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Du darfst loslassen — Einschlafmeditation

by Franziska Bläser

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Meditation
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Der Tag ist vorbei — aber manchmal braucht der Kopf noch etwas länger, um das auch wirklich anzukommen zu lassen. Diese 14-minütige Einschlafmeditation begleitet dich sanft aus dem Gedankenkarussell heraus: mit einem ruhigen Body Scan, der deinen Körper Stück für Stück loslässt, einer Visualisierung deines sicheren Ortes und einem Ankersatz, der dir erlaubt, den Tag wirklich hinter dir zu lassen. Du wirst nicht zurückgeholt — diese Meditation ist dafür gemacht, dass du einfach wegdriftest. Schlaf gut. Du hast es dir verdient. Music by Chris Collins

Transkription

Diese Meditation ist für dich,

Wenn der Tag lang war.

Du müde bist,

Aber der Kopf noch nicht aufgehört hat zu reden.

Wenn du weißt,

Dass du schlafen solltest,

Aber irgendwie noch nicht ganz angekommen bist.

Du musst jetzt nichts mehr leisten,

Nichts mehr lösen,

Nichts mehr festhalten.

Dieser Moment gehört nur dir.

Und dem Schlaf,

Der schon auf dich wartet.

Komm in deiner Liegeposition an.

Lass deine Arme neben dir ruhen.

Die Handflächen nach oben.

Offen und loslassen.

Spüre gerne einmal kurz nach,

Wie dein Körper gerade ist.

Wo ist noch Spannung?

Vielleicht in den Schultern.

UKIFA hinter den Augen.

Versuche es einfach nur wahrzunehmen.

Was geht in deinem Kopf vor?

Vielleicht ist er noch laut,

Noch voll mit dem heutigen Tag.

Auch das darf für diesen Moment so sein.

Wir eilen nirgendwohin.

Wir wollen einfach nur im Hier und Jetzt ankommen.

Was ist auf der emotionalen Ebene noch da?

Vielleicht Erschöpfung.

Oder eine leise Anspannung.

Oder schon diese schwere Müdigkeit,

Die sich anfühlt wie eine warme Decke.

Was auch immer gerade da ist,

Es darf da sein.

Bringe deine Aufmerksamkeit nun zu deiner Atmung.

Nicht um sie zu verändern,

Sondern einfach nur bei ihr zu sein.

Lass deine Atmung wie eine Welle kommen und gehen.

Ganz sanft,

Ganz natürlich.

Mit jeder Einatmung kommst du etwas mehr bei dir an.

Und mit jeder Ausatmung.

Lässt du etwas los.

Lass dich von deiner Atmung tragen,

Von Augenblick zu Augenblick.

Wir gehen jetzt einmal durch deinen Körper,

Ganz langsam,

Ganz sanft.

Und überall,

Wo wir die Aufmerksamkeit hinlenken,

Darfst du ein bisschen schwerer werden,

Ein bisschen mehr hineinsinken.

Spüre einmal deine Füße.

Und dann erlaube dir,

Sie loszulassen.

Sie müssen heute nichts mehr tragen.

Spüre,

Wie sie schwer werden,

Warm und entspannt.

Die Waden,

Die Knie.

Die Oberschenkel.

Mit jeder Ausatmung sinkt dein Körper etwas tiefer in die Matratze.

Lass dich tragen von der Unterlage.

Von diesem Moment.

Von der Nacht.

Das Becken.

Der untere Rücken.

Alles,

Was du heute getragen hast,

Körperlich,

Mental und emotional,

Darf jetzt nach unten abfließen.

Die Matratze nimmt es entgegen.

Du darfst es loslassen.

Gehe weiter zu deinem Bauch.

Und spüre,

Wie er sich mit jedem Atemzug ganz sanft hebt und wieder senkt.

Atmest Ruhe ein.

Und lässt mit der Ausatmung den letzten Rest des Tages los.

Die Hände,

Die Unterarme,

Die Oberarme.

Dürfen ganz schwer aufliegen.

Die Schultern sinken.

Der Nacken wird weich.

Der Kiefer löst sich.

Und deine Stirn glättert sich.

Deine Augen werden ganz schwer.

Das ganze Gesicht darf weich werden.

Dein ganzer Körper liegt jetzt schwer und warm und entspannt.

Er wird getragen.

Du wirst gehalten.

Vielleicht sind noch Gedanken da.

Reste des Tages,

Die noch kreisen.

Das ist völlig normal.

Der Geist braucht manchmal etwas länger als der Körper.

Vielleicht möchtest du dir folgenden Satz verinnerlichen?

Ich habe genug getan.

Ich bin genug.

Ich darf jetzt loslassen.

Sprich ihn innerlich gerne noch einmal mit.

Ich habe genug getan.

Ich bin genug.

Ich darf jetzt loslassen.

Stell dir vor,

Wie jeder Gedanke,

Der jetzt noch auftaucht,

Auf einer kleinen Wolke landet und ganz langsam,

Ganz friedlich davonzieht.

Du musst ihm nicht folgen.

Schaust ihm nur nach und dann ist er weg.

Und nun lade ich dich ein,

Einen Ort aufzusuchen.

Einen Ort,

Den nur du kennst.

Einen Ort,

An dem du dich vollkommen sicher fühlst.

Vollkommen geborgen.

Vollkommen du selbst.

Vielleicht ist es ein Ort aus deiner Erinnerung.

Ein Zimmer,

Ein Garten oder ein Platz in der Natur.

Oder vielleicht entsteht dieser Ort gerade ganz neu in deiner Vorstellung.

Beides ist richtig.

Schau dich einmal um.

Was kannst du dort sehen?

Welche Farben?

Welches Licht?

Ist es warm oder kühl?

Was hörst du dort?

Vielleicht angenehme Stille.

Vielleicht sanfte Geräusche der Natur.

Spüre einmal,

Wie dieser Ort dich empfängt.

Wie er dir sagt,

Hier bist du willkommen.

Hier bist du sicher.

Darfst du einfach sein.

Erlaub dir,

Dich an diesem Ort zu entspannen.

Mach es dir bequem.

Spüre die Geborgenheit,

Die ihn umgibt.

Wie eine warme,

Weiche Hülle um dich herum.

Du bist hier.

Du bist sicher.

Du darfst loslassen.

Bleibe an deinem sicheren Ort.

Du musst nirgendwo hin.

Dass die Bilder sanft werden,

Wie ein Traum,

Der sich ganz langsam entfaltet.

Lass den Atem immer ruhiger werden.

Immer langsamer.

Immer tiefer.

Du hast genug getan heute.

Der Tag ist vorbei und er war gut genug,

So wie er war.

Und du warst gut genug,

Genauso wie du bist.

Jetzt darfst du gleiten in die Stille.

In die Ruhe.

In den Schlaf.

Der schon auf dich gewartet hat.

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Katharina

June 13, 2026

Eine gut angeleitete Meditation; ich mag die angenehme Stimme von Franzi

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