
Gewohnheiten: Innen+ aussen
Geführte Meditation. Gewohnheiten, innen+ aussen.
Transkription
Und jetzt machen wir eine geführte Meditation zum Thema Karma.
Und zuerst untersuchen wir das Zusammenspiel von innen und außen.
Und wir erinnern an eine Situation aus den letzten Stunden,
Vielleicht von gestern,
Wo wir uns für einen Moment geärgert haben.
Es kann ein ganz kleiner Anlass gewesen sein,
Eine ganz kleine Situation,
Kein großes Drama.
Und wir erinnern so viele Einzelheiten aus der Situation wie nötig,
Um sie gut zu erinnern und auch die beteiligten Gefühle,
Gedanken gut zu erinnern.
Und dann schauen wir die Situation etwas genauer an und fragen,
Was genau hat mich geärgert,
Irritiert?
Worüber habe ich mich geärgert?
Was genau war das?
War das bestimmte Geräusche,
Blicke,
Gesten,
Dinge,
Abläufe,
Verhaltensweisen,
Gefühle,
Empfindungen?
Was genau war der Aufhänger für unangenehme Gefühle?
Wie haben wir reagiert auf diese Situation?
Was haben wir konkret gemacht?
Ich habe uns den Ärger im Außen gezeigt.
Hat das jemand anderes gemerkt,
Dass wir uns geärgert haben?
Hat sich das eher innerlich abgespielt?
Sind wir körperlich ruhig geblieben?
Eher gehitzig,
Heiß oder eher kalt?
Haben wir jemandem die Schuld zugewiesen,
Nach Schuldigen gesucht?
Oder uns selbst die Schuld zugewiesen?
Haben wir uns Strategien überlegt,
Wie wir das in Zukunft abstellen können?
Wie wir in Zukunft solche unangenehmen Gefühle vermeiden können?
Haben wir uns abgelenkt,
Mit etwas anderem beschäftigt?
Haben wir die Gefühle abgestellt,
Einfach tot gespielt?
Wie haben wir reagiert?
Und dann schauen wir,
Welche Folgen hatte unsere Reaktion,
Unser Verhalten?
Haben sich die unangenehmen Gefühle aufgelöst?
Sind sie stärker geworden,
Gleich geblieben?
Und jetzt schauen wir uns das Zusammenspiel von innen und außen etwas genauer an.
Mit welcher Stimmung sind wir in die Situation hineingegangen?
Was haben wir an Stimmung mitgebracht?
Welche Bedürfnisse,
Erwartungen,
Wünsche hatten wir in dem Moment?
Und dann schauen wir auf den Hintergrund.
Gibt es eine Vorgeschichte mit dieser Person?
Oder ähnliche Erfahrungen mit anderen Personen,
Ähnlichen Umständen?
Kennen wir diese Art Konflikt?
Können wir spüren,
Dass wir etwas mitgebracht haben in die Situation?
Unsere Stimmung,
Unsere Erwartungen,
Unsere Wünsche,
Unsere Vorgeschichte,
Vorlieben,
Abneigung,
Gewohnheiten,
Ansichten,
Meinungen,
Vorerfahrungen.
Wir können jetzt die ganze Situation noch einmal durchspielen,
Mit diesem Bewusstsein über unseren Beitrag,
Über unser Mitwirken an unseren unangenehmen Gefühlen.
Und jetzt können wir ein anderes Umgehen ausprobieren.
Wir denken noch einmal an die Irritation,
An die unangenehmen Gefühle,
Die entstanden sind.
Wir vergegenwärtigen uns noch einmal kurz die Situation.
Jetzt üben wir Mitgefühl.
Zuerst mit uns selbst.
Wir spüren die unangenehmen Gefühle,
Akzeptieren.
Da gibt es eine bestimmte Art von Leiden.
Körperlich,
Emotional,
Geistig.
Und dann öffnen wir uns für das Leiden von anderen,
Die in ähnlichen Situationen stecken.
Wir beginnen erst einmal damit,
Dass wir denken,
Mögen alle,
Die die gleiche Art von Leiden erfahren wie ich,
Die gleiche Art von Irritation,
Die gleiche Art von unangenehmen Gefühlen,
Mögen wir alle frei davon sein.
Und wo das nicht möglich ist,
Mögen wir so mit den unangenehmen Gefühlen umgehen,
Dass sie weniger werden und nicht mehr.
Dass die Lage sich entspannt und nicht verhärtet.
Dann können wir einen Schritt weiter gehen.
Wenn wir merken,
Dass wir unseren Ärger nicht loslassen können,
Dann können wir denken,
Mögen wenigstens alle anderen frei sein von dieser Art von Leiden,
Dieser Art von unangenehmen Gefühlen,
Wenn ich schon nicht loslassen kann.
Spüren,
Was das in uns auslöst,
Diese Art denken.
Und dann können wir noch einen Schritt weiter gehen.
Mögen die unangenehmen Gefühle dieser Art in allen Menschen jetzt in diesem Augenblick auf mich erreichen.
Mögen sie alle frei davon sein.
Möge ich sie erleben,
Wenn ich schon nicht loslassen kann.
Und zum Schluss denken wir nochmal,
Mögen wir alle frei werden von Leid,
Von diesem Speziellen,
Von allen Arten von Leiden und ihren Ursachen.
Und dann fassen wir die Übung zusammen,
Bringen sie auf den Punkt mit der Frage,
Was ist mir jetzt aufgefallen,
Was ist mir deutlich geworden.
Und was immer das ist,
Was unsere Einsicht auf den Punkt bringt,
Vielleicht ein Satz,
Ein Bild,
Ein Wort,
Ein Gefühl,
Das lassen wir noch einmal auf uns wirken,
Damit der Eindruck tief wird.
Und dann beenden wir die Übung,
Deinen Wunsch.
Mögen wir den Mut und die Klarheit entwickeln,
Die Aufmerksamkeit,
Das Zusammenspiel von äußeren Anlässen,
Aufhängern und eigenen Stimmungen am Hintergrund zu entdecken und die Bereitschaft entwickeln,
An unseren Stimmungen zu arbeiten und unseren Hintergrund zu verstehen.
Mögen wir so die Ursachen von Leid für uns und andere verringern und Ursachen für Glück schaffen.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.4 (19)
Neueste Bewertungen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
