
Atemmeditation für innere Sicherheit, Erdung und Halt.
Wir brauchen eine innere Antwort auf die momentan erschütternden äußeren Ereignisse. Wir brauchen Techniken, die uns hier Erdung und Halt geben. Denn besonders wenn uns die Sicherheit im Äußeren fehlt spüren wir, wie unsicher wir innerlich gebunden sind. Angst kann entstehen, wir fühlen uns verloren. Diese Meditation wirkt dem entgegen. Sie schenkt dir Halt und Vertrauen.
Transkription
Du hörst Mindful Minutes mit mir,
Daniela Barchasch,
Der Gründerin von Evakuera Coaching und des Mindful Members Clubs.
Jede Woche spreche ich mit Dir darüber,
Wie Du Dein Leben grundlegend bewusster positiv gestalten kannst,
Auch wenn die Umstände und Vorbedingungen nicht unbedingt so prickelnd sind.
Und das Ganze machen wir auf der Basis von Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation und Achtsamkeit und der buddhistischen Psychologie.
Wie kannst Du also ein glückliches Leben leben,
Denn das ist meiner Meinung nach überhaupt kein Zufall.
Und Du kannst das auch und ich bin hier,
Um Dir das zu zeigen.
Diese Meditation ist dafür da,
Um ein Gefühl im Inneren zu etablieren,
Das Dir Vertrauen schenkt und Stärke und Verbundenheit mit Dir selbst,
Um eben eine Antwort innerlich auf etwas zu haben,
Was im Äußeren unsicher ist.
Also begib Dich hierfür an einen entspannten Ort bzw.
Zieh Dich zurück,
Such Dir einen ruhigen Ort.
Du kannst Dich hinsetzen,
Hinlegen,
Hinstellen,
Das ist völlig egal.
Du kannst diese Meditation auch immer wieder machen,
Egal wo Du bist,
Denn sie ist so so wertvoll.
Jedes Mal,
Wenn Du merkst,
Da kommt ein Gefühl der Angst oder Unsicherheit auf,
Dass Du mit etwas nicht umgehen kannst,
Dann schließt Du Deine Augen,
Wie Du das auch jetzt für ein paar Minuten machst.
Wir wollen den Halt in Dir erschaffen.
Zuallererst,
Wie so oft,
Weil es so wirkungsvoll ist,
Atme ein paar Mal ganz tief in Deinen Körper ein und aus.
Das ist auch egal,
Wie tief Du in den Bauch oder Brustkorb,
In die Schultern atmen kannst,
Atme einfach bis in Deine Grenzen hinein und wenn Du möchtest ein paar Mal durch den Mund aus.
Deine Atmung ist verbunden mit Deinem Nervensystem.
Dein Nervensystem löst in Dir Stressmomente aus oder kann diese eben auch regulieren.
Und so kannst Du Deine Atmung nutzen,
Um Dich selbst zu entspannen,
Um selbst runterzukommen.
Ich möchte,
Dass Du während der gesamten Meditation tief atmest,
Ohne künstlich aufgeregt tief zu atmen.
Was für Dich noch normal ist,
Was sich gut für Dich anfühlt,
Ohne es zu übertreiben.
Und dann richte Deinen Fokus zuallererst auf Deinen Bauchraum und atme hier tief ein und aus.
Mit jeder Einatmung wölbt sich Dein Bauch,
Das Zwerchfell geht nach unten und mit jeder Ausatmung zieht er sich wieder ganz sanft zusammen in Deinen eigenen Atemrhythmus.
Spürst Du hier vielleicht sogar eine Anspannung,
Vielleicht sogar Verspannung.
Mit jeder Einatmung schaffst Du einen Raum und mit jeder Ausatmung lässt Du ihn wieder los.
Tiefe Bauchatmung wirkt sehr beruhigend.
Viel zu oft ziehen wir den Nabel nach innen,
Nehmen eine unnatürliche Haltung ein.
Als nächstes konzentrierst Du Dich auf Deinen Brustkorb und wenn noch etwas Atmung in den Bauch reingeht,
Vollkommen okay,
Doch mit der nächsten Einatmung atmest Du tief in den Brustkorb ein und wieder aus.
Du nimmst Deinen eigenen Rhythmus und mit jeder Einatmung schaffst Du hier einen Raum.
Mit der Ausatmung zieht er sich wieder sanft zusammen.
Wir neigen dazu,
Dass wir uns hier bei Angst klein machen,
Bei Unsicherheit uns hier zusammenziehen.
Das können wir dann auch an den Körperpositionen erkennen.
Öffne Dich stattdessen für Deine Gefühle.
Atme tief in den Brustkorb ein und aus.
Was kommt hierbei auf?
Anstelle uns wegzudrehen oder klein zu machen,
Zurückzuziehen,
Wollen wir uns öffnen für das,
Was da ist in der Welt.
Denn ich möchte,
Dass Du im nächsten Schritt nicht nur in den Bauchraum und in den Brustkorb atmest,
Sondern vielleicht sogar weiter bis nach oben in Deine Schultern.
Dass Du einen riesigen Raum in Dir schaffst und ausatmend wieder loslässt und diesmal ganz bewusst die Schultern ausatmend nach unten sinken lässt.
Und vielleicht kannst Du das ein paar Mal machen.
Der Fokus liegt auf der Ausatmung.
Und Du lässt ausatmend irgendwas im Körper los.
Schultern,
Gesicht,
Kiefer,
Vielleicht bist Du jemand,
Der immer wieder die Zähne aufeinander beißt.
Vielleicht sind es die Hände,
Die Du ausatmend öffnest.
Die Einatmung ist hierbei das Öffnen,
Das Annehmen.
Die Ausatmung,
Die Erdung,
Das nach unten sinken,
Das Dich-Anvertrauen.
Und für die letzten wenigen Minuten machst Du genau das.
So tief wie möglich einatmen,
Annehmen,
Akzeptieren.
Ausatmend,
Dich mit dem verbinden,
Was Dich trägt,
Was Dich hält.
Einatmend,
Annehmen,
Akzeptieren.
Ausatmend,
Die Sicherheit unter Dir spüren.
Einatmend,
Annehmen,
Akzeptieren,
Dich öffnen.
Ausatmend,
Fallen lassen,
Ruhe in Deinem eigenen Atemrhythmus.
Wir können so oft nicht entscheiden,
Was um uns herum passiert.
Doch wir können es verändern,
Wie unser Körper darauf reagiert.
Nicht nur mit dem Kopf.
Verbinde Dich mit dem,
Was da ist.
Öffne Dich dafür und lass zeitgleich ausatmend,
Vertrauensvoll los.
Ich hoffe,
Dass ich Dir dabei helfen konnte,
Mehr Stabilität zu spüren,
Mehr Beruhigung trotz schwieriger Zeiten.
Danke für diese gemeinsame Zeit.
Bis zum nächsten Mal.
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