
Grenzen Setzen Für People-Pleaser*innen
Diese siebenminütige Meditation hilft dir, dir selbst sanft die Erlaubnis zu geben, für dich einzustehen. Sie lädt dich mit einer kraftvollen Visualisierung ein, deinen inneren Garten zu pflegen und zu schützen und gesunde Grenzen als einen Akt der Selbstliebe anzusehen. Grenzen setzen wird hier nicht als Ablehnung verstanden, sondern als Weg hin zu einer authentischeren Verbindung zu anderen. Mit sanfter Hintergrundmusik von Chris Collins.
Transkription
Den inneren Garten pflegen.
Willkommen zu einer kurzen Meditation,
Die dir dabei hilft,
Liebevoll grinsen zu setzen.
Setze oder lege dich bequem hin.
Lass deine Schultern ganz weich werden.
Schließe deine Augen,
Wenn du magst.
Atme tief ein und langsam aus.
Spüre den Kontakt zu deiner Sitz- oder Liegefläche.
Du wirst gehalten.
Du darfst ankommen.
Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper.
Vom Kopf über die Schultern,
Den Brustraum bis hinunter zum Bauch.
Spüre,
Wie du ganz bei dir ankommst.
Lass mit jedem Atemzug ein kleines Stück Anspannung los.
Jetzt stelle dir vor,
Du stehst in deinem Haus,
Mit deinem eigenen Garten.
Es ist dein ganz persönlicher,
Sicherer Ort.
Dein innerer Rückzugsort.
Rund um deinen Garten steht ein stabiler,
Liebevoll gezogener Zaun.
Menschen dürfen an diesen Zaun herantreten.
Sie dürfen klingeln.
Aber du entscheidest,
Ob du jetzt gerade öffnen möchtest.
Du darfst entscheiden,
Wann du jemanden einlässt und wann nicht.
Du pflegst deinen inneren Garten,
Gießt,
Pflanzt,
Schützt.
Wer durch das Tor kommt,
Soll mit Respekt und Achtsamkeit kommen.
Um das alles zu festigen,
Folgen jetzt ein paar Affirmationen.
Sprich mir gerne nach,
Entweder laut oder in Gedanken.
Meine Grenzen sind ein Akt der Selbstliebe.
Ich darf mich selbst schützen.
Ich darf spüren,
Was ich brauche.
Ich darf mir Zeit nehmen,
Bevor ich antworte.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf Grenzen setzen,
Auch wenn andere enttäuscht sind.
Ich lerne,
Grenzen respektvoll und klar zu setzen.
Ich lerne,
Dass Grenzen setzen ein Akt der Liebe zu anderen ist,
Weil sie die Verbindung nachhaltig machen.
Ich darf in meinem Tempo lernen,
Zu mir zu stehen.
Es ist in Ordnung,
Wenn sich das anfangs ungewohnt anfühlt.
Ich wachse mit jedem kleinen Schritt.
Ich bin sicher in mir.
Ich darf da sein,
Ganz mit allem,
Was ich bin.
Vielleicht tauchen bei diesem Thema Unsicherheiten auf.
Ein Ziehen im Bauch,
Eine alte Stimme im Kopf.
Das ist okay,
Du bist nicht falsch damit.
Du darfst dich freundlich anschauen,
Gerade dann.
Und immer wieder entscheiden,
Was brauche ich jetzt wirklich.
Grenzen setzen ist kein Rückzug aus Verbindung.
Es ist ein Weg hin zu einer authentischeren Verbindung.
Spüre wieder deinen Körper,
Deine Füße,
Den Raum,
In dem du bist.
Atme einmal tief ein.
Wenn du magst,
Lege eine Hand auf dein Herz und erinnere dich,
Ich bin wichtig,
Meine Grenzen sind wichtig und ich darf gut für mich sorgen.
Wenn du soweit bist,
Öffne sanft deine Augen.
Willkommen zurück.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.9 (29)
