
Wie gehst du mit deinen Endgegnern um?
Worum geht es letztendlich bei deiner inneren Entwicklung? Wie kannst du feststellen, ob deine spirituelle Praxis erfolgreich ist? Woran kannst du erkennen, ob deine Gelassenheit dauerhaft Einzug in dein Leben gefunden hat? Solche Fragen beantworte ich dir in diesem Podcast. Ich gebe dir ganz konkrete Hinweise und ziehe den Rahmen sehr groß, damit du eine interessante Perspektive bekommst.
Transkription
Dein Podcast für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum Schön,
Dass du dir etwas Zeit nimmst,
Um meinen Worten und Hinweisen zu lauschen.
Heute dreht es sich um die sogenannten Endgegner.
Gleich klingt das im ersten Moment etwas hart,
Also Endgegner heißt ja wirklich etwas Schwieriges und damit meine ich die großen Herausforderungen und die liegen fast immer im zwischenmenschlichen Bereich.
Also Endgegner meine ich hauptsächlich wirklich Leute,
Die uns so begegnen und jeder von uns persönlich hat bestimmte Mitmenschen,
Die einen besonders herausfordern,
Also sprich Personen,
Die besondere Gefühle in uns heraufbeschwören,
Könnte man schon fast sagen oder wo wir besonders zu neigen aus unserer Mitte herausgerissen zu werden,
Die einfach ganz bestimmte Dinge und starke Dinge vor allem in uns auslösen.
Also spezielle Reaktionen herausfordern und wenn du etwas überlegst,
Sind das meistens die Eltern,
Das ist sehr interessant oder auch enge Freunde oder sogar der Partner.
Es können auch verschiedene Arbeitskollegen sein,
Also alle Menschen,
Die uns eben besonders fordern.
Wie kommt das zustande?
Es ist einfach so,
Mit bestimmten Menschen haben wir eine ganz lange Geschichte,
Also sprich wir haben sehr viel Zeit mit denen verbracht und das sind halt meistens die Eltern oder enge Freunde oder Beziehungspartner und dadurch,
Dass wir so eine starke und lange Geschichte mit diesen Menschen verbringen,
Ist es eben auch so,
Dass diese Menschen uns besonders herausfordern,
Einfach weil wir eine sehr starke Bindung dazu haben und natürlich ist es dort bei den Menschen besonders wichtig für uns,
Wie diejenigen uns finden,
Also was die für eine Meinung von uns haben,
Ob die das gut finden,
Was wir gerade machen oder eher schlecht,
Wie die Personen über uns reden und wenn man genau hinschaut,
Ist es auch,
Wir wollen den Personen gefallen und auch wenn wir gerade mal bei bestimmten Thematiken nicht übereinstimmen,
Dann werden wir da ganz besonders hellhörig,
Weil wir wollen eben mit diesen Menschen übereinstimmen,
Weil wir wollen diese Bindung auch weiter fördern,
Dass es in Zukunft gesichert ist,
Dass wir uns mit diesen Menschen verstehen und gerade weil wir das wollen,
Findet dort meist auch der meiste Krach statt,
Also sprich wenn eben diese Verbindung nicht besteht gerade,
Weil irgendetwas ist,
Wo wir nicht übereinstimmen,
Dann ist der Krach auch sehr schnell vorprogrammiert,
Also unsere starke Reaktion,
Die heraufbeschworen ist von einem bestimmten Gefühl,
Daraus resultiert dann die Reaktion,
Also sprich zum Beispiel der Mensch sagt etwas über uns und daher kommt diese starke Reaktion,
Also erst mal das Gefühl,
Das macht uns vielleicht etwas wütend,
Was derjenige gesagt hat und es ist uns eben wichtig,
Wie der andere über uns denkt und deswegen kommt eine starke Wut und demnach auch eine starke Reaktion dann zustande.
Und wozu ich dich einlade ist,
Genau dort bei diesen schwierigen Personen,
Zum Beispiel ein Elternteil,
Genau hinzuschauen,
Weil es ist nicht nur so,
Dass es auf der einen Seite wirklich unser Endgegner ist,
Der uns da immer ein bisschen wuselig oder rasend macht,
Sondern es ist auch zugleich die größte Herausforderung.
Das ist hier der Punkt 1,
Der wirklich zu beachten ist,
Denn jede Schwierigkeit in deinem Leben ist auch deine größte Herausforderung und gerade da ist genau hinzuschauen,
Denn nur bei diesen Menschen,
Dort wo es besonders schwer ist,
Sehen wir auch wirklich unsere Entwicklung und unser eigentliches inneres Wachstum,
Weil es ist so,
Wir können sehr viel machen für uns in verschiedenen Gruppen,
Retreats,
Uns abkapseln und für eine Weile ist das auch vielleicht ganz gut,
Aber wie deine innere Entwicklung wirklich ist,
Wie du in deiner Mitte bist und bleiben kannst,
Siehst du letztendlich nur an diesen Endgegnern,
Also sprich an den Personen,
Wo es erfahrungsgemäß schwierig für dich ist.
Und da kann man auch meiner Meinung nach sehen,
Wie weit,
Wenn man das jetzt so sagen kann,
Ein Mensch wirklich in seinem spirituellen Wachstum oder in seiner Gelassenheit einfach ist.
Also sprich,
Wie er dort reagiert.
Und es geht nicht darum,
Nur da zu sitzen und das über sich ergehen zu lassen,
Wenn diese schwierige Situation da ist,
Sondern vielleicht auch einfach sagen können,
Nein,
Das will ich nicht oder das denke ich anders.
Also es geht nicht ums Verstecken,
Sondern einfach,
Wie du auch deine Meinung dem anderen mitteilen kannst und aber auch den anderen seine Meinung zu lassen,
Also sie nicht irgendwie verändern zu wollen.
Und hierbei ist ganz interessant,
Gerade weil wir ganz viel Zeit schon mit unseren Endgegnern verbracht haben,
Ist es so,
Dass dort besonders die Schwierigkeit ist,
Dem anderen auch seine Meinung zu lassen.
Gerade wenn wir dort starke Pole vorfinden,
Also stark anders denken als der andere,
Dann dort wirklich in einer normalen Verfassung zu bleiben,
Also in einer normalen Verfassung und dann nicht irgendwie auf diesen Zug aufspringen zu müssen.
Wenn wir gerade merken,
Dass das,
Was der andere gerade sagt,
In uns eine Gefühlsregung auslöst und dort nicht auf diesen Zug mit aufzuspringen,
Sondern dort eben in der Mitte trotzdem zu bleiben und den anderen nicht zu beschimpfen oder Sonstiges.
Und das sehen wir aber eben nur an diesen schwierigen zwischenmännlichen Beziehungen,
Wie wir uns da verhalten.
Also alle Beziehungen,
Die mit sehr viel Zeit aufgeladen sind.
Und wenn du das jetzt mal für dich selber etwas beobachtest,
Ich weiß nicht wie weit,
In Anführungszeichen,
Wie immer du bist,
Was du schon alles unternommen hast,
Ob du stark,
Also synchron mit deinem Selbst einfach schwingst und alles ist easy peasy oder ob du im Alltag noch sehr viele Probleme vorfindest,
Überlege jetzt einfach mal,
Wie das mit den schwierigen Personen in deinem Umfeld ist.
Bist du da auch relativ ruhig und gelassen?
Fällt dir das einfach oder schau da wirklich ganz genau hin?
Vermeidest du vielleicht die Begegnung mit solchen Personen?
Weil oft ist es eben so,
Dass wir,
Das ist der zweite Punkt,
Vermeidungsstrategien dann einfach fahren.
Und es ist das leichteste zu sagen,
Ja ich umgebe mich einfach mit diesen Personen nicht mehr.
Und dann fällt es mir plötzlich ganz leicht,
In meiner Mitte zu bleiben,
Ganz ruhig und gelassen meinen Frieden zu haben.
Einfach indem ich mich mit den Personen nicht mehr treffe.
Es geht nicht darum,
Dass man sich mit jeder Person immer treffen muss und die gleiche Zeit schenken muss.
Natürlich hast du Favoriten,
Mit wem du dich unterhältst,
Mit wem du dich triffst.
Es macht sicher mehr Spaß,
Schöne Gespräche und Zeiten mit gewissen Personen zu teilen.
Das ist keine Frage.
Doch hier immer wieder zu schauen,
Vermeide ich hier irgendwas?
Verdränge ich hier irgendetwas?
Das sind genau die Wachstumsprozesse,
Die dich eben noch tiefer in dich hineinführen.
Und da möchte ich auch gleich noch etwas anderes anschließen.
Niemand kann dir sagen zum Schluss,
Wie du dich in den einzelnen Situationen verhalten solltest.
Das finde ich auch immer ganz spannend und wichtig,
Weil Schauwissen ist sehr individuell.
Also du verhältst dich in anderen Situationen so und so und ich verhalte mich in diesen Situationen so und so.
Und was ist nun richtig oder falsch?
Das ist schwer zu sagen,
Die genaue Handlung.
Ob du zum Beispiel in einem Streitgespräch die Situation verlässt,
Weil du weißt,
Es eskaliert hier einfach.
Das passt hier.
Oder solltest du in der Situation lieber ein klares Nein sagen oder dort ein bisschen mehr trotzdem deine Position kundtun?
All das ist sehr schwer zu sagen meiner Erfahrung nach.
Eben weil wir gerade so unterschiedlich sind.
Ein paar Indizien möchte ich dir geben.
Ich finde es immer ganz wichtig,
Den Punkt zu sehen,
Was passiert hier mit der Verbindung?
Also was passiert mit deiner Verbindung zu dir selbst und dem anderen?
Sprich wird die gestärkt?
Wird dieses unsichtbare Band zwischen dir und der anderen Person wirklich verbessert oder kapselt sich jeder noch mehr ab?
Man könnte auch sagen,
Wird die Situation weit und offen,
Das Herz,
Oder wird es eng und abgeschnitten?
Und vielleicht sagt jetzt dein Verstanden,
Das ist jetzt auch irgendwie schwer zu sagen,
Aber das ist nicht schwer,
Das ist ganz einfach.
Stell dir vor,
Du bist in einer Situation mit einer,
Ja in der Regel schwierigen Person und jetzt redet ihr über irgendetwas und dann machst du etwas und die andere Person auch und jetzt siehst du schon das Resultat.
Ist es jetzt eher so,
Dass ihr voneinander abgewendeter seid?
Also vielleicht dreht sich die Person auch einfach um und du denkst dir auch,
Ach soll er das denn scheiß einfach machen?
Dann siehst du,
Ist die Verbindung zwischen euch getrennter als zuvor und nicht nur zwischen dir und der Person,
Sondern auch die Verbindung zu dir selbst ist jetzt in der Regel gespaltener.
Das heißt,
Es wird irgendwie enger in dir und daran siehst du,
Ob das,
Was du gemacht hast,
In die sinnvolle Richtung geht,
Oder eben nicht.
Doch was konkret das jetzt bedeutet,
Da sage ich immer,
Lass dich ein bisschen intuitiver einfach führen durch das Ganze.
Der Punkt ist immer die Bewusstheit.
Das heißt,
Du brauchst gerade in solchen schwierigen Fällen immer deine Bewusstheit zu dem Moment,
Dass du im Hier und Jetzt bist.
Sobald du abdriftest,
Schon wenn du die Person siehst in Gedanken,
Ah jetzt erzählt er mir wieder irgendwie Quark und so weiter,
Dann bist du schon in deinem eigenen Film,
In deinen Gedanken,
Die auch wieder Gefühle auslösen und du bist gar nicht dabei.
Und das ist schon mal eine sehr ungesunde Basis,
Damit du überhaupt dort Eingriff wirklich nehmen kannst und eine positive Veränderung dort bewirkst.
Das heißt,
Der erste Punkt ist,
Sei immer dabei,
Sei immer da und verfall nicht selbst in irgendwelchen Gedankenfilmen.
Und aus dieser Kraft des Momentes,
Auch aus dieser Akzeptanz und das Zulassen,
Dass die andere Person jetzt da ist und dir vielleicht gerade etwas gesagt hat,
Was dir nicht so gefällt.
Es ist jetzt so,
Wie es gerade ist.
Also Akzeptanz und Zulassen,
Das ist immer der erste große Punkt und das impliziert auch,
Dass du dabei bist,
Also im Moment bist.
Denn wenn du nicht im Moment bist,
Schon abgewandert bist in irgendwelchen Filmen,
Kannst du die Situation nicht wirklich akzeptieren und zulassen.
Und auch,
Wenn es das bedeutet,
Dass schon etwas Wut gerade in dir hochsteigt.
Gerade das bedeutet eben auch mit Akzeptanz,
Dass wir die derzeitigen Gefühle zulassen,
So wie sie sind.
Wir können etwas verändern,
Doch was jetzt gerade ist,
Was jetzt gerade da ist,
Kannst du erstmal nicht verändern.
Und aus dieser Akzeptanz heraus ist hier Vertrauen angesagt zu dir selbst,
Durch die Verbindung zu dir selbst,
Dass du das Richtige,
Was für beide Parteien,
Für dich und für den anderen jetzt gut ist,
Auch sagen kannst.
Auch wenn es bedeutet,
Dass du dich dort überwinden musst,
Weil du vielleicht sonst immer nie deine Meinung sagst.
Und das ist eben dieser Drahtseilakt,
Diese Kunst.
Du könntest auch sagen,
Das ist das eigentliche Yoga des Lebens,
Also sprich herzuschauen,
Die Anspannung,
Die da ist.
Was mache ich jetzt damit und wie reagiere ich jetzt?
Und der erste Punkt ist aber eben,
Dass du erstmal das akzeptierst,
Was so da ist.
Aber was es jetzt genau bedeutet,
Das Beste,
Ob du eher die Situation verlässt oder etwas sagst dazu oder vielleicht auch nicht.
Das kann ich dir nicht sagen.
Was ich dir sagen kann,
Ist,
Dass durch diese Akzeptanz im ersten Schritt die Qualität zu deiner eigenen Ressource,
Die das eben in einer passigen Art und Weise löst,
Dass die gestärkt wird.
Und das erfordert Mut und Vertrauen,
Sich darauf einzulassen,
Denn wir gehen von der Kontrolle weg und der Verstand mag gerne Kontrolle.
Und du kennst das sicherlich,
Wenn du im Nachgang nochmal mit jemandem sprichst.
Man möchte immer schon wissen,
Jetzt sage ich dem das so und so und wenn der mir da mitkommt,
Dann sage ich das so und so.
Und wie du auch schon festgestellt hast,
Wenn dann die Situation da ist,
Dann sagt der andere vielleicht irgendetwas,
Mit dem du gar nicht gerechnet hast und schon ist dieser ganze Plan eben futsch.
Und den Hinweis möchte ich dir auch geben,
Je weniger Plan wir haben für sowas,
Für solche Gespräche,
Weil es wird in dem Sinne dort gar nicht benötigt,
Desto mehr Liebe bringen wir dem anderen auch entgegen,
Denn wir bieten uns an,
Unsere Verbindung,
Unsere Connection,
Dass der andere sich mit uns verbinden kann.
Und das ist eigentlich dort,
Wo zwischenmenschliche Liebe auch fließen kann.
Nicht mit einem steifen Plan da anzukommen und schon zu wissen,
Jetzt werde ich das so und so machen und jetzt mache ich das Argument und dann wird er sich schon wundern.
All das trennt uns viel mehr von dem anderen und ist nicht wirklich eine Lösung.
Und gleichzeitig bringen all diese Ideen auch unsere Verbindung zu uns selbst viel mehr ins Wanken,
Denn du hast immer die größte Verbindung,
Die größte Selbstliebe zu dir in der Stille.
Also nicht in irgendwelchen Gedankenfilmen,
Sondern wenn du einfach die Aufmerksamkeit auf dein Selbst richtest.
Und das ist auch noch ein ganz interessanter Punkt,
Wenn du jetzt meine Ausführungen etwas etwas gelauscht hast,
Da merkst du vielleicht,
Dass ich gar nicht der Meinung so bin,
Dass eine bestimmte Entscheidung irgendwie das wichtigste ist,
Sondern die Frage ist immer das Wie.
Auch nochmal im Hinblick zu unseren schwierigen Personen,
Zu den Endgegnern in deinem Leben.
Also das Was ist gar nicht so entscheidend,
Weil wie du dich entscheidest,
Was du genau machst,
Zum Schluss auf einer großen Skala ist die Frage,
Weißt du wirklich,
Ob das das Beste ist zum Schluss.
Das können wir eigentlich gar nicht wissen,
Weil du weißt rational gar nicht alle möglichen Optionen,
Was dann durch deine Entscheidung sich wieder ergibt oder auch nicht oder vielleicht ergibt sich auch etwas Besseres.
Deswegen gebe ich dir den Hinweis,
Achte viel mehr auf das Wie.
Das Wie ist viel wichtiger,
Also wie du dem anderen eben etwas sagst und ob die Verbindung zwischen euch wächst,
Die Liebe.
Und das ist gerade auch interessant,
Wenn du ambivalente Gefühle hast,
Also sprich,
Du wirst das kennen,
Wenn du in einem Gespräch jetzt nicht so richtig weißt,
Soll ich dem anderen das jetzt so sagen oder soll ich eben ruhig sein und das sind so verschiedene Anteile in uns.
Ja,
Der eine sagt,
Ja,
Mach das und der andere Anteil in uns sagt,
Nein,
Lass das lieber.
Und das sind sogenannte ambivalente Gefühle,
Also es besteht eine Uneinigkeit im Moment zwischen uns,
In uns und das hasst der Verstand,
Weil es ist irgendwie unangenehm und wir wissen nicht so richtig,
Ja,
Nein und das ist eine Art Kontrollverlust,
Wie wir das empfinden.
Unangenehm,
Sehr unangenehm,
Weil der Verstand will immer sofort wissen,
Jetzt machen wir das so und so und tschaka und alles ist gut und er mag das überhaupt nicht,
Diese Kontrolle zu verlieren.
Und das ist eben auch die Kunst,
Das Lebensyoga hinter dieser Ambivalenz verweilen zu können,
Unsere Mitte und dieses unangenehme Gefühl oder diese unangenehmen und uneinigen Gefühlen,
Die da sein zu lassen,
Ohne die sofort auflösen zu müssen.
Also das heißt,
Einfach hinzuschauen,
Aber auch nicht,
Das irgendwie vermeiden zu wollen innerlich,
Sondern wir lassen es einfach so,
Wie es jetzt ist.
Das ist auch wieder diese Akzeptanz,
Von der ich gesprochen habe.
Das heißt,
In der schwierigen Situation,
Der andere erzählt uns etwas,
Wir merken jetzt,
Wird es richtig quirlig in uns.
Dann kommen auch irgendwelche Energien und vielleicht will der Körper dazu neigen,
Aufgrund dieser Gefühle zappelig zu werden und dann wollen wir das in der Regel los haben.
Dann sagen wir,
Ach komm,
Sei einfach ruhig oder so.
Und eben genau,
Obwohl diese uneinigen Gefühle in uns entstehen,
Dahinter sozusagen entspannen zu können in unserer Mitte,
In der Stelle,
In unserem Selbst,
Aber die Gefühle wie vor uns austoben zu lassen.
Und das ist die eigentliche Kunst im Alltag,
Bei allem,
Weil das haben wir ganz oft.
Und man merkt aber,
Wenn man das so schafft,
Dass dadurch eine eine Art dritte Perspektive entsteht,
Die alles dabei berücksichtigt.
Und das ist aber oft intuitiv,
Dass,
Wenn wir eben diesen Gefühlen Raum geben,
Dadurch berücksichtigen wir diese und dann entsteht durch unsere dritte Perspektive,
Durch unsere Stille,
Eine Qualität,
Die dann die richtige Reaktion hervorruft.
Richtig in den Anführungszeichen,
Dass sie nicht extrem geladen ist,
Irgendwie nur auf dem Gefühl basiert,
Zum Beispiel haben wir Wut und dann schreiben wir einfach das Ganze heraus oder blocken den anderen ab,
Sondern mit einer Qualität,
Dass wir alles gesehen haben und dann das Richtige aussprechen.
Und das glaubt der Verstand nicht,
Weil der Verstand will das unter Kontrolle haben.
Und das ist in dem Sinne natürlich Übung,
Allerdings der erste Schritt ist es,
Sich bewusst zu werden,
Bewusstheit in dieser Situation haben zu können.
Aber diese Bewusstheit ist sowieso stets da.
Und ich gebe dir hier den Tipp,
Das nicht so sehr als Schritteprogramm zu sehen.
Diese Informationen sind gut,
Dass du die hörst,
Aber das kommt durch diese innere Qualität des Selbst schon mehr oder minder von alleine.
Es ist vor allem auch wirklich immer ganz hilfreich,
Zeit verstreichen zu lassen,
Also wirklich ein bisschen langsamer zu machen.
Das heißt,
Wenn dir jemand was um die Ohren haut,
Dann einfach zwischen der Reaktion,
Zuerst ist ja das Gefühl da,
Das macht dich vielleicht sauer,
Und der Reaktion,
Die normalerweise stattfinden würde,
Einfach ein bisschen Zeit vergehen zu lassen und in deinem Inneren kurz zu ruhen und dann erst zu sprechen.
Und diese kurze Zeitverzögerung hilft eigentlich schon.
Das heißt,
Einfach das Gefühl,
Was da ausgelöst wird oder die unterschiedlichen Gefühle dazu,
Denen einfach Raum zu geben,
In dem Moment,
In dem du eben nicht sprichst,
Weil meistens sprechen die anderen sowieso,
Und dann wirklich zu schauen,
Was man wirklich sagen will.
Und es ist überraschend,
Weil meist wird gar keine Reaktion von dir erforderlich,
Weil die anderen reden sowieso und dann kommt ein anderes Thema.
Schau hier wirklich,
Was will wirklich gesagt werden und was muss wirklich gesagt werden,
Weil es ist immer der Hintergrund,
Du kannst den anderen sowieso nicht verändern,
Auch wenn du nie verstehst,
Warum der andere das so macht oder nicht.
Du kannst dir nur aussuchen,
Ob du damit klarkommst oder man kann immer Tipps und Hinweise geben,
Wenn sie erforderlich sind,
Aber du wirst den anderen sowieso nie umpullen können.
Und jeglicher Versuch,
Du hast wahrscheinlich auch schon dein Leben versucht,
Den anderen irgendwie mal zu verändern,
Siehst du,
Dass es vergebens ist.
Du kannst nur eine gute Umwelt bieten,
Also ein gutes Umfeld und vielleicht nimmt der andere sich dann ein paar Ideen oder auch nicht oder man kann gewisse Dinge ansprechen,
Aber in der Regel werden wir den anderen nicht verändern.
Das fängt immer bei uns an,
Bei dir selbst und das ist der Punkt.
Jedes Gespräch,
Auch jedes Streitgespräch vor allem mit unseren schwierigen Mitmenschen beginnt immer,
Du bekommst eine Information,
Die du aufnimmst durch deine Augen und deine Ohren in einem Gespräch,
Zwischenmenschlich,
Kommunikativ gesehen.
Das wird verarbeitet durch dein eigenes Programm und deine Filter und dadurch entstehen dann Gefühle und dann folgen eben die Reaktionen.
Aber das,
Was der andere gesagt hat und deine Gefühlswelt,
Dass die jetzt da ist,
Für diese Akzeptanz erstmal,
Das Zulassen,
Dafür bist du verantwortlich und das ist der Drahtseilakt im Leben.
Das Yoga auch,
Wie wir das genannt haben,
Das ist das Wesentliche und das fängt bei dir immer an.
Deswegen bist du der Ausgangspunkt und es heißt absolut gar nichts,
Dass du dich nicht verändern kannst bzw.
Nichts machen kannst an bestimmten Situationen,
Ganz und gar nicht.
Aber wie du erstmal reagierst,
Im Sinne auch,
Dass das Band eben zwischen euch gestärkt wird,
Da bist immer erst du gefragt und nicht irgendwie der andere.
Und hier nochmal kurz die Idee,
Warum ich überhaupt darauf komme,
Weil du kannst jetzt vielleicht sagen,
Na gut,
Aber warum muss ich mich mit den anderen Menschen verstehen oder dieses sogenannte Band,
Die Verbindung,
Also die Liebe dazwischen stärken.
Warum ist denn das Wichtigste oder warum ist denn das der Hauptfokus?
Warum ist denn nicht das Wichtigste,
Dass ich irgendwie ganz lange meditieren kann?
Warum ist das denn nicht zum Beispiel wichtiger?
Da möchte ich dir die Idee geben,
Das kann ich natürlich nicht beweisen oder Sonstiges.
Das ist nur mein Verständnis vom Leben oder warum wir hier sind.
Wenn du jetzt gerade in dieses spirituelle Umfeld schaust,
Ist ja immer so diese Aussage,
Wir sind eine Einheit auf der grundlegendsten Ebene.
Also das heißt,
Die Stille in mir ist die gleiche Stille in dir und in jedem anderen auch,
Egal was er gemacht hat.
Und wir Menschen haben dann dazu noch ein individuelles Programm,
Wie wir uns eben verhalten und so weiter.
Aber die Stille grundsätzlich,
Das ist das,
Was uns eint und vereint.
Man könnte auch sagen,
Das ist die Allheit,
Die auch zum Beispiel Tiere in sich haben.
Und dieses Bewusstsein,
Das trennt sich eben in tausende Formen.
Nicht nur tausend,
Sondern Millionen,
Milliarden,
Was es alles so gibt.
Wenn du das betrachtest,
Entsteht dadurch diese Dualität.
Das heißt,
Erst ist die Einheit und dann gibt es diese Trennung und diese ganzen verschiedenen Formen.
Aber was uns eint,
Ist das Formlose.
Und warum passiert das so?
Warum findet diese Trennung,
Der Schleier der Trennung,
Dass es uns so vorkommt,
Dass wir in Polaritäten hier existieren,
Warum passiert das?
Offenbar passiert es deswegen,
Weil das Bewusstsein dann mit sich selbst interagieren kann.
Das heißt,
Wenn du dir vorstellst,
Das ist sonst einfach eine Masse,
Aber diese Masse kann nicht selbst mit sich interagieren und sich dadurch entwickeln und wachsen,
Weil es ja eben eine Masse ist.
Das ist dieses berühmte Wortspiel,
Dass das Bewusstsein sich trennt,
Um sich selbst zu schmecken.
Weil es selber beispielsweise eine Tafel Schokolade schmecken will.
Weil wenn du es so siehst,
Als Beispiel ist es eine Tafel Schokolade,
Dann ist es eben nur diese Tafel Schokolade.
Aber es kann sich nicht selbst schmecken,
Um herauszufinden,
Dass es eben eine Schokoladentafel ist.
Das heißt,
Es will sich erfahren,
Dieses Bewusstsein.
Und die größte Erfahrung ist eben die Liebe.
Und Liebe bedeutet nicht Angst,
Also kein Egoismus,
Sondern die Liebe,
Die Entdeckung füreinander,
Dass sich das Bewusstsein in den anderen erkennt.
Und das ist meines Erachtens das Wichtigste,
Wenn du das jetzt auf einer universalen Skala betrachtest.
Man könnte auch sagen,
Die Entwicklung von Chaos zur Ordnung,
Das ist auch noch ganz schön dazu gesagt,
Finde ich.
Das heißt,
Wenn du jetzt in die Welt schaust,
Werden die Strukturen offenbar immer komplexer,
Also von Unordnung zu Ordnung,
Wenn du vor allem den Menschen betrachtest.
Und man könnte auch sagen,
Das ist gleichbedeutend mit Liebe.
Und deswegen ist es meines Erachtens das Höchste,
Die Verbindung,
Also die Liebe zu den anderen zu stärken.
Und das bedeutet,
In dem Moment zu sein,
Aufmerksam zu sein,
Füreinander da zu sein,
Dankbarkeit und eben gute Entscheidung.
Gute Entscheidung zu treffen,
Man muss sich nicht für andere verausgaben.
Gute Entscheidung heißt einfach nur,
Eben Entscheidung aus der Liebe heraus,
Aus der Liebe zu sich selbst und zu dem anderen zu treffen und eben nicht Entscheidungen,
Die aus Angst heraus getroffen werden.
Und Angst meine ich damit aus Unordnung und Wut zum Beispiel auch,
All das schließt ja die Angst ein.
Also aus egoistischen Gründen,
Können wir auch sagen.
Dann möchte ich das hier langsam zum Abschluss bringen,
Diesen Podcast.
Nochmal als Erinnerung für dich,
Schau an,
Wo hast du schwierige Menschen in deiner Umgebung,
Beziehungsweise welche Menschen fordern dich heraus.
Sieh das Ganze immer als Spiel und guck da genau hin.
Dreh da deinen Kopf nicht weg.
Sieh,
Wie behandelst du diese Menschen.
Brennst du da nur weg,
Triffst du dort besondere Entscheidungen immer aus Angst heraus,
Dass du dich zum Beispiel nicht gerne mit diesen Menschen umgibst.
Das ist das Wichtigste.
Dort sieht man deine gelebte Spiritualität,
Beziehungsweise dein inneres Wachstum,
Deine Entwicklung.
Dazu lade ich dich ein,
Wenn du da jetzt schon interessante Entdeckungen für dich gemacht hast,
Während dieses Podcast.
Vielleicht ist ja auch aufgefallen,
Oh das stimmt,
Dort drehe ich mich wirklich immer weg.
Da wäre ich immer ganz schön fuchsig,
Wenn mich diejenige Person anspricht,
Die jetzt so meinen Endgegner darstellt.
Dann freue ich mich natürlich auch,
Dir da schon damit geholfen zu haben.
Du kannst mir auch gerne mal einfach ein paar Kommentare dazu schreiben,
Was dir da einfach dazu durch den Kopf geht.
Dann bedanke ich mich für deine Zeit,
Für deine Aufmerksamkeit und wünsche dir noch einen schönen Tag.
Bis dahin.
Tschüssi.
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