
Selbstsicherheit als Frau am Arbeitsplatz
In dieser Meditation widmest du dich einer konkreten Arbeitssituation, die dich verunsichert hat. Dazu begleite ich dich auf eine Entdeckungsreise durch dein Inneres: Du nimmst dir Zeit für die Erkundung der Situation, für deine Gefühle und die dahinterstehenden Bedürfnisse. Durch bestärkende Affirmationen erlebst du Ermutigung, fühlst deine Großartigkeit und kommst innerlich zur Ruhe.
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen zu dieser Meditation zur Stärkung deiner Selbstsicherheit am Arbeitsplatz.
Mein Name ist Christine und ich weiß aus eigener Erfahrung,
Wie groß die herausfordernden Wellen als Frau in unserer Arbeitswelt sind.
Klassische Rollenbilder und hierarchische Strukturen führen oft dazu,
Dass wir uns verunsichert,
Ängstlich und voller Selbstzweifel fühlen.
Und genau deshalb habe ich diese Meditation speziell für Dich als Frau in der Businesswelt kreiert.
Sie soll Dich dabei unterstützen,
Deine Gefühle und Deine Bedürfnisse zu erkunden.
Sie soll Dich in Deinem einzigartigen Sein bestärken und Dich ermutigen.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß dabei.
Setze Dich in eine bequeme,
Aufrechte Position.
Entweder in den Schneidersitz und gegebenenfalls leicht erhöht auf die Kante einer Wolldecke oder auf einen Stuhl.
Richte Deine Wirbelsäule auf,
Rolle Deine Schultern zurück und mache nochmal die Bewegung,
Die Dein Körper nun braucht,
Um ganz hier anzukommen.
Und dann lege Deine Hände auf Deine Knie.
Mit den Handinnenflächen nach oben oder nach unten,
So wie es sich für Dich gerade stimmig anfühlt.
Schließe Deine Augen und atme nun einige Male tief über die Nase ein und über den Mund wieder aus.
Fülle bei Deiner Einatmung Deinen gesamten Bauch mit Luft und lasse bei Deiner Ausatmung alle Luft aus Dir herausströmen.
Atme tief ein und aus.
Und mit jeder Ausatmung darfst Du ein kleines bisschen mehr loslassen.
Ein kleines bisschen mehr Anspannung abgeben.
In den nächsten Minuten gibt es nichts zu tun,
Nichts zu organisieren.
Du musst Dich um nichts und niemanden kümmern.
Es gibt keine Erwartungen zu erfüllen.
In den nächsten Minuten darfst Du einfach mal sein.
Dabei gibt es kein richtig oder falsch.
Alles darf da sein.
Es gibt keinerlei Bewertung.
Und so lade ich Dich nun ein,
Mit mir auf eine Entdeckungsreise in Dein Inneres zu gehen.
Schau mal,
Welche Arbeitssituation Dich gerade beschäftigt.
Was hat Dich vielleicht verunsichert oder lässt Dich an Dir selbst,
Deiner Art oder Deiner Kompetenz zweifeln?
Ist es vielleicht der Kommentar eines Kollegen oder eine Kritik Deiner Chefin?
Oder ist es das Mittagessen,
Zu dem Du nicht eingeladen wurdest?
Oder ist es die gefühlt nie endende Aufgabenflut?
Vielleicht ist es die fehlende Wertschätzung oder die ständige Kontrolle und Verbesserung.
Vielleicht ist es die Auseinandersetzung mit einer Kollegin oder die wieder einmal ausgebliebene Beförderung.
Vielleicht ist es eine von mir genannte Situation,
Vielleicht ist es eine ganz andere Situation.
Lass das da sein,
Was gerade bei Dir präsent ist.
Und dann wollen wir Deine innere Entdeckungsreise fortsetzen,
Zu Deinen Gefühlen.
Wie fühlt es sich in Dir an,
Wenn Du an diese Situation denkst?
Um Dich dabei zu unterstützen,
Werde ich Dir jetzt eine Auswahl an möglichen Gefühlen nennen.
Und Du schaust mal,
Ob und welche davon gerade über Dir präsent sind.
Wenn Du an diese eine Situation denkst,
Fühlst Du Dich durcheinander oder innerlich zerrissen?
Bist Du vielleicht verzweifelt oder frustriert?
Fühlst Du Dich energielos überlastet oder erschöpft?
Fühlst Du Dich ärgerlich oder wütend?
Verunsichert?
Fühlst Du Dich alleine oder einsam?
Hilflos?
Vielleicht fühlst Du Dich ängstlich?
Vielleicht bist Du traurig oder betrübt?
Alles darf da sein.
Alles hat seine Berechtigung.
Alle Deine Gefühle sind richtig und wertvoll.
Sie sind wichtige Hinweis- und Orientierungsgeberinnen für Dich.
Und wenn Du dieses Gefühl oder auch mehrere Gefühle gerade spürst,
Dann versuche,
Die Beobachterin dabei zu sein.
Versuche,
Dich nicht mit Deinen Gefühlen zu identifizieren,
Dich nicht zu sehr von ihnen einnehmen zu lassen,
Sondern sie nur zu beobachten.
Und versuche auch nicht,
Sie verändern zu wollen,
Sie loshaben zu wollen oder sie bewerten zu wollen.
Versuche mal,
Deine Gefühle einfach da sein zu lassen.
Und dann schau mal,
Was gerade in Deinem Körper passiert.
Lass die Beobachterin mal entdecken.
Ist es ruhig in Dir oder ist gerade eher viel los?
Fühlt es sich angespannt oder entspannt an?
Ist an einer Stelle in Deinem Körper vielleicht besonders viel Energie oder spürst Du eine Stelle vielleicht gerade gar nicht?
Wie bewegt sich Dein Atem?
Tief und langsam oder flach und schnell?
Auch hier gilt,
Es gibt nichts zu verändern,
Nichts zu bewerten.
Du darfst einfach nur beobachten.
Und ich möchte Dir an dieser Stelle zur Einordnung Folgendes mitgeben.
Nur weil Du Dich nicht so verhältst oder nicht genau so bist,
Wie es Dein Kollege oder Deine Chefin vielleicht von Dir erwarten,
Wie es die Strukturen,
Gewohnheiten oder die bestehende Unternehmenskultur vorgibt,
Nur weil gewisse Dinge sind,
Wie sie sind,
Heißt das nicht,
Dass Du falsch bist.
Denn leider zeichnet sich unser aktuelles Arbeitssystem dadurch aus,
Dass Menschen wie Roboter funktionieren sollen und Frauen einem Stereotyp von nett,
Fleißig und angepasst entsprechen sollen.
Dich von einem solchen Arbeitssystem,
In Deiner Einzigartigkeit,
In Deiner Großartigkeit und Deiner Individualität als Mensch nicht verunsichern zu lassen,
Das ist gar nicht so einfach.
Ich will sagen,
Es ist ganz normal und natürlich,
Dass Dich solche Situationen verunsichern und Selbstzweifel aufkommen.
Umso wichtiger ist es daher,
Dass Du Deine Gefühle und Einschätzungen ernst nimmst und gut für Dich selbst sorgst.
Dass Du herausfindest,
Welche Bedürfnisse hinter diesen oft unangenehmen Gefühlen stehen und wie diese Erfüllung finden können.
Dafür lade ich Dich ein,
Auf der nächsten Etappe Deiner Entdeckungsreise mal zu schauen,
Nach was Du Dich in dieser spezifischen Situation gesehnt hast.
Auch hierfür habe ich Dir einige Vorschläge mitgebracht und Du darfst für Dich schauen,
Ob eine oder mehrere für Dich zutreffen.
Hattest Du in dieser Situation vielleicht das Bedürfnis nach Angenommenheit und Akzeptanz?
Oder nach Unterstützung und Rückendeckung?
Oder hast Du Dich nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft gesehnt?
Auch hier versuche nicht direkt zu interpretieren oder Handlungen abzuleiten,
Sondern erstmal Dein Inneres einfach zu entdecken.
Versuche herauszufinden,
Was Du vielleicht in der Situation gebraucht hättest,
Damit Du Dich besser und sicherer gefühlt hättest.
Hattest Du vielleicht auch das Bedürfnis danach,
Gesehen und wertgeschätzt zu werden?
Hast Du Dich nach Bestätigung und Anerkennung gesehnt?
Oder hättest Du mehr Eigenverantwortung,
Selbstbestimmung und Freiheit gebraucht?
Schau einfach mal,
Ob Du herausfinden kannst,
Was Deine Bedürfnisse in dieser Situation waren.
Der nächste Schritt Deiner Entdeckungsreise führt Dich nun an Deinen Lieblingsort.
Auf Deine Lieblingsinsel am Meer,
Deine Berghütte am See oder wo auch immer Du Dich so richtig wohlfühlst.
Hier werde ich Dir nun einige positive Affirmationen vorlesen.
Und die,
Die spontan mit Dir resonieren,
Darfst Du gerne für Dich mitnehmen.
Du bist genau richtig,
So wie Du bist.
Du tust und Du bist mehr als genug.
So wie Du bist,
Bist Du großartig.
Du darfst Dinge anders sehen.
Du darfst eine eigene Meinung haben.
Du darfst Deine Gefühle ernst nehmen.
Du darfst Fehler machen.
Du musst nicht perfekt sein.
Du darfst Nein sagen.
Und Du darfst anecken.
Du darfst selbst entscheiden,
Für und mit wem Du arbeiten möchtest und mit wem nicht.
Du darfst entscheiden,
Welche Kritik Du annimmst und welche nicht.
Du darfst entscheiden,
Welche Aufgaben Du übernimmst.
Du darfst entscheiden,
Welche Kollegin oder welcher Kollege Dir wichtig ist.
Und Du darfst Deine eigenen Maßstäbe setzen.
Es ist okay,
Grenzen zu setzen.
Es ist okay,
Nicht von allen gemocht zu werden.
Und es ist okay,
Einen Konflikt auszutragen.
Es ist okay und wichtig,
Für Dich selbst einzustehen.
Denn Du bist wichtig.
Deine Gefühle zählen.
Deine Bedürfnisse sind wichtig.
Du darfst Deine Gefühle und Bedürfnisse ernst nehmen.
Denn Du bist genau so richtig,
Wie Du bist.
Du tust und Du bist mehr als genug.
Und Du darfst bei der Arbeit so sein,
Wie Du bist.
Mit all Deinen Facetten,
Deinen Gefühlen und Bedürfnissen.
Mit all Deinen Seiten.
Denn genau so bist Du großartig.
Genau so bist Du wertvoll.
Und dann versuch mal,
Dieses Gefühl,
Was sich da jetzt in Dir ausbreitet,
Ganz bewusst zu spüren.
Wie es sich anfühlt,
Genau so großartig zu sein,
Wie Du bist.
Genau so richtig und gut zu sein,
Wie Du bist.
Und dann versuch mal,
Diesem Gefühl mehr Platz zu geben.
Es bewusst in Deinem ganzen Körper auszubreiten.
Es bis in Deine Fingerspitzen,
Bis in Deine Zehen zu spüren.
Und es so richtig zu genießen.
Genug zu sein.
Wundervoll zu sein.
Großartig zu sein.
Genau so,
Wie Du bist.
Genieße dieses Gefühl.
Tauche darin ein.
Bade Dich darin.
Fühle es in Deinem ganzen Körper.
Und dann schau mal,
Ob dieses Gefühl vielleicht eine Farbe oder eine Form hat.
Nimm das,
Was Dir ganz spontan in den Sinn kommt.
Und wenn Dir nichts einfällt,
Ist das auch okay.
Und dann lade ich Dich ein,
Nochmal zu beobachten,
Was jetzt gerade in Deinem Körper passiert.
Wie es sich anfühlt.
Ist es eher ruhig oder aufgewühlt?
Schwer oder leicht?
Warm oder kalt?
Und wie bewegt sich Dein Atem?
Beobachte einfach nochmal,
Was jetzt gerade in Deinem Körper passiert und wie es sich anfühlt.
Und dann bedanke Dich bei diesem wundervollen Gefühl.
Bringe es langsam wieder zurück in eine kleinere Form.
Und schau mal,
Wo in Deinem Körper Du es parken möchtest.
Du kannst es dort abstellen und Dir bewusst machen,
Dass wann immer Du es brauchst,
Du hierher zurückkommen kannst.
Dass Du es wieder fühlen kannst.
Dass es immer für Dich da ist.
Dass es ein Teil von Dir ist.
Nachdem Du dieses wohltuende und ganz wichtige Gefühl nun ein bisschen mehr in Deinem Körper verankert hast,
Nachdem Deine Körperzellen dieses wichtige Gefühl nun etwas besser kennenlernen durften,
Darfst Du langsam wieder zurück an den Ursprungsort Deiner Entdeckungsreise kommen.
Zurück ins Hier und Jetzt.
Beginne dazu langsam,
Deine Hände zu bewegen,
Deine Beine auszustrecken,
Vorsichtig Deine Augen zu öffnen und ganz intuitiv die Bewegung und vielleicht auch die Töne zu machen,
Die Dir jetzt gut tun.
Und damit verabschiede ich mich nun von Dir.
Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Kraft und Spaß dabei,
Mit den herausfordernden Wellen als Frau in unserer Arbeitswelt umzugehen.
Ich wünsche Dir,
Dass Du lernst,
Gut mit ihnen umzugehen,
Dabei stets gut für Dich selbst zu sorgen und dass Du,
Egal was passiert,
An Dich selbst glaubst.
Und ich wünsche Dir,
Dass es Dir immer wieder gelingt,
Eine dieser Wellen zu surfen.
Denn ich bin überzeugt,
Die Arbeitswelt braucht dringend mehr engagierte,
Kompetente und einfühlsame Frauen,
Die unsere Zukunft führend mitgestalten.
Sie braucht Frauen wie Dich.
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