
Kurzer Bodyscan in der Natur (MBSR)
Dieser kurze Bodyscan wurde auf dem Balkon live aufgenommen. Im Hintergrund sind die wundervollen Vögelstimmen des neuen Tages zu hören. Diese heilsame kurze Körpermeditation kann gut am Morgen praktiziert werden. Sie kann uns helfen ganz bei in der inneren Kraft anzukommen und den Tag in uns verankert zu beginnen. Dieser kurze Bodyscan ist eine Kurzform des Original Bodyscan (MBSR). Viel Freude damit
Transkription
Wir machen gemeinsam eine kleine Reise durch unseren Körper,
Um unseren Körper kennenzulernen,
In uns reinzufühlen,
Eine tiefe Verbindung zu unserem Körper aufzunehmen.
Wir können die Übung im Sitzen durchführen,
Wenn wir das möchten,
Oder auch im Liegen.
Wenn wir es im Liegen tun,
Suchen wir uns eine gute,
Weiche,
Bequeme Unterlage.
Die Füße fallen leicht auseinander,
Die Hände liegen entspannt neben dem Körper.
Im Sitzen können wir auf einem Stuhl diese Übung ausführen.
Wir können auch auf einem Meditationsblatt sitzen,
Ganz wie es uns gefällt und uns in diesem Moment guttut.
Finde eine Haltung,
Die dich entspannt,
Die dir guttut,
Wenn es möglich ist.
Wenn dies nicht möglich ist,
Ist es vollkommen in Ordnung.
Wir nehmen Kontakt auf zu unserem Atem.
Den Atemfluss spüren.
Beim Einatmen geht die Bauchdecke nach außen.
Beim Ausatmen geht die Bauchdecke wieder nach innen.
Atemzug für Atemzug,
Tiefer in den Platz oder in die Matte sinken.
Mit dem Atem nehmen wir einen tiefen Kontakt auf zu unserem Körper.
Wir nehmen wahr,
Was unser Körper uns mitteilen möchte,
Wie es ihm heute geht in diesem Moment.
Was er braucht,
Wo er sich wünscht,
Dass wir seine Aufmerksamkeit dorthin lenken.
Diese Übung ist eine Übung in Selbstfürsorge.
Uns und unserem Körper gegenüber in einer tiefen Achtung und Würde.
Wir beginnen mit dem Fokus auf unseren linken großen Zeh und auf die anderen Zehen.
Wir stellen uns vor,
Dass wir wie ein Sender das Radioprogramm einstellen auf das Körperteil,
Auf das wir uns gerade fokussieren,
Einstimmen.
Ohne etwas zu erzwingen und etwas leisten zu müssen.
Einfach so,
Wie es uns guttut.
Die Fußsohle des linken Fußes,
Den ganzen Fuß wahrnehmen in seiner Gesamtheit.
Wir gehen langsam nach oben in den Unterfuß,
Die Wade,
Das Schienbein,
Was ist hier spürbar.
Vielleicht wie der Stoff aufliegt auf unserem Körper.
Dann zum Knie,
Zur Seiten des Knies,
Zur Kniescheibe.
Vielleicht ist es möglich tief in das Kniegelenk zu spüren.
Den linken Oberschenkel,
Den größten Muskel unseres Körpers.
Dann kommen wir zur linken Seite,
Zur linken Hüfte und gehen über die Seite,
Über die Mitte zu unserer rechten Hüfte.
Dann in einem Zug nach unten zu unserem rechten Zeh,
Großen Zeh und den Zehen daneben.
Fußsohle,
Den ganzen rechten Fuß so wahrnehmen,
Wie er sich jetzt gerade anfühlt.
Alle Wahrnehmungen in uns spüren,
Vielleicht ist da Kälte oder Wärme,
Ein Krippeln.
Alles so sein lassen,
Wie es sich jetzt zeigt.
Dann weiter zu dem Schienbein und Wadenbein und der Wade nach oben gehen.
Zu unserem Knie,
Seiten des Knies,
Richtung Oberschenkel.
Auch hier alles wahrnehmen,
Beide Füße spüren.
Vielleicht ist da Dankbarkeit,
Dass sie uns durchs Leben tragen,
Jeden Tag.
Ihnen die Wertschätzung geben,
Dass sie da sind,
Uns tragen.
Ob wir gehen oder laufen,
Ob wir sportliche Übungen machen,
Sie sind für uns da.
Zur Mitte des Körpers,
Genitalien,
Den unteren Bauch.
Wir gehen nach hinten in die hintere Lendenwirbelsäule,
Wandern langsam nach oben in den unteren Rücken,
Den mittleren Rücken und den oberen Rücken.
Schulterblätter,
Wahrnehmen die Haltung in dem Moment und oben ankommen auf beiden Schultern.
Dann gehen wir die Vorderseite nach oben,
Den unteren Bauch,
Die Region des Bauchnabels,
Des Solarplexus,
Links unser Herz,
Die Vorderseite unseres Rumpfes.
Reinspüren,
Wie fühlt es sich hier an?
Ist hier eine Entspannung oder ist es eher verspannt?
Den Atem fließen lassen,
Ein und aus.
In den Halsbereich,
Die beiden Schlüsselbeine und wir gehen beide Arme nach unten,
Bis wir bei beiden Händen und Fingern angelangt sind.
Die Finger spüren und die Handinnenflächen,
Die gesamte Hand,
Die Unterarme,
Ellenbogen,
Die Oberarme und bei den Schultern ankommen.
Dann zum Hals gehen,
Zum Kinn,
Zu den Lippen,
Ober- und Unterlippe,
Kieferknochen,
Den Mund leicht öffnen,
Das Kiefer entspannen,
So gut es geht,
Loslassen,
Wenn es möglich ist.
Das Gesicht nach oben,
Die Nase,
Die Wangen,
Die beiden Augen.
Vielleicht wollen wir hier auch eine Wertschätzung unseren Augen geben.
Dankbar sein,
Dass wir sehen können,
Wahrnehmen können,
Dass wir die Wunder der Erde sehen.
Und wenn wir nicht sehen können,
Die Wunder der Empfindung,
Der Wahrnehmung.
Die Stirn und den gesamten Kopf mit den Ohren wahrnehmen.
So sitzen wir hier und jetzt auf diesem Platz und das ist vollkommen okay.
Wir nehmen jetzt einen tiefen Atemzug von der Wurzel,
Unserem Dammpunkt und ziehen die Energie durch unseren Körper,
Wie ein Fahrstuhl,
Der von unten nach oben fährt und beim Kopf oben an der Fontanelle austritt.
Das ist der höchste Punkt des Schädels.
Einatmen und zurück,
Ausatmen,
Wieder runter durch den Körper,
Einatmen und ausatmen.
Noch ein letztes Mal und aus.
Den Atem fließen lassen,
Wenn Stille da ist,
Diese spüren.
Und mit der Glocke,
Wir hören auch die Kirchturm-Urläuten,
Ich sitze gerade hier auf dem Balkon,
Beenden wir die gemeinsame kleine Übung,
Den Bodyscan.
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