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Wenn Gedanken Kreisen (Tag 3 – Wendepunkte) Abendmeditation

by Oliver Riemann

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Diese Meditation ist Teil der Serie „Wendepunkte – Meditationen Für Bewusste Veränderung“. An Tag 3 widmen wir uns dem Thema kreisende Gedanken. Manchmal will der Kopf einfach nicht stillstehen. Diese Meditation lädt dich ein, einen neuen Umgang mit gedanklicher Unruhe zu finden – achtsam, liebevoll und ohne Druck. Du lernst, deine Gedanken zu beobachten, statt dich von ihnen mitreißen zu lassen, und findest dabei Zugang zu einem inneren Raum der Ruhe. Perfekt für den Abend oder wann immer du das Bedürfnis hast, deinen Geist zu klären und wieder bei dir anzukommen.

Transkription

Herzlich Willkommen zu Wendepunkte Meditation für bewusste Veränderung.

Dies ist Tag 3,

Wenn Gedanken kreisen.

Vielleicht begleitet Dich diese Reihe schon seit einigen Tagen oder Du steigst genau jetzt ein.

Ganz gleich wo Du stehst,

Dieser Moment ist ein Wendepunkt.

Ein Augenblick,

In dem Du Dir selbst begegnest,

Still,

Ehrlich,

Gegenwärtig.

Heute widmen wir uns den Gedanken,

Die manchmal nicht zur Ruhe kommen wollen und der inneren Freiheit,

Die entsteht,

Wenn wir sie nicht mehr festhalten.

Finde nun eine Position,

In der Du für die nächsten Minuten ganz still und entspannt verweilen kannst.

Du kannst sitzen oder liegen,

So wie es sich für Dich gerade gut anfühlt.

Wenn Du sitzt,

Achte darauf,

Dass Dein Rücken aufrecht,

Aber nicht angespannt ist.

Die Schultern dürfen locker sinken,

Die Hände ruhen entspannt.

Wenn Du liegst,

Lass Deinen Körper ganz weich werden und in die Unterlage sinken.

Nimm Dir jetzt diesen Moment ganz für Dich.

Egal was heute war oder was morgen sein wird,

Jetzt bist Du hier,

In diesem Moment,

In diesem Augenblick.

Atme nun tief ein und wieder aus.

Lass Deine Schultern sinken und weich werden.

Atme in einer ruhigen Frequenz weiter.

Lass Deine Stirn weich werden.

Lass ganz los.

Vielleicht war der Tag voller Gedanken,

Vielleicht ist Dein Kopf gerade noch sehr laut.

Und das ist völlig okay.

Diese Meditation ist ein Raum für Dich.

Ein Raum,

In dem Du Dich nicht anstrengen musst.

Ein Raum,

In dem Du einfach nur sein darfst.

Spüre jetzt,

Wie Dein Atem kommt und geht,

Ohne ihn zu verändern,

Ohne etwas erreichen zu wollen.

Einfach beobachten.

Wie die Luft durch die Nase einströmt und wieder hinausfließt und aus.

Jeder Deiner Atemzüge ist wie eine kleine Welle,

Sanft und gleichmäßig.

Wenn Gedanken auftauchen,

Nimm sie wahr.

Sag Dir ruhig innerlich,

Ah,

Ein Gedanke,

Und kehre freundlich zum Atmen zurück.

Immer wieder.

Das ist keine Ablenkung,

Das ist die Übung.

Vielleicht gibt es einen Gedanken,

Der immer wieder kommt.

Ein Thema,

Das sich festgebissen hat.

Ein Was wäre wenn?

Oder ein Warum nur?

Stell Dir jetzt diese Gedanken wie eine Wolke am Himmel vor.

Du siehst sie kommen,

Du nimmst sie wahr und Du lässt sie weiterziehen.

Du musst nichts tun,

Nicht analysieren,

Nicht lösen.

Du beobachtest einfach nur diese Gedankenwolke.

Wie sie kommt,

Wie sie bleibt und wie sie wieder geht.

Lade nun ein Gefühl der Weite ein.

Stell Dir vor,

Dein Geist wird ein weiter Himmel und all Deine Gedanken sind nur kleine Vögel,

Die hindurchfliegen.

Manche bleiben kurz,

Manche drehen Kreise.

Und alle dürfen weiterziehen.

Du musst keinem nachfliegen.

Erinnere Dich an einen Moment innerer Ruhe in Deinem Leben.

Vielleicht klein,

Vielleicht flüchtig.

Vielleicht war es ein Spaziergang,

Eine Umarmung,

Ein Blick in die Natur.

Versuche zu spüren,

Was Du damals gespürt hast.

Ein Hauch dieser Ruhe ist auch jetzt da,

In Dir,

Immer.

Du kannst diesen Ort wieder besuchen,

Wann immer Du möchtest.

Du musst nicht perfekt meditieren.

Du darfst einfach still sitzen und atmen.

Nimm nun wieder den Raum um Dich herum wahr.

Vielleicht spürst Du Deinen Körper etwas deutlicher.

Vielleicht ist Dein Kopf noch immer nicht ganz leer und das ist völlig in Ordnung.

Du hast Dir gerade Zeit für Dich genommen.

Und das ist auch völlig in Ordnung,

Das ist gut.

Für einen liebevollen Umgang mit Dir selbst.

Wenn Du bereit bist,

Bewege langsam Deine Finger und Zehen.

Strecke Dich sanft,

Wenn Dir danach ist.

Und wenn Du die Augen öffnest,

Dann nimm dieses Gefühl der Weite mit.

Entweder in den Rest Deines Tages oder in einer ruhigen Nacht.

© 2026 Oliver Riemann. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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