
Meditation zur Aktivierung der Lebensenergie
Eine geführte Meditation zur Öffnung des Wurzel- und Kronenchakras mit der Atmung. Dabei lassen wir die Energie der Erde und des Himmels in uns einfließen. Die Meditation startet direkt, bereite also alles vor. Viel Freude damit!
Transkription
Und dann suche ich die Stabilität mit meinen Sitzhockern,
Also beide Pobacken haben das gleiche Gewicht.
Das ist eine stabile und symmetrische Haltung.
Und dann bin ich auch schon mal ganz unten am Steißbein und am Beckenboden.
Ich nehme jetzt Kontakt auf zur Oberfläche und ich gebe mich da rein,
Ich lasse mich einfach mal fallen nach unten,
Verbinde mich mit dem Boden oder mit dem Stuhl,
Mit der Erde einfach,
In die Augen schließen und bleib mal mit der Aufmerksamkeit in diesem unteren Beckenbereich.
Schau mal,
Wie groß und weit der ist,
Wie viel Platz da ist,
Kann die Energie gut rein fließen von unten,
Von der Erde.
Ich stelle mir mal vor,
Dass ich da meinen Beckenboden und meine ganze Unterseite öffne und dass ich durchlässig werde für die Energie der Erde.
Ich kann dann auch die Atmung da unten hinschicken,
In den Beckenboden,
Im ganzen Beckenbereich.
Jede Ausatmung schicke ich nach unten durch zur Erde.
Lange Ausatmung,
Die Einatmung kommt von selber,
Das ist ein Impuls.
Da muss ich eigentlich gar nichts tun,
Ich konzentriere mich jetzt vor allen Dingen auf die Ausatmung.
Ich kann auch probeweise mal durch den Mund ausatmen und die ganze Luft so richtig schön rauspusten,
Dass ich ganz leer bin.
Und dann kommt der Impuls zum Einatmen von selbst.
Und dann lasse ich den Atem natürlich weiter fließen,
Gebe ihm Raum,
Meinen Bauch.
Der Bauchraum weitet sich auf mit jeder Ein- und Ausatmung.
Ich fülle wirklich den ganzen Bauchraum,
Vorne,
Seitlich und auch die Rückenpartie.
Wie ein Luftballon bläht sich mein Bauch auf und gibt die Luft wieder ab.
Und dann ziehe ich ein bisschen weiter nach oben,
Fülle meine Lungen oben,
Den Brustraum und leere ihn wieder.
Die Atmung fängt unten an,
Ich atme ein durch den Becken und Bauchraum bis hoch in den Brustraum.
Bis zu den Schlüsselbeinen und gebe die Luft langsam wieder ab.
Ganz tief und voll einatmen.
Und ganz langsam ausatmen,
Bis die Luft raus ist.
Beim nächsten Atemzug halte ich,
Wenn die Lungen voll sind,
Wenn ich ganz oben bin,
Halte ich die Luft kurz an,
Mache eine Pause und lasse sie dann wieder raus.
Und wenn die Luft ganz draußen ist,
Wenn ich ganz leer bin,
Mache ich auch eine kurze Pause und lasse dann den Impuls zum Einatmen wieder kommen.
Ich fülle die Lungen und eine Pause,
Leere die Lungen und mache eine Pause.
Noch eine Runde.
Und dann lasse ich den Atem ganz natürlich fließen,
Wie er kommt und wie er geht.
Und beobachte einfach,
Wie die Luft ein- und ausströmt.
Der Rücken bleibt aufrecht.
Die Arme und die Beine entspannt.
Und mein Bauch und meine Brust bewegen sich ganz sanft mit der Atmung.
Ich beobachte einfach.
Und so kommt der Geist zum Körper,
Verankert sich in der Atmung.
Ich gehe mit der Aufmerksamkeit wieder zum Steißbein,
Wo die Webelsäule anfängt.
Und visualisiere bei jeder Einatmung,
Wie ich die Lebensenergie einziehe oder aufsauge von unten.
Ich atme durch das erste Chakra,
Durch den Beckenboden,
Lebensenergie ein von der Erde.
Ich verteile sie im ganzen Körper.
Ich sauge sie auf.
Visualisiere,
Wie sich die Energie verbreitet im ganzen Körper bis zu den Zehen,
Fingerspitzen,
Kopf.
Vielleicht sehe ich eine Flüssigkeit oder ein Licht.
Ein Funkeln.
Oder ich spüre eine Wärme.
Eine bestimmte Farbe vielleicht.
Die Energie steigt auf.
Verästelt sich.
Erfüllt meinen ganzen Körper.
Der Rücken bleibt aufrecht.
Körper entspannt.
Und jetzt gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit zum Scheitelpunkt.
Und visualisiere dort eine Öffnung.
Öffnung nach oben.
Springt die Energie von oben durch mich durch,
Wie ein Regen.
Oder wie ein Lichtstrahl.
Die starke Energie des Universums.
Ich werde durchlässig und lasse sie durch mich durchfließen.
Vielleicht hat sie eine bestimmte Farbe.
Konsistenz.
Ein Licht oder eine Flüssigkeit.
Durchklingt meine Poren und alle meine Fasern.
Ganz wohliges Gefühl.
Der Atem fließt ruhig weiter.
Vielleicht kribbelt es auf der Schädeldecke.
Und ich spüre,
Wie sich die Energie ausbreitet.
Vielleicht kribbelt es auch in den Fingerspitzen.
Oder in den Zehen.
Vielleicht ist mein Herzschlag etwas schneller als vorher.
Ich beobachte meinen Körper,
Wie er reagiert.
Vielleicht wärmer als vorher.
Die Energie darf bleiben.
Darf sich setzen in meinem Körper.
Ich behalte sie in mir für die ganze Woche.
Ich beobachte jetzt nochmal meinen Atem.
Wie fließt er jetzt?
Dann mache ich ein paar tiefe Atemzüge.
Ausatmen durch den Mund.
Ich komme langsam zu mir.
Ich bewege die Schultern.
Ich strecke mich ein bisschen.
Vielleicht will ich gähnen.
Wir können die Handflächen reiben zur Energetisierung.
Und dann auf die Augen legen,
Wenn wir möchten.
Ich beobachte,
Was ich sehe.
Schatten und Licht spielen.
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