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Freude und Glück sind immer da

by Vilas Turske

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Meditation
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Freude und Glück sind immer da – wir müssen nur in uns hineinspüren, ohne Erwartungen, ohne Vorstellungen. Was kommt, ist oft unerwartet, planlos, jenseits aller Konzepte. Doch wir bleiben bei uns – im Hier, im Jetzt – gegenwärtig und lebendig. Immer.

Transkription

Ich begrüße euch alle ganz herzlich,

Glück und Freude sind immer in uns anwesend.

Sagt man diesen Satz einfach so,

Mögen die einen bei anderen Zweifel entstehen.

Glück und Freude sind der Kern unserer Natur,

Sind das,

Was uns wirklich ausmacht.

Aber das ist sehr häufig durch die Art und Weise,

Wie wir leben und was wir in unserem Alltag erfahren,

Verschüttet nicht mehr präsent.

Und trotzdem,

Wenn immer wir uns mit uns selbst auseinandersetzen,

Mag es uns gelingen,

Diesen Weg zu uns zu gehen.

Und ich möchte euch jetzt einladen,

Mit mir einen kleinen Weg in diese Richtung zu gehen.

Da liegt mir als erstes daran,

Ein für euch vielleicht wunderschönes Wochenende zu beenden.

Aber ich möchte dieses Wochenende jetzt nicht gleich dem Schönen zuordnen.

Vielleicht haben wir auch ein Wochenende erfahren,

Was uns bewusst gemacht hat,

Dass es ganz viele Probleme und ganz viele Unstimmigkeiten in uns gibt.

Beides ist möglich.

Dann möchte ich gerne mit dieser Meditation heute Abend euch auf das einstimmen,

Was in der kommenden Woche auf euch zukommt.

Das,

Was wir nicht wissen.

Wir haben eine Idee davon.

Wir stellen es uns vor und wir haben auch so etwas wie eine,

Ja schon einige von euch vermutlich wie ein Konzept für die kommende Woche.

Aber wir alle wissen,

Dass die Dinge,

Die wir uns in der Zukunft vorstellen oder die wir uns ausdenken,

Wie die Zukunft vielleicht sein könnte,

Dass diese Dinge in der Regel ganz anders kommen.

Also sind wir jetzt,

Wenn wir jetzt hier zusammensitzen,

Eigentlich ganz auf uns gestellt und zwar auf uns in diesem Moment,

An diesem Ort.

In diesem Moment,

An diesem Ort.

Ich bitte euch,

Die Augen zu schließen.

Dann,

Um wirklich relativ ohne Beschwerde nach innen gehen zu können und einen Moment zu sitzen,

Bitte ich euch mal nach vorne zu beugen,

Manuell noch mal das Sitzfleisch rausziehen und uns dann wieder gerade,

Aufrecht,

Sitzend zu erfüllen.

Dann möchte ich euch bitten,

Euch anzuschauen und zwar von innen.

Da verschließen wir wieder die Augen,

Folgendem Atem nach innen und schauen mal,

Was wir uns jetzt,

Wenn wir nach innen schauen,

Was wir uns jetzt vorstellen und erfahren dürfen,

Was wir sehen.

Wir können uns vorstellen,

Dass wir unsere Gesichtshaut von innen erleben.

Da möchte ich euch zuerst hinführen.

Ein friedliches,

Sanftes Atmen,

Was durch die Nase einströmt,

In den oberen Gaumen,

Dann irgendwie nach unten verschwindet.

Und beim Ausatmen erfahren wir,

Wie der Atem durch die Nase wieder ausströmt,

Aber dieser Atem fühlt sich ganz anders an und wir versuchen jetzt mal,

Immer mit der Idee,

Das auch von innen wahrzunehmen,

Unsere Haut zu erfahren.

Wenn ihr einatmet und wenn ihr ausatmet,

Diese bewussten,

Feinen Atemzüge,

Die uns beim Einatmen,

Wenn wir ganz in der Stille sind,

So etwas wie ein ganz feines inneres Geräusch schenken und dann beim Ausatmen fühlbar oberhalb der Lippe unsere Haut berührt.

Diese Atemzüge sind kostbar.

Sie werden uns bewusst,

Wir atmen ein,

Bewusstes Einatmen und wir atmen aus,

Bewusstes Ausatmen.

Und dann bitte ich euch,

Eure Aufmerksamkeit auf die Gesichtshaut neben der Nase links und rechts zu lenken.

Wir können das von außen wahrnehmen und wir können das von innen wahrnehmen.

Nehmen wir das von innen wahr,

Ist es ein ganz neues,

Fast fremdartiges Gefühl.

Wohltuend,

Entspannend,

Immer wieder begleitet von dem Atem,

Von dem Atem,

Den wir beobachten und von dem Atem,

Der uns in diesem Moment diese Wahrnehmung schenkt,

Weil er den ganzen Körper energetisch versorgt.

Friedliches,

Sanftes Atmen,

Eine Gesichtshaut,

Die sich zunehmend entspannt.

Selbst wenn wir nach oben zur Stirn wandern,

Erfahren wir Entspannung,

Leichtigkeit.

Und dann stellt sich bei einigen von euch vielleicht auch schon so ein Pitzeln unter der Kopfhaut ein.

Bis da oben geht die Entspannung,

Die der Atem eingeleitet hat und durch das bewusste Atmen jetzt vertieft.

Ich atme ein,

Jetzt,

Ich atme aus,

Jetzt.

Wir beobachten unseren Atem,

Atmen ein und folgen dem Atemzug bis zur Ausatmung,

Bleiben ganz nah dran.

Dann kommt eine Pause,

Dann kommt die Ausatmung und auch der folgen wir bis zum Ende des Atemzugs.

Kommt wieder eine kleine Pause und dann kommt wieder diese Einatmung und ganz bewusst sind wir jetzt unterwegs,

Indem wir den Atem wahrnehmen,

Wo er anfängt,

Wie er anfängt und dann begleiten wir ihn bis an das Ende der Einatmung.

Dann kommt diese kleine Pause und dann kommt die Ausatmung und auch die begleiten wir mit unserem Bewusstsein,

Sind voll da,

Erfahren die Ausatmung und dann kommt wieder eine kleine Pause.

Und das bitte ich euch jetzt im eigenen Atemrhythmus ganz friedlich und sanft zu tun.

Folgt der Einatmung aufmerksam,

Fokussiert.

Folgt der Ausatmung.

Und die Gedanken sind nicht mehr da,

Wir sind ganz auf das Atmen konzentriert,

Identifizieren uns mit dem Atem und haben so ein Gefühl wie ich bin der Atem.

Einatmen und wir folgen dem Atem in die Stille.

Ausatmen und wir folgen der Ausatmung in die Stille.

Jetzt lassen wir den Atem mal atmend hinter uns,

Richten unsere Aufmerksamkeit auf den Körper,

Der atmet.

Erleben wir mit der Einatmung unser Brustkorb sich ausdehnt,

Einen inneren Raum schafft,

Und erleben wir mit der Ausatmung die Weite erhalten bleibt,

Aber sich die Hülle etwas kontrahiert,

Etwas zusammenzieht.

Und so atmen wir uns ganz langsam in diesen inneren Raum und erfahren,

Dass wir so etwas,

Wenn wir nach innen gerichtet sind,

Wie einen Körper erleben,

Der innen hell und weit ist.

Sind zwar noch mit dem Atem verbunden,

Aber nicht mehr so aufmerksam wie zu Anfang und wir versuchen jetzt uns tatsächlich nochmal mit den Gedanken zu beschäftigen,

Indem wir feststellen,

Dass der innere Ort des Glücks,

Der innere Ort der Freude,

Unsere Natur,

Unsere wahre Natur,

Wir können es so nennen,

Oder unsere Essenz,

Oder das höhere Bewusstsein,

Wie immer wir es nennen wollen,

Dieser Ort,

Der in diesem inneren Raum ist,

Dieser Ort ist nur im Jetzt für uns erfahrbar.

Was machen wir?

Wir lassen ganz bewusst jeden Gedanken der Vergangenheit ziehen.

Selbst wenn sie uns jetzt eingespielt werden,

Von unserem Geist,

Der uns nicht in Ruhe lassen will,

Der gar nicht so einverstanden ist mit dieser Stille und dieser Meditation.

Wir lassen die Gedanken kommen und alle Gedanken der Vergangenheit lassen wir gehen.

Dann machen wir uns nochmal bewusst,

Dass wir ja auch über die Zukunft nachdenken.

Immer wieder neu,

Dass wir über die Zukunft Pläne haben,

Dass wir Konzepte entwickelt haben,

Dass wir unsere Projekte haben.

Auch diese Zukunftspläne,

Projekte,

Gedanken,

Ideen,

Auch die lassen wir gehen.

Wir sind jetzt also in diesem Raum und in diesem Raum hat es keine Gedanken der Vergangenheit mehr und keine Gedanken der Zukunft mehr.

Und dann,

Was bleibt dann?

Die Gedanken,

Die wir haben,

Oder die Ideen,

Die wir haben,

Wenn wir meinen zu wissen,

Wer wir sind.

All die Rollen,

Die wir im Alltag spielen,

Die vielen Konzepte,

Die wir von uns selbst haben,

Das Meinen zu wissen,

Was wir brauchen und was wir nicht brauchen,

Meinen zu wissen,

Wie oft habt ihr das gehört?

Ja,

Ich bin halt so,

Das bin ich.

Auch diese Gedanken mit all ihren Storys der Vergangenheit,

Das,

Was wir versäumt haben,

Das,

Was wir uns gedacht hätten,

Wie es kommen könnte,

Wir lassen einfach alles gehen.

Und wenn wir die Vergangenheit gehen lassen,

Die Zukunftsideen gehen lassen und auch noch die Idee von dem zu meinen,

Wer wir sind,

Dann sind wir jetzt in diesem inneren Raum und dieser innere Raum ist unendlich weit,

Nicht limitiert.

Dieser Raum ist offen,

Endlos,

Ewig.

Zeit spielt keine Rolle.

Limitierter Raum spielt keine Rolle.

Wir sind jetzt an diesem Ort,

Wo unser tiefstes inneres Glück zu Hause ist.

Ein Ort,

Der unsere wahre Natur als glücklich und als frei definiert.

Das ist Leere und in dieser Leere ist dieses unbeschwerte,

Leichte Sein.

So eine Art von Seinheit.

Und ich bitte euch,

Diesen Ort jetzt für einen Moment auszukosten.

Nehmt die Stille in euch an.

Nehmt das an,

Was jetzt in diesem Moment in euch geschieht.

Ein Erkennen,

Ein Sehen,

Ein Begreifen.

Dieser innere Ort ist der Ort,

Den wir immer waren,

Der wir immer waren,

So wie wir geboren wurden,

Als wir fünf Jahre alt waren,

Als wir 20 Jahre alt waren.

Es ist immer das gleiche Sein,

Es ist immer die gleiche Essenz.

Und das ist der Ort,

Der uneingeschränkt glücklich,

Freudig und voller Liebe ist.

Wenn wir diesen Ort im Inneren erleben,

Erleben wir diese völlige losgelöste Freiheit und Leichtigkeit.

Wenn wir diesen Ort im Seperaten Selbst,

In dem Sein erleben,

Was uns ausmacht,

Wenn wir unseren Alltag bestreiten,

Dann sind wir,

Wenn wir tief innerlich verbunden sind,

Immer in einem Zustand von liebevoller Zuwendung.

Da ist Liebe immer da,

Weil wir nicht nur mit den Augen und mit den Gedanken uns beschäftigen,

Sondern weil wir mit dem Herzen sehen,

Weil unser Herz die Vibration des Seins ist,

Dieses tiefen,

Inneren Seins,

Unsere Essenz.

Ein Ort ohne Zuordnung.

Nicht beschreibbar.

Keine Worte.

Ein Ort,

Der keinen Anfang und kein Ende hatte.

Der keine Richtung hat,

Die man nicht machen kann.

Der einfach da ist.

Keine Gedanken.

Tiefes,

Inneres Sein.

Wenn die Gedanken wieder kommen,

Annehmen und gehen lassen.

Sie gar nicht genau anschauen.

Der Atem darf uns wieder bewusst werden.

Ich atme ein und erfahre mich als der,

Der einatmet.

Ich atme aus und erfahre mich als der,

Der ausatmet.

Ich komme so ganz behutsam bei mir an.

Eine Erfahrung dieses inneren Ortes,

Den wir jederzeit,

Das habt ihr vielleicht gemerkt,

Mit ganz einfachen Mitteln eigentlich an jedem Ort wiederherstellen können.

Wir können atmen,

Wissen,

Dass wir atmen.

Wir können in die Stelle gehen zwischen den Atemzügen.

Und wenn wir dann den Körper atmen,

Der Leben,

Öffnet sich dieser innere Raum.

Dieser innere Raum,

Der an nichts anhaftet,

Der völlig frei ist.

Das ist der Ort des Glücks.

Das ist der Ort der Freude,

Auch nicht von Objekten angetrieben.

Von einer Freude,

Die kurzlebig ist,

Weil sie etwas haben möchte.

Nein.

Eine Grunderfahrung der Freude in uns.

Eine Grunderfahrung unseres Glücks.

Freut euch auf die kommende Woche.

Freut euch auf das Aufwachen morgen früh.

Ein Aufwachen,

Vielleicht erinnert ihr euch an diese Meditation.

Und schon habt ihr ein Glücksgefühl,

Ein Moment der Freude in euch.

Ein neuer Tag beginnt mit einem freien,

Offenen Geist.

Mit der Erfahrung,

Dass wir wissen,

Wie sich unsere Essenz in uns pulsierend ausdehnt.

Glücklich,

Freudig.

Ich danke euch.

Namaste.

4.9 (10)

Neueste Bewertungen

franziska

October 24, 2025

Nur schön 😇 Vielen Dank 🙏🏼

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