
Akzeptanz
Beschäftige dich mit dem, was du nur schwer akzeptieren kannst. Dabei sind deine Gefühle ein guter Wegweiser. Spüre das was da ist. Gibt es Widerstand, Wut, Ärger? Was hält dich davon ab zu akzeptieren?
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Meditation zum Thema Akzeptanz.
Du kannst dich für diese Meditation in einen angenehmen und aufrechten Meditationssitz begeben.
Lege die Hände entspannt auf die Oberschenkel oder auf die Knie.
Richte den Rücken gerade auf.
Entspanne deine Schultern und alle deine Gesichtszüge.
Schichte deine Aufmerksamkeit ganz auf dich und fokussiere hier zunächst deinen Atem.
Lasse den Atem einfach frei fließen.
Beobachte ihn,
Ganz ohne einzugreifen.
Beurteile deine Atmung nicht.
Beeinflusse deine Atmung nicht.
Akzeptiere den Atem so,
Wie er jetzt gerade ist.
Du kannst deine Aufmerksamkeit von deinem Atem lösen und noch etwas tiefer in dich hineinspüren.
Einfach mal spüren,
Was da gerade ist.
Welche Gefühle vielleicht gerade da sind.
Und vielleicht stößt du dabei auf irgendetwas,
Das du nicht recht akzeptieren kannst.
Vielleicht gibt es etwas,
Das du nur schwer akzeptieren kannst.
Und wenn da etwas ist,
Dann lass es da sein.
Das Gefühl,
Das jetzt auftaucht,
Es hat seine Berechtigung.
Es darf sein,
Wie es ist.
Wenn du dich gedanklich damit beschäftigst,
Was dir schwer fällt zu akzeptieren,
Dann sind deine Emotionen ein guter Wegweiser.
Wenn hier Gefühle von Widerstand,
Vielleicht auch Wut oder Ärger,
Wenn solche Gefühle auftauchen,
Dann kann das ein Indiz dafür sein,
Dass du hier etwas nur schwer akzeptieren kannst.
Und dann ist es gut,
Dass du das erkannt hast.
Es ist wichtig,
Dass du dich damit beschäftigst.
Dass du erkennst,
Was du nicht akzeptieren möchtest.
Und dann frage dich hier,
Was dich davon abhält zu akzeptieren.
Ist es vielleicht eine Art Schutzmechanismus?
Und wenn ja,
Wovor möchtest du dich schützen?
Auch wenn es manchmal schwer fällt zu akzeptieren,
Nimm den Moment an,
Wie er ist.
Konzentrier dich stattdessen auf Dinge,
Die du ändern kannst und die du ändern willst.
Viel zu oft haften wir an Dingen fest,
Die sich nicht ändern lassen.
Diese Dinge musst du akzeptieren.
Diese Dinge darfst du akzeptieren.
Schließe mit dem ab,
Was war und sage bewusst Ja zum Hier und Jetzt.
Lasse den Widerstand los.
Spüre,
Wie du dich dabei ganz frei und kraftvoll fühlen kannst.
Spüre,
Was es mit dir macht,
Wenn du die Dinge,
An denen du sonst viel zu sehr anhaftest,
Die du gerne ändern würdest,
Wenn du das akzeptierst.
Dann komme von deinen Gedanken,
Deinen Gefühlen zu deinem Atem zurück.
Beobachte hier noch einmal,
Wie dein Atem ein- und ausströmt.
Beurteile ihn nicht.
Beeinflusse ihn nicht.
Dann lasse die Meditation ganz langsam ausklingen.
Du kannst gerne noch eine Weile so sitzen bleiben.
Oder auch wieder etwas Bewegung in den Körper bringen und aus der Meditation zurückkehren.
Vielen Dank,
Dass du dabei warst.
Namaste
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