
Frühlingsabend Meditation - Lauschen
Hallo Ihr Lieben, hier könnt ihr eine Abendmeditation im Frühling praktizieren. Lausche den Geräuschen der Natur. Viel Freude und einen schönen Abend! Love Radhika
Transkription
Hallo ihr Lieben.
Mein Name ist Radhika und ich sitze hier gerade zum Frühlingsbeginn im Wald und ich möchte gerne mit euch gemeinsam in die Meditationspraxis einsteigen.
Und zwar sollte das heute diese Praxis sein,
Indem wir einfach auf die Geräusche in unserem Umfeld achten,
Die Geräusche wahrnehmen und beginnen,
Diesen Geräuschen zu lauschen,
Also den Geräuschen der Natur,
Ohne zu erörtern,
Woher sie kommen,
Sondern einfach diese Geräusche wahrnehmen.
Und so,
Schau,
Dass du jetzt einen ganz angenehmen Sitz einnehmen kannst,
Einen Sitz,
Der für dich leicht,
Bequem und locker ist.
Und wenn du möchtest,
Schau auch nochmal genau hin,
Ob deine Sitzbärnhöcker gut geerdet sind.
Gib dein Becken leicht an und zieh deine Schulterblätter etwas zusammen.
Heb das Brustbein sanft an und zieh das Kinn ein wenig Richtung Brustkorb für sein angenehmes,
Yogisches Doppelkinn.
Und so lenke die Aufmerksamkeit erstmal auf deinen Körper.
Nimm die Basis wahr,
Die Füße,
Die Beine,
Wie sie den Boden berühren und fest verankert sind.
Das Gesäß mit Kissen oder Boden.
Nimm dein Becken wahr,
Den gesamten Beckenraum,
Den Oberkörper,
Den Rumpf,
Wie er ganz aufrecht ist.
Schultern,
Arme und Hände.
Die Hände,
Wie sie sanft im Schoß ruhen oder auf den Knien.
Und dein Kopf,
Dein Gesicht,
Die Stirn,
Die ganz entspannt ist und natürlich auch deine Zunge,
Die locker im Mund ruht.
Wir sind jetzt hier,
Wo ich gerade bin,
Kurz vor Sonnenuntergang.
Du kannst dir bildlich vorstellen,
Wie die letzten Sonnenstrahlen sich zeigen und wie auch die Vögel,
Die du im Hintergrund hörst,
Ihr letztes Ständchen für diesen Abend singen.
Wie der Tag sich dem Ende neigt.
Denke nun die Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Lass auch den Atem jetzt ruhiger werden,
Friedvoller.
Jedes Ausatmen wird länger und länger.
Dann richte die Aufmerksamkeit auf deine Ohren und beginne zu lauschen,
Zu nicht zu hören,
Zu lauschen.
Mit jedem Atemzug.
Nimm die Natur mehr und mehr in dir auf und nimm wahr,
Dass du ein Teil dieses Großen und Ganzen bist.
Versuche nicht zu erraten oder herauszufinden,
Was du hörst.
Egal welches Geräusch du wahrnimmst,
Lass deine Ohren wie ein Filter sein.
Für die nächsten Minuten lausche diesen Geräuschen und lass dich so in die innere Stille tragen.
Nun lenke die Aufmerksamkeit wieder nach innen zum feinstofflichen Prana,
Zur feinstofflichen Lebensenergie.
Nimm das ein und ausatmen wahr.
Lass den Atem tiefer werden,
Tiefer und tiefer.
Wenn du möchtest,
Bleib jetzt noch ein paar Minuten in Stille sitzen oder geh dann langsam in dein Bett.
Hier ist die Sonne jetzt untergegangen und du merkst sicher,
Dass die Vögel auch ruhiger geworden sind.
Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend.
Bis bald.
Tschüss.
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