
Meditation Tantrisches Vipassana Prana Ucchara Deutsch
Diese Meditation heißt Prana Ucchara und wird gerne scherzhaft wegen ihrer ersten Phase tantrisches Vipassana genannt. Sie wird in ihren Grundzügen erklärt und dann Schritt für Schritt in deutscher Sprache angeleitet. Es wird zunächst auf den Atem geachtet, dann auf die pranische feinstoffliche Energie, um dann über das Herz- und das Kronenchakra in die eigentliche tantrische Meditationstechnik einzusteigen.
Transkription
Und so kommen wir schon zu unserer ersten Meditation.
Das ist das tantrische Vipassana.
Wir nennen das eher Prana-Uttara-Meditation.
Prana ist der zweite Energiekörper von Menschen und Uttara meint das Aufsteigen.
Und im Prinzip funktioniert diese Meditation.
Manche von euch kennen die sicherlich.
Im Prinzip bedeutet diese Meditation,
Ich versuche mich mit meinem Herz zu verbinden und bringe diese Energie nach oben,
Zu Sahasrara.
Und das,
Was das Tantrisch macht,
Ist,
Dass ich eben nicht nur versuche,
Direkt ins Absolute zu springen,
Sondern ich versuche,
Über den Zwischenschritt von Anahata Chakra,
Die Energien von Liebe,
Zu dem Göttlichen zu gehen.
Und ich habe eine Meditation,
Das heißt,
Mein Geist ist tätig dabei und man versucht nicht,
Wie bei manchen asketischen Meditationen,
Einfach gar nichts zu tun,
Wie im Vipassana üblicherweise,
Und nur versuchen,
Das zu benennen und loszulassen und möglichst gar nichts mehr zu denken.
Das ist ein direkter Weg,
Der aber sehr,
Sehr schwierig ist.
Und der tantrische Weg bietet eben verschiedene Zwischenschritte und dies ist eben ein Zwischenschritt vom Herzen zur Krone.
Es ist hilfreich,
Wenn du sehr bequem sitzt und dich nichts stört beim Sitzen.
Du kannst deine Position auch nochmal anpassen,
Dass alles passt für dich.
Vielleicht einen anderen Stuhl nehmen,
Das mache ich jetzt nicht,
Der ist nicht optimal,
Aber es geht schon.
Es ist handelbar.
Dann schließe die Augen,
Konzentriere dich auf den Atem.
Ich werde also weiter in den ersten Minuten da durchführen und die Technik erklären und dann macht ihr das weiter bis zum Ende der Meditation.
Also spüre,
Wie der Atem in die Nase strömt,
Da in die Lunge und wieder zurück.
Spüre das Heben und Senken des Brustkorbs,
Das Weiten und Entspannen vom Bauch während des Atems,
Ganz natürlich.
Nimm es einfach so,
Wie es ist,
Ohne den Vorgang zu ändern.
Vielleicht spürst du eine leichte Kühle oder Frische,
Die mit dem Atem ein- und ausströmt.
Diese Phase dient einfach dazu,
Den Geist etwas mehr zur Ruhe zu kommen zu lassen und auch den Körper darauf einzustellen,
Sich für die nächste Weile mal nicht oder nur wenig zu bewegen.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf die Energie,
Auf das Prana,
Was mit dem Atem gekoppelt ist.
Also zusammen mit der Luft strömt in deinem Wesen nicht nur Luft und Sauerstoff,
Sondern auch frische Energie und feinstoffliche Resprana.
Du kannst dir vorstellen,
Dass das einem Punkt außerhalb deines Körpers vor dem Herzen entspringt,
Von dort in deine Nase eingesogen wird,
In deine Nase dann in die feinstofflichen Kanäle geht,
Rechts und links von den Nasenlöchern,
In die Hauptkanäle in den Ida-Nadi und Pingala-Nadi,
Rechts und links der Wirbelsäule und von dort nach unten geht,
Bis zum Herzchakra,
Beim Einatmen und beim Ausatmen wieder umgekehrt zurück und ausströmt zu diesem Punkt vor dem Körper.
Richte deine Aufmerksamkeit komplett auf diesen Strom von Energie.
Diese Phase dient schon dazu,
In einen leichten Zustand von Trance zu kommen.
Und die Welt ein bisschen in den Hintergrund tritt.
Die Aufmerksamkeit für die innere Welt steigt.
Erhalte dein Bewusstsein bei der Energie.
Für das Folgende gibt es drei Möglichkeiten,
Die Energie nach oben zu bringen.
Du wählst einfach die,
Die dir spontan zusagt,
Die du jetzt machen möchtest.
Du kannst entweder dir vorstellen,
Wie die Energie von dem Herz beim Ausatmen nicht mehr raus,
Sondern nach oben strömt,
Bis weit über deinen Kopf,
Bis zu dem sogenannten oberen Tvadaschanta,
Das,
Was ich am Anfang gezeigt habe,
Das Zentrum unseres Herzchakras.
Beim Einatmen geht diese Energie automatisch wieder zurück zum Herzen,
Dafür brauchst du gar nichts zu tun und beim Ausatmen schickst du sie wieder nach oben.
Du visualisierst dir vor deinem geistigen Auge,
Wie diese Energie steigt.
Du kannst dir zum Beispiel vorstellen,
Eine strahlend leuchtende weiße Perle,
Die an einer Schnur aufsteigt und wieder herunter sinkt und wieder aufsteigt und herunter sinkt.
Du kannst dir aber auch einfach nur das Gefühl bewusst machen,
Wie diese Energie in deinem Körper vibriert und aufsteigt und du fühlst all diese Energie bis nach oben und wieder zurück gehen,
Hin und her.
Oder du sagst,
Das ist mir alles nicht so recht,
Ich nehme mir gerade lieber einen Mantra,
Dann sage ich Ham,
Wenn ich einatme und Sah,
Wenn ich ausatme.
Dann bringt die Energie mit dem Mantra Sah nach oben und mit Ham geht sie zurück wieder zu dem Bereich des Herzens.
So versuche die nächste Zeit,
Dich zu konzentrieren auf die Energie,
Die entlang des zentralen Kanals aufsteigt,
Von Anahata bis Sahasrara.
Solange bist du die beiden Chakren stärker spürst,
Die Verbindung dazwischen zu Shundanadi,
Dem zentralen Kanal,
Bis du dich vielleicht sogar spürst,
Wie an einem Faden nach oben gezogen von all diesen Energien,
Die dorthin strömen.
Und du aufgehst in Sahasrara.
Dann kommen wir wieder zurück.
Halt die Augen noch ein wenig geschlossen und spüre nach.
Rufe nochmal vor dein leistiges Auge,
Was du erfahren hast in dieser Meditation.
Und spüre auch,
Wie dein Zustand von Energien ist,
Von deinen verschiedenen Tiefen des Seins.
Wie dein Bewusstsein gerade ist.
Dann noch einen tiefen Atemzug.
Öffne langsam wieder die Augen.
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