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Abstand zu Gedanken herstellen

by Ariane JETZT und HIER

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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Erfahrene
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Eine ideale Übung um zu erleben, wie du mit deinen Gedanken umgehen kannst. Statt in Grübelschleifen zu hängen, erkundest du neugierig und mit Abstand deine Gedankenwelt. Du lässt sie einfach an dir vorbei spazieren und erfährst so, wie du weder wegdrücken noch ankämpfen musst, um Ruhe zu finden.

Transkription

Hallo und willkommen bei dir und deiner Achtsamkeitspraxis heute.

Wir wollen uns deinen Gedanken widmen und üben,

Sie statt zu unterdrücken oder vor ihnen wegzulaufen,

Sie lernen mit ein wenig Abstand zu beobachten.

Sozusagen aus sicherem Abstand heraus.

Sie dabei einfach kommen zu lassen,

Sie kurz zu betrachten und sie dann wieder ihres Weges gehen zu lassen,

Ohne sie dabei zu bewerten als gute oder schlechte Gedanken.

Wir lassen sie einfach so wie sie sind und wir schauen zu,

Wie es in dir denkt.

Bist du dabei?

Du hast dir wahrscheinlich schon ein bequemes Plätzchen gesucht dafür.

Dann machst dir noch mal richtig gemütlich und setzt dich aufrecht zugleich.

Schau doch mal,

Dass dein Rücken aufrecht sein kann.

Deine Füße sind entweder beide am Boden oder du sitzt vielleicht im Schneidersitz.

Lege deine Handflächen jetzt so ab,

Dass sie nach oben zeigen können,

Bei gleichzeitig ganz entspannten Fingern und Armen.

Wenn du deine Achtsamkeitshaltung von heute gefunden hast,

Dann atme gerne einmal tief ein und atme über den Mund komplett wieder aus.

Lass los.

Schließe dann gerne sanft deine Augen und nimm dir einen Moment Zeit,

Erst mal bei dir in deinem Körper und deiner Atmung anzukommen.

Nimm wahr,

Wie der Atem in dich einströmt und wie er wieder deinen Körper verlässt.

Komm dabei Atemzug für Atemzug mehr bei dir an.

Folge deinem Atem für einige Atemzüge durch deinen Körper.

Einatmen und ausatmen.

Nun schau mal,

Ob in deinem Kopf gerade ein Gedanke vorbeispaziert.

Wenn nicht,

Dann genieße die Stille so lange,

Bis ein Gedanke auftaucht.

Wenn du einen Gedanken entdeckst,

Erkunde ihn neugierig und schau mal genauer hin,

Was das für ein Gedanke war.

Finde eine Überschrift für ihn,

Aber ohne dass du ihn wertest und in gute oder schlechte Gedanken kategorisierst.

Eher Überschriften wie Planungsgedanke,

Vergangenheit,

Sorgen,

Fantasie,

Zukunft.

Nimm dir Zeit,

Die Gedanken zu beobachten und gib so jedem Gedanken in dir eine Überschrift.

Dann lässt du ihn mit dem Ausatmen einfach weiter seines Weges gehen.

Gibt es Pausen zwischen den Gedanken oder gehen die Gedanken heute ineinander über?

Wiederholen sich manche Gedanken oder kommen eher immer wieder neue?

Und du nimmst es einfach nur zur Kenntnis.

Versuch deine Gedanken nicht aufzuhalten,

Sondern steh am Wegesrand und schau zu,

Wer so vorbeikommt.

Vielleicht bemerkst du,

Dass zunächst ganz viele Gedanken schnell nacheinander vorbeispazieren.

Und später gibt es vielleicht kleine Pausen zwischen ihnen.

Dann genieße die Stille dazwischen.

Erkunde neugierig,

Aha,

Der und der Gedanke,

Vergangenheit,

Zukunft,

Deine eigene Überschrift.

Und dazwischen die kleinen Momente der Stille.

Vielleicht ist es ganz neu für dich,

Deine Gedanken so zu beobachten.

Dann ist jetzt die Gelegenheit dazu.

Nimm dir noch ein paar Augenblicke Zeit,

Das für dich auszuprobieren und zu üben.

Beobachte und schau dir selbst beim Denken zu.

Na,

Wie ist es für dich?

Bemerkst du,

Dass sich das Gedankenbeobachten ganz anders anfühlt,

Als wenn du grübelst oder in Sorgenketten festhängst?

Vielleicht hast du auch für dich festgestellt gerade,

Dass bestimmte Themen deinen Kopf besonders beschäftigen,

Oder du mehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft heute unterwegs bist.

Das Gedankenbeobachten ist eine wunderbare Möglichkeit,

Um immer zu wissen,

Was bei dir so los ist.

Dann atmest du nun jetzt ganz tief einmal über die Nase ein und lässt mit einem tiefen Atemzug über den Mund jetzt alle deine Gedanken los und konzentrierst dich nun wieder darauf,

Wie du gerade hier sitzt.

Wie deine Füße geerdet sind.

Wie dein Gesäß,

Deine Oberschenkel schwer in deine Unterlage sinken.

Wie dein Rücken aufrecht ist und deine Schultern entspannt nach unten sinken.

Wie deine Halswirbelsäule mühelos den Kopf trägt und wie deine Gesichtszüge weich und entspannt sein können.

Spür deinen Körper jetzt.

Nimm wahr,

Wie dein Körper sich Luft holt beim Einatmen und alte Luft einfach wieder ausströmen lässt mit der Ausatmung.

Dann horche mal in deinen Raum hinein und nimm wahr,

Was das Leben so an Geräuschen gerade bereit hält.

Riechst du auch etwas?

Nun integrierst du das Sehen,

Öffnest vorsichtig deine Augen und schaust dich mit neuem,

Frischen,

Beobachtenden Blick um.

Was siehst du?

Registriere mal,

Wie es dir jetzt geht und dank dir doch mal selbst,

Dass du dich auf diese Übung eingelassen hast.

Es hat mir Freude gemacht,

Dich dabei zu begleiten.

Komm gut durch deinen Tag.

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