
Was willst du wirklich?
Warum ist es eigentlich so wichtig, herauszufinden, was ich wirklich will? Und warum ist das gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Augenblick erscheint? Das erkläre ich dir in diesem Beitrag. Und dann begleite ich dich auf einer Erforschungs-Reise zu dir selbst und zu deinen Wünschen, um herauszufinden, ob du dich für sie einsetzen willst oder ob sie dir vielleicht nur hinderlich sind.
Transkription
Herzlich willkommen und schön,
Dass du jetzt dabei bist.
Ich heiße Simone Bastian und begleite dich auf deiner Reise zu dir selbst und dabei wünsche ich dir von Herzen ganz viel Freude.
Ja,
Ich möchte jetzt mit dir gerne auf Erforschungstour gehen,
Zu deinen Wünschen,
Zu dem,
Was du wirklich willst.
Denn es ist gar nicht so einfach.
Wir wollen Dinge meinen,
Es wären unsere Wünsche und sind es das wirklich unsere Wünsche oder denken wir nur,
Dass es unser Wunsch sein sollte.
Vielleicht kennst du es auch,
Du wünschst dir etwas,
Aber willst du das wirklich oder entspricht es nur dem Idealbild,
Das du von dir hast,
Damit andere dich vielleicht toll finden.
Das betrifft nicht nur materielle Wünsche,
Auch Wünsche,
Die sich auf unser Inneres beziehen,
Betrifft das.
Ja und so ist es ganz schön verzwickt herauszufinden,
Was ich wirklich will.
Und deswegen möchte ich mit dir jetzt auf Erforschungstour gehen,
Damit du dir wirklich bewusst werden kannst,
Was die Triebfeder deiner Wünsche ist.
Denn dann kannst du auch ganz bewusst entscheiden,
Will ich an dem Wunsch festhalten oder will ich ihn loslassen.
Dann kannst du einen Schritt zu dir selbst,
Zu deiner Wahrheit machen und ein Stück des entfremdeten Lebens loslassen.
Dann kannst du deine wirklichen Wünsche wieder wahrnehmen und dich dafür einsetzen,
Dass sie Realität werden.
Und so lade ich dich jetzt ein,
Dir es ganz bequem zu machen.
Dir einen Platz zu suchen,
An dem du deinen Körper gut abgestützt niedersetzen kannst.
Am besten deinen Rücken an einer Lehne anlehnen kannst,
Damit du keine besondere Aufmerksamkeit auf die Aufrichtung deines Körpers richten musst.
Und so kannst du deine Augen schließen und wahrnehmen,
Ob vielleicht noch ein Kleidungsstück gelockert werden möchte,
Ob dein Atem genügend Raum hat,
Frei fließen zu können.
Und dann lade ich dich ein,
Jetzt einige Male gut hörbar mit einem Seufzer auszuatmen.
Dieser Seufzer,
Der lässt schon oberflächliche Anspannung von dir abfallen.
Das ist ein Seufzer,
Den du auch machen würdest,
Wenn du ganz schwere Einkaufstaschen,
Viele Stockwerke nach oben getragen hättest und endlich vor deiner Haustüre angekommen wärst.
Und diese Einkaufstaschen jetzt abstellen kannst,
Dann seufzt du und lässt auch den Ton des Seufzer zu.
Und dabei öffnest du deinen Mund,
Denn du kannst nur mit geöffneten Mund seufzen.
Und dann kannst du merken,
Wie immer mehr Anspannung von dir abfallen kann,
Durch dieses wohltuende Seufzen.
Und immer wenn du deine Aufmerksamkeit so nach innen richtest,
Ist es gut mit diesem seufzenden Ausatmen zu beginnen und auch den Mund dabei geöffnet zu halten.
Den Unterkiefer einfach hängen zu lassen.
So hat es dein Atem viel leichter,
Sich die Luft zu holen,
Die er gerade braucht.
Es mag erst ein bisschen ungewohnt sein,
So mit geöffneten Mund da zu sitzen und wirklich den Atem sich selbst zu überlassen.
Also nicht mehr einzugreifen,
Kontrollierend den Atmen,
Atem zu verlängern oder zu verkürzen,
Sondern wirklich ganz offen zu bleiben und den Atem geschehen zu lassen.
Probier das mal aus.
Den Kiefer loslassen,
Den Unterkiefer wirklich hängen lassen und dann atmet es dich.
Und dann kannst du die Aufmerksamkeit vom Körper wieder wegnehmen und dir innerlich vorstellen,
Dass du dir selber gegenüber trittst.
Du siehst dich also wie du vor dir stehst und auf dich schaust,
Wie ein Freund oder eine Freundin,
Die dir gegenüber steht und dich anschaut.
Und wen sieht die Freundin oder der Freund da?
Welche Gedanken steigen auf,
Wenn du dich so selbst siehst?
Kannst du ganz damit einverstanden sein,
Was du siehst oder denkst du etwas sollte anders sein?
Und welche Stimmung,
Welches Gefühl geht mit diesen Gedanken einher?
Kommt vielleicht eine Freude,
Wenn du dich selber siehst oder vielleicht ein Ärger oder eine Verunsicherung?
Und so kannst du dich selber jetzt fragen,
Als dein liebevoller Freund,
Als deine liebevolle Freundin,
Was wünschst du dir jetzt?
Und du lässt die Antwort einfach aufsteigen,
Ohne darüber nachzudenken.
Nein,
Vielmehr fühlend wahrnehmen,
Was du dir jetzt wünschst.
Und dann fragt dich der liebevolle Freund,
Die liebevolle Freundin freundlich,
Was soll es dir geben,
Wenn dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist?
Und wieder lässt du die Antwort aufsteigen,
Ohne darüber zu grübeln.
Die Antwort auf die Frage,
Was soll mir die Erfüllung des Wunsches geben?
Und du kannst noch eine Ebene tiefer gehen sozusagen und kannst dich fragen,
Was soll mir das geben,
Wenn das wiederum erfüllt ist?
Also dein Freund,
Deine Freundin fragt dich,
Was soll dir das geben,
Wenn das erfüllt ist?
Und so kannst du entdecken,
Ob der Wunsch für dich wichtig genug ist,
Dass du dich für ihn einsetzt,
Dass du dich dafür öffnen willst,
Dass er sich erfüllt.
Ist dir der Wunsch wirklich wichtig?
Oder ist der Wunsch dir doch nicht so wichtig und du möchtest ihn lieber wieder loslassen,
Damit er auch nicht unnötige Energie verbraucht,
Die du vielleicht für anderes besser gebrauchen könntest?
Und dann kannst du dich von deinem liebevollen Freund,
Deiner liebevollen Freundin verabschieden und noch einmal wahrnehmen,
Welches Gefühl jetzt da ist.
Welche Stimmung hat diese Begegnung hinterlassen?
Und kannst dich forschend der Stimmung,
Dem Gefühl annähern,
Hat die Begegnung eine Ruhe oder eine Unruhe hinterlassen?
Und ist die Ruhe eher friedvoll,
Sehnsuchtsvoll,
Traurig,
Wehmütig?
Und wenn es sich um eine Unruhe handelt,
Ist sie eher unsicher,
Ängstlich,
Ärgerlich oder freudig?
So kannst du dich dem Gefühl annähern,
Es dir ganz bewusst machen und egal,
Ob es sich um einen Ärger,
Eine Angst,
Eine Traurigkeit oder Freude oder was auch immer handelt,
Jedes Gefühl will nur gefühlt werden.
Einfach nur gefühlt werden und deswegen lässt du es einfach da sein,
So wie es jetzt ist und willst nichts anderes haben.
Du bleibst so lange in dem Gefühl,
Bis das Gefühl ganz ausgefühlt ist und zur Ruhe gekommen ist.
Und kannst dann neugierig sein,
Was unter dem Gefühl auftaucht,
Wo es dich dann hineinzieht,
Tiefer in die Wirklichkeit des Augenblicks.
Und so kannst du in der Erfahrung,
Die jetzt da ist,
Bleiben,
Auch wenn du in deiner Zeit die Augen wieder öffnest.
Das Öffnen der Augen kann sogar ein Signal sein,
Noch tiefer in das Gefühl hinein zu sinken.
Und dann kannst du die Außenwelt fühlend wahrnehmen,
Mit dir verbunden bleiben,
Ganz authentisch da sein.
Ich freue mich,
Dass du mit mir bis hierher gegangen bist und wünsche dir das allerbeste,
Ganz viel Authentizität im Umgang mit deinen Wünschen.
Deine Simone.
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