
Selbstmitgefühlspause
Selbstmitgefühl bedeutet, uns selber in schwierigen Zeiten, wenn wir scheitern oder mit uns unzufrieden sind, in der gleichen verständnisvollen und unterstützenden Art und Weise zu begegnen, wie wir einem guten Freund oder einer guten Freundin begegnen würden. Diese Selbstmitgefühlspause können wir jederzeit verwenden, um uns liebevoll abzuholen.
Transkription
Die Selbstmitgefühlspause.
Ich darf mich einladen,
Meinen eigenen Weg nach innen zu finden,
In dem die Dinge um mich herum zur Ruhe kommen dürfen,
Mein Blick darf weich werden und zur Ruhe kommen von einem Punkt am Boden oder hinter den geschlossenen Augenlidern.
Das dürfen die Augen ganz alleine entscheiden.
Und diese Übung lädt mich ein,
Ein Unbehagen in meinem Körper wahrzunehmen.
Das darf ein leichtes oder mittelgradiges Unbehagen sein.
Ich darf mir bewusst werden,
Wo in meinem Körper an welcher Stelle dieses Unwohlsein am deutlichsten spürbar ist.
Ich verbinde mich mit dem Unbehagen an jener Stelle,
Wo es als Körperempfindung bemerkbar wird.
Und ich darf nun zu mir selbst sagen,
Dies ist ein Augenblick des Leidens.
Oder vielleicht entsprechen mir andere Sätze,
Andere Formulierungen mehr,
Wie zum Beispiel,
Das tut mir weh.
Oder,
Das ist gerade ganz schwierig für mich.
Oder,
Das ist Stress.
Oder eine andere Formulierung in meinen eigenen Worten.
Ich darf mir selbst sagen,
Leid oder auch Schmerz oder so etwas,
Wie ich gerade erlebe,
Das gehört zum Leben.
Oder vielleicht entspricht mir eine andere Formulierung mehr,
Wie zum Beispiel,
Andere Menschen fühlen auch so.
Oder,
Ich bin nicht allein.
Oder,
Wir alle erleben schwierige Zeiten in unserem Leben.
Ich kann zu mir selbst sagen,
Möge ich in einer solchen Situation freundlich zu mir sein.
Oder ich kann mich fragen,
Was ist es,
Was ich genau jetzt am liebsten hören möchte.
Und ich wähle dann den Satz,
Der gut in meine jetzige Situation passt.
Wie zum Beispiel,
Möge ich mich selbst so annehmen,
Wie ich bin.
Oder,
Möge ich geduldig mit mir sein.
Oder,
Möge ich mir das Mitgefühl geben,
Das ich brauche.
Oder,
Möge ich sicher und geborgen sein.
Und diese Selbstmitgefühlspause kann ich jederzeit für mich durchführen,
Wann immer ich sie gebrauchen kann.
Und auch gerne rechtzeitig,
Wenn es ein leichtes oder mittleres Unbehagen gibt.
Ich darf für mich da sein.
In meinem eigenen Rhythmus kann ich mich auf den Rückweg machen,
Indem ich wieder die Umgebung um mich herum wahrnehme.
Indem ich wieder die Geräusche um mich herum hören kann.
Indem ich mit jedem Einatmen frischer,
Wacher und klarer werde und im Rhythmus meiner eigenen Atmung die Augen aufschlage,
Sodass ich wieder frisch,
Wach und klar zurück bin.
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