12:06
12:06

Screenshots

by Lars Pracejus

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Erfahrene
Aufrufe
22

Diese Übung ist eine Fortführung der Leinwand- oder Bildschirmtechnik und stammt von Michaela Huber. Es wird bewusst eine beobachtende Position vor einer Leinwand eingenommen, selbst, wenn die beobachtende Person Teil der Szene ist. In der hier angeleiteten Screenshot-Übung geht es darum, aus Filmen die schönsten Bilder abzuphotographieren und zu speichern, um sie später als Ressource zur Verfügung zu haben. Wann immer hilfreich, können die energiespendenden Bilder aufgerufen werden. Die Screenshot-Technik eignet sich für Personen, die sich Abläufe bildhaft vorstellen können oder es lernen möchten. Die hier angeleitete Übung kann als Vorbereitung für spätere Arbeit mit traumatischen Erlebnissen praktiziert werden.

Transkription

Die folgende Übung ist eine Fortführung der Leinwandtechnik und kann alleine oder auch aufbauend darauf eingeübt werden.

Für diese Übung kann ich mir eine bequeme Sitzposition suchen,

So gemütlich wie möglich.

In einem komfortablen Sessel oder bequemen Stuhl,

Gerade so,

Wie es für mich stimmt.

Und um mich herum können die Dinge zur Ruhe kommen.

Dabei darf auch mein Blick zur Ruhe kommen.

Auf einem Punkt am Boden oder die Augenlider dürfen sich schließen.

Aber das dürfen die Augen ganz alleine entscheiden.

Ich kann nun mit jedem Ausatmen den Weg nach innen gehen,

Während die Geräusche vorbeistreichen.

Geräusche und Gedanken kommen und gehen und ich lasse sie vorbeistreichen,

Ohne sie zu beurteilen.

Es ist ganz normal,

Wenn ein Gedanke kommt,

Ich beobachte einfach nur.

Ich kann immer mehr zur Ruhe kommen,

Nach innen gehen,

Bis ich in einem Zustand der Entspannung angekommen bin,

Der heute und für diese Übung genau der richtige ist.

Vor meinem inneren Auge kann ich nun aus meinem bequemen Sessel heraus,

Vor mir in einigem Abstand eine Leinwand sehen,

Vielleicht auch ein Monitor oder Flachbildschirm.

Wie in einem Kino,

Auf dem ich nur schöne Filme abspielen lasse.

Erinnerungen aus meinem Leben,

An die ich gerne zurückdenke,

Die mir gut tun,

Die mir Kraft geben.

Mit der Fernbedienung in meiner Hand kann ich einen solchen Film einschalten und ablaufen lassen.

Und wenn ich an einer der schönsten Szenen vorbeikomme,

Dann kann ich da nochmal zurückspulen und die noch einmal anschauen.

Und an der allerschönsten Stelle kann ich mit der Fernbedienung in meiner Hand eine Art Screenshot machen,

Sodass das Bild stehen bleibt.

Ich kann mir bewusst werden,

Wie ich darauf aussehe.

Vielleicht lache ich,

Wirke zufrieden,

Glücklich.

Auf meinem Gesicht zeigt sich dieser typische Ausdruck,

An dem man mir ansehen kann,

Dass es mir gut geht.

Und jetzt lasse ich diesen Screenshot in ein Speichermedium rutschen,

Das sich darunter befindet.

So wie eine externe Festplatte oder ein USB-Stick,

Das Bild wird hier abgelegt,

So dass ich es jederzeit wieder heraufrufen kann.

Ich kann das Bild herausholen und es wieder auf dem Monitor anzeigen.

Und dann lasse ich es wieder nach unten in das Speichermedium rutschen,

Sodass der Monitor leer zurück bleibt und mein Bild sicher gespeichert ist.

Ich kann nun einen anderen,

Einen zweiten Film laufen lassen.

Ebenfalls ein schönes Erlebnis.

Es kann eine Feriensituation sein,

Die ich genossen habe.

Vielleicht in der Natur oder auch eine gesellige Szene mit Freunden,

Familienmitgliedern.

Wie eine Feier,

Die mir einfach nur gut getan hat.

Ich lasse das Video wieder laufen bis über jene Stelle,

Die sozusagen die schönste ist.

Und da kann ich nochmal zurückspulen und mir die schönste Sequenz noch einmal anschauen.

Bis zu jenem allerschönsten Moment,

Der so repräsentativ ist für diese Szene,

Sodass ich mit der Fernbedienung wieder einen Screenshot machen kann,

Dass das Bild stehen bleibt und ich den Anblick genießen kann.

Und dann kann ich das Bild wieder nach unten rutschen lassen in das Speichermedium.

Zurück bleibt der leere Bildschirm und ich kann noch einmal üben,

Wie es ist,

Das Bild wieder herauszuholen und erscheinen zu lassen.

Ich hole es aus dem Speicher heraus,

Bringe es auf den Bildschirm und kann es noch einmal ansehen.

Und nachdem mir das so gut gelungen ist,

Lasse ich es wieder nach unten rutschen in den Datenspeicher,

Der all die schönen Erlebnisse und guten Erinnerungen von mir speichert,

Für die Zukunft,

Sodass ich sie jederzeit hervorholen kann.

Und ich kann noch einen dritten Film auf den Monitor bringen.

Ein anderer Film mit einer anderen schönen Szene,

Die mir gut tut,

Bei der ich mich wohl fühle,

Wo es mir gut geht.

Manchmal dürfen die Dinge auch ein bisschen aufregend sein,

Aber gerade so viel,

Dass ich mich daran wohl fühle.

Ich kann mich selbst beobachten.

Ich betrachte den Film,

Bis ich an der schönsten Stelle vorbeikomme,

Wo ich deutlich sehen kann,

Wie gut es mir geht und wie viel Spaß ich dabei habe.

Und ich kann mit meiner Fernbedienung den Film noch ein paar Sekunden zurückspulen und die letzte schöne Sequenz nochmal schauen,

Bis ich zu dem schönsten Bild komme und mit meiner Fernbedienung nochmal einen Screenshot mache.

Das Bild bleibt stehen und ich kann es genießen.

Und dieses Bild kann ich nun wieder hinunterrutschen lassen,

In das Speichermedium,

Es dort ablegen mit all den schönen Erinnerungen,

Die ich mitnehmen möchte.

Zur Übung kann ich dieses Bild noch einmal hinaufholen,

Auf die Leinwand bringen,

Noch einmal betrachten.

Und ich kann auch das zweite Bild davor noch einmal hinaufholen und auf der Leinwand betrachten.

Und auch das allererste von vorhin kann ich noch einmal hinaufbringen und mich daran freuen,

Wie eine Fotogalerie,

Die auf der Leinwand gezeigt wird.

Um die Erinnerungen sicher zu verwahren,

Lasse ich die Bilder wieder hinunterrutschen in den sicheren Speicher,

Das erste Bild,

Das zweite Bild und das dritte Bild und zurück bleibt die leere Leinwand und den Datenspeicher kann ich mit mir nehmen,

Überall hin,

Sodass mir die Bilder überall zur Verfügung stehen werden,

Sodass ich mich nun dankbar von den inneren Bildern verabschieden kann,

In der sicheren Gewissheit,

Dass sie mir jederzeit zur Verfügung stehen,

Wann immer ich sie brauche.

Und so kann ich nun auf meine Atmung achten und mich auf den Rückweg machen,

Indem ich mit jedem Einatmen ein bisschen frischer,

Wacher und klarer werde,

Indem ich wieder die Geräusche wahrnehmen kann aus der Ferne,

Geräusche in der Nähe.

Ich kann anfangen Finger und Zehen zu bewegen,

Spüren wie das Gefühl und die Kraft zurückkehrt,

Wenn ich Hände und Füße bewege,

Arme und Beine.

Ich kann mich mit dem nächsten Einatmen etwas recken,

Strecken und regeln,

Tief durchatmen und in meiner eigenen Geschwindigkeit die Augen aufschlagen,

Sodass ich wieder frisch,

Wach und klar zurück bin,

Im Hier und Jetzt.

Ähnliche Meditationen

Loading...
© 2026 Lars Pracejus. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else