
5-Minuten-Wintermeditation für Ruhe & Weite
Eine ruhige, klare Winterreise für deinen Geist. In dieser geführten Meditation begleiten dich Schnee, Weite und Stille. Ein stiller See, sanfte Schritte im Schnee und die Kraft jahrhundertealter Tannen. Diese kleine Auszeit hilft dir, Klarheit zu finden, deinen Atem zu beruhigen und bei dir anzukommen – warm, ruhig und getragen von winterlicher Weite.
Transkription
Herzlich willkommen bei dir!
Schließe sanft die Augen und finde eine Position,
In der dein Körper zur Ruhe kommen kann.
Das kann im Sitzen,
Stehen oder Liegen sein.
Lass deinen Atem weicher werden.
Komm langsam an.
Stell dir vor,
Du bist im hohen Norden.
Der Schnee liegt hoch,
Weich,
Dämpft jedes Geräusch.
Die Welt ist still,
Nur du,
Dein Atem und die klare Winterluft.
Du setzt den ersten Schritt in den Schnee,
Er federt leicht nach,
Dann den zweiten und du findest deinen ruhigen,
Gleichmäßigen Rhythmus.
Mit jedem Schritt schiebt sich eine feine Kühle in deine Nase,
Ein vertrauter Winterduft,
Frisch und klar.
Über dir glitzert die Sonne,
Ihr Licht bricht sich in tausend kleinen Funken im Schnee,
Ein stilles Funkeln,
Warm und fern zugleich.
Du gehst weiter und bald öffnet sich vor dir eine Landschaft,
Ein zugefrorener See.
Die Eisfläche ist glatt,
Weit und still,
Ein Ort,
Der wirkt,
Als würde die Zeit hier langsamer werden.
Vorsichtig setzt du einen Fuß auf das Eis,
Die Schicht ist dick und trägt dich zuverlässig.
Du spürst die Sicherheit unter deinen Füßen,
Ein Gefühl von Getragenwerden,
Von Vertrauen.
Mit jedem Schritt auf dem Eis wird dein Atem ruhiger.
In der Mitte des Sees bleibst du stehen,
Die Weite um dich herum öffnet auch in dir einen weiten Raum,
Ein Raum für Klarheit,
Ein Raum für Ruhe,
Ein Raum nur für dich.
Atme ein,
Weit,
Klar und atme aus,
Ruhig,
Schwerlos.
Langsam gehst du weiter.
Auf der anderen Seite des Sees stehen hohe Tannen,
Schneebedeckt,
Kraftvoll,
Ruhig.
Ihre Äste tragen die Last des Schnees und doch stehen sie aufrecht,
Stabil und sicher.
Sie strahlen eine stille Stärke aus,
Eine Stärke,
Die sich auch in dir ausbreitet.
Du erreichst das Ufer,
Unter deinen Füßen knirscht der Schnee,
Fester,
Tiefer,
Mit einem Klang,
Der etwas in dir ordnet.
Du gehst ein paar Schritte weiter in den Wald hinein.
Es ist still,
So still,
Dass du deinen eigenen Atem hören kannst.
Und dann ein Laut,
Ein Schwarm Vögel erhebt sich aus den Bäumen.
Ihr rauer,
Klarer Ruf durchbricht die Stille und klingt nach,
Lange nachdem sie verschwunden sind.
Du bleibst stehen,
Spürst die Kälte auf deiner Haut,
Die Klarheit in deinem Kopf und die Ruhe in deinem Atem.
Vielleicht bemerkst du,
Wie dieser Ort etwas in dir zum Leuchten bringt,
Ein kleines Licht,
Das du mitgenommen hast von dieser winterlichen Reise.
Nimm einen tiefen Atemzug,
Ein- und langsam aus.
Wenn du bereit bist,
Komm langsam wieder zurück und öffne deine Augen.
Bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir diese Zeit der Ruhe genommen hast.
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