
Die Frage, die mein Leben veränderte
Irgendwann sagt jemand diesen einen Satz, und alles fällt in dir drin an seinen Platz. Dir geht ein Licht auf! Das Puzzlestück, dass Dir gefehlt hat, um ein inneres Gesamtbild zusammenzusetzen ist auf einmal da und Du siehst klar vor Dir, um was es eigentlich geht. Solche magischen Momente der Inspiration kennen wir alle, oder?
Transkription
Irgendwann sagt jemand diesen einen Satz und alles in dir drinnen fällt an seinen Platz.
Dir geht ein Licht auf.
Das Puzzlestück,
Das dir gefehlt hat,
Um ein inneres Gesamtbild zusammenzusetzen,
Ist auf einmal da und du siehst klar vor dir,
Um was es hier eigentlich geht.
Vorher bist du so lange im Dunkeln getappt.
Solche magischen Momente der Inspiration kennen wir doch alle,
Oder?
Und darum soll es in dieser Episode gehen.
Leben lieben lassen,
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel Manchmal ist es ja auch eine Frage zum richtigen Moment gestellt und die ist dann der Schlüssel,
Den du so lange gesucht hast und die Tür zur Veränderung,
Die so lange in dir verschlossen war,
Geht auf einmal auf.
Wenn der richtige Impuls im richtigen Moment kommt,
Dann kann Entwicklung und Veränderung in unserem Leben geschehen.
Das ist keine Zauberei.
Das ist ganz natürlich.
Heute möchte ich eine sehr persönliche Geschichte mit dir teilen,
Die dazu passt und dich hoffentlich inspiriert.
Und damit herzlich willkommen bei Leben lieben lassen,
Deinem Selbstcoaching-Podcast.
Ich bin Claudia,
Persönlichkeits- und Beziehungscoach und Expertin für Psychographie.
Ich unterstütze Menschen dabei,
Sich selbst und andere besser zu verstehen und gelingende Beziehungen zu führen.
Jemanden zu begleiten auf seinem Weg zu einem bestimmten Ziel in seinem Leben,
Das hat natürlich auch sehr viel damit zu tun,
Die richtigen Fragen zu stellen.
Klingt einfach,
Ist es aber nicht.
Denn die richtigen Fragen zu stellen alleine reicht nicht.
Gescheite Fragen zu stellen,
Das kann eigentlich jeder.
Aber erst wenn die Frage oder der Satz bei meinem Gegenüber auf eine Resonanz trifft,
Dann erst passen Schlüssel und Schloss ineinander und es öffnet sich etwas.
Solche Momente sind absolut magisch und voller Energie.
Ich weiß nicht,
Ob du das kennst,
Aber man kann das mit den Händen greifen,
Dass da etwas in Bewegung kommt.
Ich wünsche dir von Herzen,
Dass du diese Erfahrung auch schon gemacht hast oder noch machen wirst.
Nur wenn eine innere Offenheit besteht und der richtige Zeitpunkt der Entwicklung da ist,
Kann eine Inspiration oder ein Impuls auf fruchtbaren Boden fallen.
So wie bei Philipp.
Philipp ist einer meiner Klienten.
In den letzten Monaten hatte ich ihn dabei begleitet,
Aus einer echten Lebenskrise heraus wieder den Mut zu finden,
Eine neue Richtung einzuschlagen.
Es hat sich viel bewegt in Philipps Leben und gerade erst hatte er eine neue Liebe gefunden und alles schien zu passen und auf dem Weg zu sein.
Doch irgendwann brachte die neue Liebe auch Probleme mit sich.
Ganz normal.
Schwierigkeiten tauchten auf.
Philipp war verzweifelt und am Boden zerstört.
Er merkte,
Wie er an seine alten Muster verfiel,
Wie er hilfloser und hilfloser wurde,
Wie er sich total schlecht fühlte und krampfhaft klammerte.
In einem Notfalltermin haben wir versucht,
Die Dinge wieder zu sortieren,
Zu normalisieren,
Aus dem Drama rauszuholen und mal zu schauen,
Was er selbst tun kann.
Und es gab in unserem Gespräch diesen Moment,
Da konnte ich ihn erinnern.
Philipp,
Vergiss nicht,
Du bist ein König,
Kein Bettler.
Du liebst und du hast etwas zu geben,
Aber du hast auch Grenzen.
Du sprichst Einladungen aus,
Aber du bettelst nicht.
Und in diesem Moment,
Da passierte etwas in ihm und ich konnte spüren,
Das war wieder so ein Magic-Moment.
Diese Erinnerung,
Genau diese,
Hatte Philipp gebraucht,
Um sich wieder seiner selbst bewusst zu werden und seine Haltung und damit sein Verhalten zu ändern.
Man konnte ihm ansehen,
Dass er damit seine Selbstbestimmtheit zurückgefunden hat und sich jetzt wieder an der Lage fühlte,
Die Themen anzugehen.
Und dass dabei eines klar ist,
Mir ist vollkommen bewusst,
Dass ich zwar in diesem Moment den richtigen Impuls geben konnte,
Es war einfach der Satz,
Der ihm half,
In sich wieder etwas gerade zu rücken.
Diese Erinnerung daran.
Aber es hängt nicht an mir als Person,
Es könnte genauso gut jemand anders gewesen sein,
Der diesen Impuls gegeben hat oder dieses Hinweisschild hochgehalten hätte.
Das Leben spricht nämlich mit uns,
Da bin ich fest überzeugt.
Und die Botschaften,
Die es uns sendet,
Wenn wir dafür offen sind,
Die sind nicht an bestimmte Menschen gebunden.
Manchmal ist es sogar ein Satz in einem Buch oder ein Film,
Der einen inspiriert,
Wenn man bereit und offen dafür ist.
Eine Aufschrift auf einer Werbetafel kann etwas in einem auslösen,
Weil sie sich mit etwas in uns verbindet,
Das zum Türöffner wird.
Wenn bestimmte Zitate und Sprüche,
Die du in Social Media oder sonst irgendwo findest,
Dich ansprechen,
Dann hat es nicht nur mit dem Sinn des Zitates zu tun,
Es hat etwas mit dir zu tun.
Das Zitat,
Der Satz,
Die Frage,
Die hättest du vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt gar nicht beachtet,
Weil du noch nicht dafür offen warst,
Damit in Resonanz zu gehen.
Es braucht nämlich,
So glaube ich,
Immer wieder die eigene offene innere Frage,
Die nach einer Antwort sucht,
Auch wenn wir uns dieser Frage vielleicht im Moment gar nicht bewusst sind.
Wenn der Schüler bereit ist,
Erscheint der Lehrer.
Das ist ein Zitat aus dem Zen-Buddhismus und ich liebe es.
Es basiert auf dem Gesetz der Resonanz und besagt genau das,
Was ich meine,
Dass sobald jemand in seiner inneren Entwicklung für etwas aufnahmefähig wird,
Dann wird dieser Mensch die Inspiration oder den Impuls auch im Außen wahrnehmen können.
Es scheint dann natürlich so,
Als wäre der Impuls oder die Erkenntnis eben gerade zufällig vorbeigekommen,
Aber ich glaube,
Sie war die ganze Zeit da,
Wir waren nur noch nicht bereit,
Sie zu sehen und aufzunehmen.
Deshalb finde ich,
Ist es so wichtig,
Dass wir unserem natürlichen Ruf nach Entwicklung folgen.
Er ist nämlich in uns eingebaut.
Entwicklung ist die Grundlage des Lebens,
Nicht Stagnation.
Wir sind in Bewegung von Natur aus.
Nichts bleibt,
Wie es ist,
So schwierig sich das manchmal anfühlt.
Wenn wir uns künstlich festklammern und stagnieren,
Weil wir ja logischerweise auch ein Bedürfnis nach Sicherheit haben,
Dann wird das Leben uns irgendwann trotzdem mit sich fortreißen und zwingt uns zur Entwicklung,
Die wir verweigert haben.
Und das tut dann meistens richtig weh.
Am besten und natürlichsten ist es da immer noch,
Mit dem Strom des Lebens mitzuschwimmen und Ja zur Veränderung zu sagen,
Auch wenn die unsicher ist,
Und eben den inneren und äußeren Impulsen zu folgen.
Lässt sich total einfach sagen,
Ich weiß,
Und das ist so schwer zu leben.
Du kannst mir glauben,
Ich habe einige Lektionen dazu immer wieder lernen müssen.
Jahrelang habe ich zum Beispiel selbst in einer Beziehung festgehalten,
Die nicht mehr gut für mich war.
Ich fühlte mich eingeengt,
Ich war unfrei und ich fühlte mich auch sehr ungeliebt.
Ich konnte kein bisschen ich sein und ich muss zugeben,
Dass ich auch selbst nicht mehr sehr liebevoll war.
Funktionsmodus nenne ich sowas heute.
Immer wieder Brücken schlagen,
Sich Mühe geben,
Sich zwingen.
Und trotzdem,
Manchmal fühlte es sich schrecklich an,
Nach Hause zu kommen.
Ich habe deswegen versucht,
Mein ungelebtes Selbst anderweitig auszuleben.
Erfolg im Job,
Freunde,
Events und alles,
Was Spaß machte und Ablenkung versprach.
Das hat für eine ganze Weile die Freudlosigkeit in mir kompensiert und das Funktionieren erleichtert.
Was mich gehalten hat,
War noch nicht mal Angst.
Es war Verantwortung.
Mein Sohn,
Der war noch klein,
Konnte ich ihm das antun zu gehen,
Ihm damit die Familie zuzustören?
Meine Antwort war damals ein eindeutiges Nein.
Lieber habe ich mich selbst belogen und betrogen,
Nur um jeden Preis festzuhalten.
Niemals werde ich den Tag vergessen,
Als ich nach einer Sendung,
Ich war damals Moderatorin im Radio mit eigener Sendung,
Abends nach Hause gefahren bin und eben gerade war ich am Mikrofon noch die eloquente,
Freundliche Stimme,
Die allen das Gefühl vermittelte,
Alles wird gut.
Dann aber,
So zehn Kilometer bevor ich zu Hause ankam,
Hat mich plötzlich so ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit überwältigt.
Es war eine Straße zwischen Feldern,
Es war Sommer und ich saß in meinem Auto und weinte hemmungslos über mein verlorenes Selbst,
Meine Hoffnungslosigkeit,
Die Anstrengung,
Die mangelnde Liebe und die Frage,
Soll das mein ganzes Leben so weitergehen?
Ich habe meine Herzensfreundin angerufen,
Ich habe geweint und geschluchzt und ich habe ihr gesagt,
Ich kann nicht mehr.
Und Heike sagte,
Claudia,
Du musst endlich gehen.
Nein,
Das geht auf gar keinen Fall.
Das kann ich dem kleinen Max nicht antun,
Ich kann nicht die Familie zerstören.
Er rief ich ins Telefon hinein und ich beharrte stur auf meinem Funktionsmodus.
Ich wischte die Tränen ab und ich machte weiter mit dem mich zusammenreißen und auch mit dem gegen mich selbst leben,
Denn damit kannte ich mich ja schon bestens aus.
Kurz gesagt,
Ich habe einfach die Entwicklung verweigert,
Die schon lange spürbar war,
Auch in mir.
Ich habe die Kontrolle behalten,
Mit aller Willenskraft,
Obwohl ich sie im Grunde längst verloren hatte.
Und ein halbes Jahr später zerflog diese Beziehung,
Diese Familie doch.
Und zwar mit einem riesen Knall und mit einem riesen Drama.
Beziehung,
Familie,
Haus am See,
Alles weg.
Das Desaster meines Lebens war über mich hereingebrochen und ich bin wirklich richtig eingebrochen.
So sehr hatte ich mich angestrengt,
Gegen mein Gefühl gelebt und das war nun der Dank.
An meinem Sohn war trotzdem das aus meiner Sicht Schlimmste doch noch passiert und ich konnte überhaupt nichts machen.
Das Leben hat einfach dafür gesorgt,
Dass die Entwicklung,
Die ich verweigert habe,
Doch ihren Lauf nahm.
Die Krise war groß,
Riesengroß für mich,
Es hat mich echt aus den Schuhen gehauen und doch wurde sie noch zum Quantensprung für meine eigene Entwicklung.
Es hat eine Weile gedauert,
Aber zuerst einmal habe ich mich selber wieder gefunden und ich habe mein Leben als Single-Mom aufgebaut,
Ich habe meine Wunden geheilt und ich habe versucht,
Meinem Sohn das zu geben,
Was er brauchte,
Um diesen harten Break zu verdauen.
Ich habe auch gelernt zu verstehen,
Was eigentlich passiert war,
Gelernt zu vergeben,
Mir und meinem damaligen Mann.
Ich habe verstanden,
Dass nicht nur er mich krass betrogen hatte,
Sondern dass ich das ja vorher selbst schon erledigt hatte.
Ich hatte mich betrogen,
Bevor er das überhaupt konnte.
Und dann fing ich an zu wachsen und es war ein schönes Gefühl.
Damals wurde die Grundlage für meinen Job heute gelegt,
Denn meine eigenen Erfahrungen und Learnings haben zu dem Wunsch geführt,
Den Zusammenhang zwischen unserer Selbstbeziehung und unseren Paarbeziehungen tiefer und tiefer zu verstehen.
Eine Weile später hat die Liebe mich wieder gefunden und ich lernte den Mann meines Lebens kennen.
Nie hätte ich gedacht,
Dass es mich wieder so erwischen könnte.
War gar nicht meine Absicht.
Und irgendwann war klar,
Wir wollten zusammen leben.
Aber er wohnte hunderte Kilometer weit weg und konnte auch aus beruflichen Gründen gar nicht umziehen.
Wieder war ich im Clinch mit mir selbst.
Wieder die alten Geschichten.
Konnte ich mit Max so weit wegziehen von seinem Vater?
Konnte ich ihm wieder so eine Veränderung zumuten,
Wodurch die Trennung gerade mal zwei Jahre her war?
Innerlich war ich total gefangen zwischen meinem Verantwortungsbewusstsein und meinen eigenen Wünschen und Träumen.
Und dann kam sie.
Genau im richtigen Moment.
Die Frage,
Die mein Leben veränderte.
Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?
Vielleicht findest du ja diese Frage banal.
Das verstehe ich,
Denn dann hast du wahrscheinlich kein Thema damit und deswegen stößt die Frage auf keinerlei Resonanz.
Vollkommen in Ordnung.
Aber für mich ging sie damals so tief rein,
Dass ich es fast körperlich spüren konnte.
Der wichtigste Mensch?
Mein Sohn,
Habe ich ganz spontan gesagt.
Und wer müsste der wichtigste Mensch in deinem Leben sein?
Fragte die Psychologin weiter.
Pause.
Dann.
Ich.
Hörte ich mich ungläubig sagen.
Auf einmal habe ich ganz tief in mir etwas verstanden,
Das zwar immer vor meiner Nase gewesen war,
Aber ich hatte es einfach gar nicht wahrnehmen,
Geschweige denn leben können.
Und so als würden Dominosteine nacheinander umfallen,
War mir auf einmal sonnenklar.
Max würde einfach glücklich sein,
Wenn ich glücklich war.
Was bitteschön würde ich ihm denn über das Leben beibringen,
Wenn ich mich opfern würde für eine vermeintliche Sicherheit,
Von der ich noch nicht mal wusste,
Ob sie ihm wirklich helfen würde?
Wenn ich für ihn da sein wollte,
Dann durfte ich zuerst einmal dafür sorgen,
Dass ich auch für mich da sein konnte.
Heute kommt mir das als das einleuchtendste ever vor,
Aber damals war es wirklich ein Quantensprung.
Wenn du in einem Flugzeug sitzt und die Sirah Jess erklärt am Anfang des Fluges,
Wem man bei Druckluftabfall in der Kabine zuerst eine Maske aufsetzen soll.
Was sagt sie?
Sie sagt,
Dass du zuerst dir eine Maske aufsetzen sollst,
Bevor du dann deine Kinder und andere Menschen retten kannst.
Stimmt's?
Wenn du untergehst und du keine Luft mehr kriegst,
Für wen willst du denn dann da sein?
Eben.
Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?
Ich stelle diese Frage heute noch regelmäßig meinen Klientinnen und Klienten und glaub mir,
Sie hat jede Menge Potenzial.
Was ich dir also sagen möchte,
Auf dem Weg zu einem Ziel oder auf dem Weg zu uns selbst,
Dürfen wir darauf vertrauen,
Dass uns Dinge entgegenkommen.
Günstige Umstände,
Menschen,
Die uns inspirieren,
Uns neue Impulse geben oder auch Hilfe leisten und das gibt es in jedes Menschenleben.
Wenn wir dafür offen sind,
Das sind so wie kleine Wegweiser auf unserer Reise,
Du musst gar nicht alles alleine schaffen,
Aber das merkst du erst,
Wenn du dich traust,
Die Komfortzone zu verlassen und loszugehen und deiner Sehnsucht zu folgen.
Traust du dich?
Und leider ist ja unser Weg nicht immer linear oder führt geradeaus.
Im Gegenteil,
Mir kommt es manchmal so vor,
Als wäre der Weg ein Wanderpfad in den Bergen.
Er schlängelt sich,
Es gibt jede Menge Kurven,
Es gibt Irrwege und Sackgassen.
Manchmal kommt man langsamer voran und manchmal schneller.
Manchmal ist es steinig,
Dann geht es wieder bergauf und bergab,
Hohe Berge und tiefe Täler.
Kann echt anstrengend sein manchmal.
Geht mir genauso wie jedem anderen auch.
Manchmal geht es sogar innerhalb eines Tages extrem bergauf oder bergab.
Gestern war bei mir erst so ein Tag.
Am Vormittag hatte ich erst noch eine echt schwierige Begegnung.
Eigentlich sollte es ein gemeinsames Projekt werden und das Ziel war für alle Seiten klar.
Aber dann hat es irgendwie einfach nicht gepasst,
Die Pläne gingen nicht zusammen und auch menschlich war es irgendwie nicht so passend.
Ich war so richtig enttäuscht.
So viel Zeit hatte ich in die Planung dieses Projekts gesteckt.
Alle Beteiligten hatten auch eine gute Absicht.
Es hätte was Großes werden können.
Aber dann hat es doch nicht sein sollen.
Das Leben hat irgendwie Nein gesagt und das musste ich wohl oder übel respektieren und vielleicht wird irgendwann alles noch Sinn ergeben.
Aber in dem Moment der Niederlage bin ich eben einfach enttäuscht,
Traurig und fühle mich leer.
Manchmal sogar ein bisschen sinnlos.
Ich denke,
Das ist okay.
Die Gefühle dürfen erst mal da sein und man darf auch trauern,
Wenn man einen Traum oder eine Idee loslassen muss.
Mich beschäftigt das oft lange,
Ich muss solche Erfahrungen durchdenken und hinterfragen,
Ich muss sie so richtig durcharbeiten,
Bis ich sie wieder in Frieden gehen lassen kann.
Also habe ich mich auf der Heimfahrt gefragt,
Was eigentlich mein Anteil am Untergang dieses Projektes war,
An welcher Stelle ich vielleicht nicht achtsam war,
Wo ich falsch abgebogen bin.
Was eigentlich genau passiert ist,
Wo ich doch eigentlich eine Win-Win-Situation schaffen wollte.
Als ich zu Hause ankam,
War ich geknickt und dann habe ich erst mal in die Mails geschaut.
Und siehe da,
Da ging es mit meiner Stimmungskurve wieder nach oben.
Zuerst war da eine sehr herzliche Dankesmail eines Klienten mit einem wunderschönen Feedback,
Das mein Herz erwärmt hat und dann,
Ta-ta,
Lars Ahmend hatte mir geantwortet und kommt als Interviewgast zu Leben lieben lassen.
Lars Ahmend kennst du bestimmt,
Als Bestseller,
Autor,
Speaker und Coach und einfach,
Wie ich finde,
Ein sehr inspirierender Mensch.
Und vielleicht kennst du den Film,
Dieses bescheuerte Herz,
Der ein Stück aus seinem Leben verfilmt hat.
Besonders Lars Ahmends Buch,
Why Not,
Hat mich vor einigen Jahren sehr,
Sehr dolle inspiriert und jetzt kommt er in meine Show als Interviewgast.
Ich freue mich total und ich hoffe,
Du tust es auch.
So verrückt ist das mit dem Leben.
Es geht nie geradeaus,
Es ist in Bewegung.
Mal Achterbahnfahrt,
Mal Schlängelkurs,
Mal Sackgasse,
Mal total verirrt.
Passiert uns wirklich allen,
Mit kleinen und großen Dingen.
Aber wir wissen nie,
Was kommt,
Weil wir nicht alles kontrollieren können und es gibt auch immer wieder einen danach.
Weil die Sonne eben auch an dunklen Tagen scheint.
Wir können sie dann nur vor lauter dicken Wolken gar nicht sehen.
Alles Gute für Dich,
Wo immer Du gerade in Deinem Leben stehst.
Wenn es gerade nicht so gut läuft,
Dann versuch Dich an Deinem Motto,
Deinem Lieblingssatz oder Deiner Hoffnung festzuhalten.
Das Leben ist so überraschend.
Wir können nicht alles vorhersehen und planen.
Wir müssen schon die ganze Reise machen und uns darauf einlassen.
Auch wenn das manchmal Angst macht.
Dass es immer ein Spaziergang ist,
Hat Dir ja niemand versprochen,
Oder?
Du bist nicht allein.
Alles Gute,
Deine Claudia.
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