
Christliche Meditation zur Dankbarkeit
In dieser Meditation geht es darum, die Gedanken auf die Dankbarkeit zu richten. Das heißt nicht, für alles dankbar sein zu müssen, sondern das heißt, neben allem Schweren oder Schmerzhaften das zu sehen, wofür ich dankbar sein kann. Dankbarkeit zu üben hilft oft dabei, eine vertrauensvolle Einstellung zum Leben zu finden, besonders in Krisenzeiten. Der Bibelvers, der uns dabei begleitet ist aus Psalm 103 der Vers 2. Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Transkription
Herzlich willkommen zur christlichen Meditation.
Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht,
Was er dir Gutes getan hat.
Dieser Vers aus Psalm 103 wird uns heute in der Meditation begleiten.
Denn heute geht es um Dankbarkeit.
Ich lade dich heute ein,
Deine Seele an das zu erinnern,
Wofür du Gott,
Dem Leben,
Dir selbst dankbar bist.
Es geht darum,
Den Blick ganz bewusst auf solche Dinge zu lenken.
Jetzt in der Stille vor dem freundlichen Blick Gottes zu denken,
Ja mein Knie tut weh,
Aber ich bin dankbar,
Dass mein Knie gestern die Treppe geschafft hat,
Trotz Schmerzen.
Den Blick auf die Dankbarkeit zu richten,
Heißt ja nicht für alles dankbar zu sein.
Das Schwere bleibt schwer und das Schmerzhafte schmerzhaft.
Dafür muss ich nicht dankbar sein.
Aber ich kann mich entscheiden,
Heute in der Meditation,
Jetzt den Blick auf das zu richten,
Wofür ich dankbar bin.
Und wenn es auch nur eine Kleinigkeit zu sein scheint.
Der Kaffee heute morgen,
Dass ich aufgewacht bin,
Der Sonnenstrahl,
Dass ich mir jetzt Zeit nehme für die Stille.
Die Seele,
Das Herz auf Dankbarkeit ausrichten,
Ist eine der grundlegendsten Formen des Gebets und kann uns den ganzen Tag über begleiten,
Indem ich immer wieder kurz innehalte,
Bewusst ein- und ausatme und überlege,
Wofür ich gerade jetzt in diesem Moment dankbar bin.
Manchmal braucht das ein bisschen Übung und darum wird es heute gehen.
Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht,
Was er dir Gutes getan hat.
Bitte nimm nun eine gute Haltung für die Meditation ein,
In der du aufmerksam und wach sein kannst.
Ein Klang der Klangschale wird die Meditation beginnen und drei Klänge nach einem Segen wieder beenden.
Um jetzt gut in die Stille zu finden,
Spüre ich die Erde,
Die mich trägt.
Fester Grund und Halt.
Aus diesem Halt heraus folge ich meiner Aufrichtung bis ganz nach oben zu meinem Scheitelpunkt und spüre von dort in den weiten Raum,
In den ich aufgerichtet bin,
In meiner ganzen Würde.
Und mit drei bewussten Atemzügen spüre ich meinen Atem,
Der mir geschenkt ist von Beginn an und der mich lebenslang begleitet und erfüllt.
Neben dieser äußeren Haltung nehme ich nun auch ganz bewusst eine innere Haltung für die Meditation ein,
Nämlich eine innere Haltung der Dankbarkeit.
Ich bin dankbar für.
.
.
Zu diesem Gefühl der Dankbarkeit gehe ich immer wieder zurück,
Wenn Gedanken mich ablenken wollen oder ich müde werde oder andere Gefühle auftauchen.
Jetzt,
In diesem Moment der Meditation,
Richte ich meine Aufmerksamkeit auf das,
Wofür ich dankbar bin.
Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht,
Was er dir Gutes getan hat.
Diesen Gefühl der Dankbarkeit spüre ich auch jetzt in meinen Körper und beginne bei meinen Füßen.
Ich erspüre meine Füße und sage ihnen Danke.
Danke,
Dass ihr mich durch mein Leben getragen habt und tragt.
Ebenso erspüre ich meine Unterschenkel und gehe mit dem Gefühl der Dankbarkeit weiter zu meinen Knien.
Ich erspüre meine Oberschenkel und sende meine Dankbarkeit zu meinen Hüftgelenken.
Ich sende meine Dankbarkeit auch in meinen gesamten Bauch- und Beckenbereich.
Ich kann dieses Gefühl der Dankbarkeit noch unterstützen,
Indem ich dabei leicht lächle.
Die Mundwinkel gehen ganz leicht nach oben.
Ich erspüre mein Becken,
Die Mitte meines Körpers und nehme mein Kreuzbein wahr,
Das meine Mitte mit meiner Aufrichtung verbindet,
Meiner Wirbelsäule,
Und gehe mit meiner Aufmerksamkeit dankbar meinen Wirbeln entlang bis ganz nach oben.
Wirbel für Wirbel spüre ich und nehme dabei auch die einzelnen Räume zwischen den Wirbeln wahr.
Ich danke meiner Wirbelsäule für meine würdevolle Aufrichtung.
Von der oberen Wirbelsäule aus spüre ich in den Brustkorb hinein.
Dankbar nehme ich mein Herz wahr und Dankbarkeit sende ich auch zu meinen Lungen.
Ich gehe weiter zu meinen Schultern.
Jetzt,
In diesem Moment der Meditation,
Haben sie nichts zu tragen.
Ich nehme meine Oberarme wahr,
Meine Ellenbogen,
Die Unterarme und sende meine Dankbarkeit auch zu meinen Händen.
Nun lasse ich meine Hände,
Sie haben jetzt nichts zu tun.
Ich gehe über meine Arme wieder zurück zu den Schultern und nehme auch noch meine letzten Wirbel,
Die Halswirbel,
Wahr.
Ich spüre mit Dankbarkeit meinen Hinterkopf und sammle meine Aufmerksamkeit bei meinem höchsten Punkt,
Bei meinem Scheitelpunkt,
Dem Kronenpunkt.
Dankbar und aufmerksam spüre ich auch in den weiten Raum,
In den ich aufgerichtet bin.
Ich kehre zurück zu meinem Körper und wende mich meinem Gesicht zu.
Ich nehme meine Stirn wahr,
Gehe mit meiner Aufmerksamkeit und meiner Dankbarkeit zu meinen Augen,
Spüre in den Raum hinter meinen Augen.
Ich nehme meine Wangen wahr und verweile mit Aufmerksamkeit und Dankbarkeit bei meinen Ohren.
Ich gehe weiter zu meinen Kiefergelenken,
Die jetzt ganz entspannt sein können und nichts halten müssen,
Sodass meine Lippen ganz leicht aufeinander liegen.
Ein Traum in meinem Mund entsteht für meine Zunge.
Dankbar und mit wacher Aufmerksamkeit gehe ich weiter zu meiner Nase.
Durch sie strömt mein Atem,
Der mir geschenkt ist von Beginn an.
Dankbar und voller Aufmerksamkeit nehme ich wahr,
Wie mein Atem einströmt und wieder ausströmt.
Nun richte ich mich an den größeren Atem,
Dem ich mich,
Mein ganzes Leben verdanke.
Gott,
Atem und Lebensgeist dieser Welt,
Lebensgeist in mir,
Dir wende ich mich zu.
Vor dir und deinem freundlichen Angesicht bin ich jetzt da und danke dir von ganzem Herzen für mein Leben,
Für meinen Atem,
Für deine Lebenskraft.
Lobe den Herrn,
Meine Seele,
Und vergiss nicht,
Was er dir Gutes getan hat.
Voller Dankbarkeit verweile ich nun in der Stille vor dir,
Gott,
Und richte meine Gedanken immer wieder auf das,
Wofür ich danken kann.
Wenn Gedanken mich ablenken,
Dann kehre ich immer wieder zurück zu meinem Atem.
Mein Atem kann mich in meiner Dankbarkeit begleiten.
Ich kann meine Dankbarkeit unterstützen,
Indem ich an mein ganz leichtes Lächeln denke oder auch indem ich eine Hand auf mein Herz lege,
Die Wärme meiner Hand spüre.
So richte ich mit jedem Atemzug meine Gedanken,
Meine Seele,
Mein ganzes Sein aus auf die Dankbarkeit.
Lobe den Herrn,
Meine Seele,
Und vergiss nicht,
Was er dir Gutes getan hat.
Ich bewahre mir die Verbindung zu meinen dankbaren Gefühlen und halte jetzt für den Segen meine Hände geöffnet oder als Schale geformt vor mich.
Ich danke noch einmal der Erde,
Die mich trägt und immer da ist.
Ebenso danke ich Gott als mein Halt,
Der immer schon war und mich trägt.
Ich danke für die menschgewordene Liebe Gottes in Jesus und in jedem Menschen,
Die mich verbindet mit allem,
Was lebt.
Und ich danke für den weiten Raum,
In den ich aufgerichtet bin in meiner Würde und für Gottes Lebensgeist,
Seine in mir atmende Kraft.
So segne uns nun der eine,
Die schöpferische Kraft allen Lebens,
Die verschwenderische Liebe und die helle,
Klare Weisheit.
Gottvater,
Sohn und heiliger Geist.
Amen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (64)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
