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Atmen für inneres Gleichgewicht: Die einseitige Wechselatmung

by Magdalena Geissler

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Meditation
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Teil 10/10 Verbinde dich mit dir und deinem Atem: In dieser Meditation nutzen wir die einseitige Wechselatmung, um unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und ein Gefühl von innerem Gleichgewicht zu erzeugen. Wir lernen unseren Atem besser kennen, stellen eine Beziehung zu ihm her und lernen, dass wir den Atem lenken können. Ich führe dich durch die Übung und die Meditation nach und nach durch. Wie findest du die Meditation?

Transkription

Für die heutige Meditation habe ich mir gedacht,

Nehmen wir mal wieder eine Atemübung zur Hand,

Um uns besser zu fokussieren,

Um besser bei uns anzukommen und vor allem auch um mehr dieses Gefühl von Ausgeglichenheit und Balance in uns zu spüren.

Wir nutzen dafür gleich die Wechselatmung und zwar die einfache Wechselatmung.

Das Ganze ist nicht kompliziert,

Von daher leite ich dich dann einfach gleich an,

Wenn wir in der Meditation drin sind.

Das ist also keine weitere Erklärung,

Wie das Ganze funktioniert,

Notwendig.

Dann schau am besten erstmal,

Dass du jetzt gut und aufrecht sitzen kannst,

Dass es möglichst ruhig bei dir ist und dann kannst du deine Augen schließen und kannst zunächst mal wahrnehmen,

Wie sich dein Körper anfühlt,

Wo dein Körper die Sitzfläche berührt,

Also vielleicht dein Sofa oder dein Stuhl oder dein Meditationskissen,

Welche Teile von deinen Füßen oder Beinen eine Verbindung zum Boden herstellen und überprüfen,

Wie dein Oberkörper gerade auf deiner Hüfte sitzt.

Also bist du aufrecht,

Bist du vielleicht ein bisschen nach vorne oder nach hinten geneigt und hier nochmal schauen,

Dass du wirklich stabil und aufrecht sitzt.

Und nimm an dieser Stelle zwei bis drei ganz tiefe Atemzüge,

Um wirklich voll und ganz jetzt in dieser Meditation anzukommen.

Und erinnere dich nochmal daran,

Dass du jetzt gerade nichts anderes,

Nichts besseres zu tun hast,

Als hier zu sein,

Still zu werden,

In dich hinein zu hören und dich für ein paar Minuten wirklich nur auf dich selbst zu konzentrieren.

Und dann nimm deinen rechten Zeigefinger und schließe mit deinem rechten Zeigefinger das rechte Nasenloch,

Sodass du jetzt nur noch durch das linke Nasenloch ein- und ausatmen kannst.

Wir machen das für ein paar Minuten.

Das ist am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt,

Aber bleib dran,

Bleib dabei.

Und vielleicht wird es dir im Laufe dieser paar Minuten etwas angenehmer.

Vielleicht kannst du dich an dieses Einatmen nur durch ein Nasenloch wirklich auch dran gewöhnen.

Nimm ganz langsame,

Ganz tiefe Atemzüge und nimm wahr,

Wie die Luft nur durch dieses Ein-Nasen-Loch ein- und ausströmt.

Lass dich nicht von irgendwelchen Gedanken ablenken,

Nicht von irgendwelchen möglichen Besorgungen oder Gesprächen,

Die du noch fühlen musst oder vielleicht schon gefühlt hast.

Bleib bei deiner Nasenspitze,

Bleib bei diesem Gefühl,

Dieser Empfindung des Ein- und Ausatmens.

Und dann kannst du deine rechte Hand,

Deinen rechten Zeigefinger langsam wieder nach unten bringen und machst direkt anschließend danach das andere Nasenloch.

Das heißt,

Du nimmst deinen linken Zeigefinger und schließt mit dem linken Zeigefinger dein linkes Nasenloch.

Und auch hier wieder circa zwei Minuten lang atmen wir jetzt nur durch das rechte Nasenloch ein- und aus.

Versuch nicht zu beurteilen,

Wie sich jetzt dieses Nasenloch im Vergleich zum anderen Nasenloch anfühlt,

Sondern nimm wahr,

Was da ist,

Wie das Ganze ist,

Ohne zu urteilen.

Habe keine Zweifel,

Ob du das jetzt vielleicht richtig oder falsch machst,

Sondern vertraue einfach darauf,

Dass du das jetzt genauso richtig machst für dich.

Und dann kannst du auch langsam deine linke Hand nach unten führen zu deinem Oberschenkel oder deinem Knie und dort wieder ablegen.

Und atme jetzt wieder ganz normal,

Wie du es gewohnt bist,

Durch beide Nasenlöcher ein- und aus.

Nimm wahr,

Wie anders sich das jetzt anfühlt.

Und auch hier ganz wichtig wieder,

Wir üben das Beobachten.

Das Beobachten ohne zu urteilen.

Also nur wahrzunehmen und es so anzunehmen,

Wie es ist.

Bleib bei deinem Fokus,

Bleib bei deinem Atem.

Und dann kannst du mit der nächsten Ausatmung langsam den Fokus loslassen von deinem Atem.

Und bleib nochmal für einen kurzen Moment jetzt hier sitzen.

Nimm wahr,

Wie es dir gerade geht,

Was diese Atemübung,

Diese Meditation mit dir vielleicht gemacht hat,

Was in dir bewirkt hat.

Und dann kannst du ganz langsam in deinem eigenen Rhythmus wieder zurückkommen und kannst dann hier die Augen öffnen,

Dich ganz langsam bewegen,

Dich recken und strecken.

Und diese Atemübung,

Die kann man auch mal ganz gut im Alltag einbauen,

Wenn man irgendwo wartet oder wo man,

Wenn man vielleicht in der U-Bahn sitzt oder im Bus.

Und die hilft wirklich dabei,

Dass man sich näher bei sich fühlt und sich innerlich ausgeglichener und gelassener fühlt.

Wichtig dabei ist wirklich immer beide Seiten zu machen,

Also beide Nasenlöcher zu machen und das beides auch ungefähr gleich lang zu machen,

Damit der Körper danach auch wirklich ausbalanciert ist.

Ich wünsche dir viel Freude mit dieser Atemübung.

4.5 (19)

Neueste Bewertungen

Andrea

May 10, 2020

Sehr angenehm und einfache Wechselatmung und trotzdem genauso effektiv! Vielen Dank

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