
In die Nacht getragen | Yoga Nidra zum Einschlafen
by Kelly Bell
Manchmal braucht es gar nicht viel. Nur einen Moment, in dem du nichts mehr leisten musst. Diese Yoga Nidra begleitet dich sanft durch den Übergang zwischen Wachsein und Schlaf. Dein Körper darf loslassen, dein Atem wird ruhiger und Gedanken dürfen leiser werden, bis die Nacht dich ganz natürlich trägt. Ideal zum Einschlafen, für einen ruhigen Tagesabschluss oder wenn du dir tiefe Regeneration wünschst. Diese Session unterstützt dich dabei: • leichter einzuschlafen • den Tag loszulassen • innere Ruhe zu finden • Körper und Geist zu entspannen • sanft in den Schlaf zu gleiten Ich wünsche dir einen friedlichen Abend und eine erholsame Nacht. Namaste
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Yoga Nidra Session.
Schön,
Dass du da bist.
Vielleicht liegt ein langer Tag hinter dir.
Ein Tag voller Begegnungen,
Gedanken.
Gefühle.
Erlebnisse.
Und nun darf all das langsam in den Hintergrund treten.
Für die kommende Zeit gibt es nichts mehr zu erledigen.
Keinen Ort,
An den du gehen musst.
Keine Aufgabe,
Die auf dich wartet.
Jetzt darfst du einfach hier sein.
Getragen.
Geborgen.
Ganz bei dir.
Richte deinen Körper noch einmal so aus,
Dass du dich vollkommen wohl fühlst.
Vielleicht siehst du die Decke noch ein wenig näher zu dir.
Spürst das Kissen unter deinem Kopf.
Nimm dir einen Moment,
Um wirklich anzukommen.
Stell dir vor,
Dieser Tag liegt nun hinter dir.
Wie ein Buch,
Dessen letzte Seite sich langsam schließt.
Alles,
Was heute wichtig war,
Darf bis morgen ruhen.
Vielleicht spürst du,
Wie mit jedem Ausatmen etwas mehr Ruhe einkehrt.
Einatmen.
Ausatmen.
Noch einmal.
Atme ein.
Und atme aus.
Mit jedem Ausatmen wird dein Körper ein wenig schwerer.
Und gleichzeitig wird dein Bewusstsein ein wenig weiter.
Als würde sich etwas in dir öffnen.
Ganz weich.
Ganz ruhig.
Der Tag entfernt sich langsam.
Gedanken dürfen leiser werden.
Nichts muss verschwinden.
Alles darf einfach sanfter werden.
Vielleicht wird dein Gesicht weicher.
Die Schultern sinken etwas tiefer.
Der Bauch wird ganz ruhig.
Die Beine dürfen schwer werden.
Es gibt jetzt nichts mehr zu tragen.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun sanft zu deinen Füßen.
Beide Füße gleichzeitig.
Die Fußsohlen.
Die Zähne.
Beide Beine.
Ganz ruhig.
Ganz entspannt.
Das Becken.
Der Bau.
Der Brustraum.
Der Rücken.
Beide Arme.
Beide Hände.
Erhalt.
Der Nacken.
Das Gesicht.
Die Augen ruhen.
Die Stirn wird weich.
Der Raum zwischen den Augenbrauen darf ganz weich werden.
Der ganze Körper.
Als Einheit.
Still.
Getragen.
Lenke deine Aufmerksamkeit nun sanft zu deinem Atem.
Lass deinen Atem ganz natürlich fließen.
Spüre,
Wie dein Brustkorb sich bei der Einatmung hebt.
Und bei der Ausatmung wieder senken.
Mit jedem Atemzug beginnt dein Körper mehr loszulassen.
Vielleicht bemerkst du bereits dieses besondere Gefühl.
Den Moment.
Indem der Körper immer ruhiger wird.
Während das Bewusstsein noch still beobachtet.
Du wirst ganz natürlich dorthin getragen.
Vielleicht bemerkst du nun ein angenehmes Gefühl von Schwere.
Ganz sanft.
Ganz natürlich.
Die Füße werden schwer.
Die Waden.
Gute Nacht.
Die Oberschenkel.
Das Becken der Rücken.
Die Schultern.
Die Arme.
Die Hände.
Der Nacken.
Ihr Kopf.
Der gesamte Körper darf immer tiefer in die Unterlage sinken.
Die Erde trägt dich.
Ganz mühelos.
Du darfst gehalten werden.
Spüre noch einmal deinen Körper.
Ganz ruhig.
Ganz schwer.
Der Boden trägt dich.
Die Unterlage hält dich.
Du darfst dich einfach tragen lassen.
Vielleicht fühlt sich dein Körper inzwischen an,
Als wäre er tief in die Matratze eingesunken.
Ganz weich.
Ganz sicher.
Während dein Körper immer tiefer ruht.
Darf dein Bewusstsein beginnen,
Weiter zu werden.
Einfach wahrnehmen.
Vielleicht bemerkst du,
Dass sich etwas verändert.
Ganz fein.
Ganz leise.
Der Körper wird immer schwerer.
Und gleichzeitig entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit.
Als würden beide Qualitäten gleichzeitig existieren dürfen.
Du wirst getragen.
Von der Erde unter dir.
Und gleichzeitig von einer tiefen Ruhe.
Vielleicht entsteht nun ein Gefühl,
Als würde dein Körper immer weiter in die Unterlage sinken.
Und gleichzeitig als würde etwas in dir leichter werden.
Nicht der Körper.
Sondern das Erleben.
Gedanken werden weiter.
Zwischen den Gedanken entsteht Raum.
Mit jedem Atemzug öffnet sich dieser Raum ein wenig mehr.
Vielleicht fühlt es sich an,
Als würdest du ganz sanft auf ruhigen Wasser treiben.
Keine Wellen.
Keine Strömung.
Nur dieses Sanfte getragen werden.
Oder vielleicht ist es eher wie eine warme Wolke.
Bye stehen.
Mühe los!
Du brauchst kein Bild festzuhalten.
Es genügt,
Dieses Gefühl entstehen zu lassen.
Immer wieder trägt dich dein Atem.
Ein.
Und aus.
Vielleicht bemerkst du,
Dass die Grenze zwischen Körper und Raum langsam weicher wird.
Vielleicht tauchen kleine Lichtpunkte auf.
Abend.
Amen.
Oder einfach Dunkelheit.
Alles ist willkommen.
Alles darf geschehen.
Du darfst einfach weitergetragen werden.
Ganz sanft.
Ganz natürlich.
Mit jedem Atemzug entfernt sich der Tag ein kleines Stück mehr.
Und die Nacht beginnt,
Dich willkommen zu heißen.
Der Atem trägt dich.
Ganz sanft.
In der Weite.
Vielleicht wird der Abstand zwischen den Gedanken immer größer.
Wie ein weiter Nachthimmel.
Stehen bleiben.
Affen.
Unendlich ruhig.
Und vielleicht gleitest du bereits langsam hinüber.
In deinem eigenen Leben.
Es gibt nichts mehr zu tun.
Du darfst einfach getragen werden.
Von deinem Atem.
Von dieser Nacht.
Vielleicht hörst du meine Stimme noch.
Vielleicht auch nicht mehr.
Beides ist vollkommen in Ordnung.
Ich verabschiede mich nun ganz leise von dir.
Ich wünsche dir eine friedliche Nacht.
Schlaf gut.
Untertitel der Amara.
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