
Leben lieben - Dein Mantra für Freude und Energie
Mit dieser Mantrameditation findest du deinen perfekten Lebensrhythmus. Kraft schöpfen und die Welt erleben, Energie finden und auf andere zugehen. Der Wechsel zwischen Erholung und Fülle macht dein Leben bunt. Du schöpfst aus dem Vollen. Schwing mit und reite auf der Welle deines Lebens.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Gerhard und ich freue mich,
Dass du diese Meditation machen willst.
Ich möchte dich einladen,
In dieser Meditation einmal mit einem Mantra zu arbeiten.
Ein Mantra ist ein Wort oder eine Silbe,
Das du immer wieder benutzt,
Immer wieder wiederholst,
Um mehr Konzentration,
Mehr Fokus und mehr Ruhe zu finden.
Die berühmteste Silbe ist das OM,
Das du auch summen oder sprechen kannst.
In dieser Meditation möchte ich dir die Worte Leben und Lieben als Mantra anbieten.
Leben als ein Wort für Energie,
Für Fülle,
Für Freude.
Lieben als ein Wort dafür,
Hinauszugehen,
Auf andere Menschen zuzugehen und gemeinsam etwas zu erleben,
Füreinander da zu sein.
In der Mantra-Meditation ist es so,
Dass ab einem bestimmten Punkt der Inhalt des Wortes gar nicht mehr so wichtig ist.
Das Wort oder die Silbe haben einfach einen Klang oder einen Rhythmus und du kannst dich auf diesen Rhythmus einlassen.
Man könnte fast sagen,
Du kommst ins Schwingen.
Dein Körper,
Deine innere Stimme,
Deine Atmung und vielleicht auch deine Gedanken und Gefühle kommen in Einklang.
Sie schwingen in einem bestimmten Rhythmus.
Und das ist für mich der Charme einer Mantra-Meditation,
Dass du durch das Mantra sehr leicht in diese Wellenbewegung kommst,
In diese Bewegung von Energie holen und Energie gewinnen,
Von Entspannung und neuer Kraft.
Und ich bitte dich nun,
In eine Sitzposition zu gehen,
Vielleicht auf einem Kissen,
Auf einem Meditationsbänkchen.
Es geht aber auch ein ganz normaler Stuhl.
Wichtig ist nur,
Dass du aufrecht und gut sitzen kannst.
Es wäre dann schön,
Wenn du deine Füße eher flach am Boden hast,
Deine Sohle,
Auch wenn du Schuhe oder Socken trägst,
Dass deine Füße eher entspannt sind.
Wenn du dann einmal so mit deiner Aufmerksamkeit durch den Körper gehst,
Kommst du bis zur Hüfte und dort fühlst du hinein,
Ob du aufrecht sitzt,
Nicht verspannt aufrecht,
Aber auch nicht nach vorne oder nach hinten,
So,
Dass du gut atmen kannst.
Und dann gehst du zur Schulter und beim nächsten Ausatmen lässt du die Schulter bewusst nach unten fallen.
Wenn du willst,
Schließt du die Augen.
Du kannst aber auch nach vorne blicken,
Ins Leere,
Ohne etwas konkret anzusehen.
Und du atmest in deinem Rhythmus,
Den du gerade hast.
Und dann richtest du die Aufmerksamkeit auf deinen Atem und verfolgst den Weg des Atems von deiner Nasenspitze über den Mund bis hinein in die Brust und den Bauchraum.
Du bleibst mit der Aufmerksamkeit beim Einatmen und dann kannst du dir vorstellen,
Dass dein Atem nicht nur Brust und Bauch erreicht,
Sondern weiter durch deinen ganzen Körper fließt,
In die Hüfte,
Die Beine entlang,
Bis in die Fußsohlen und dass der Atem dich dort mit der Erde verbindet.
Du folgst dem Weg des Einatmens von der Nasenspitze durch deinen Körper bis in die Füße und verwurzelst dich mit dem Atem in der Erde unter dir.
Dein Atem erdet dich.
Die Erde trägt dich.
Und mit dieser Empfindung verbindest du nun das Wort Leben.
Du sprichst beim Einatmen innerlich zu dir das Wort Leben.
Mit jedem Einatmen sprichst du zu dir das Wort Leben.
Einatmen,
Leben.
Und du spürst,
Wie du beim Einatmen Lebenskraft,
Neue Energie und weitere Luft und Wärme für dich aufnehmen kannst.
Einatmen,
Leben.
Und nun richtest du deine Aufmerksamkeit auf das Ausatmen.
Du verfolgst den Weg der Luft aus Bauch und Brust bis zum Kopf und zur Nasenspitze.
Und auch hier veränderst du deinen Atem nicht.
Du beobachtest.
Und du kannst dir vorstellen,
Dass beim Ausatmen du dich nach oben öffnest,
Dass du nach oben weit wirst zum Himmel.
Dein Atem fließt auch nach oben bis in deinen Kopf,
Öffnet dich,
Weitet dich und du kannst dich der Welt und anderen Menschen zuwenden.
Du empfindest Weite,
Offenheit,
Vielleicht auch etwas Neugier.
Und du verbindest das Ausatmen mit dem Wort Lieben.
Ausatmen,
Weite,
Offenheit.
Sprich innerlich zu dir Lieben.
Ausatmen,
Lieben.
Mit dem Einatmen verwurzelst du dich in der Erde.
Mit dem Ausatmen öffnest du dich für den Himmel.
Beim Einatmen sprichst du innerlich Leben.
Beim Ausatmen sprichst du innerlich Lieben.
Leben,
Lieben.
Und du bleibst nun bei deinem Atemrhythmus,
Sprichst beim Einatmen Leben,
Beim Ausatmen Lieben.
Leben,
Lieben.
Leben,
Lieben.
Bleibe mit der Aufmerksamkeit beim Atmen.
Lass dich vom Atemrhythmus tragen.
Lass dich von beiden Worten tragen.
Leben,
Lieben.
Leben,
Lieben.
Leben,
Lieben.
Einatmen,
Ausatmen.
Leben,
Lieben.
Du spürst den Atemrhythmus ein und aus.
Leben,
Lieben.
Du darfst Kraft und Energie tanken,
Leben.
Du darfst auf die Welt und die Menschen zugehen,
Lieben.
Leben,
Lieben.
Leben,
Lieben.
Und wenn du nun langsam zurückkehrst in deinen Raum,
Dann bleibt dieses Gefühl von ein und aus von Verwurzelung und von Weite,
Von Leben und Lieben.
Und du darfst nun die Augen öffnen.
Du kannst dich bewegen,
Die Hände,
Die Füße.
Wenn du willst,
Dann streckst du dich auch und dehnst dich.
Und dann kommst du wieder hier an,
Bei dir zu Hause,
In deinem Raum.
Danke,
Dass du diese Übung mitgegangen bist.
Ich verwende einen Mantra oft auch,
Wenn ich spazieren gehe oder wenn ich jogge.
Dieser Rhythmus von ein und aus,
Dieser Atemrhythmus,
Ist immer ein Rhythmus,
Der da ist.
Und wenn ich das mit dem Mantra verbinde,
Hilft mir das oft,
Anzukommen,
Da zu sein.
Und es erinnert mich auch daran,
Wie ich leben will.
Ich will kraftvoll leben.
Ich will verwurzelt sein.
Und ich will zugleich auch für andere da sein und aufbrechen und Neues beginnen.
Und ich wünsche dir,
Dass du diesen Rhythmus in deinen Alltag mitnehmen kannst.
Vielen Dank fürs Mitmachen und ich freue mich,
Wenn du wieder bei mir reinhörst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.2 (5)
