen.
Und dann schaue auch einmal an diesem Ort,
Wie sich der Ort anfühlt für dich.
Wie ist die Stimmung an diesem Ort?
Fühlst du dich schon wohl hier und lass ein Gefühl der Glückseligkeit über dich fließen.
Ein Gefühl von zu Hause angekommen sein.
Und dann schau auch einmal,
Was du alles wahrnehmen kannst über die Ohren.
Was kannst du alles hören an diesem Ort?
Vielleicht hörst du jetzt Vögel aus der Ferne,
Meeresrauschen oder den Wind,
Der durch die Lüfte schwingt,
Rascheln von Gras und Blättern.
Was kannst du alles über die Ohren wahrnehmen?
Und vielleicht möchtest du auch hier etwas verändern.
Die Geräusche dieses Ortes an dich selbst anpassen,
Sodass du dich wirklich zu Hause fühlen kannst.
Und dann schau auch einmal,
Ob du etwas riechen kannst.
Wie riecht dieser Ort?
Wie riecht dein eigenes,
Inneres Zuhause für dich?
Vielleicht ist da ein Geruch aus der Kindheit,
Etwas dir ganz Bekanntes.
Und vielleicht kannst du diesen Geruch sogar ein bisschen auf der Zunge schmecken.
Und dann schau,
Was du alles noch so wahrnehmen kannst mit allen Sinnen,
Mit deiner Haut,
Deinen Augen,
Deinen Ohren.
Nimm den Ort ganz intensiv wahr.
Und dies ist der Ort,
An dem du wirklich abschalten kannst,
An dem du wirklich sicher und geborgen bist.
Und um zu diesem Ort immer wieder zurückzukehren,
Kannst du jetzt gedanklich mit deinen Händen ein Mudra formen.
Ein Mudra ist eine Handhaltung.
Du kannst entweder eine Hand benutzen oder beide.
Forme gedanklich eine Handhaltung,
Die dich an diesen Ort erinnert.
Und dann verweile hier noch einen kurzen Augenblick in vollkommener Harmonie mit dir selbst in der Stille.
Kehre jetzt gedanklich zurück in deinen realen Raum.
Nimm einmal den Boden unter dir wahr.
Den Raum,
Der dich umgibt.
Kehre mit der Aufmerksamkeit ganz zurück ins Hier und Jetzt.
Und dann setze dir an dieser Stelle ein eigenes Ziel.
Möglichst positiv formuliert ein sogenanntes Singkalpa.
Wiederhole dein eigenes Ziel dreimal fest überzeugt gedanklich.
Und dann vertiefe deine Atmung und komme mit jeder Einatmung wieder mehr ins Leben zurück.
Bringe Leben in den Körper,
In deine Fingerspitzen und die Zehen,
In Hand- und Fußgelenke.
Weck den Körper langsam wieder auf und dann forme einmal mit deinen Händen das Mudra,
Deine Handhaltung,
Die dich immer wieder zurückbringt an deinen sicheren Ort.
Setze dir damit einen Anker für die Gegenwart für stressige Zeiten und wann immer du diese Handhaltung einnimmst,
Kannst du mit Leichtigkeit zurück an deinen sicheren Ort gelangen.
Und dann lass jetzt die Bewegungen größer werden.
Kannst dich mal in alle Richtungen strecken oder dich auch auf eine Seite drehen.
Wenn du magst,
Kannst du jetzt liegen zum Schlafen bleiben oder sonst kommst du jetzt rückenschonend über die Seite wieder nach oben zum Sitzen.
Bring die Hände einmal vor die Brust und dann verneige dich vor dir selber,
Vor deinem inneren Ort der Sicherheit,
Vor deiner inneren Intelligenz,
Die immer in Richtung Heilung strebt.
Und dann bedanke ich mich bei dir fürs Mitmachen.
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