
Wie Du Deine Berufung findest und Deine Begabung entdeckst
Wie Du Deine Berufung findest- wenn sich Leidenschaft und Begabung mit Kompetenz und Mut verbinden, kannst Du Erfolg nicht verhindern Bist Du glücklich mit dem, was Du so jeden Tag tust und womit Du Dein Geld verdienst? Gehst Du gerne zur Arbeit oder hangelst Du Dich von Wochenende zu Wochenende, von Urlaub zu Urlaub und durchhalten ist Deine Parole? Hast Du Dich schon oft nach mehr Sinn und Erfüllung gesehnt, in Deinem Job? Damit bist Du nicht allein.
Transkription
Bist Du eigentlich glücklich mit dem,
Was Du jeden Tag so tust und womit Du Dein Geld verdienst?
Gehst Du gerne zur Arbeit?
Magst Du Deinen Job oder hangelst Du Dich von Wochenende zu Wochenende?
Von Urlaub zu Urlaub und durchhalten ist Deine Parole?
Hast Du Dich vielleicht schon oft nach mehr Sinn und Erfüllung gesehnt in Deinem Job?
Tja,
Damit bist Du nicht alleine.
In dieser Folge geht's um eine Frage,
Die sich,
Das weiß ich,
Viele von Euch stellen,
Nämlich,
Wie finde ich meine Berufung?
Ich nehme Dich mit auf meine eigene Reise zu meinem Traumjob.
Ich gebe Dir ein paar Tools an die Hand,
Mit denen Du Deiner Berufung näher kommen kannst und Deine wahre Leidenschaft und Deine inneren Fähigkeiten und Talente entdecken kannst.
Und du erfährst auch,
Mit welchen Stolperfallen du auf dem Weg zur Berufung rechnen musst.
Aber Vorsicht!
Das könnte dein Leben verändern.
Leben lieben lassen.
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel.
Ein Beruf haben ja irgendwie die meisten.
Aber eine Berufung,
Also eine innere Begeisterung für das,
Was sie tun,
So eine Sogwirkung hin zu einem bestimmten Job,
Zu einer bestimmten Sache,
Die Erfüllung verspricht,
Verspüren offenbar die wenigsten.
Aber die Sehnsucht danach ist sehr,
Sehr groß.
Besonders nach ein paar Jahren im gleichen Job fragen sich viele,
Ob das eigentlich das Richtige ist,
Ob sie hier am richtigen Platz sind,
Ob sich das erfüllt hat,
Für das sie eigentlich mal gestartet sind.
Und dann machen sich irgendwann auf die Suche nach mehr Erfüllung und Sinn.
So ging es mir auch mal und so geht es offenbar auch der Hörerin,
Die ihre Frage in die Sprechstunde gestellt hat.
Mehr dazu gleich.
Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Lieben Lieben Lassen,
Deinem Selbstcoaching-Podcast mit Herz und Verstand.
Ich bin Claudia,
Persönlichkeits- und Beziehungscoach und ich unterstütze Menschen dabei,
Sich selbst und andere besser zu verstehen,
Um gelingende Beziehungen zu führen und um dort in ihrem Leben anzukommen,
Wo sie auch wirklich,
Wirklich sein wollen.
Und meine Erfahrung ist,
Immer mehr Menschen stellen sich auf diesem Weg irgendwann die Frage,
Was möchte ich wirklich tun in meinem Leben?
Bin ich mit meinem Job zufrieden?
Gibt es mehrere Berufungen,
Wechsel das vielleicht auch mal im Leben mit deinen Interessen,
Mit deinen verschiedenen Lebensabschnitten,
Vielleicht auch deine eigene Geschichte dazu,
Wie du zum Thema stehst,
Seine Berufung finden,
Beziehungsweise gibt es wirklich die einzigste Berufung oder kann die vielleicht auch wechseln im Laufe des Lebens.
Das finde ich ganz spannend.
Liebe Grüße.
Ja,
Vielen Dank für diese wirklich spannende Frage,
Zu der es unglaublich viel zu sagen gibt.
Das würde in ein ganzes Buch passen.
Warum tun wir,
Was wir tun?
Finden wir unseren Job oder findet der Job vielleicht auch zu uns?
Sind Sinn,
Leidenschaft und Erfüllung wirklich so wichtig?
Und wie finde ich denn meine Berufung?
Es ist eine ganze Menge,
Was sich darum rankt und ich werde das alles so ein bisschen sortieren und ich werde dich mitnehmen auf meine eigene Reise.
Und am Ende dieser Episode gibt es ein paar Tools für dich,
Die mir sehr geholfen haben,
Die ich auch immer wieder in der Arbeit mit Klienten verwende für den Weg zu deiner Berufung.
Starten wir doch aber erstmal anders herum und ich frage mal so ganz ketzerisch,
Was ist denn eigentlich unser Problem mit der Arbeit?
Reicht es nicht,
Dass wir mit irgendwas unser Geld verdienen?
Geht es uns vielleicht zu gut und wir haben nur einfach irgendeinen Spleen,
Das wir nun auch nach Erfüllung wollen?
Das Problem ist,
Glaube ich,
Dass wir auch beim Thema Job längst in einem Wandel unterwegs sind.
Vielleicht haben das noch nicht alle gemerkt,
Aber ich kann es ganz deutlich spüren und du vielleicht auch.
Die meisten von uns kommen nämlich noch aus einem alten Denkmodell,
Das ungefähr so lautet.
Was muss ich machen?
Wo passe ich rein?
Wie soll ich sein?
Was ist gefragt?
Sich passend machen,
Um in die vorgegebene Form sich einzufügen.
Das ist die Regel.
Das innere Sein richtet sich also nach dem äußeren Druck aus.
Da geht es um sehr viel Du musst und weniger Ich will.
So wurde das auch Generationen beigebracht und logischerweise haben dir das auch mit großer Wahrscheinlichkeit deine Eltern so beigebracht,
Weil sie das selbst nicht anders kennen.
Arbeit als Existenzsicherung.
Ein Job als Basis deiner wirklich lebensnotwendigen Bedürfnisse.
Damit du einen Boden der Sicherheit unter deinen Füßen hast und vielleicht noch ein kleines bisschen mehr.
Das ist ja auch nicht wirklich falsch.
Die Frage,
Was dabei rumkommt,
War über ewige Zeiten hin weit vor der Frage,
Wie geht es dir dabei?
Macht dir das Spaß,
Was du tust?
Hast du da Bock drauf?
Aber das shiftet sich eben gerade.
Immer mehr Menschen sehen heute ihren Job eben nicht mehr nur als reinen Broterwerb zur Sicherung ihrer Existenz.
Die alten Sicherheiten gelten sowieso nicht mehr so,
Wie wir das kennen.
Aber weil wir auf der Bedürfnispyramide sehr weit oben angekommen sind,
Jedenfalls in unserer westlichen Welt,
Streben wir jetzt nach mehr,
Nach Erfüllung,
Nach Sinn und Glück.
Wir wollen das Leben nicht mehr einfach nur erfahren und über uns ergehen lassen.
Wir wollen die bestmöglichste Erfahrung machen.
Wir suchen nach Sinn in dem,
Was wir tun.
Wir wollen etwas bewirken,
Beitragen und gestalten.
Ein Teil des Großen und Ganzen sein.
In unseren Beziehungen,
Mit uns selbst,
In dem,
Was wir tun oder wofür wir unsere Energie einsetzen.
Das bedeutet aber auch,
Die Einstellung zum Job verändert sich immer mehr,
Und zwar radikal.
Ich selbst verwende ja ehrlich gesagt das Wort Arbeit gar nicht so gerne,
Weil es für mich immer noch den Anklang hat von ich arbeite von dann bis dann,
Mache dort,
Was mir gesagt wird,
Damit ich das und das Geld verdiene.
Egal wie es mir damit geht.
Aber ich,
Ich liebe,
Was ich tue.
Meine Leidenschaft und das,
Womit ich mein Geld verdiene,
Die sind praktisch eins.
Deshalb macht es mir auch Freude,
Sehr viel Zeit und Kraft und Leidenschaft in alle meine Projekte zu stecken,
Wie diesen Podcast hier oder in meine Arbeit mit Klienten und weil ich das gerne mache,
Weil es das ist,
Was ich tun will,
Was mich wirklich glücklich macht und für was ich mich immer wieder entscheiden würde.
Und weil ich damit etwas beitragen kann.
Und weil ich Sinn darin finde.
Aber ich kenne das auch wirklich anders.
Und deshalb kann ich jeden und jede verstehen,
Die vielleicht in einem ungeliebten Brotjob stecken und die sich denken,
Schön und gut,
Aber irgendwie muss es doch dann noch was anderes geben.
Und ich verstehe,
Dass sich diese Menschen nach einer wirklichen Veränderung für sich sehnen.
Und ich finde,
Wir dürfen dankbar sein,
Dass wir uns solche Sinnfragen überhaupt stellen dürfen.
Denn das können wir nur,
Weil wir in einem der reichsten Länder der Welt leben.
Wenn du nämlich jeden Tag ums Überleben kämpfen musst,
Um Nahrung und Wohnen und um deine Sicherheit,
Wie das in vielen Teilen der Welt der Fall ist,
Glaub mir,
Dann stellst du dir keine Fragen nach einem Job mit Purpose.
Dann geht es erstmal um die Grundlagen deines Lebens.
Aber da wir nun in der Welt leben,
In der wir nun mal leben,
Ist es doch auch wichtig und richtig,
Unsere Möglichkeiten zu nutzen,
Die wir haben,
Oder?
Und zwar nicht nur zu unserem eigenen Wohle,
Sondern zum Wohle aller.
Was meine ich damit?
Ich glaube,
Dass wenn Du mit Deiner Einzigartigkeit,
Mit Deinen ureigenen Potenzialen und Fähigkeiten,
Die Du schon mitbringst,
Und die bringt jeder von uns mit,
Etwas tust,
Das Dich wirklich erfüllt,
Dann gibst Du ja das Beste,
Was Du hast,
In die Welt hinein.
Groß wie es klingt.
Es gibt also ein ganz wunderschönes Zitat von Pablo Picasso,
Das das genau widerspiegelt.
The meaning of life is to find your gift.
The purpose of life is to give it away.
Ist das nicht wunderschön?
Was ist also deine besondere Gabe?
Your gift?
Das schauen wir uns gleich an,
Denn es gibt da so einen besonderen Wegweiser,
Der Dich punktgenau zu Deiner Begabung oder Deinen Begabungen führen kann.
Und das gleich vorneweg.
Jeder von uns bringt mit seiner Einzigartigkeit ganz besondere Begabungen mit in diese Welt,
Einfach durch sein So-Sein.
Das gehört einfach zu deiner Grundausstattung,
Deinem Potential.
Und das ist auch der Grund,
Warum deine Berufung,
Deine Leidenschaft,
Dein Traumjob eben nicht der von jemand anderem zwingend sein muss und warum nicht für alle der gleiche Weg zur Erfüllung führt.
In keinem Bereich des Lebens übrigens.
Wahrscheinlich kennst du das Golden Circle Prinzip von Simon Sinek.
Ich habe hier in diesem Podcast schon öfter darüber gesprochen.
Es geht dabei um drei Fragen.
Was,
Wie und warum und wie sie uns in unserem Leben zum Erfolg führen.
Du kannst dir das Ganze ganz einfach als drei Kreise vorstellen.
Einen äußeren,
Der auch der größte ist und für das WAS steht.
Also hier in unserem Falle WAS tust du genau.
Es gibt einen mittleren Kreis,
Der das Wie symbolisiert und den kleinsten,
Der die Mitte,
Den Kern und das Warum bildet.
Das Warum,
Also der Kern des Golden Circle ist genau das,
Was uns von innen heraus antreibt,
Was uns motiviert und das,
Das uns in unserem Tun auch die Kraft gibt durchzuhalten.
Sozusagen unser innerer Treibstoff.
Dieses Warum ist etwas,
Das uns glücklich macht,
Für das wir brennen,
Das uns zum Leuchten bringt,
Für das wir eine Leidenschaft entwickeln.
Und das Warum ist der Grund,
Warum wir tun,
Was wir tun und wie wir es tun.
Es ist der Sinn hinter allem,
Die Quelle deiner Kraft und letztendlich auch die Antriebsenergie des Erfolgs.
Ohne warum ist unser Ziel nämlich leblos und leer.
Wenn du nur das Was beachtest,
Also irgendetwas tust,
Und auf eine bestimmte Weise eben das Wie,
Aber es fehlt der Kern,
Das Warum,
Dein innerer Antrieb,
Dann wird das alles nirgendwo hinführen.
Es bleibt nämlich leblos.
Deshalb ist es außerordentlich wichtig,
Das eigene Warum in Bezug auf seinen Job zu kennen.
Um das mal ganz plastisch zu machen,
Stellt ihr doch mal die Frage,
Wofür stehe ich eigentlich jeden Morgen auf und gehe zur Arbeit?
Klar,
Um deinen Job zu erledigen,
Um Geld zu verdienen,
Vielleicht auch,
Damit du dich dann auf den Feierabend freuen kannst und damit du am nächsten Morgen das Gleiche wiederholen kannst,
Bis dann endlich Wochenende ist.
Weil man das ja so macht.
Aber wofür gehst du denn genau los?
Was ist dir daran ganz persönlich wichtig?
Was treibt dich an?
Welche Bedeutung,
Welchen Sinn hat das,
Was du tust,
Für dich?
Auf was in deinem Job freust du dich?
Wann hüpft da eigentlich dein Herz?
Dort liegt dein Warum,
Der Kern von allem,
Was Dich antreibt und die Art und Weise bestimmt,
Wie Du diesen Job machst und was Du dabei genau tust.
Und dieses Warum ist eben eng verbunden mit deiner Freude,
Deiner Leidenschaft und deiner Begeisterung.
Und übrigens auch mit Deinen Begabungen und Fähigkeiten.
Denn,
Und das ist auch der Wegweiser,
Das was wir gut können,
Das macht uns meistens auch Freude und geht uns leicht von der Hand.
Manchmal ist es sogar so einfach,
So leicht für uns,
Dass wir das Ganze noch nicht mal als Begabung erkennen.
Ist ja nichts Besonderes,
Weil wir uns nicht angestrengt haben.
Aber das schauen wir uns nachher noch genauer an,
Wenn wir dann auf die drei Talentbereiche in deinem Leben schauen.
Ja,
Sowas gibt's.
Bleiben wir erstmal beim Why,
Dem Inneren Warum.
Da geht es also um innere und äußere Stimmigkeit,
Um eine Verbindung und Verbundenheit deines Wesenskerns,
Also deines einmaligen So Seins,
Deiner Motivation,
Mit deinen Handlungen und deiner Wirksamkeit im Außen.
Wenn wir diese Konkurrenz zwischen unserer Innenwelt und der Außenwelt nämlich spüren können,
Dann erfahren wir dieses unglaublich schöne Gefühl von Stimmigkeit und dann ist unser Leben im Fluss und es fühlt sich wirklich wunderbar an und ich hoffe,
Du konntest das auch schon mal spüren.
Und wenn nicht,
Dann kommt das hoffentlich noch.
Ich möchte dich einladen,
Nach deinem persönlichen Warum zu suchen.
Das kann anstrengend sein,
Aber dieses Warum,
Das gibt dir auch Halt.
Wenn du nämlich wirklich weißt,
Warum du tust,
Was du tust,
Dann ist das auch wie so ein stabiler innerer Kern.
Du kannst dir dabei so ein Stehaufmännchen vorstellen.
Wenn im Job irgendwas schief geht oder wenn du Ausdauer brauchst und das tut es wirklich auch bei deinem Traumjob,
Dann wird das Stehaufmännchen hin und her geworfen.
Stabilen Kern findet es schnell wieder zurück in seine Ausgangsposition,
In seine Mitte.
Und dieser Kern ist ein Warum.
Und ein paar Selbstcoaching-Tools dazu gibt's,
Wie gesagt,
Am Ende dieser Episode.
Mein Warum hat zum Beispiel damit zu tun.
Ich kann mir kein schöneres Gefühl vorstellen,
Als das,
Was in mir entsteht,
Wenn ich erlebe,
Wie Menschen in die Entwicklung kommen.
Wie sie den Mut und die Kraft finden,
Ihr Leben und ihre Beziehungen so zu gestalten,
Dass sie damit erfüllter und zufriedener sein können.
Ich liebe die magische Kraft der Selbstwirksamkeit,
Die in uns allen wohnt und wenn sie erst aktiviert ist,
Kann sie gigantische Veränderungen bewirken.
Das zu erleben,
Dabei zu sein und auch Unterstützung und Begleitung dazu zu geben,
Guidance,
Das begeistert mich immer und immer wieder und es gibt mir auch immer wieder Kraft für meine eigenen Prozesse.
Da fließt also auch ganz,
Ganz viel zurück.
Und es sind ja eh die Themen,
Mit denen ich mich die meiste Zeit beschäftige.
Und so entstehen Synergien.
Das Innen und das Außen gehen in die gleiche Richtung.
Okay,
Das Warum ist also dein Antrieb,
Deine Leidenschaft,
Deine Begeisterung,
Dein Motor auf dem Weg zur Berufung.
Aber jetzt kommt das fette Aber.
Ich glaube nicht,
Dass das allein reicht.
Auch wenn ich mich damit wahrscheinlich im krassen Gegensatz zu vielen Coaches befinde,
Die dir sagen,
Folge einfach deiner Freude,
Deinem Herzen und alles wird gut.
Was dir nämlich niemand sagt bei all der Schwärmerei für die Berufung ist das,
Du brauchst eine gewisse Grundsicherheit,
Wenn du dich beruflich verändern willst.
Weil du zuerst einmal deine Basis stabilisieren musst,
Um fest auf dem Boden zu stehen,
Damit du nach den Sternen greifen kannst.
Du musst deine Miete bezahlen.
Oder jemand anderes tut das für dich,
Aber dann ist es auch eine Sicherheit und du musst von irgendetwas leben.
Wenn das nicht safe ist,
Wird dir die Begeisterung und die Kreativität und deine Sehnsucht nach Sinn und Erfüllung ganz schnell abhanden kommen.
Ich habe schon einige Leute gesehen,
Die blauäugig in irgendwas reingestartet sind.
Selbstständigkeit,
Unabhängigkeit,
Große Ziele.
Alles gut und schön und wunderbar,
Aber davon allein kann man nicht leben und schon gar nicht gestalten,
Wenn unter einem der Boden wackelt.
Dann nimmt man nämlich in einer inneren Unsicherheit und Angst und das verhindert die Kreativität.
Wenn du dich also verändern willst,
Beruflich,
Ist das Herausfinden deiner Berufung das eine?
Doch,
Du brauchst doch eine ganz pragmatische Planung.
Und du brauchst eine Grundsicherung für deine Bodenhaftung.
Du brauchst beides.
Und das ist doch ganz natürlich.
Es hat einen ganz bestimmten Grund.
Du kannst dir das so vorstellen wie zwei gegensätzliche Pole,
Die sich gegenüberliegen.
Der eine Pole stellt dein natürliches Bedürfnis nach Sicherheit her.
Das haben wir alle.
Ein gewisses Maß an Verlässlichkeit,
An Kontrolle,
Nach existenzieller und materieller Sicherheit,
Die einfach mal notwendig sind für dein Leben.
Es ist total normal.
Im Oldschool-Denkmodell über Jobs,
Da steht das Sicherheitsbedürfnis über allem,
An oberster Stelle,
Unangefochten.
Sicherheit geht über Freude,
Begeisterung,
Lebendigkeit und Sinn.
So sah das lange aus.
Denn Freude,
Begeisterung,
Lebendigkeit und Sinn,
Die bilden ja den anderen Pol gegenüber dem Sicherheitsbedürfnis.
Man könnte das kurz als dein Bedürfnis nach Lebendigkeit beschreiben.
Und wenn du jetzt naiv einfach deiner Begeisterung folgst,
Deinem Bedürfnis nach Lebendigkeit,
Und du denkst,
Ich folge der Freude und dann wird das schon,
Dann vernachlässigst du leider dein Sicherheitsbedürfnis.
Und die Extreme funktionieren,
Wie so oft im Leben,
Auch hier nicht so richtig gut.
Was wir wirklich brauchen,
Ist nämlich eine Balance zwischen unserem Bedürfnis nach Sicherheit und unserer Leidenschaft und Begeisterung und unserem Wunsch nach Lebendigkeit und Gestaltung.
Denn beide Bedürfnisse gehören zu uns.
Grundhaft.
Perfekte,
Erstarrte Sicherheit wird es also nicht geben,
Wenn du deiner Berufung folgen willst.
Ein gewisses Maß an Unsicherheit und Risiko wirst du einplanen müssen.
Aber ohne eine Grundabsicherung für dein Leben wirst du wahrscheinlich nicht sehr lange deine Berufung ausleben können.
Ich hatte mal eine Klientin,
Die erzählte mir,
Dass sie ihren Job nicht mehr aushalten könne.
Sonntags hätte sie schon Angst,
Da sie am Montag zur Arbeit müsse.
Sie hatte nämlich nichts zu tun.
Nichts hat sie dort herausgefordert.
Schon Montagmittag war sie mit ihrer Arbeit fertig.
Für die Woche.
Von da an hat sie im Internet gesurft und sich irgendwie still verhalten.
Vielleicht denkst du jetzt,
Das klingt ja ganz gut,
Aber jetzt stell dir das mal über Monate oder Jahre vor.
Die Frau hatte auch schon mit ihrem Chef gesprochen,
Aber der hatte ihr auch nur gesagt,
Sie solle sich doch ablenken und nicht so eine Welle machen.
Es war ein Job in der öffentlichen Verwaltung.
Die Frau hatte Bore-out.
Sie war ausgebrannt vor Langeweile und Sinnlosigkeit.
Es ging ihr wirklich schlecht.
Aber aufhören könne sie auch nicht,
Denn der Job sei wie ein Sechser im Lotto,
Sagte sie mir.
Wenn du jetzt ein Fragezeichen im Kopf hast,
Verstehe ich,
Das hatte ich nämlich auch.
Die Klientin hatte ihr Bedürfnis nach Sicherheit über ihr Bedürfnis nach Lebendigkeit und Sinn gestellt und sie wollte an diesem Denken partout festhalten.
Und das darf sie natürlich.
Leider hatte sie nur nicht verstanden,
Dass sie dieses Denkmodell wählte,
Das sie so gequält hat und dass es auch andere Möglichkeiten gegeben hätte,
Das zu betrachten und vielleicht doch den Weg der Veränderung einzuschlagen.
Ein anderer und völlig gegensätzlicher Fall ist der einer Bekannten,
Die den unbedingten Wunsch hatte,
Sich mit ihrer wirklich wunderbaren Fähigkeit,
Texte zu schreiben,
Selbstständig zu machen.
Sie ist darin mega talentiert.
Aber sie hat sich überhaupt keine Zeit gelassen,
Die Sache aufzubauen.
Anstatt vielleicht erstmal nebenberuflich zu starten,
Hat sie alles auf eine Karte gesetzt und folgte ihrer innersten Intention.
Leider gingen ihr nach kurzer Zeit die finanziellen Mittel aus,
Weil sich eben manches erst entwickeln und aufbauen muss.
So ein Business ist nicht immer über Nacht rentabel,
Da braucht es oft einen langen Atem.
Und so ging sie dann nach anderthalb Jahren wieder in ihren Angestelltenjob zurück,
Weil es ihr zu unsicher geworden war.
Wirklich schade.
Wusstest du eigentlich,
Dass wir drei Talentbereiche haben?
Jeder von uns?
Für mich war das eine der größten Entdeckungen,
Als ich das verstanden hatte.
Und wenn Du das hörst,
Wirst Du gleich ein Gespür bekommen,
Wo Deine besonderen Begabungen und Talente liegen,
Deine ganz natürlichen Potenziale.
Fangen wir an mit dem ersten Talentbereich.
Es gibt einen Bereich an Fähigkeiten in uns,
Da können wir uns Mühe geben,
Wie wir wollen.
Irgendwie bleibt alles schwierig und es fällt uns schwer,
Irgendwas richtig hinzukriegen.
In diesem Bereich fühlen wir uns dann ninderbegabt.
Bei mir ist es irgendwie alles,
Das mit räumlicher Zuordnung zu tun hat oder mit ganz,
Ganz abstrakten mathematischen Sachen.
Ich kann es einfach nicht gut.
Ohne Navi zum Beispiel stehe ich da wie ein Depp.
Du kannst mich in einer beliebigen Stadt dreimal an der gleichen Stelle aussetzen.
Ich werde das wahrscheinlich nicht erkennen.
Das ist halt nicht,
Was ich am besten kann.
Ist doch nicht so schlimm.
Aber wenn ich meinen Job in diesem Bereich hätte,
Oh mein Gott,
Ich wäre die letzte Loserin.
Ich würde denken,
Dass ich nichts auf die Reihe kriege oder dass ich unfähig bin.
Und wie ist das bei dir?
In welchem Bereich kannst du dich denn anstrengen,
Wie du willst und irgendwie Sind deine Leistungen nur mäßig?
Und dann haben wir noch einen zweiten Talentbereich,
Da können wir es mit einiger Anstrengung zu ganz ordentlichen Leistungen bringen.
Schon besser.
Wir kriegen es hin.
Aber wir müssen uns dafür immer bemühen.
Anstrengen.
Reinhängen.
Oft sogar mehr als andere.
Und so richtig erfüllt sind wir halt trotzdem nicht.
Es bleibt begeisterungsmäßig so.
Lala.
Die Freude will nicht richtig kommen.
Man könnte sagen,
Relativ großer Einsatz,
Wenig Output.
So ging es mir jahrelang im Krankenhaus.
Und dann,
Da gibt es einen Talentbereich,
Da fällt einfach alles an seinen Platz.
Es geht leicht.
Du kannst es einfach,
Ohne dich permanent anzustrengen.
Und wenn du das noch mit Wissen und Kompetenzen verbindest,
Unfassbar.
Freude,
Begeisterung und Talent treffen sich in diesem Bereich und du drehst dann auch gerne nochmal eine extra Runde.
Es macht dich ja glücklich.
Wenn dein Job in diesem Bereich liegt,
Vielleicht jetzt schon,
Dann spürst du einfach,
Dass du hier am richtigen Platz bist und dann kommen auch deine besten Fähigkeiten.
Zur Geltung und werden anerkannt von dir selbst und von anderen.
Dann fühlst du dich erfolgreich,
Gesehen und wertvoll.
Ich habe das sowohl im Radio als Moderatorin und Redakteurin und ich finde es genauso heute in der Arbeit mit meinen Klienten und Klientinnen.
Und das Beste ist,
Ich konnte beides zusammenbringen und daraus ist der Lieben-Lieben-Lassen-Podcast entstanden.
Aber auch ich musste das erst finden.
Tja,
Und wie sieht's bei dir aus?
In welchen dieser drei Bereiche findest du dich aktuell wieder mit dem,
Was du tust?
Bist du da,
Wo du gerne wärst?
Und wenn nicht,
Wo wärst du denn wirklich gerne?
Was müsste passieren?
Tja,
Kommen wir zu meinen eigenen Erfahrungen und meinen Weg zur Berufung,
Weil das auch Teil der Frage der Hörerin war.
Über meine eigenen Erfahrungen mit der Berufung könnte man schreiben,
Meine Neugier und Entdeckerfreude,
Meine Sehnsucht,
Die waren immer schon größer als meine Angst.
Als ich in meinem ersten Berufsleben,
Was ja schon sehr,
Sehr lange her ist,
Im Krankenhaus gearbeitet habe,
Weil ich das gelernt und studiert hatte,
Übrigens einen Job,
Den ich mir nicht ausgesucht hatte,
Sondern den ich aus Einsicht in die Notwendigkeit machen musste,
Weil man das in der Zeit und in dem Land,
In dem ich lebte,
Nicht wirklich wählen konnte,
Jedenfalls nicht so wie heute,
Da hatte ich tief in mir immer so eine Gewissheit,
Das machst du nicht für immer.
Ich wusste das einfach,
Auch wenn ich überhaupt keine Ahnung hatte,
Wie das gehen sollte und wohin die Reise überhaupt geht.
Gehen würde.
Ich war gut in meinem Job.
Ich hatte da auch viel Verantwortung und es war herausfordernd.
Und ich habe immer sehr gerne gelernt.
Ich habe immer gerne Herausforderungen angenommen.
Ich mochte auch die Patienten.
Es war okay für mich.
Mehr nicht.
Es war auch sicher.
Mein Innerstes hat es nicht berührt oder geflasht.
Eigentlich hätte ich gerne Psychologie studiert,
Aber das war aussichtslos für mich in der Zeit und in der Umgebung,
In der ich aufgewachsen bin.
Und irgendwann einmal sagte ich in einem Gespräch zu meinen Kolleginnen,
Dass ich das nicht für immer machen werde.
Die haben mich ehrlich ausgelacht.
Was willst du denn sonst machen,
Haben sie gesagt.
Es war einfach üblich,
Dass man das,
Was man gelernt oder studiert hatte,
So ziemlich sein ganzes Leben lang machte.
Tja,
Ein Volontariat beim Radio hab ich gemacht.
Meine Begeisterung fürs Radio war schon als Kind aktiviert,
Als ich heimlich mit einem kleinen Transistorradio unter der Bettdecke abends die Feature auf Deutschlandfunk angehört habe.
Da war ich dann immer in einer ganz anderen Welt.
Audio ist Magie für mich.
Bis heute.
Die Nähe,
Die durch Worte entsteht,
Obwohl man sich nicht sieht,
Die ist für mich mit nichts vergleichbar.
Bei einem Kurs,
Den ich in einem Ausbildungs- und Erprobungskanal gemacht habe,
Weil es eben meine Leidenschaft war,
Die Audiosache,
Hat mich der Programmchef eines Senders entdeckt,
Wegen meiner Stimme.
Die fanden damals schon meine Kollegen im Krankenhaus beeindruckend,
Wenn ich am Telefon war.
Jedenfalls hat mich diese Programmchef eingeladen zu einem Praktikum.
Und in diesem Moment,
Wo ich dieses Angebot bekommen habe,
Diese Möglichkeit,
Da wusste ich,
Wieder wusste ich etwas,
Das wird mein Leben verändern.
Keine Ahnung,
Woher das kam,
Aber genau so war es.
Auf das Praktikum folgte ein Volontariat.
Ich bekam kein Geld dafür,
Aber ich war glücklich.
Absolut.
An den Wochenenden habe ich dann angefangen,
Sendungen zu moderieren.
Wow!
Ich habe mich so reingekniet in dieses ganze Thema,
Denn ich habe ja meinen Traum gelebt.
Und als ich dann später meinen Krankenhausjob an den Nagel gehängt habe,
Da gab es natürlich jede Menge warnende Stimmen.
Das ist ein Schleudersitz.
Du kannst doch nicht deinen sicheren Job dafür an den Nagel hängen.
Doch,
Ich konnte.
Ich wusste,
Dass ich diesen Faden aufnehmen wollte und dass ich ihn nie wieder loslassen würde.
Habe ich auch nicht.
Eigene Sendung,
Dann Morningshow,
Preise gewonnen,
Gute Einschaltquoten.
So ging das ein paar Jahre.
Dann bin ich umgezogen.
Der Liebe wegen.
Mein Leben hatte sich radikal verändert.
Nicht alles davon war freiwillig.
Neue Stadt,
Große Sender.
Gab's dort auch.
Eigene Sendung?
Ja,
Bitte,
Aber nur am Nachmittag oder am Abend.
Tja,
Mein Sohn war damals acht Jahre alt.
Das hätte nicht funktioniert.
Außerdem habe ich in mir gespürt,
Dass dann noch was anderes entdeckt bzw.
Wiederentdeckt werden wollte.
Meine Liebe zur Psychologie.
Das habe ich dann bei einem Coaching herausgefunden.
Und zwar mit den Methoden,
Von denen ich dir am Ende dieser Folge ein paar mitgeben möchte.
Ich konnte dabei auch auf einer dreijährigen sozialpädagogischen Ausbildung in der Familien- und Suchtberatung aufbauen,
Mit der ich schon früher mal versucht hatte,
Meinem Krankenhausjob zu entkommen.
Und ich hatte schon als Kind alles gelesen,
Was ich über Psychologie oder Persönlichkeitsentwicklung hatte finden können.
Ich wollte nämlich immer schon verstehen,
Warum ich so bin,
Wie ich bin und die anderen anders und wie wir da alle so funktionieren und was uns so antreibt.
Das ist halt meine Leidenschaft.
Also Back to the Roots war dann das Motto.
Ich machte verschiedene Ausbildungen.
Heilpraktikerpsychotherapie,
Psychologische Beratung,
Integrierte lösungsorientierte Psychologie,
ILP,
Hypnose,
Paartherapie und ich finanzierte das alles,
Indem ich mir Jobs gesucht habe,
Bei denen ich entsprechend verdient habe,
Auch wenn sie mich nicht richtig erfüllt haben.
Ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden,
Weil diese Jobs Mittel zu meinem Zweck waren,
Zum Ziel meiner Reise zu kommen.
Ich habe also bei einer Versicherung gearbeitet,
Im Verkauf von Medizinprodukten,
Ja sogar in einem Callcenter.
Das alles war meine Sicherheit und ich wusste,
Wofür ich das machte.
Ich hatte einfach dieses starke Warum.
Ich brannte für meine Vision,
Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten und zu ermächtigen.
Hatte ich dabei Zweifel und Ängste?
Absolut.
Natürlich.
Jeder,
Das kann ich dir wirklich versichern,
Der einen neuen Weg einschlägt,
Der sich auf den Weg macht,
Der hat Unsicherheiten,
Zweifel und auch Angst.
Aber meine Neugier,
Meine Gestaltungsfreude,
Mein Entwicklungsdrang,
Wenn du so willst,
Meine Visionen,
Waren immer stärker als das.
Tja,
Und jetzt bin ich schon seit zwölf Jahren Persönlichkeits- und Beziehungscoach und Podcasterin und ich lerne immer noch.
Human Design zum Beispiel.
Und auch die Liebe zum Radio gibt es noch.
Ich produziere kleine Formate fürs Radio und mein Baby,
Der Leben lieben lassen Podcast,
Vereinigt ja auch die beiden Welten,
In denen ich mich am meisten zu Hause fühle und wo ich die meisten Befähigungen und die meiste Freude verspüre.
Kann sich deine Berufung im Laufe des Lebens ändern?
Natürlich kann sich das ändern,
Denn du veränderst dich ja auch.
Und du hast viele Facetten,
Viele Anteile,
Die gelebt werden wollen oder wo du bestimmte Talente und Fähigkeiten mitbringst.
Sachen,
Die dich begeistern.
Die Frage,
Die du dir halt immer stellen darfst,
Ist die.
Bin ich hier,
Wo ich bin,
Noch am richtigen Platz?
Finde ich hier meinen Sinn?
Begeistert mich hier etwas?
Will ich das?
Oder hat sich das Will längst in ein Muss verwandelt?
Hält sich das,
Was mich erfüllt und das,
Was belastend ist,
Überhaupt noch die Waage?
Was,
Das mir wichtig ist,
Fehlt mir vielleicht?
Erlaube dir,
Bei solchen Fragen ganz,
Ganz ehrlich mit dir zu sein und mach bitte nicht nur eine Momentaufnahme.
Beobachte solche Veränderungsprozesse in dir langfristig.
Stell dir dabei auch gerne mal die Skala von 0 bis 10 vor.
0 ist im Keller und 10 ist so toll,
Wie du dir deinen Job nur vorstellen kannst.
Wo stehst du?
7 bis 10?
Fein!
Dauerhaft so bei fünf herum?
Achtung,
Hier stimmt etwas gar nicht.
Unter 5 auf Dauer Wahrscheinlich bist du nicht mehr am richtigen Platz,
Auch wenn das mal anders war.
Und Achtung,
Ganz wichtig,
Denke bitte nicht,
Dass wenn du deine Berufung lebst,
Du einfach immer nur glücklich bist in deinem Job.
Ehrlich,
Das ist Quatsch.
Es gibt immer Sachen,
Die nerven einfach oder sind anstrengend.
Das ist ganz normal.
Es gibt da keine hundertprozentige Perfektion.
Das ist doch gar nicht nötig.
Ich finde 70 bis 80 Prozent reichen vollkommen aus,
Um erfüllt zu sein.
Übrigens,
Auch das ist eine Fehlannahme,
Die ich häufig auf Social Media sehe.
Denke bitte nicht,
Du müsstest unbedingt selbstständig oder freiberuflich sein.
Du kannst in einem angestellten Job auch wahnsinnig glücklich sein,
Genauso wie du als Selbstständige sehr unglücklich werden kannst.
Es gibt da kein Besser oder kein Schlechter.
Und hier kommen sie,
Meine Tools für dich in Sachen Berufung finden.
Eine Übung,
Die ich sehr liebe,
Geht so.
Schreib dir untereinander 10 Sachen auf,
Die du gerne machst.
Zum Beispiel lesen,
Tiefe Gespräche führen,
Serien schauen,
In der Badewanne sitzen,
Sport machen,
Whatever.
Denk nicht so viel drüber nach.
Schreib einfach untereinander 10 Sachen,
Die du gerne machst.
Und jetzt fragst du dich bei jedem einzelnen Stichpunkt .
.
.
Was habe ich davon,
Wenn ich diese Sache mache?
Du reitest gern?
Okay.
Was hast du denn dann für dich,
Wenn du reitest?
Was erfüllt sich dann für dich?
Ich spüre die Verbundenheit zwischen dem Pferd und mir,
Vielleicht.
Oder ich mag die Natürlichkeit der Bewegung.
Was immer es ist,
Das sich dabei für dich erfüllt,
Schreib es hinter jede einzelne Sache,
Die du gerne machst.
Und lass dir Zeit dafür,
Denn du merkst schon,
Wenn man so in die Tiefe geht,
Ist es gar nicht so einfach.
Trag das auch ruhig mal eine Weile mit dir herum.
Und wenn du das hast,
Dann geht's noch eine Ebene tiefer.
Du fragst dich,
Warum?
Du spürst die Verbundenheit zwischen dem Pferd und dir?
Warum?
Tja,
Vielleicht weil du dich dann ganz und gar einlassen kannst?
Weil du intuitiv wirst?
Weil du aus deinem Verstand raus in deinen Körper gehst?
Was macht dich daran froh?
Was gibt dir das?
Eine tiefe Naturerfahrung vielleicht?
Eine Wahrhaftigkeit?
Liebe?
Du merkst schon,
Wie es geht.
Du gehst so lange in die Tiefe,
Bis du zur Essenz kommst.
Am Ende dieser Übung hast du schwarz auf weiß herausgeschält,
Was deine tiefste Motivation ist.
Dein wirklich tiefstes Warum.
Und wenn du das hast,
Dann darfst du schauen,
Wo,
In welchen Bereichen jobmäßig kann denn das gelebt werden,
In welchem Berufsbereich findet sich das wieder.
Auf diese Weise findest du,
Was zu dir passt,
Anstatt das,
Wo du dich wieder passend machen musst.
Übung Nummer 2.
Warum eigentlich nicht du?
Schreib dir die Antwort auf diese Fragen auf.
Was wolltest du denn als Kind unbedingt werden?
Tierärztin oder Astronautin war das bei mir.
Damals hieß das noch Kosmonautin.
Und wenn ich heute so drüber nachdenke,
Stecken da sowohl meine Entdeckerfreude als auch meine Liebe zum Lebendigen und zur Unterstützung drin.
Und was war es bei dir?
Denk in Ruhe darüber nach.
In diesen frühesten Wünschen,
Da ist schon meist der Hinweis auf das,
Was uns wirklich begeistert und froh macht.
Führt.
So früh in unserem Leben waren wir nämlich oft noch nicht infiziert mit dem,
Das kannst du nicht oder das ist für dich nichts.
Wir haben in diesem kleinen Alter oft noch die Vorstellung,
Dass alles für uns möglich ist.
Wir können noch träumen und staunen und darin steckt ein Zauber.
Also,
Welche tiefe Sehnsucht steckt in deinen frühen kindlichen Berufsmanschen drin?
Der nächste Fingerzeig steckt in dieser Frage.
Mal angenommen,
Du hättest so viel Geld,
Dass du nicht mehr arbeiten musstest.
Es wäre bis ans Ende deines Lebens genug für alles da.
Wenn du also kein zusätzliches Geld brauchen würdest,
Wenn du keins für deine Arbeit bekommen würdest,
Was würdest du denn dann gerne tun?
Ganz tolle Frage,
Denn das,
Was du auch dann tun würdest,
Wenn es kein Geld dafür geben würde,
Das hat sehr,
Sehr viel mit deiner innersten Leidenschaft zu tun,
Mit dem,
Was dich ruft,
Was dich begeistert,
Was dich erfüllt.
Nächste Frage.
Welche Bücher liest du gern?
Welche Serien schaust du dir an?
Mit welchen Themen beschäftigst du dich,
Wenn du Zeit und Lust darauf hast?
Zu welchen Menschen schaust du auf?
Hast du Vorbilder?
In all dem steckt was von dem drin,
Das dich begeistert,
Das mit deinem innersten So-Sein in Verbindung steht,
Wo deine Leidenschaften und Begabungen liegen.
Finde es heraus und schau,
In welchen Lebensbereichen es sich wiederfindet.
Dort gehörst du hin.
Warum denn ausgerechnet du,
Fragst du dich vielleicht?
Tja,
Warum denn du nicht?
Denke groß.
Visualisiere immer wieder,
Wie deine Vision von deinem Traumjob aussehen wird.
Verbinde dich immer wieder mit deinem Warum.
Und dann lauf los!
Du musst es nämlich sein,
Bevor du es bist.
Klingt komisch,
Oder?
Aber genau so ist es.
Irgendwann musst du raus aus deiner Komfortzone.
Wenn du etwas wirklich,
Wirklich willst,
Musst du irgendwann dafür losgehen.
Loslaufen.
Obwohl du noch Angst haben wirst.
Das kann ich dir versprechen.
Du wirst unsicher sein.
Der Weg zur Meisterschaft ist nämlich lang.
Und er hört ehrlich gesagt nie auf.
Bist du bereit dafür?
Dann bist du auch bereit für Ausdauer und Disziplin.
Denn auch das wirst du brauchen.
Aber es lohnt sich und ich möchte dir gerne dafür Mut machen.
Und natürlich,
Ich habe auch noch eine Buchempfehlung für Dich,
Wenn Dich das Thema Berufung Leben noch tiefer interessiert.
WISHCRAFT von Barbara Scheer.
Das Buch kann ich wirklich allen ans Herz legen,
Die Vorhaben ihren Lebenstraum von der Berufung noch zu verwirklichen.
Und dafür ist es nie zu spät.
Alles Liebe und viel Kraft auf Deinem Weg.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.9 (29)
