
Der Innere Heißluftballonweg · Kapitel 1/8
Eine Einladung in die innere Weite. Dieses erste Kapitel führt in den Heißluftballonweg ein: nicht als Methode zur Selbstoptimierung, sondern als Erinnerung an etwas, das längst in dir vorhanden ist. Es geht um innere Weite, um das Loslassen des ständigen Ziehens und um vier einfache innere Bewegungen: Anhalten Spüren Akzeptieren Übergabe Ein stiller Einstieg in einen Weg, der nicht irgendwohin führt – sondern zurück zu dir selbst.
Transkription
Kapitel 1 Einführung Eine Einladung in die innere Weite Vielleicht hältst du diesen Begleiter in den Händen,
Weil du spürst,
Dass dein Leben leichter sein dürfte.
Weiter,
Freier,
Nicht im Außen,
Sondern in dir.
Vielleicht hast du vieles versucht,
Zu verstehen,
Zu verändern,
Zu verbessern,
Loszuwerden.
Und vielleicht merkst du leise,
Dass das Eigentliche nicht noch mehr tun braucht,
Sondern ein anderes Dasein.
Dieser Begleiter ist keine Anleitung zur Selbstoptimierung.
Er will dich nicht verändern.
Er möchte dich an etwas erinnern,
Das dir längst vertraut ist.
Auch wenn es lang überdeckt war.
An die Weite in dir.
An das stille Bewusstsein.
An das,
Was trägt,
Wenn nichts mehr festgehalten wird.
Der innere Heißluftballonweg zeigt dir keinen neuen Ort.
Er führt dich nicht wohin.
Er führt dich aus dem inneren Ziehen heraus.
Und hinein in das,
Was immer schon da war.
Nicht durch Anstrengung,
Nicht durch Kontrolle.
Sondern durch Anhalten,
Spüren,
Akzeptieren,
Übergabe.
Einfache innere Bewegungen,
Die nichts hinzufügen und Schicht um Schicht lösen.
Gefühle,
Die gebunden waren.
Gedanken,
Die daran gezogen haben.
Und den inneren Griff,
Der beides festgehalten hat.
Dieser Begleiter ist kein System.
Du musst diesen Begleiter nicht durcharbeiten,
Verstehen oder umsetzen.
Du darfst ihn hören,
Liegen lassen,
Wieder aufnehmen,
Irgendwo reinhören.
Er ist kein Lehrer.
Er ist ein Gefährte.
Manche Sätze wirst du vielleicht sofort spüren,
Andere erst viel später,
Manche vielleicht gar nicht.
Alles ist in Ordnung.
Dieser Begleiter ist für dich,
Wenn du müde bist vom inneren Kämpfen,
Dich nach Frieden sehnst,
Spürst,
Dass Kontrolle dich eher eng macht als schützt,
Ahnst,
Dass es eine andere Art zu leben gibt.
Eine Art,
Die stiller ist,
Weiter,
Freundlicher.
Du brauchst nichts mitzubringen.
Du bringst bereits alles mit.
Deinen Körper,
Dein Erleben und deine Bereitschaft,
Einen Moment still zu werden.
Ein ehrlicher Hinweis.
Wenn beim Spüren sehr überwältigende Gefühle auftauchen,
Wenn alte,
Traumatische Erfahrungen hochkommen oder du dich innerlich überfordert fühlst,
Dann darfst du dir Unterstützung holen.
Dieser Begleiter kann vieles bewirken,
Aber du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Eine kleine Bitte an dich.
Während du diesen Begleiter hörst,
Versuche nicht,
Es richtig zu machen.
Wenn du magst,
Halte zwischendurch inne,
Spüre,
Was Worte in dir berühren und lass auch Pausen zu.
Manches wird sich nicht sofort erklären lassen,
Aber manches wird sich zeigen.
Du musst nicht wissen,
Wo du gerade bist.
Während du diesen Weg gehst,
Musst du nicht ständig wissen,
Bin ich gerade im Anhalten,
Ist das jetzt Spüren,
Bin ich schon in der Übergabe.
Auch das wäre wieder Ziehen.
Es genügt vollkommen,
Wenn du immer wieder nur eines bemerkst.
Ziehe ich gerade oder bin ich einfach da?
Kämpfe ich oder lasse ich?
Der Weg ist nicht korrektes Anwenden.
Der Weg ist ehrliches Dasein.
Bevor wir in die vier Schritte gehen,
Bevor wir über Anhalten,
Spüren,
Akzeptieren und Übergabe sprechen,
Lernen wir zuerst die innere Landkarte kennen,
Die auf diesem Weg Orientierung gibt.
Die Heißluftballon-Symbolik.
Es ist kein Modell zum Denken,
Es ist ein Bild zum Erleben.
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